Zum Hauptinhalt springen
 
| U8, Sport, Startseite, TOP Meldung

RKST – Premiere in Augsburg

Unter Leitung des A-Trainers Philipp Müller veranstaltete der SK Rochade Augsburg ihr erstes RKST. 19 Spieler der Altersklasse U8, hierunter vier Mädchen, duellierten sich am 17. und 18. Februar im Bürgerhaus des Schachklubs Rochade Augsburg, um sich für die Deutsche Jugendmeisterschaft U8 in Willingen zu qualifizieren.

Einen Start- und Ziel-Sieg erzielte dabei der Unterhachinger Aadith Ranganathan mit 100% Ausbeute. In der Schlussrunde kam es zum großen Showdown gegen den Walldorfer Aumkar Sriram, beide hatten zu dem Zeitpunkt vier von vier möglichen Punkten. Aadith, mit 1,5 Buchholzpunkten Vorsprung und dem Anzugsvorteil ausgestattet, reichten somit zwei Ergebnisse, während Aumkar im Zugzwang war. Aadith errang aktivere Figuren und er gewann im Mittelspiel einen Bauern auf der f-Linie wegen einer g-Linienfesselung. Er tauschte die letzte Leichtfigur ab und aktivierte entschlossen seinen König im resultierenden Doppelturmendspiel. Aufkeimende Hoffnungen Aumkars diverser Mattdrohungen umschiffte er souverän und Aadith verwandelte technisch sauber. Nachdem Aadith sich beim RKST in Günzburg knapp geschlagen geben musste, war er umso glücklicher, sich direkt für die DJEM U8 qualifiziert zu haben.

Vielversprechend auch der Auftritt Elias Blum-Barths aus Bruchsal. Durch einen sehr überzeugenden Auftritt und hohe Impulsivität, die aber schnelles Ziehen verursachte, gab er sich nur Aumkar in der vierten Runden geschlagen. Durch einen Schlussrundensieg schob er sich an Aumkar vorbei und er gewann den Silberpokal. Elias hatten nur die Experten auf dem Zettel, seine DWZ hinkt seiner tatsächlichen Spielstärke hinterher, er ist der ukrainischen Sprache mächtig und er spielt und trainiert regelmäßig mit einem Ukrainer GM.

Noa Chanishvili verpasste mit vier Punkten und der schlechteren Zweitwertung das Treppchen, verwies aber im direkten Duell den ebenfalls stark aufspielenden Yining Liu (drei Punkte) auf den fünften Platz. Seine Trauer, punktgleich zum Zweiten, einen ganz Vorsprung auf den nächsten Platz, war daher verständlich.

60%, nämlich 3/5 erzielten außerdem Noah Gerhardt, Vitus Siegel, Joseph Stephan Shtogrin sowie Simon Roscher, diese wurden in dieser Reihenfolge Sechster bis Neunter. Einziger Spieler mit genau 50% wurde Elias Vogel.

Bestes Mädchen war Marlene Giss mit 1,5 Punkten (15.) mit der besseren Zweitwertung vor Hilde Kruijssen. Beide waren durch Günzburg bzw. Berlin schon für die DJEM U8w vorqualifiziert. Außerdem sind für eine Mädchen-Qualifikation 2,5 Punkte vorgeschrieben, welche hier nicht erfüllt wurden, spekulativ dadurch, dass das Teilnehmerfeld sowie die Mädchenquote etwas klein waren. Jule Sax (1 Punkt) und Varvara Polishchuk (0,5 Punkte) haben trotz allem überzeugt.

Bei der Siegerehrung wurden die drei Erstplatzierten Aadith, Aumkar, Elias sowie das beste Mädchen Marlene durch Philipp Müller und den Vereinsvorsitzenden des SK Rochade Augsburg Thorsten Zehrfeld geehrt.

Die schwäbische Mädchenschachreferentin Helene Giss überreichte Urkunden an die besten schwäbischen U8er, alle drei räumte konkurenzlos der SC Dillingen ab. Yining Liu (3 Punkte, 5. Platz) siegte deutlich vor Theodor Nuber (2 Punkte, 13. Platz), Marlene Giss (1,5 Punkte, 15. Platz) war einziges schwäbisches Mädchen. Der Bezirk Schwaben erhofft sich mehr Engagement in den Grundschulen und eine bessere Werbung, verbunden mit einer regeren Teilnahme.

