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| Jugendaustausch

DSJ China-Austausch vom 02.07.2014 bis zum 10.07.2014

Vom 02.07.2014 bis zum 10.07.2014 reisten sechs Jugendliche der deutschen Schachjugend zusammen mit ihrem Begleiter Malte Ibs zum Schach- und Kulturaustausch nach China. Dort spielten sie unter Anderem einen Vergleichskampf gegen die Gastgeber und entdeckten die Kultur des fernöstlichen Landes.
Patrick Terhuven


Alle Impressionen gibt es als Video bei Youtube.

Es wird eine ganz lockere Sache...

Zu Beginn der Reise trafen wir uns am Flughafen von München. Die Planung war, dass wir mit der chinesischen Fluggesellschaft ‚‚Air China‘‘ von München nach Peking fliegen und von dort nach Shanghai. Wir, das waren außer Malte noch die drei Bayern Georg Müller, Marcel Martin und Nicolas Lagasse, der Schleswig-Holsteiner Tim Lengler, der Brandenburger Tim Cech und eben ich aus dem schönen Krefeld. In Shanghai angekommen, sollten wir mit dem Hochgeschwindigkeitszug und 320 km/h nach Bengbu fahren, zu der Stadt, in welcher der gastgebende Schachverein liegt.
Als wir uns alle getroffen hatten, fragte ich Malte, was genau wir eigentlich in China unternehmen werden und was das für ein Vergleichskampf werden würde. Er antwortete: ‚‚ Ich hab‘ keine Ahnung. Ich denke, dass wir dort ein bisschen Schach spielen, uns dann das Land angucken werden und ein paar Tage Spaß haben werden. Das wird, denke ich, eine ganz lockere Sache werden.‘‘


Als wir dann in Shanghai ankamen, wurden wir von der für uns verantwortlichen Person empfangen. Wir aßen in Shanghai zu Mittag und lernten so zum ersten Mal die echte chinesische Küche und die Art und Weise, in China zu essen, kennen. Das Essen wurde durch die Bedienung auf eine Drehplatte gestellt, die in der Mitte des Tisches lag. Jeder konnte sich nun mit den Stäbchen das Essen von den Tellern runternehmen. Als Besteck gab es  Stäbchen und einen Löffel.

Für uns Europäer war das eine nicht ganz einfache Angelegenheit und es wurden oft Dinge fallen gelassen. Es gab auf der einen Seite ‚‚normale Sachen‘‘ wie zum Beispiel Rindfleisch, Hühnerfleisch und Reis, auf der anderen Seite aber auch ausgefallene Sachen wie Entenzunge, Hahnfüße und Melonensaft. Grundsätzlich war das Essen aber sehr lecker und wir hatten einen guten Ausblick über die Stadt Shanghai, da wir von einem hohen Stockwerk aus aßen.
Das Restaurant war edel und wir fragten uns in dem Moment bereits, wie es möglich war, dass uns die Chinesen einen solchen Empfang finanziell ermöglichen konnten.

Als wir dann ins Hotel kamen, waren wir überrascht wie luxuriös dieses war und wie schön die Zimmer waren, in denen wir untergebracht waren. Die Betten waren gut, das Badezimmer in einem sehr guten Zustand und eine gute Ausstattung mit Fernseher etc. war ebenfalls vorhanden.
Am nächsten Morgen frühstückten wir im Speisesaal. Im Gegensatz zu allen anderen Gästen des Hotels saßen wir in einem speziellen Bereich, in dem wir zusätzlich zum Buffet noch durch das Personal bedient wurden.  Wir waren sehr überrascht über die so luxuriöse Behandlung.
Nach dem Frühstück kamen dann zwei edle Autos mit getönten Scheiben vorgefahren, die uns dann zum Schachverein fuhren.  In dem Moment dachte man sich unweigerlich: ‚‚Meine Güte nehmen die uns hier wichtig‘‘.
Doch es sollte noch viel besser kommen: Als wir an dem Schachverein ausstiegen, waren bereits rote Teppiche auf dem Boden ausgebreitet. Wir stiegen aus und uniformierte Männer salutierten zur Begrüßung, als wir an ihnen vorbeigingen. Wir gingen auf eine große Bühne zu, hinter der eine riesige Wand stand, auf welcher auf chinesisch geschrieben stand: ‚‚Internationaler Vergleichskampf zwischen Deutschland und China‘‘. Es wurden einige Reden gehalten. Die deutsche Rede von Malte wurde von einem der drei Dolmetscher, die uns zur Verfügung standen, übersetzt. Danach wurden noch die Nationalhymnen von Deutschland und China gespielt. Es waren sehr viele chinesische Medien und Bürger der Stadt Bengbu anwesend. Nach dieser Eröffnungszeremonie ging ich zu Malte  und sagte ironisch zu ihm: ‚‚Du hattest Recht, die nehmen das hier nicht so ernst, das wird eine ganz lockere Sache hier...‘‘

Der Vergleichskampf beginnt...

