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| Mädchenschach, Startseite, DSJ Gründungsmonat

Mädchen in die Vereine

Schach hat ein Alleinstellungsmerkmal, das uns von allen anderen Sportarten unterscheidet:

Schach kann überall von jeder Person miteinander gespielt werden.


Es gibt keinerlei Grenzen beim Schach. Es schließt alle Geschlechter, alle Altersgruppen, alle Nationalitäten, alle Religionen, alle Menschen mit Beeinträchtigungen ein. 

Deshalb gibt es auch im Schach allgemeine Meisterschaften für alle und daneben Meisterschaften für bestimmte Zielgruppen wie Jungen, Mädchen, Senioren, Menschen mit Beeinträchtigungen.


Dieses Alleinstellungsmerkmal müssen wir verteidigen und für Mädchen und Frauen zurückgewinnen.

Das tun wir nicht, indem wir alle allgemeinen Angebote kopieren und als weibliches Angebot parallel dazu aufbauen. Damit erreichen wir stattdessen, dass Mädchenschach als etwas Besonderes wahrgenommen wird, das mit dem allgemeinen Schach nichts zu tun hat.

Wir müssen vielmehr den Spagat hinbekommen, soviel Teilnahme wie möglich am allgemeinen Schachangebot anzustreben und so viele „Inselangebote“ für Mädchen und Frauen anzubieten wie nötig.

Mädchen suchen stärker die Gemeinschaft als das bei Jungen der Fall ist. Diese wird ihnen gegeben durch spezielle Mädchenangebote, wie sie die DSJ auch anbietet:

  • Girls Camp
    Mädchen bringen eine Freundin mit und verbringen gemeinsam ein Schachwochenende

  • Mädchen Camps
    Hier treffen sich Vereinsspielerinnen zu bunten Schachtagen mit Training, Turnier, Spaß, Spiel, Sport

  • Mädchen Grand-Prix-Turnierserie
    Eine Turnierserie für Mädchen mit regionalen Turnieren und einem Finale. Auch hier wird Wert auf ein mädchengerechtes Rahmenprogramm gelegt.

  • Girlsdays
    Mädchen kommen an einem Tag zusammen um Schach zu erleben.

Diese Angebote sind vor allem für diejenigen Mädchen wichtig, die alleine in ihren Vereinen sind. Mit diesen Inselangeboten wird die Motivation für Schach gesteigert, es werden Netzwerken untereinander aufgebaut.

Dies ist wichtig, denn die Vereinswelt ist leider immer noch sehr männlich geprägt mit dementsprechenden Herabsetzungen gegenüber Mädchen und Frauen.

Dies Verhalten darf nicht länger hingenommen werden. Wir müssen öffentlich dagegen vorgehen!


Ein sehr interessantes Inselangebot ist auch der Berliner Schachverein Anastasias Matt. Ein Verein nur für Frauen und Mädchen und die Mädchen, die dort Mitglied sind, bleiben als aktive Spielerinnen in ihren Schachvereinen. Anastasias Matt sorgt für zusätzliche mädchenspezifische Angebote. Von diesem Verein sollte es in jeder Metropolregion in Deutschland eine Kopie geben.

Überhaupt sollten Vereine im Bereich Mädchenförderung zusammenarbeiten, um Inselangebote zu schaffen. Genauso wie dies Aufgaben der Bezirke, Landesverbände sein sollte. Mädchen Camps, Girls Camps, Girlsdays muss es flächendeckend geben. Dann würde auch die Ausstiegsrate im Mädchenbereich gravierend sinken.


Wichtig ist auch, dass wir für weibliche Trainerinnen, Funktionsträgerinnen, Schiedsrichterinnen sorgen. Dafür hat die DSJ, die Ausbildung zur Mädchenbetreuerin initiiert mit einem Theorieteil und einem Praxisteil.

Wichtig sind auch weibliche Vorbilder. Eine gute Möglichkeit dafür ist im Schachtraining Material aus Partien von Spielerinnen zu nutzen. Es wäre toll wenn sich Trainer:innen finden, die herfür eine Materialsammlung aufbauen könnten, die von den Vereinen im Training genutzt werden kann.

Weibliche Vorbilder gewinnt man auch dadurch, dass man Schach von Frauen und Mädchen in den Vordergrund rückt wie auf der Facebookseite Mädchenschach. Dort wird an jedem Tag im Februar ein Mädchen mit einer Taktikaufgabe vorgestellt.

Dies geschieht auch mit der Vorstellung der Helferinnen des Tages in den sozialen Medien der DSJ.


Die DSJ hat zudem ein umfangreiches Angebot für Vereine geschaffen, die im Mädchenbereich aktiv werden wollen:


Ein letzter Punkt noch: Förderung kostet Geld. Daher müssen Etatmittel außerhalb des Spielbetriebes für das Erreichen und das Halten von Mädchen und für Inselangebote zur Verfügung gestellt werden.

Die Zukunft des Mädchen- und Frauenschachs fängt in den Köpfen der Schachspieler:innen und Funktionsträger:innen an.

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Dies schrieb mit Begeisterung im Nachgang Nikolaus Sentef, der erstmals als Referent bei der unterdessen 11. DSJ Akademie dabei war. Er fügte hinzu, hoffentlich seinen Zuhörern auch. Davon kann er ausgehen, denn wie immer war das Feedback der Teilnehmenden sehr positiv. Und dies lag nicht nur am...

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Fotos von der DEM 2017

Gab's schon vor Ort, kann aber auch noch jetzt bestellt werden: die Fotos, Videos, Partien und die Zeitung der DEM 2017. Einfach per Mail bestellen bei adriana.gromann@schachbund.de und acht Euro überweisen auf das DSJ-Konto IBAN DE15 5065 0023 0057 0003 82 mit dem Betreff »Fotos DEM 2017« sowie...

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Die Jussupow Schachakademie startet gemeinsam mit der Deutschen Schachjugend und dem Deutschen Schachbund ein neues Projekt zur Förderung besonders talentierter und schachbegeisterter Kinder. Und dem Namen "Jussupow Schachschule" sollen Kinder der Altersklassen U8 bis U10 zusammengeführt und...

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jugend.macht.sport! - so wars

Im Rahmen des internationalen Deutschen Turnfestes veranstalte die Deutsche Sportjugend ein Jugendevent jugend.macht.sport!, bei dem sich verschiedenste Sportarten vorstellen konnten. Innerhalb der Pfingstwoche vom 3.-10.6. gab es in Berlin an der Messe und am Olympiastadion viele Mitmachaktionen....

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...heißt ein Projekt der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA)

Für die Zukunft des Sports. Für ehrliche Erfolge. Dafür hat die NADA die Initiative "ALLES GEBEN, NICHTS NEHMEN" ins Leben gerufen. Auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière und viele Profisportler unterstützen die Initiative der...

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