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| Jugendworkshop

Bericht über das Jugendssprecherseminar „Mädchenschach und Gruppenspiele“ vom 3.11. bis zum 5.11.2006 von Dorian Rohr

Freitag 3.11.

 

Alle angemeldeten Teilnehmer fanden an diesem Abend den Weg ins Hotel und lernten sich durch einige Spiele, die Kevin Ewe leitete, kennen. Schade war, dass einige Teilnehmer, die sich schon frühzeitig angemeldet hatten, doch noch kurzfristig absagen mussten.

Um 20:00 Uhr gingen wir alle geschlossen zum gemeinsamen Abendessen und verbrachten ab 21:00 Uhr dann den Abend gemeinsam (wobei einige müde Schachfreunde schon ins Bett gingen) und stimmten uns langsam schon auf das Thema Mädchenschach ein.

 

 

Samstag 4.11.

 

Nach dem morgendlichen gemeinsamen Frühstück um 08:00 Uhr begann um ca. 8:30 Uhr das Seminar mit einer kleinen Einführungspräsentation über die Deutsche Schachjugend von mir.

Nach diesem Vortrag stiegen wir dann um 9:00 Uhr das Thema „Mädchenschach“ ein, welches von Rainer Niermann geleitet wurde. Zuerst hielt Rainer einen Vortrag über die derzeitige Situation des Mädchenschachs in der DSJ und fragte die Teilnehmer(innen) wie viele Mädchen denn prozentual in ihrem Landkreis spielen würden. Danach sollte die Gruppe, die bei diesem Seminar hauptsächlich aus Mädchen bestand (was Rainer, Christina und mich besonders freute), Gründe dafür suchen, warum Mädchen so selten Schach spielen und wenn sie es denn tun, warum die meisten zwischen 13 und 16 Jahren wieder aufhören. Die Gründe waren schnell gefunden und nun mussten Lösungen her. Als erstes wurden die Gründe zu vier Hauptthemen zusammengetragen.

 

Zwischenzeitig flammte auch die Diskussion auf, dass Mädchen wahrscheinlich weniger Schach spielen würden, weil Jungs dazu genetisch besser veranlagt wären. Rainer griff diese Diskussion auf und teilte die Gruppe entzwei, so dass sich eine Fraktion für und eine gegen Mädchenschach bildete (natürlich nur Rollenspiel mäßig).

Vier Hauptthemen zum Mädchenschach waren nun gefunden und Rainer wollte sich auf zwei festlegen, so dass es wieder zwei Gruppen geben würde. Diese Themen wurden nun auch nach etwas längerem gefunden und ein Blick auf die Uhr verriet, dass es Zeit zum Mittagessen war.

Nach dem Mittagessen und vielleicht einem kleinen Mittagsschlaf ging es dann fröhlich in die zweite Runde um 14:30 Uhr. Zwei Themen – zwei Gruppen. So wurde nun gearbeitet und die Ergebnisse waren vorzeigbar. Viele neue Ideen, vieles das nicht besprochen werden konnte (Zeitmangel) und einige Leute, die sich bereit erklärten, einige Ideen durchzuführen.

Zum Abschluss holte Rainer noch seinen Laptop heraus, um ein Mindmap über das Zusammengetragene zu erstellen. Alle brachten ihre Ideen mit ein, so dass wir am Ende dieses Themas ein Mindmap hatten, welches alle Gründe und Lösungen zum Problem „Mädchenschach“ beinhaltete. Als das Mindmap die gewünschte Form hatte, übernahm Kevin das Wort.

 

„Gruppenspiele“ war das zweite Thema welches an diesem Wochenende bearbeitet werden sollte und Kevin ließ es lustig angehen.

Er zeigte uns zuallererst den Aufbau, um eine neue Gruppe zusammenzubringen. Mehrere Stufen sollten mit Spielen abgedeckt werden, so dass sich eine neue Gruppe Stück für Stück näher kommen konnte. Recht viele Grundregeln müssen beachtet werden, damit sich die Gruppe nicht streitet oder gar zermürbt. Zum Ende hin zeigte uns Kevin noch viele Beispiele zu den einzelnen Stufen, so dass die ganze Gruppe ein kleines Repertoire an Spielen für Gruppen hatte. Um 18:00 Uhr gingen wir dann wieder alle gemeinsam zum Abendessen und erholten uns von dem doch recht anstrengenden Thema. Ab 19:00 Uhr zeigte dann Kevin noch den Rest der Spiele und erzählte der Gruppe noch einige Beispiele aus seinen Erfahrungen, damit die Gruppe nicht dieselben Fehler machen würde.

Ab 21:00 Uhr ließ die Gruppe dann den Abend entspannt ausklingen und einige Spiele von Kevin wurden sogar noch aufgegriffen.

 

Sonntag 5.11.

 

Nach dem Frühstück um 8 Uhr griffen die Teilnehmer mit Rainer zusammen noch einmal das Thema Mädchenschach auf und nutzen die freien Stunden um über zwei Themen ein Werbeplakat zu schreiben.

Das erste Thema trug den Namen „Tag des offenen Schachs“. Im Großen und Ganzen handelt diese Idee von einem Tag, an dem sich Schachvereine zusammentun und ein spezielles Erlebnis für Kinder&Jugendliche arrangieren. Ideen waren beispielsweise:

- Hüpfburg

- Verlosung

- viele Geschenke

Die gesamte Gruppe fand die Idee sehr gut.

Das zweite Thema war „Einbindung von Mädchen in die Jugendarbeit“. ( Fotos der Plakate erhaltet Ihr auf Anfrage an mich oder Christina [jugendsprecher@deutsche-schachjugend.de])

Um die Gruppe auf den neusten Stand der aktuellen Themen zu bringen, erzählten Christina und ich noch einiges über das Jugendevent 2007 in Weimar, für welches wir noch engagierte Jugendliche suchen, die Schacholympiade 2008 in Dresden und weitere interessante Themen.

Um 12:00 Uhr gingen noch die Übriggebliebenen gemeinsam zum letzen Essen und nach und nach verabschiedeten sich dann auch die letzen wackeren Helden.

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