Rafael Essler spielte nur am Samstag die ersten drei Runden, am Sonntag hatte er einen Terminkonflikt. Dadurch war in den ersten drei Runden jeweils ein Spieler spielfrei, sonntags waren alle anwesenden Kinder einem Gegner zugewiesen.

Als Highlight für die Eltern wurden die großen und hellen Räume des neu angebauten Bürgerhauses sowie der Elternvortrag genannt, welcher von Philipp Müller durchgeführt wurde. Dieser erstreckte sich im Dreiklang über die zweite und dritte Runde, mit einer Zwischen-Unterbrechung durch die Pizzalieferung. Die Eltern nutzten Philipps Angebot des „Ask me anything“ und so wurden die Feinheiten des Schweizer Systems und der Feinwertungen detailliert erklärt. Philipp schwärmte anschließend von vielen potentiellen angehenden Schiedsrichtern und Turnierleitern aus dem Kreise der Elternschaft. Als Vorlage des Vortrags diente eine Ideensammlung der DSJ, wovon alle Ideen aufgegriffen und ergänzt wurden. Möglich gemacht wurde der Elternmittag von Jugendleiterin Leonora Weber, welche als zusätzliche Schiedsrichterin die Kinder vollends im Griff hatte.

Der Sonntag war Entscheidungstag und er galt dann ganz den Kindern. Partien wurden angeleitet von Philipp gemeinsam mit dem Gegner und mit Freunden besprochen. Die Kinder erlernten und festigten einen ganzen Begriffskatalog an Metaphern. So wurden strategische Begriffe wie Bauerninseln und rückständiger Bauer, Felderschwächen sowie die Beweglichkeit der Figuren ebenfalls wissbegierig aufgesaugt wie die Mustererkennung des Hausmeister-Läufers, der vergiftete Bauer, nach dem kein Hahn kräht, das Fallobstprinzip, das Capablanca-Prinzip sowie „lass den Hinterausgang geschlossen, wenn die Haustür geöffnet ist“.

Ein Blick in den Aufenthalts- und Analyseraum zeigt Spielleiter Jens, welcher eine Partie mit Joseph und Mutter durchgeht, ein Vater und Constantin schauen gebannt zu. Hinten diskutieren Mittelfranken mit Oberbayern.

Dieses Foto entstand vor der ersten Runde. Bei weiteren Rundenansprachen wurde das Helfen der Kinder untereinander insbesondere bei der Notation gelobt.

Die Ausrichter und Helfer vom SK Rochade Augsburg waren die bereits erwähnten Philipp, Thorsten, Leonora, zusätzlich Jens Weichelt, welcher samstags den Kaffee brachte, Simon Stork, welcher beim Auf- und Abbau leitende Kraft war und Brezeln spendete, Leonoras Familie und Olga, welche Kuchen spendeten sowie Dietmar Zimmermann, der die Zahlungen der Startgelder abwickelte.

| Anti-Doping, TOP Meldung

Der gedopte Läufer

Was für andere Sportarten schon lange eine absolute Selbstverständlichkeit ist, ruft bei Schachspielern zuweilen noch immer ein Stirnrunzeln vor: Dopingkontrollen.

Dabei haben zuletzt Forscher der Universität Mainz in einer Studie bewiesen, dass Doping im Schach leistungssteigernd wirken könnte....

weiterlesen
| Goldener Chesso, TOP Meldung

Botschafter für den Goldenen Chesso? - Christian Zickelbein!

