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01.08. Mädchencamp und Mädchenbetreuerinnenausbildung

Vom 10.-13. Juli nahmen 22 Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren, sowie 10 angehende Mädchenbetreuerinnen den langen Weg nach Kassel auf sich, um dort ein gemeinsames Wochenende zu verbringen.

Während viele der Mädchen sich dort zum ersten Mal trafen, hatten sich die Betreuerinnen bereits beim 1. Teil ihrer Betreuerinnenausbildung in Hamburg kennengelernt (Bericht: DSJ Newsletter Juni 2014). Dort wurden zuvor schon fleißig Aufgaben und Mailadressen verteilt um das Mädchencamp in Kassel vorzubereiten. Für die angehenden Betreuerinnen war dies die perfekte Möglichkeit das Gelernte in die Praxis umzusetzen, während Jörg Schulz und A-Trainer Uwe Kersten im Hintergrund agierten und mit Verbesserungsvorschlägen und Tipps zur Seite standen.

Nach der Anreise mit anschließendenKennenlernspielen am Donnerstag, fand Freitagmorgen gleich die erste Trainingseinheit statt. In drei nach Spielstärken getrennten Gruppen standen für die Mädchen Taktik-, Endspiel- und Eröffnungstraining auf dem Programm.

Nach dem Mittagessen wurden gemeinsam Gruppenspiele gespielt und die Teilnehmerinnen hatten etwas Zeit zur freien Verfügung um sich eine kleine Verschnaufpausezu gönnen, bevor sienachmittags die Chance hatten drei der Trainerinnen im Simultan zu fordern. Der perfekte Ausklang des Tages war das Gestalten von T-Shirts, bei der gleichermaßen viele Schach-, Fußball- und WM-Motive gezaubert wurden.

Während der Tag für die Mädchen beendet war, stand für die Betreuerinnen eine  weitere Stunde Nachbesprechung an um sich über den vergangenen Tag auszutauschen, gegenseitig Tipps zu geben und derPlanung des nächsten Tages den letzten Schliff zu verpassen.

Samstagmorgen begann wie schon der Vortag mit intensivem Schachtraining für die Mädchen. In einer fast 2:1 Betreuung von Spielerinnen und Betreuerinnen standen an diesem Morgen vor allem Endspiele auf dem Programm.
Nach dem Mittagessen konnten sich die Teilnehmerinnen dann zwischen zwei Ausflügen entscheiden: Ein Aufenthalt im idyllischen Auepark mit Sport und Spielen oder einem Trip ins Aueschwimmbad.
Hungrig vom vielen Rutschen, Schwimmen und Toben bei perfektem Sonnenschein kamen beide Gruppen Samstagabend gut gelaunt in die Jugendherberge zurück. Nach einer kurzen Stärkung stand nun ein Spaßschachturnier auf dem Plan. In Zweierteams traten die Mädchen und Betreuerinnen in vier verschiedenen Spaßschachvarianten gegeneinander an, wobei neben der Spielstärke oft auch einen große Priese Glück entscheidend war.

Da alle sich am Sonntag bereits um 12.00Uhr wieder auf den Heimweg machen mussten, um pünktlich zum WM-Finale Zuhause zu sein, war das Sonntagmorgen Training kürzer gestaltet und bestand Großteils aus der Wiederholung des Gelernten, sowie einer kurzen Feedbackrunde mit den Trainerinnen.

In einem waren sich alle einig: Das Wochenende hatRiesenspaß gemacht und war mal wieder viel zu kurz. Während die Teilnehmerinnen die Chance hatten in kleinen Gruppen intensiv an ihren Schachkenntnissen zu arbeiten, an einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm teilzunehmen und viele andere schachspielende Mädchen kennenzulernen, bot das Organisieren des Mädchencamps für die angehenden Betreuerinnen die perfekte Möglichkeit das Gelernte aus Hamburg in die Tat umzusetzen und so erste Erfahrungen in der Mädchenbetreuung zu sammeln.

PS: Weitere Bilder, Berichte und Ausschreibungen rund zum Thema Mädchenschach findest du auf unsere Facebookseite „Mädchenschach“.

(Lilli Hahn)

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