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Was so ein Turnier ausmacht…

Ein Innenblick auf die DVM

In erster Linie bestimmt natürlich das Sportgeschehen die Tage. Schon zeitlich steht dies im Vordergrund, die Mahlzeiten werden dazwischen gestopft. Die Spieler und Spielerinnen sind konzentriert, reden wenig während der Runden und versuchen, sich bei einer Deutschen Meisterschaft von ihrer besten Seite zu zeigen.

Betreuer leiden mit

Auch die Betreuer fiebern mit. Die meisten bleiben dabei freundlich und versuchen, ihrer Mannschaft als ruhender Pol zu dienen. Wie geht das, wo mache ich jenes, wann treffen wir uns? Solche Fragen schnell zu klären, steht im Vordergrund. Bei der Rundfrage zur Eröffnung kam heraus, dass die meisten Betreuer schon viele Meisterschaften erlebt hatten. Ganz neu ist hingegen alles für Herrn Peglau, den Vater der Mannschaft aus Bannewitz – tatsächlich, hier ist der Betreuer gleichzeitig der Vater aller vier Spielerinnen! Er sprach von Luxus, und ihm gefiel es so gut, dass er sich schon überlegt, selbst einmal eine Meisterschaft auszurichten.

Kritischer Blick

Andere Betreuer sind kritischer: wenn der DSJ-Server mal die Ergebnisse nicht ratz-fatz aktualisiert, wird von einem „Skandal“ gesprochen. Wenn ein Linkshänder wenig Platz auf der linken Seite zum Schreiben hat, ist dies „unfair“. Verdrehte Farbangaben auf der Website sind gleichbedeutend mit „alles falsch“. Und enges Aufstellen an einzelnen Brettern ist einer “Deutschen Meisterschaft unwürdig“. Zum Glück konnten alle diese Fälle in Minutenschnelle bereinigt werden, die Stimmung war sofort wieder gut. Wobei auch klar ist: die Organisatoren brauchen Feedback, um sich weiter zu verbessern, man sieht ja nicht alles sofort und macht nicht alles richtig.

Streit um nichts

Ein Fall am frühen Morgen lag da anders. Zum Hintergrund: alle Mannschaften müssen, wenn sie mehr als sechs Spieler haben oder eine Änderung in der Mannschaftsführung vornehmen, einen Meldezettel bis 15 Minuten vor Rundenbeginn abgeben. Die Turnierleitung und die Live-Übertragung brauchen dringend diese Zettel. Nach einem Tag Gewöhnung klappt dies richtig gut. Nur ein Mannschaftsführer beschwert sich zu Rundenbeginn lauthals, weil seine Meldung nicht berücksichtigt worden sei. Er habe sie vor einer Stunde auf einem Notebook im Turnierleiterbüro abgelegt, sagt er, und hält sie den Turnierleitern entgegen. Diese sind ratlos, um welches Notebook es sich wohl handeln mag und warum sie zu dieser frühen Zeit wohl im Büro erwartet wurden. Aber sie geben nach und akzeptieren die Aufstellung – um dann festzustellen, dass die ganze Aufregung um nichts ging: der Verein hatte unverändert die Bretter 1 – 6 gemeldet, die Meldung war ebenso überflüssig wie der Streit.

Aber es ist doch schön!

Schöne Eindrücke hingegen gewinnt man bei dem Blitzturnier. Gut, es dauerte recht lange, einzelne Spieler schieden aus. Aber die Stimmung war gut und locker, die Spieler kannten sich, zogen sich auf, lachten und hatten einfach einen schönen Abend. Immer wieder sieht man ältere Jugendliche, die sich um die Jüngsten kümmern.

Und gleich nochmal?

Der Ausrichter SK Münster 32 hatte dann auch gestern eine kleine Zusammenkunft: ein paar Spieler, der Jugendwart etc. Und da brachte es das Spitzenbrett der Mannschaft Jasper Holtel, der alles organisiert hatte, auf den Punkt: „Eigentlich wollte ich das ja nicht mehr machen. Aber jetzt finde ich es doch gut, ich würde es gerne noch einmal durchführen“.

 

Rainer Niermann (aber die anderen Schiris sehen es auch so)

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Ausschreibung deutsch-japanischer Austausch veröffentlicht!

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Deutsch-russischer Austauschvertrag geschlossen

Vergangenen Sonntag (07.02.2016) wurde im Rahmen des deutsch-russischen Jugendaustausches in Moskau der erste Austauschvertrag zwischen der DSJ und der RSSU (Russian State Social University) geschlossen. Die Direktorin Dr. Natalia Pochinok schloss den Vertrag über einen langfristigen Jugendaustasuch...

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Die Deutsche Schachjugend in Moskau - das Tagebuch

Es liegt schon einige Jahre zurück, dass die Deutsche Schachjugend über die deutsch-russische Jugendstiftung am Jugendaustausch mit Russland beteiligt war.Im letzten Jahr kam dann aber die deutsche sportjugend wieder auf uns zu und schlug uns vor, einen neuen Partner auszuprobieren: Die Russian...

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Russlandaustausch - Tag 12

Zwei hatten durchgemacht, alle anderen hatten sich doch entschlossen noch zwei, drei Stunden zu schlafen, bevor um 6.00 Uhr der Wecker klingelte, um letztmalig rechtzeitig zum Frühstück zu fahren und sich dann in den die Verkehrsschlacht zum Flughafen zu begeben.

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Russlandaustausch - Tag 11

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Russlandaustausch - Tag 10

Heute war der vorletzte Tag vor der Abreise und wir durften unseren Tag frei gestalten. Zur Abwechslung gab es heute zum Frühstück einmal genießbare Pfannkuchen, wonach wir uns auf den Weg in die Innenstadt gemacht haben. Unser erster Halt war in einem Buchladen, wo sich einige von uns russische...

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Russlandaustausch - Tag 9

Unvorhersehbarer Weise sind wir auch heute mit dem Bus zur Jugendherbergskantine zum Frühstück gefahren, auch kreativ wie wir sind, sind wir dieses Mal eine Stunde früher losgefahren, und haben gar Bus und den Busfahrer gewechselt, was allerdings allgemeine Enttäuschung auslöste, da wir uns bereits...

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Russlandaustausch - Tag 8

Der heutige Tag begann wie üblich mit der Fahrt zur Frühstückskantine. Heute war Makar dann auch wieder von der Partie.

Nach einer weiteren längeren Busfahrt hielten wir als erstens an einer Aussichtsplattform. Dort konnten wir die wunderschöne Skyline Moskaus bewundern. Doch dies war nicht der...

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Russlandaustausch - Tag 7

Heute sind wir „ausnahmsweise“ wie immer um 9:15 Uhr, mit unserem allseits beliebten Busfahrer, zum Frühstück gefahren. Daraufhin verfolgten wir unseren Plan, in Richtung Tretjakow Galerie zu fahren. Bevor wir die Kunstgalerie betreten durften, besichtigten wir zunächst die „Liebesbrücke“, welche...

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Russlandaustausch - Tag 6

Wie immer sind wir um 9.15 Uhr mit unserem treuen Busfahrer zum Frühstück gefahren. Makar und Nina kamen diesmal beide nicht mit. Danach fuhren wir zum W.D.N.H, dies ist ein Ausstellungspark.

Gegen 12 Uhr kamen wir dann im Kosmonauten Museum an. Wir bekamen eine eineinhalbstündige Führung auf...

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