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Bundesvereinskonferenz setzt neuen Standard

Bunt gemischt war das „Publikum“ zusammengesetzt: Männer, Frauen, Jugend, Funktionsträger, einfache Mitglieder, Schachenthusiasten und Vertreter der DSJ, DSB und Landesverbände. Den Teilnehmer/innen wurde ein vielseitiges Programm mit Workshops, Plenumsdiskussionen, einer Podiumsdiskussion und Vorträgen angeboten. Das Format setzte auf Beteiligung, gegenseitigen Information, Austausch und Diskussion. Gerade die Workshops an beiden Tagen boten dazu viel Zeit. Den Teilnehmer/innen verblieb die Wahl der eigenen thematischen Schwerpunkte. Eingeleitet wurde die Konferenz mit einem intensiven Vortrag von Dirk Schröder, der die wichtigen Themen Motivation und Förderung des Ehrenamts, Leitbilder und mediale Vermittlung des Schachsports und seiner Vereine sowie die Bedeutung der Online-Plattformen hervorhob. Der Inhalt seines Impulsreferats sollte uns das ganze Wochenende begleiten, da es zu vielen Verbindungen mit den weiteren Workshopthemen führte. Als weitere Referenten konnten Expert/innen mit Vorträgen zum Kinder- und Jugendschach, Vereinsentwicklung, Ehrenamt und Projektarbeiten (bis hin zum eigenen Vereinsheim), offene Seniorenarbeit, FSJ/Bundesfreiwilligendienst im Schachsport sowie Professionalisierung gewonnen werden.

Thematisch drehte sich die BVK um drei zentrale Punkte.

 Wie gewinne und halte ich Mitglieder im Verein? Dazu kristallisierten sich die Schwerpunkte seriöse, aktive und gesellige Vereinsabende und Angebote (also nicht nur den Fokus auf den Schachsport), Anerkennungskultur für das Ehrenamt, Ansprechen aller Zielgruppen wie Kinder, Jugendliche, Schüler, Senioren und Mädchenförderung (unser größtes Defizit) sowie prägende gemeinsame Projekte, die die Mitglieder zusammenbringen.

 Im Themenfeld Strukturen und Denkweisen gilt es, neue Mentalitäten zu fördern. Dazu wurde die Offenheit gegenüber kommerziellen Angeboten im Trainingsbereich und Veranstaltungsmanagement diskutiert. Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit sollte sich Schach als moderner Sport repräsentieren, unter Einschluss der Online-Medien. Diese sind auch für die interne Vereinskommunikation bedeutsam. Instrumente wie Umfragen können zur besseren Berücksichtigung der Mitgliederinteressen eingesetzt werden. Zentrales Diskussionsthema waren auch die Leitbildentwicklung zu gemeinsamen Zielen des Vereins. In der Podiumsdiskussion wurde die Verschlankung der Verbandsstrukturen auf allen Ebenen angesprochen.

 

Damit verbunden sind Institutionalisierung und Professionalisierung. Wie können Aktivitäten und Projekte dauerhaft gesichert werden? Dazu diente die Erörterung der Angebote zum Freiwilligen Sozialen Jahr im Sport (FSJ) und des Bundesfreiwilligendienstes. Im Bereich der formalen Abwicklung könnte der DSB Unterstützung leisten durch Vorlagen. Auch der Einsatz moderner digitaler Medien - nicht nur zum Schachsport -  sondern auch zur besseren Kommunikation und mehr Beteiligung  wurde angesprochen und mit Beispielen unterlegt. Im Bereich der Öffentlichkeit könnten so die Vereine auch unterstützt werden.

 Garniert war die Bundesvereinskonferenz mit einem attraktiven Rahmenprogramm. GM Dr. Helmut Pfleger trug in seinen kurzweiligen, belesenen Vortrag die Geschichte und Anekdoten zum Schach vor. Karlheiz-Eisenbeiser präsentierte beim gemeinsamen Abschlussbuffet ein Kooperationsprojekt von Verband und Verein mit Myanmar. Ein soziales Projekt in einem der ärmsten Länder der Welt. Die Lasker Gesellschaft präsentierte ihre Planungen für das 150jährige Jubiläum des Geburtsjahres des Weltmeisters.

