Dreisprachige Internationale Grundschule Magdeburg sichert sich den Titel bei der DSM WK G M!
Mit 12 Mannschaftspunkten, 5 Siegen und 2 Unentschieden sichert sich die DIG Magdeburg den Deutschen Schulschachmeisterinnentitel der WK Grundschule Mädchen! Herzlichen Glückwunsch!
Tag 1: DSM WK GM in Düsseldorf – Teilnehmerinnenrekord im Rheinland
---------- Fotos und Tabellen auch bei der Schachschule Düsseldorf -----------
28 Teams haben es in die NRW-Hauptstadt geschafft, so viele wie noch nie in der Wettkampfklasse der Grundschülerinnen. Das zeigt ganz klar die immer größer werdende Bedeutung des Mädchenschachs. Damit wurde der bisherige Rekord von vor zwei Jahren um ganze sechs Teams übertroffen.
Bei strahlendem Sonnenschein und tropischen Temperaturen gaben sich die Favoritinnen keine Blöße. Bemerkenswert ist der faire und harmonische Umgang der Mädchen untereinander. Faire Siegerinnen und gute Verliererinnen prägen das Turnier bisher. Trotz der großen Anzahl an Spielerinnen herrschten im Spielsaal viel Ruhe und Disziplin.
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Runde 1:
Nach einer kurzen Regelkunde und einigen organisatorischen Hinweisen ging es auch schon los. Die Setzlistenfavoritinnen gaben sich dabei weitgehend keine Blöße und konnten souveräne Siege einfahren.
Runde 2:
Fast nahtlos ging es direkt in die zweite Runde. Hier wurden viele Partien bereits deutlich enger, in der Regel konnten sich jedoch auch diesmal die Favoritinnen durchsetzen. Für eine Überraschung sorgte Bremerhaven: Mit DWZ-losen Spielerinnen konnte das Team den Setzlistensechsten Kitzscher aus Sachsen mit 3:1 in die Schranken weisen.
Runde 3:
Jetzt war es endlich so weit: Die favorisierten Teams durften sich nun auch gegenseitig die Punkte wegnehmen. An Tisch 1 gewann Magdeburg nach vier hart umkämpften Partien mit 3:1 gegen Nauen. Die Eichendorffschule konnte nach einem Rückstand in letzter Minute gegen Garching noch zum 2:2 ausgleichen. Damit hielten beide Teams den Anschluss an die Spitze, während Hamburg durch ein 3:1 gegen Bad Hersfeld gemeinsam mit Magdeburg verlustpunktfrei die Tabelle anführt.
Die Karl-Marx-Schule konnte auch im dritten Spiel gegen einen DWZ-favorisierten Gegner punkten und der 10. Grundschule aus Dresden ein 2:2-Unentschieden abtrotzen.
Morgen dürfen wir gespannt sein: Es kommt zum Showdown der beiden Spitzenreiter aus Hamburg und Magdeburg. Das Überraschungsteam aus Bremerhaven trifft derweil auf den NRW-Vizemeister aus Moers und möchte sicherlich zeigen, dass es völlig zurecht in der Spitzengruppe steht.
Tandem:
Für viel Spaß sorgte am Abend noch das Tandemturnier. Zwanzig Zweierteams kämpften um den Sieg. Nach fünf Runden konnte das Team „Chessy 1.0“ wenige Minuten vor der Bettruhe souverän und verlustpunktfrei den Turniersieg für sich beanspruchen.
Tag 2: Spannung an der Spitze – Magdeburg, Moers und Hamburg liefern sich einen engen Dreikampf um den Titel
Der zweite Turniertag begann in Runde 4 direkt mit dem Duell der beiden Setzlistenersten. Lange Zeit lag Hamburg zurück, bis in der letzten Partie der gesamten Runde noch der Ausgleich zum 2:2 gelang. Damit endete das Spitzenduell schließlich remis. Den beiderseitigen Punktverlust nutzte gleich ein ganzes Quartett an Verfolgern. Moers und Garching I konnten punktemäßig aufschließen, während die Erstvertretungen des Lokalmatadors, der Bodelschwinghschule aus Düsseldorf, sowie Tegernheim mit nur einem Mannschaftspunkt Rückstand auf ihre Chance lauerten.
