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DVM 2024 - Rückblick auf Tag 1 von der U12-U20

Ein langer Tag mit vielen Höhen und Tiefen bei allen Beteiligten geht zu Ende. Die Vorbereitungen für die morgige 3. Runde laufen aus vertrauensvollen Quellen auf Hochtouren, jede Mannschaft möchte bei der DVM gut abschneiden, denn was wäre auch ein besserer Jahresausklang als noch Deutscher Vereinsmeister zu werden?

Seid gespannt auf verschiedenste Einblicke in die verbleibenden 7 Alterklassen an 5 unterschiedlichen Orten in Deutschland.

U12w - Bad Homburg

Tag der Überraschungen

Morgens früh ging es los zur ersten Runde der U12w. Ab 7:00 Uhr sollte es Frühstück geben. Einige kamen gut ausgeruht, andere von den Strapazen der Anreise oder zu wenig Schlaf ehr mit wenig Energie ans Buffet. All dies war wie weggespült als wenig später gegen 8:30 Uhr die erste Runde losgehen sollte. Noch standen ein paar Ansagen auf der Tagesordnung und alle musste ihre neuen Plätze finden oder auf die Auslosung im Begleitturnier warten, aber dann ging es los. Schiedsrichter Jonas eröffnete gegen 8:40 Uhr die erste Runde und schon schossen die ersten Figuren über das Brett. Nicht lange dauerte es bis die ersten Partien beendet waren, einige aber nicht viele waren es, denn der Vormittag sollte noch lang andauern. Nach den gewöhnlichen Startschwierigkeiten spielte sich das rege Treiben aber zügig ein. Die Live Übertragung funktioniert schnell ohne große Probleme, die Zuschauer:innen fanden ihren Platz im ausgewiesenen Bereich und die Mädchen an den Brettern. Normalerweise ist die erste Runde geprägt von klaren Ereignissen dies sollte heute anders sein die ersten vier Tische versprachen eine Überraschung. Mit den sächsischen SK König Plauen und USV TU Dresden sowie dem Mecklenburg-Vorpommerschen SAV Torgelow-Drögeheide 90 sollten drei Favoriten stürzen. Auch der Gastgeber, SK Bad Homburg, sollte mit einem 2-2 in der ersten Runde vom SC Borussia Lichentenberg überrascht werden. Insgesamt fast fünf Stunden dauerte die Partie von Lotte Nönning (Schachzwerge Magdeburg). Sie konnte nach einem harten Kampf in einem interessanten Turmendspiel den Vorteil schlussendlich nicht verwerten und sich mit einem Remis gegen Jasmin Mersmann (Karlsruher SF) zufriedengeben. Am Ende zeigte schon die Runde 1, dass es spannend wird, in 9 von 10 Begegnungen mussten beide Vereine mindestens einen Brettpunkt abgeben.

Nach dem stärkenden Mittagessen sollte es um 14:30 Uhr weitergehen. Am Ende lässt sich resümieren, dass der schon in der Vormittagsrunde nicht favorisierte SC Garching, auch in der zweiten Runde gegen die Schachzwerge Magdeburg überzeugen konnte und mit klarerem Ergebnis als es mit 2,5-1,5 scheinen mag auch die zweite Runde gewann. Verlustpunktfrei sind nach zwei Runden noch die SF München (Setzlistenplatz 6) und die TSG Oberschöneweide (Setzlistenplatz 7). Ob eines der drei Teams aus dem Mittelfeld der Startrangliste am Ende oben stehen wird?

Hervorzuheben ist der ungeheure Kampfgeist, auch die zweite Runde ging über die volle Distanz von fünf Stunden. Amelie Werner (SC Garching) und Nayla Döschler (Schachzwerge Magdeburg) lieferten sich einen beachtlichen Kampf, welcher am Ende auch viele Zuschauer haben sollte. Definitiv kein schnelles Remis!

