Von 18. bis 22. April gastierte die Königsklasse der Deutschen Schulschachmeisterschaft - die an sechs Brettern ausgetragene WK II - in München.
Dank der Kapazitäten in der JH München-Park, die ihre Premiere als Austragungsort eines Schachturniers feierte, konnten 22 Teams am Turnier teilnehmen. Bis auf das Saarland konnten so alle Länder (mindestens) eine Auswahl ins Rennen schicken. Als Turnierfavorit ging das Felix-Klein-Gymnasium aus Göttingen an den Start, aber auch die beiden Dauerbrenner der WK II aus Paderborn - Pelizaeus und Theodorianum - zählten zu den Titelaspiranten.
Die Organisatoren der Münchner Schachjugend konnten in allen Runden viele konzentrierte und angestrengte Schüler beobachten, die unabhängig von der jeweiligen Tabellensituation stets um den vollen Punkt kämpften. Für alle pausierenden Ersatzspieler:innen wurde ein eigenes Turnier angeboten, welches mit je 10-12 Teilnehmenden pro Runde sehr gut besucht war.
Für alle, die von sieben Runden in zweieinhalb Tagen Schach noch nicht satt waren, wurde zudem ein Blitzturnier und ein Tandemturnier veranstaltet. Mit Maria Kozachenko bzw. "Martin Abi" (Mark Tulchynsky & Bert Sieber) kamen alle Siegenden aus Göttingen, genauso wie die Gewinner des Ersatzspielerturniers!
Das winterliche (!) Wetter mit Graupel und Schneeregen lud nicht zu Ausflügen ein, doch einige Teams wagten sich in der freien Zeit tatsächlich nach draußen. Manche fanden dabei sogar den Weg in die Innenstadt, sodass sich bei den Teamfotos trotz der wenigen Einsendungen eine schöne Zusammenstellung ergeben hat.
Doch zurück zum Hauptturnier und zum Gymnasium Theodorianum Paderborn, den an fünf gesetzten Titelverteidiger, der auch an der Schulschachweltmeisterschaft 2023 teilgenommen hatte. Dieses musste in Runde 6 gegen das bis dato führende Göttingen antreten und konnte - u.a. dank eines Sieges von Anton Schäfer, der 700 (!!) DWZ Differenz überwand - 3,5-2,5 gewinnen, sodass es in der Schlussrunde zum Finale gegen das stark aufspielende Adolph-Diesterweg-Gymnasium Plauen (beide 10-2 Punkte) kam. Dieses wurde souverän mit 5-1 gewonnen, und somit auch das Turnier!
Da steppt der Bär - schließlich gewinnt nach langer Pause mal wieder ein Berliner eine Jugendmeisterschaft (Atila Figuras Seriensiege in der Juniorenklasse werden hier nicht dazu gezählt). Der 14-jährige Emil spielte schönes Schach und einmal gar die Partie des Tages; in der letzten Runde reichte...
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weiterlesenStunde der "Sandwichmeister": Nach Josefine Heinemann "verteidigt" auch Julia Bui aus Dresden ihren Meistertitel aus 2013. Die direkte Konkurrentin Annika Kirsten wurde im heutigen Duell besiegt, sodass wir bereits jetzt der 11-jährigen zu ihrer zweiten Meisterschaft gratulieren können!
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weiterlesenSouverän und erwartungsgemäß gewinnt Josefine Heinemann aus Magdeburg die U18 weiblich. Selbst der "Aufstieg" in den jüngeren Jahrgang sowie der Verlust des DEM-Heimvorteils können die 17-jährige nicht aus der Spur bringen. Wir gratulieren Josefine zu ihrem zweiten Meistertitel nach 2013 (U16w)!
weiterlesenAuch in der jüngsten Altersklasse sorgt ein schnelles Remis für den Meistertitel. Die Punkteteilung gegen David Musiolik bringt Alexander Krastev von den Biebertaler SF (Hessen) 9 Punkte nach 11 Runden und damit die unanfechtbare Tabellenführung. Der nächste noch Spielende, Richard Bethke, hat 1,5...
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