Wie bereits am Vortag begann die nächste Runde kurz darauf und versprach die nächsten Spitzenduelle. Die Eichendorffschule aus Moers forderte den Favoriten aus Magdeburg heraus und erkämpfte sich ein starkes 2:2. Im Nord-Süd-Duell konnten die Hamburgerinnen die Mädchen aus Garching mit
3:1 auf Distanz halten. Im dritten Spitzenduell gelang den Düsseldorferinnen ein überzeugender 4:0-Erfolg gegen die Oberpfälzerinnen aus Tegernheim, die ihrerseits ebenfalls Ansprüche auf eine Spitzenplatzierung angemeldet hatten.
Mit etwas mehr Luft nach der Mittagspause ging es um 14:00 Uhr in die Vorschlussrunde. Der NRW-Vizemeister aus Moers traf an Tisch 1 auf die Hamburgerinnen, die bis dahin die Tabelle anführten. In vier hart umkämpften Partien konnte die Mannschaft vom Niederrhein gleich dreimal die Oberhand behalten und sich einen wichtigen Sieg sichern.
Der amtierende NRW-Meister aus Düsseldorf musste sich dagegen den favorisierten Magdeburgerinnen denkbar knapp mit 1,5:2,5 geschlagen geben. Damit stehen Magdeburg und Moers vor der letzten Runde punktgleich mit jeweils 10 Mannschaftspunkten an der Spitze. Auch Hamburg darf sich mit 9 Punkten noch Hoffnungen auf den Titel machen, benötigt dafür aber Schützenhilfe.
Dahinter folgt ein ganzes Sextett an Mannschaften mit jeweils 8 Punkten, die allesamt noch die Medaillenränge im Blick haben. Heimlich nach vorne gearbeitet hat sich zudem die Zweitvertretung der Bodelschwinghschule.
Mit 7 Punkten kann auch sie in der Schlussrunde noch für eine Überraschung sorgen.
Nach der letzten Runde des Tages hatte das OGS-Team der Bodelschwinghschule erneut ein tolles Freizeitprogramm auf dem Schulhof organisiert, der sich praktischerweise direkt neben der Spielstätte befindet. Bei verschiedenen Outdoor-Schachvarianten und reichlich Eiscreme bot sich für viele Mädchen die Gelegenheit, einmal frische Luft zu schnappen und den Turniersaal hinter sich zu lassen.
Zum Abschluss des Tages fand noch ein ganz besonderes Turnier statt.
Knapp 40 Mädchen kämpften beim Überraschungsschach um den Sieg. Bei dieser Variante sorgen verschiedene Sonderregeln immer wieder für unerwartete Wendungen. Nicht wenige Spielerinnen blickten entsetzt auf ihre Bretter, wenn aus einer Gewinnstellung durch das Kommando „Bretter drehen“ plötzlich eine Verluststellung wurde.
Freuen wir uns auf die letzte Runde. Schafft Moers den großen Coup und holt als NRW-Vizemeister den Titel? Wird Magdeburg seiner Favoritenrolle gerecht? Oder gelingt Hamburg doch noch die erfolgreiche Titelverteidigung?
All diese Fragen werden morgen Vormittag beantwortet sein.
Tag 3: Alles war angerichtet für ein hochdramatisches Finale
Pünktlich um 9:30 Uhr wurde die letzte Runde eröffnet. Die Anspannung war den Titelaspirantinnen deutlich anzusehen. Alles war angerichtet für ein hochdramatisches Finale.
Die Hamburgerinnen erledigten ihre Aufgabe souverän und gewannen ihre Begegnung mit 4:0. Nun waren sie jedoch auf Schützenhilfe aus Kitzscher und Nauen angewiesen. Aus Nauen kam diese tatsächlich: Die Eichendorffschule aus Moers musste sich mit einem 2:2 begnügen und ließ damit einen wichtigen Mannschaftspunkt liegen.
