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DLM 2024 Tag 4 - Hessen krönt sich zum Sieger der Länder

Mit einem souveränen 6-2-Sieg sichert sich Hessen nach dreizehnjähriger Durststrecke erneut den Titel als Deutscher Ländermeister.

Dabei war die Marschrichtung für die letzte Runde klar - ein Sieg gegen Bayern führt direkt zum Titel, während bei einem 4-4 Nordrhein-Westfalen nicht gewinnen darf. Zwanzig Minuten für Rundenstart gab es dann den Schock: bei Bayern pausiert Brett 1, war die Vorbereitung somit umsonst?

Zudem spielte Nordrhein-Westfalen gegen Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz gegen Niedersachsen, sodass alle wichtigen Entscheidungen an den ersten drei Tischen fielen.

 

 

Während Toni Stehning (Hessen) über der Stellung brütet, beobachtet im Hintergrund Keyvan Farokhi (Schleswig-Holstein), was bei seiner Teamkollegin Mane Margaryan passiert
Polina Beszonna (Hessen) stellte früh die Weichen auf Sieg und holte ihren 6. Punkt am 7. Brett
Joa Max Bornholdt (links, Schleswig-Holstein) und Levi Malinowsky beim Versuch, Nordrhein-Westfalen zu stoppen

Weder Bayern noch Rheinland-Pfalz waren zu nennenswertem Widerstand in der Lage, sodass sich die hessischen Trainer früh entspannen und die Sonne auf der Terrasse der Jugendherberge genießen konnten. Anders sah es bei den Niedersachen aus, die für den größtmöglichen Coup - Platz 2 trotz zwei Auftaktniederlagen - Schützenhilfe aus dem Norden Deutschlands benötigten.

Nach und nach schwanden dann auch die Kräfte bei Nordrhein-Westfalen, sodass Schleswig-Holstein noch einen 4,5-3,5-Sieg errang, was für sie wegen der schlechteren Olympiade-Sonneborn-Berger-Wertung aber trotzdem nur für Platz reichte.

Magnus Ermitsch (rechts, Schleswig-Holstein) besiegt Hussain Besou und setzt den Schlusspunkt
Oskar Vranckx (Rheinland-Pfalz) hält Remis, aber kann die Niederlage seines Teams nicht mehr verhindern
Maurin Möller (links, Nordrhein-Westfalen) und Philipp Leon Klaska holen zwar gegen Levi Malinowsky und Joa Max Bornholdt 1,5 Punkte, verlieren insgesamt aber trotzdem

Nach dem zügigen Abbau - vielen Dank an alle helfenden Hände - fand mit Unterstützung der Tübinger Bürgermeisterin für Soziales, Ordnung und Kultur, Dr. Gundula Schäfer-Vogel, die Siegerehrung statt.

Die Topscorer der einzelnen Bretter v.l.n.r.: Anna Wilmink, Adam-Kristof Baranyai-Molnar, Philipp Mester, Sophia Brunner, Bahne Fuhrmann, Audrey Tu und Ruben Lutz
Platz 3: Nordrhein-Westfalen - v.l.n.r.: Simon Fischermann, Charlotte Fischermann, Alicia Kovalskyy, Maurin Möller, Anna Heidtkamp, Philipp Leon Klaska, Hussain Besou, André Wolf, Jonas Gallasch und Carmen Voicu-Jagodzinsky
Platz 2: Niedersachsen - v.l.n.r.: Sophia Brunner, Fabian Stotyn, Anna Wilmink, Kira Baklan, Jan Pubantz, Nikita Nechitaylo, Tim Sauer, Edward Bundan, Jannik Kieselbach und Vladimir Baklan
Platz 1: Hessen - v.l.n.r.: Polina Beszonna, Adam-Kristof Baranyai-Molnar, Toni Stehning, Oliver Stork, Maja Patricia Buchholz, Bayastan Sydykov, Kevin Haack, Helena Wolf, Markus Hahn und Philipp Mester

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