Danach gingen wir in das Gebäude, in dem der Vergleichskampf stattfinden sollte. Ein Tempel, den sich das Bauunternehmen "Rising Sun", welches gleichzeitig Sponsor von dem Austausch war, in sein Neubaugebiet gesetzt hat. Es hatte eine luxuriöse Innenausstattung und viele Chinesen drängten sich in das Gebäude, um die Spiele sehen zu können. Der Schachverein hatte ca. 1000 Mitglieder und war im Allgemeinen sehr groß. Es war aber auch der einzige Verein der Stadt Bengbu, die knapp 3,6 Millionen Einwohner hat.Als die Spiele begannen, waren wir sehr überrascht, dass viele chinesische Kinder unsere Partien mitschrieben. Die Dolmetscherin erklärte mir, dass die Kinder von den Partien lernen wollten. Ich war sehr erstaunt darüber, fand es aber auch sehr niedlich. Während wir spielten, spielte Malte Simultan gegen viele chinesische Kinder. Diese waren ganz begeistert und viele Menschen kamen, um die Simultanpartien zu sehen. Auch unsere Gegner waren bis auf wenige Ausnahmen Kinder. Einen direkten Stärkevergleich im Vorfeld zu ziehen war schwer möglich, da es in Bengbu Ränge im Schach gibt und nicht mit Wertungszahlen gearbeitet wird.Nachdem die Auftaktrunde zu Ende war, aßen wir erneut in einem luxuriösen Restaurant zu Mittag. Nach dem Mittagessen kamen wieder die beiden dicken Autos mit getönten Scheiben angefahren, um uns zur zweiten Runde zu fahren. Erneut kamen viele Menschen, die sich die Partien angucken wollten.
Um den Kulturaustausch voranzutreiben, haben wir Trainern und Spielern direkt Tandem beigebracht. Vielleicht war die Motivation auch, endlich eine Vergleichskampfrunde zu gewinnen, weil die ersten beiden Runden an die Chinesen gingen.Zum Abendessen saßen mit uns wichtige Vertreter von Wirtschaft und Politik an einem Tisch: Der Vorsitzende der kommunistischen Partei von Bengbu (und damit faktisch die mächtigste Person von Bengbu), der Sponsor des Schachvereins (eine Person mit einem riesigen Immobilienimperium) und andere wichtige Personen, sowie die Manager des Schachvereines.Ein solcher Empfang der Politik wäre in Deutschland für ein Schachteam undenkbar. Wir waren sehr angetan von so viel Aufmerksamkeit und freuten uns über diese freundliche Geste von China. Der Dolmetscher erklärte mir, dass in China niemand ernsthaft auf die Idee kommen würde, zu bestreiten, dass Schach Sport sei, wie es aktuell von bestimmten Personen in der deutschen Politik diskutiert wurde.


Das Fernsehen kommt...

Der Vergleichskampf ging am nächsten Tag weiter und der Tag lief ähnlich wie der erste Tag ab: Wir spielten unsere Partien, Malte spielte Simultanpartien und viele chinesische Eltern fragten uns, ob sie Fotos mit uns mit ihren Kindern machen könnten. Zuvor waren bereits viele Reporter von chinesischen Zeitungen gekommen, um über den Vergleichskampf zu berichten.

Am Nachmittag zur vierten Runde kam dann das chinesische Fernsehen und interviewte Malte und mich. Eine der drei Dolmetscher übersetzte für uns. Ich war total aufgeregt, da ich noch nie vorher im Fernsehen gewesen war. Sie stellten allgemeine Fragen  wie zum Beispiel: ‚‚Was halten Sie vom chinesischen Schach? ‘‘ oder ‚‚Wie gefällt Ihnen China? ‘‘.

Nach der Runde fuhren wir zum Abendessen, das wieder in einem luxuriösen Restaurant stattfand. Wir konnten weiterhin noch nicht glauben, was die Chinesen für uns alles auf die Beine gestellt hatten. Noch nie haben wir uns so ‚‚wichtig‘‘ gefühlt wie in China. Der Vorsitzende der kommunistischen Partei von Bengbu, also die ranghöchste Person von Bengbu, war inzwischen zum Stammgast bei uns am Tisch geworden. Der Vorsitzende bot jedem von uns Zigaretten an, drei von uns nahmen sie an. Seine Zigaretten, die extra für ihn hergestellt wurden, waren vergoldet und sein Name war in die Zigaretten eingraviert. Die Asche der Zigaretten wurde einfach auf den Boden im Restaurant, in welchem wir einen eigenen Raum hatten, gestreut.

