Die Altersklassen U10 und U12w der diesjährigen DVM werden in der Jugendherberge Berlin-Ostkreuz ausgetragen. Gespielt werden sieben Runden im Zeitraum 27. bis 29. Dezember.
Die ersten drei Runden sind gespielt und die üblichen Verdächtigen finden sich an der Tabellenspitze wieder. Oberschöneweide, Borussia Lichtenberg, Düsseldorfer SV, Tegernsee. Nur der Hamburger SK musste schon einen Mannschaftspunkt in der zweiten Runde abgeben. In der U10 ist es halt gefährlich bei einer gewonnenen Partie den Mannschaftskampf mit Remisergebnissen nach Hause zu schaukeln. So endete in der zweiten Runde der Kampf gegen Dresden-Striesen 2:2.
Dramen spielten sich schon mehrere ab. Ursachen waren meist übersehene Schachgebote. Und wenn man dann selbst im Schach stehend mit der Dame machtvoll auf Angriff spielt und diese dann als Abwehrfigur (berührt – geführt, diese fiese Regel) einsetzen muss, dann kullern schon mal Tränen. In Runde drei gleich zweimal passiert. Ansonsten zeigten sich die Kinder regelfest, was auch daran liegt, dass man vor einiger Zeit die Anzahl der Teams von 70 auf 40 reduzierte.
Wenn man so durch die Reihen der Kämpfe läuft, dann fällt an einigen Brettern auf, dass jeder Zug akribisch mit „XXX“ aufgezeichnet wird. Das sind Ben von den Karlsruher SF und Paya von der VSG 1880 Offenbach - mit 5 Jahren der jüngste Teilnehmer - die beide noch nicht schreiben können. Aber das XXX machen beide korrekt.
Eine offizielle DSJ-Rüge muss an den Mannschaftsleiter von Mülheim-Nord gehen, der seine Jungs in Runde drei jeweils mit einer Flasche Coca-Cola aufmuntern wollte, was natürlich in der U10 dazu führte, dass sich eine Flasche während der Runde über drei Bretter ergoss und alles verklebte. Dabei weiß doch jeder, Wasser ist das Schachgetränk bei Kindern. Macht nur nass und nicht dreckig.
Aufregung gab und gibt es, weil die Erwachsenen, wie auch im letzten Jahr, draußen bleiben müssen. Der Turniersaal gibt es nicht her, dass neben den 160 Kindern auch noch erwachsene Mannschaftsbetreuer umherlaufen können. Damit die Jugendherberge Ostkreuz in Berlin überhaupt für Schach öffnen konnte, war für alle der 2. Weihnachtstag der Anreisetag. Das führt morgen zu einem freien Nachmittag und zu den wichtigen Überlegungen, was man touristisch in Berlin machen kann – im Foyer gibt es allerhand Flyer und Anregungen, sodass für jedes Team etwas dabei ist.
Sport ist nicht immer ausrechenbar. Favorit auf dem Papier zu sein, heißt nicht immer, dies auch im Wettkampf umsetzen zu können. Das gilt auch für unseren Schachsport. Besonders hart trifft es derzeit die Mädchen der SG Leipzig. An vier gesetzt, mussten sie sich dreimal mit 1,5:2,5 geschlagen geben. Mal sehen, ob sie in der Nacht regenerieren können um morgen die Aufholjagd zu beginnen. Die Mädchen von der USG Chemnitz hat es nicht ganz so dolle erwischt, aber an Platz zwei gesetzt, wollten sie am ersten Turniertag bestimmt mehr holen als die bisherigen drei Mannschaftspunkte. Die übrigen Favoritinnen Weisse Dame aus Berlin, SchachAkademiePaderborn und Bayern München mussten alle ebenfalls schon einen Mannschaftspunkt abgeben. Eine weiße Weste gibt es also bei den Mädchen schon nach Runde 3 nicht mehr. Vor allem nicht bei einem Karlsruher Mädchen, denn während der Anreise mit der Deutschen Bahn wurde ihr Koffer gestohlen, so dass erstmal shoppen in Berlin angesagt war. Das Vereinstrikot befand sich zum Glück aber im Gepäck der Mannschaftsleiterin.
Leider litt die DVM U12w unter einigen Absagen, die nicht alle mit Nachrückern aufgefüllt werden konnten, so dass mit 19 Teams gespielt werden muss. Dies stellt im Vergleich zur ersten Auflage der U12w im August – damals gingen 12 Teams an den Start – aber schon eine erhebliche Steigerung dar.
Der Ausrichter beider Altersklassen ist der Berliner Schachverband und die Berliner Schachjugend. Sie kämpften wie derzeit so viele mit den mangelnden Leistungen der Zustellerdienste. Es wurden extra gestaltetet Partieformulare mit Durchschlag gedruckt und bestellt. Nur ankommen tun sie nicht und keiner kann sagen, wo sich die Pakete befinden. Daraufhin wurde eine zweite und sogar eine dritte Bestellung aufgegeben, die, man höre und staune, am Donnerstag, wenn sich die DVM dem Ende nähert, in der JH Ostkreuz ankommen sollen. Was also tun? In Berlin die Schachläden und Vereine abtelefonieren, ob wer noch Partieformulare mit Durchschlag vorrätig hat. Wir sind leicht optimistisch.
Verdient ist der Erfolg der Badener in jedem Fall. Heute wurde es aber unerwartet eng gegen Brackel. Nikita Kantor aus Brackel hat den Siegpunkt auf dem Brett, als er sich im 47ten Zug grob versah und damit den Sasbachern den 3:3 Ausgleich ermöglichte.
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Nicht ein, nicht zwei, sondern gleich drei...
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