 Die Veranstalter DSJ / DSB waren über die gute Resonanz und aktive Teilnahme sehr erfreut. Hier besteht ein ungeheures Potenzial an Ideen und Erfahrungen, die der DSB für seine Vereine und die Vereine für ihre Mitglieder nutzen können. In vielen persönlichen Gesprächen wurden Themen vertieft und Kontakte ausgetauscht. Man lernte auch die Sichtweisen anderer kennen. Auch die Resonanz der Teilnehmer/innen, die eine sehr aktive Rolle in den Workshops übernehmen konnten, fällt überaus positiv aus. Die Bundesvereinskonferenz hat gewirkt und einen neuen Standard gesetzt. Ihre Fortführung macht Sinn und sie sollte zu einem festen Bestandteil der Verbandsentwicklung werden. Ein Dank gilt daher den Teilnehmern für ihre aktive Mitarbeit und insbesondere den Referenten für die Ausarbeitung und Durchführung der Workshops.

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Partie des Tages

Auch 2017 könnt ihr wieder aus unserer Auswahl eure Partie des Tages wählen - die Stimmabgabe ist online auf der Turnierseite www.deutsche-schachjugend.de/dem2017 unter dem Menüpunkt Interaktiv oder persönlich am Info-Point möglich. Der Sieger oder die Siegerin der Partie mit den meisten Stimmen...

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Workshopreihe Leistungssport und Training

Seit Sonntagnachmittag findet jeden Tag im Foyer parallel zur kiebitzfreien Zeit eine Workshopreihe zum Thema Leistungssport und Training mit B-Trainerin Nadja Jussupow statt. Am Sonntag wurde den interessierten Zuschauern näher gebracht, wie ein Trainingsplan erstellt werden kann. Am Montag ging es...

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Letzter Tag im Kika-Turnier

Heute ging das Kika-Turnier zu Ende, wodurch auch die ersten DEM-Sieger ermittelt und gekürt wurden. Weitere Informationen finden sich auf der Turnierseite.

Wieder hat ein fleißiger Kika-Teamer den letzten Tag in einem kleinen Gedicht zusammengefasst:

 

Das Kika das ist nun vergangen,
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Die ersten Sieger der DEM stehen fest

Heute ging das KiKa-Turnier zu Ende und die DEM hat mit Jannik Kieselbach (NDS) ihren ersten Sieger gefunden, ihm folgten auf den Plätzen zwei und drei Marvin Hapke (WÜR) und Philipp Leon Klaska (NRW). Bestes Mädchen wurde Rubina Arnold (BER) vor Veronika Mirnaya (BER) und Hanna Emilie Mai Hoa Tran...

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Auch 2017 könnt ihr wieder aus unserer Auswahl eure Partie des Tages wählen - die Stimmabgabe ist online auf der Turnierseite www.deutsche-schachjugend.de/dem2017 oder persönlich im Öffentlichkeitsbüro möglich. Der Sieger oder die Siegerin der Partie mit den meisten

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Tag 2 im KiKa-Turnier

Das KiKa-Turnier hatte am Sonntag bereits seinen zweiten Spieltag. Neben dem Spaß an den Brettern, wartete auf die jüngsten DEM-Teilnehmer auch wieder ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Ein KiKa-Teamer ließ sich vom zweiten Tag zu einem kleinen Gedicht inspirieren:

 

Die DEM noch nicht...

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Chronik des laufenden Schachsinns

U18

Ich bin wieder hier, in meinem Revier... diese Liedzeile kam mir während der Anreise zu meiner 16. Deutschen Jugendmeisterschaft unwillkürlich in den Sinn. Das von Marius Müller-Westerhagen hier besungene Ruhrgebiet ließ ich da gerade hinter mir, aber Willingen und die DEM wecken inzwischen...

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Matthias gewann 2016 drei internationale Turniere. Bei seinem Nationalmannschaftsdebüt zur Schacholympiade erzielte er mit 7,5 aus 10 und einer Performance von 2744 das beste deutsche Resultat. Sehr gute Theoriekenntnisse gepaart mit hohem Spielverständnis zeichnen ihn aus. Matthias, der sich nicht...

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Spielerin des Jahres U20w: WFM Fiona Sieber

Fiona ist vergangenes Jahr in Prag Europameisterin U16w geworden. Nervenstark bis zum Schluss erzielte sie 8 Punkte aus 9 Partien. Moderne Partieanlage, taktischer Witz und kämpferische Motivation zeichnen sie aus. Sie trainiert regelmäßig im Landeskader Sachsen-Anhalt mit WGM Tatjana Melamed. Fiona...

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Spieler des Jahres U14m: Vincent Keymer

Vincent erspielte sich in Wien 2016 seine zweite IM-Norm. Gegen 5 Großmeister holte er 4 Punkte und wurde am Ende geteilter Zweiter hinter GM Markus Ragger. Auf der Jugendweltmeisterschaft U12 in Batumi 2016 wurde er Wertungsfünfter, punktgleich mit Platz 2, was sein großes Potential unterstreicht....

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