Der nächste Tag verlief ähnlich wie die anderen beiden Tage, nur, dass wir an diesem Tag besonders damit beschäftigt waren, Autogramme zu geben. Viele wollten mit uns Fotos machen und brachten bereits gemachte Fotos mit, damit wir auf der Rückseite unsere Unterschrift schreiben konnten. Der Andrang von Menschen, die Autogramme haben wollten, war sehr groß und es dauerte seine Zeit, bis endlich alle ‚‚versorgt‘‘ waren. Wer den Vergleichskampf am Ende gewann, war dann tatsächlich völlig nebensächlich. Die Punkte hat keiner gezählt. Wichtiger war, dass die Jugendlichen und Kinder alle begeistert davon waren, mal Deutsche gesehen und gegen Sie gespielt zu haben. Wir wurden von den Chinesen mit Gastgeschenken überhäuft. Bereits nach zwei Tagen hat keiner mehr geglaubt, am Ende des Austausches kein Übergewicht im Koffer zu haben.
Wir besuchen eine chinesische Schule und das Sportamt...

Am letzten Tag in Bengbu verabschiedeten wir uns von den Spielern und fuhren dann zu einer chinesischen Schule, die besonderen Wert auf ihre Schachmannschaft legt. Wir wurden von dem Direktor empfangen und er zeigte uns stolz die Bilder von der Schachmannschaft der Schule und listete uns ihre Erfolge auf. Danach spielten wir dann noch einen Vergleichskampf gegen die Schachmannschaft der Schule. Die Überführung der Schulschachkinder in den Verein läuft in Bengbu optimal. In der Schule findet das Grundlagentraining statt und jeder der mehr Lust und/oder Talent hat, wechselt automatisch in den Schachverein. Schach ist zwei Stunden pro Woche Pflichtunterricht für die Schüler der Mittelschule.

Danach fuhren wir zum Sportamt von Bengbu, das vor seinem Eingang ein großes Banner hängen hatte, auf dem stand ‚‚Deutscher Schachbund im Sportamt von Bengbu‘‘ sowohl in deutscher als auch in chinesischer Sprache. In dem Sportamt hatten alle wichtigen Sportarten ein Büro, so zum Beispiel Fußball, Tischtennis, Basketball, Schach und einige mehr. Zusammen mit den Tischtennisspielern, bei denen wir unser Glück auch eine zeitlang selbst versuchten durften, machten wir noch ein abschließendes Foto und fuhren dann zum Hotel zurück.

Zum letzten Abendessen in Bengbu wurden wir in ein besonders luxuriöses Abteil des Hotels eingeladen. Dort aßen wir erneut mit wichtigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Auch saßen zwei Kinder mit am Tisch. Ich frage Malte, wer die beiden Kinder denn seien. Er antwortete nur lachend: ‚‚ Keine Ahnung, aber sie müssen wichtig sein, sonst säßen sie nicht mit UNS an einem Tisch‘‘.


Auf nach Nanjing...

Am nächsten Tag reisten wir aus Bengbu mit einem extra für uns gemieteten Bus aus Bengbu ab und fuhren nach Nanjing. Der Bus, der angenehm klimatisiert war, fuhr uns in Nanjing zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten. Zuerst fuhren wir zum Mausoleum von Dr. Sun Yat-sen, einem chinesischen Revolutionär, der den Kaiser gestürzt hatte, bestattet war.

Danach fuhren wir zu der Stadtmauer von Nanjing, die der Kaiser errichten ließ, um die damalige Hauptstadt zu verteidigen. Die chinesische Baukunst und die tief durchdachten Strukturen der Mauer beeindruckten uns sehr.
Danach fuhren wir noch in die Innenstadt von Nanjing und kauften einige Andenken, bevor wir dann zu einer nächtlichen Besichtigung von Nanjing aufbrachen.

Auf nach Shanghai...

An Tag darauf fuhr uns unser Bus nach Shanghai.  Wir besuchten dort Einkaufszentren und schauten uns Sehenswürdigkeiten an. Die Größe der Stadt und die Höhe der Häuser waren beindruckend. Wir schossen viele Fotos  und kauften Souvenirs.

Am Abend fuhr uns unser Bus dann zum Flughafen. Ich unterhielt mich im Bus mit Hilfe eines Übersetzungsprogrammes noch einige Zeit mit dem Parteivorsitzenden, mit dem ich mich sehr gut verstand. Er fragte mich unter Anderem, wie es mir in China gefallen habe und ob ich in Deutschland meinen Bekannten von der Reise berichten würde, was ich bejahte. Wir redeten noch über Angela Merkels Reise nach China und die positive Entwicklung der Beziehung zwischen Deutschland und China.

Als wir dann am Flughafen angekommen waren, verabschiedeten unsere chinesischen Freunde uns und wünschten uns eine gute Reise nach Deutschland.

Alles in Allem lässt sich sagen, dass dieser Austausch eine ganz besondere Erfahrung für alle Teilnehmer war und wir hoffen können, dass durch diesen Austausch nun ein Kontakt entstanden ist, der sich über die Jahre hinweg halten wird.

Patrick Terhuven


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