In den letzten Jahren haben sich bereits Dr. Wolfgang Schäuble, Jan Holze, Dr. Helmut Pfleger und Georg Meier bereit erklärt den Goldenen Chesso ideell zu unterstützen und somit Botschafter für den Goldenen Chesso zu sein. Nun konnten wir auch Christien Zickelbein für diesen Wettbewerb gewinnen....

weiterlesen
| Jugendarbeit, Vereinshilfe

Zentrale Endrunde der Schach-Bundesliga - die Jugend ist dabei

hr wollt mit Euren Jugendlichen nach Berlin? Bei Großmeistern zuschauen? Und selber spielen? Dann fahrt zur Zentralen Endrunde der Schach-Bundesliga vom 28. April bis 1. Mai in die Hauptstadt! Die Schachfreunde Berlin bieten ein bis zum 1. April buchbares Jugendkomplettangebot mit Startgeldern für...

weiterlesen
| TOP Meldung, Startseite, Vereinshilfe

Bundesvereinskonferenz – ist das was für mich?

In Berlin parallel zur zentralen Bundesligaendrunde veranstalten der Deutsche Schachbund und die Deutsche Schachjugend ihre 2. Bundeskonferenz für Vereine. Und zwar vom 29.04. – 01.05.2018.

Was wird dort geboten, was bringt einem das?

Wer kann das besser beantworten als die beiden zuständigen...

weiterlesen
| TOP Meldung, Startseite, Gesellschaftliche Verantwortung

Purim - Los! Schach!

Der SV Bannewitz und die Jüdische Gemeinde zu Dresden, haben am 4.3.2018 ein Kinderschachturnier in Dresden im Gemeindezentrum der Jüd.Gemeinde ausgetragen. Es war die 2. Auflage. des besonderen Turnierkonzepts. Das Schach bei vielen Menschen jüdischen Glaubens beliebt ist, zeigen die Erfolge bei...

weiterlesen
| Startseite, Jugendversammlung, TOP Meldung

Resümee der Jugendversammlung

Die Stadt Göttingen, berühmt durch ihre Würste und Universität..

..sagte einst Heinrich Heine, wie uns unser Göttinger Stadtführer berichtete. Gemerkt haben wir davon während der Jugendversamlung im Intercityhotel jedoch nicht sehr viel: Niemand wurde dabei erwischt die Gänseliesel zu küssen und...

weiterlesen
| TOP Meldung, Startseite, Jugendarbeit, Jugendaustausch

Die Geschichte der 250 Tafeln Schokolade oder 13 Chinesen in Deutschland

Nach einem Besuch der chinesischen Delegation des JiHong Schachclubs aus Bengbu im Jahr 2015 in Hamburg und Berlin, sowie unserem Besuch mit 9 Jugendlichen im letzten Jahr in Bengbu war im Februar 2018 wieder eine Reise nach Deutschland geplant. 9 Jugendliche, 1 Trainer und 3 Betreuer kündigten sich...

weiterlesen
| Startseite, Jugendversammlung

Jugendversammlung 2018 in Göttingen

//Nachtrag, 26. Februar: Ab jetzt findet ihr auch den Etatvorschlag für 2018 online:

//Nachtrag, 14. Februar: Julia Mätzkow aus Brandenburg kandidiert für das Amt der Jugendsprecherin:

//Nachtrag, 2. Februar: Ab jetzt findet ihr auch das Berichtsheft inkl. Anträge...

weiterlesen
| Goldener Chesso, Startseite, TOP Meldung

Vorbilder gesucht

Was haben:

  • der Rhedaer Schachverein von 1931 e.V.
  • die Schachjugend Herborn 1998 e.V.
  • die Karlsruher Schachfreunde 1853 e.V.
  • der Schachclub Bisingen-Steinhofen e.V.
  • der Schachklub Neumarkt e.V.
  • der SV Kinder- und Jugendschach Potsdam e. V.
  • der SK Münster von 1932 e.V.
  • der TuRa Harksheide e.V.
  • der ESV Gera...

weiterlesen
| Startseite, TOP Meldung, Qualitätssiegel, Schulschach

Max-Planck-Gymnasium ist zweite Deutsche Schachschule in Baden

Der 20.01.2018 war für das Karlsruher Schulschach ein ganz besonderer Tag. Zum einen fand das Schulschachfinale mit über 200 Schülerinnen und Schülern statt. Zum anderen wurde eine Schule für ihr herausragendes Engagement im Bereich Schach ausgezeichnet.

In ganz Deutschland gibt es mittlerweile...

weiterlesen