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Der Mädchen- und Frauenschachkongress 2021 in Halle (Saale)

Der MFSK 2021 ist vorbei unseren Bericht ist da. Ebenfalls ist unsere Broschüre mit allen Infos und Präsentationen unten angefügt.

Alia Schrader

Vom 17.-19. September fand dieses Jahr der Mädchen- und Frauenschachkongress (MFSK) in der schönen Stadt Halle an der Saale statt. Über 20 Frauen und Männer nahmen am Kongress teil, um sich über ihre Projekte im Bereich Mädchen-  und Frauenschach auszutauschen und neue Anregungen für die Zukunft zu bekommen. Aus Halle selbst kam dabei nur eine Teilnehmerin – der Rest verteilt sich über ganz Deutschland, Österreich und sogar Liechtenstein.


Bereits am Freitagabend begeisterten die ersten Vortragenden mit der Kurzvorstellung ihrer Projekte. Zum Thema „Alternativen zum Vereinsschach – Mädchenschachvereine“ stellten Anastasias Matt, die Schachbrett Tulpen und Frau Schach ihre Vereine oder Gruppen vor. Schon der kurze Einstieg sorgte bei den Teilnehmenden für große Begeisterung und es wurden bereits erste Diskussionsrunden eröffnet.

Der Samstag startete mit einem Vortrag von Chiara van Lindt über die Onlineangebote der Schachjugend während der Corona Zeit. Es wurden monatliche Turniere, Trainingsangebote und internationale Wettkämpfe vorgestellt. Von dem breiten Angebot beeindruckt wurde anschließend diskutiert, welche Möglichkeiten es gibt, die mediale Aufmerksamkeit dafür zusätzlich zu erhöhen. Kurz darauf fanden die „5-Minute-Dates“ statt und jedes Projekt konnte sich kurz vorstellen. Dabei waren die drei Gruppen vom Freitag, aber auch die relativ frisch gegründete CSA. Zudem stellte Anna Dergatschowa ihr Projekt  über Schach für Kinder mit ADHS vor.

Weiter ging es mit parallelem Angebot: Die Teilnehmer konnten sich entscheiden zwischen Best Practice Beispielen aus aller Welt oder dem Vortrag „Schachsport für Mädchen attraktiver gestalten“ von Laura Schalkhäuser. Diese hatte sogar einen Tisch mit viele kleinen Beispielen mitgebracht, wie man das Mädchenschach fördern kann.

Nachmittags gab es von Olga Birkholz eine Biografie und Einblicke über Erfahrungen von Frauenschach auf Weltklassenniveau. Alia Schrader räumte im Anschluss mit Vorurteilen auf und gab Informationen über den Umgang mit Mädchen in gemischten Schachgruppen. Spannend und neu fanden die Teilnehmenden zudem den Vortrag über richtige Ernährung im Schach. Julia Frowein gab hier zum Beispiel den Tipp, vor der Partie auf unbekannte Ballaststoffe zu verzichten und natürlich genug zu trinken und zu schlafen.

Nachdem alle Teilnehmenden ihren Wissensdurst vorerst gestillt hatten, gab es eine kleine Stadttour durch Halle, was auch bei abendlicher Beleuchtung viel zu bieten hatte. Den Abend ließen die Teilnehmenden in verschiedenen Restaurants ausklingen.


Sonntag stellten die Mädchenschachreferenten aus Deutschland (Alia Schrader) und Österreich (Jasmin Schloffer) die Projekte ihres Landes zur Förderung von Mädchen- und Frauenschach vor. Außerdem gab es die Premiere des Mädchenschachfilms. Zum Abschluss gab es eine Auswertungsrunde: Alle Teilnehmenden bedankten sich herzlich für die Organisation und den regen Austausch. Es wurden Feedback sowie Verbesserungsvorschläge gegeben und wir hoffen, euch im nächsten Jahr wiederzusehen.


 

 

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