U12 - Heidelberg

In der U12 tritt mit Tegernsee eine absolute Topmannschaft an. Ein Schnitt

von fast 1850 DWZ-Punkten, knapp 140 Punkte besser als der Zweite, hier

dürfte die Favoritenrolle klar sein. Doch in Runde 1 mühte sich die

Mannschaft zu einem knappen 2,5:1:5 gegen Bad Homburg. Lichtenberg als

Startranglistenzweiter kam gegen Turm Schiefbahn auch nur zu einem 2:2. An

Tisch drei gab es dann noch ein seltenes 2:1, da an Brett 1 nach 18 Zügen

remisiert wurde und die Schiedsrichter die Partie nullten, denn die beiden

Spieler hatten sich schon aus dem Turniersaal verabschiedet. Wie war das

noch mit der Sofia-Regel? Dahinter gab es wieder klare Siege, bis auf den

HSK, der trotz DWZ-Plus von 200 Punkten nur ein 2:2 gegen Erfurt erzielte.

 

Am Nachmittag büßten die Bayern vom Tegernsee gegen Brackel ihren ersten

Punkt ein. Oberschöneweide und die 1854er aus Düsseldorf feierten jeweils

ihren 2. Sieg. Dann ist Schluss, danach hat keiner mehr eine blütenreine

Weste, somit treffen die beiden Mannschaften morgen im Spitzenspiel

aufeinander. Im Anschluss folgen 6 Vereine mit je 3 Punkten. Da wird die

Tabelle nach Runde 3 wohl kräftig durchgeschüttelt.

U14 - Heidelberg

Der heutige erste Tag bei der U14 in Heidelberg brachte folgende

Ergebnisse:

In der 1. Runde der U14 setzten sich fast durchweg die Favoriten durch. Eine

große Überraschung gelang jedoch dem Team aus Oberschöneweide, der

Startranglistendritte Nürnberg wurde mit 3:1 in die Schranken verwiesen.

Ein Missgeschick in punkto Aufstellung passierte dem HSK, im Nachgang

wurden Brett 2 und 3 genullt. Mit zwei Siegen an Brett 1 und 4 gelang

zumindest ein 2:2.

Die Hamburger wollten es in Runde 2 besser machen, doch Überraschungssieger

Oberschöneweide knüpfte den Hanseaten einen Punkt ab. Weiter ganz oben

thront Favorit Erkenschwick, der auch gegen die Schachzwerge aus Magdeburg

3:1 gewinnen konnten. Dahinter folgen mit Weimar und Kelheim zwei tiefer

eingestufte Mannschaften, die gegen Kornwestheim bzw. Kaiserslautern

ebenfalls ihr zweites Tagesmatch erfolgreich gestalten konnten. Porz ist

das 4. Team im Bunde ohne Verlustpunkt.

In Runde 3 treffen die vier Teams morgen früh aufeinander. Mal schauen, wer

ausgeruhter ans Brett kommt.

U16w - Neumünster

Auch in Neumünster wird spannendes Schach gespielt, gleich drei Teams aus Sachsen sind noch mit je 4 Mannschaftspunkten ungeschlagen (SSV Altenberg, ATSB Oberkotzau, Chemnitzer SC Aufbau ´95, TSG Oberschöneweide und die USG Chemnitz).

Morgen werden hier die Weichen gestellt, welche Mannschaften sich berechtigte Hoffnungen auf den Titel machen können, wird es einem sächsischen Team gelingen? Oder schafft es ein anderes Land den starken Sächsinnen etwas entgegenzusetzen?

Favorit dürfte weiterhin Oberschöneweide aus Berlin sein, welche morgen sich gegen Oberkotzau beweisen dürfen.

U16 / U20w - Sebnitz

Mit dem gestrigen Tag, dem 26.12.2024, begann die Deutsche Vereinsmeisterschaft 2024 in den Altersklassen U20w und U16 mit der Anreise der teilnehmenden Mannschaften. Insgesamt machten sich 31 Teams aus verschiedenen Teilen Deutschlands auf den Weg in das wunderschöne Sebnitz. Doch noch vor allen anderen fand sich am Mittag das Team der Woche rund um Frank Spangenberg, Silke Spangenberg, Pia Spangenberg, Romy Spangenberg, Harald Niesch, Hannelore Neumayer, Marco Richter, Uwe Stark, Sven Baumgarten und Miriam Weimert im Kiez zur Vorbereitung ein.

