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| Vereinskonferenz

Erfolgreiche Vereinskonferenz im Bezirk Stuttgart

Bereits zum 3. Mal, nach Heilbronn und Spaichingen, wurde die vom DSB/DSJ – initiierte Vereinskonferenz am 15. März 2014 innerhalb des Schachverbands Württemberg in der Sportstätte des SSV Zuffenhausen in Stuttgart durchgeführt. Diese Informationsveranstaltung, für aktive Vereine und Schachmitglieder, wurde von der WSJ in Zusammenarbeit mit der SABT SSV Zuffenhausen organisatorisch gut vorbereitet, so dass am Veranstaltungstag über 30 neugierige Teilnehmer aus ca. 24 Vereinen aus den Bezirken Stuttgart, Unterland, Neckar-Fils und sogar aus Oberschwaben im Sportheim eintrafen. Davon stellten die Bezirke Stuttgart und Unterland mit je 9 Vereinen die meisten Teilnehmer.

Auch der Schachverband Württemberg und die WSJ war mit dem Präsidenten, 2 Vizepräsidenten und dem Schulschachreferenten hochrangig vertreten und unterstrichen hiermit die Wichtigkeit und Bedeutung dieser DSB/DSJ- Veranstaltung. Armin Winkler, der Präsident des SVW begrüßte die Teilnehmer und hieß Jörg Schulz, Geschäftsführer der DSJ, herzlich willkommen und bedankte sich gleichzeitig bei den beiden "Machern“ dieser Konferenz, Michael Meier, Abteilungsleiter des SSV Zuffenhausen und Vize beim SVW, sowie Yves Mutschelknaus, 1. Vorsitzender der WSJ für Ihre Vorbereitungsarbeiten.

Bereits während des Impuls- und Hauptreferats von Jörg Schulz, entwickelten sich rege Fragen- und Diskussionsbeiträge, die dann auch unmittelbar und zusammen mit dem Referatsleiter und den Teilnehmern erörtert werden konnten. So wurde während dieses Referats ein sehr breiter Themenbereich angesprochen, wie Einbindung von Jugendlichen bei Vereinsaktionen, Eigenverantwortung fördern durch eine Jugendordnung, Motivationsmöglichkeiten und Begeisterung wecken, Einstieg über kleiner Projektarbeiten, Problempunkte Eltern-Kinder, Berücksichtigung von Spaß und Geselligkeit, Gestaltungsmöglichkeiten von Übungs- und Trainingsstunden durch Erzeugen von Spannung, Überraschung und Neugierde. Viele Fragen und Diskussionspunkte konnte Jörg Schulz an Hand von Beispielen und Folienvorlagen verdeutlichen und anschaulich rüber bringen.

Nach dem Mittagessen, mit einem reichhaltigen Essensangebot, so dass wohl jeder nach seinem Geschmack das richtige fand, referierte Bernd Grill, Schulschachreferent vom SVW/WSJ über die Chancen und Möglichkeiten von Schach in Schulen und über die verschiedenen Ausbildungselemente wie Schulschach- und Kinderschachpatent, sowie Schulschachkongress. Ferner berichtete er über die diversen Schulschachmeisterschaften auf Landes- und Deutscher Ebene, sowie von den Offenen Schulschach-Pokalmeisterschaften. Bezüglich der Schach-AG´s merkte er an, dass aus seiner Erfahrung diese AG´s mit einem Lehrer als AG-Leiter viel besser und effektiver ablaufen als mit einem externen AG-Leiter aus einem Schachverein. Dies wurde auch von einigen Teilnehmern so bestätigt.

Unter dem Stichwort „Was versteht man unter Breitenschach?“  referierte dann Walter Pungartnik, Breitenschachreferent vom DSB und SVW, über die vielen Möglichkeiten und Chancen von öffentlichen Schachveranstaltungen für einen Schachverein. Er hob besonders die öffentliche Wahrnehmung solcher Veranstaltungen für den Verein vor Ort  als besonderes Merkmal hervor. Ferner verwies er kurz auf die größeren geplanten Breitenschachveranstaltungen des DSB sowie des SVW und führte auch an Hand von Beispielen aus verschiedenen SVW/WSJ- Bereichen auf, wie erfolgreich eine gute, kooperative Zusammenarbeit zwischen dem Breitenschach und der Schachjugend sein kann. Er verwies außerdem auf die Breitenschachbroschüre „Schachverein im Blickpunkt“ – mit vielen Anregungen und Ideen -  die auch im Konferenzordner als Druckausgabe vorliegt, aber ebenso von der DSB-Breitenschach-Homepage als „Download“ abgerufen werden kann.

Als letzter Beitrag folgte nun, durch die kurz vorher eingetroffene 2. Vorsitzende der DSJ, Sonja Klotz (vormals Häcker), der Beitrag Mädchenschach mit dem Motto „Mädchen gehören hinter´s  Brett“. Sie zeigte uns auf, wie Mädchen hinsichtlich Schach wirklich ticken und auf welche besonderen Aspekte die Vereine und Funktionäre achten sollten. Neben der bisherigen Erfahrung, dass sich Mädchen auf längerer Sicht nur als „Gruppe“ im Verein halten verwies sie noch darauf, dass Mädchen eigene Freiräume für gemeinsame Aktionen mit viel Spaß und Quatsch brauchen, vielmehr als Jungs! Frauen als Übungsleiterinnen für eine Mädchengruppe wirken sich zwar meistens besser auf den Zusammenhalt der Gruppe aus, aber wenn ein männlicher ÜL die besonderen Aspekte bei den Mädchen berücksichtigt, kann er genau so erfolgreich sein wie eine weibliche Bezugsperson. Als besondere Aktionen im Mädchenschachbereich verwies sie noch auf die „Girlscamps“, das Mädchen-Schachpatent und auf den Frauen-Mädchenschach-Kongress.

 

Am Schluss der Veranstaltung erhielt jeder Teilnehmer einen umfangreichen Konferenzordner und konnte sich auch mit kostenlosen DSB/DSJ- Schachplakaten und Flyer eindecken. Es war wohl die mehrheitliche und allgemeine Meinung, dass diese Konferenz eine erfolgreiche Veranstaltung für die Teilnehmer und auch für den Schachbezirk Stuttgart war. Hierzu nochmals vielen Dank an alle Referenten und Organisatoren dieser DSB/DSJ-Vereinskonferenz.

 

Walter Pungartnik

Breitenschachreferent

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