Auch am Spitzenbrett wurde es noch einmal spannend. Kitzscher verlangte dem Favoriten aus Magdeburg alles ab und unterlag nur denkbar knapp mit 1,5:2,5. Damit stand fest: Der Titel geht verdient nach Sachsen-Anhalt. Herzlichen Glückwunsch an die Mädchen aus Magdeburg zur Deutschen Meisterschaft!
Die weiteren Verfolger aus Garching und Düsseldorf machten ihre Hausaufgaben und gewannen ihre Begegnungen ebenfalls klar, womit sie die Top 5 des Turniers komplettierten.
Im Anschluss fand bei bestem Wetter die Siegerehrung unter freiem Himmel statt. Neben Medaillen für alle Teilnehmerinnen durften sich die drei erstplatzierten Teams nicht nur über die begehrten Pokale, sondern auch über Büchergutscheine freuen. Ein herzliches Dankeschön geht an die Stiftung Heerdt, die diese Preise großzügig gesponsert hat.
Bedanken möchten wir uns außerdem bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern, ohne die eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich wäre. Stellvertretend seien hier Sven Glaubitz genannt, der das Ersatzspielerturnier leitete, das OGS-Team der Bodelschwinghschule um Sabine Schweizer, das mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm auch zwischen den Partien für Kurzweil sorgte, Anja Yüksel, die viel Spaß beim Überraschungsschach sorgte, sowie die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter, die das Organisationsteam tatkräftig unterstützten.
Ein besonderer Dank gilt dem DSK sowie der Jugendherberge Düsseldorf. Der hervorragende Service, die stets unkomplizierte Kommunikation und die große Hilfsbereitschaft haben maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen.
Drei Tage voller spannender Partien, neuer Freundschaften, großer Emotionen und vor allem jeder Menge Begeisterung für das Schachspiel liegen hinter uns. Die Rekordteilnehmerzahl zeigt eindrucksvoll, welchen Stellenwert das Mädchenschach mittlerweile erreicht hat. Wir freuen uns schon jetzt darauf, viele der Spielerinnen in den kommenden Jahren wiederzusehen.
Pünktlich um 9:30 Uhr wurde die letzte Runde eröffnet. Die Anspannung war den Titelaspirantinnen deutlich anzusehen. Alles war angerichtet für ein hochdramatisches Finale.
Die Hamburgerinnen erledigten ihre Aufgabe souverän und gewannen ihre Begegnung mit 4:0. Nun waren sie jedoch auf Schützenhilfe aus Kitzscher und Nauen angewiesen. Aus Nauen kam diese tatsächlich: Die Eichendorffschule aus Moers musste sich mit einem 2:2 begnügen und ließ damit einen wichtigen Mannschaftspunkt liegen.
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Im Anschluss fand bei bestem Wetter die Siegerehrung unter freiem Himmel statt. Neben Medaillen für alle Teilnehmerinnen durften sich die drei erstplatzierten Teams nicht nur über die begehrten Pokale, sondern auch über Büchergutscheine freuen. Ein herzliches Dankeschön geht an die Stiftung Heerdt, die diese Preise großzügig gesponsert hat.
Bedanken möchten wir uns außerdem bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern, ohne die eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht möglich wäre. Stellvertretend seien hier Sven Glaubitz genannt, der das Ersatzspielerturnier leitete, das OGS-Team der Bodelschwinghschule um Sabine Schweizer, das mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm auch zwischen den Partien für Kurzweil sorgte, Anja Yüksel, die viel Spaß beim Überraschungsschach sorgte, sowie die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter, die das Organisationsteam tatkräftig unterstützten.
Ein besonderer Dank gilt dem DSK sowie der Jugendherberge Düsseldorf. Der hervorragende Service, die stets unkomplizierte Kommunikation und die große Hilfsbereitschaft haben maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen.
Drei Tage voller spannender Partien, neuer Freundschaften, großer Emotionen und vor allem jeder Menge Begeisterung für das Schachspiel liegen hinter uns. Die Rekordteilnehmerzahl zeigt eindrucksvoll, welchen Stellenwert das Mädchenschach mittlerweile erreicht hat. Wir freuen uns schon jetzt darauf, viele der Spielerinnen in den kommenden Jahren wiederzusehen.
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