In der Altersklasse U16 konnten zwanzig Mannschaften willkommen geheißen werden, in der Altersklasse U20w sind elf Mannschaften angereist. Während die erste Anreise bereits vor dem offiziellen Anmeldestart erschienen, kam die letzte Teilnehmerin um 23 Uhr im Kiez an.

Trotz winterlicher Wetterbedingungen und teilweise langer Anreisewege zeigten sich die Spieler und Spielerinnen und ihre Betreuerenden hochmotiviert und in guter Stimmung.

Nach dem Abendessen fand eine erste Betreuersitzung für die Betreuenden der einzelnen Mannschaften statt. Die Turnierleitung stellte in dieser den Turnierablauf sowie wichtige organisatorische Punkte vor, darunter die Spielregeln, Zeitpläne und die Ansprechpersonen in möglichen Problemfällen.

Das Organisationsteam zeigt sich zufrieden mit dem reibungslosen Ablauf des Anreisetages und freuen sich darauf, die DVM 2024 in den Altersklassen U20w und U16 offiziell zu eröffnen.

U16 – fünf ungeschlagene Teams nach dem ersten Turniertag

Nach den ersten beiden gespielten Runden der U16 in Sebnitz zeichnet sich ein spannender Turnierverlauf in den nächsten Tagen ab.

Ganze fünf Teams haben noch keinen Mannschaftspunkt abgeben müssen und sind planmäßig in die DVM gestartet.

SK Doppelbauer Kiel 1910, OSG Baden-Baden, TSG Oberschöneweide, der Lübecker SV 1873 und die SG Porz werden morgen in wegweisende Kämpfe gehen müssen für den Vereinsmeistertitel.

Spitzenpaarungen sind garantiert!

Baden-Baden wird als nomineller Favorit gegen Oberschönweide an den Start gehen, aber eine leichte Hausnummer ist dieses Los sicher nicht.

Kiel wird es unterdessen darum gehen das Schleswig-Holstein Duell für sich zu entscheiden gegen Lübeck, und umgekehrt. Zahlenmäßig ist dies ein völlig ausgeglichenes Duell.

Porz wird gegen die SF Essen-Katernberg 04/32 antreten, welche zwar „lediglich“ einen Kampf bislang gewinnen konnten, nominell aber der leichte Favorit sein dürften.

U20w – Schleswig-Holstein an der Spitze!

In der Königklasse der jungen Schachspielerinnen führen die beiden Teams aus Schleswig-Holstein (Elmshorner SC 1896 und der Lübecker SV 1873) die Tabelle dicht gefolgt vom SV Königsjäger Süd-West 2 aus Berlin die Tabelle mit je 4 Mannschaftspunkten an.

Ein Direktes Duell konnte Lübeck gegen den SC Garching 1980 in der zweiten Runde mit 2,5 zu 1,5 knapp für sich entscheiden und darf zur Belohnung morgen in der 3. Runde gegen die Königsjäger 2 antreten, setzt sich der Favorit Lübeck durch? Oder gelingen den Königsjägerinnen die Überraschung?

Auch bemerkenswert ist, dass alle Mannschaften bislang mindestens einmal gepunktet haben, was auf ein ausgeglichenes Turnier hindeutet.

U20 - Breisach am Rhein

Was geht in Breisach? Ganz schön viel geht da! Hochklassiges Schach auf Spitzenniveau bekommen wir hier geboten.

16 Mannschaften kämpfen um den Vereinsmeister in der Königsklasse und nach zwei Runden zeichnen sich erste Tendenzen ab.

Der Hamburger SK 1830 musste sich in der zweiten Runde gegen TSG Oberschöneweide mit einem 3:3 begnügen, was der SG Porz mit Sicherheit gefallen dürfte, welche mit 4 Mannschaftspunkten die Tabelle anführt.

Die SF aus Neuberg und der Krefelder SK Turm 1851 folgen ebenfalls mit 4 Mannschaftspunkten.

In der dritten Runde kommt es dann zum Duell zwischen Porz und Neuberg, sowie Krefeld und Hamburg, spannend wird’s auch hier.

Der Gerüchteküche zu Folge erwartet uns auch eine Live-Kamera nach Breisach, mal schauen, ob sich das Gerücht bewahrheitet.

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