Zum Hauptinhalt springen
 
| Lehrermeisterschaft

Erfolgreiche Titelverteidigung durch Frank Sawatzki

Erstmals gab es bei der Deutschen Lehrermeisterschaft, die von der Deutschen Schulschachstiftung und der Deutschen Schachjugend gemeinsam veranstaltet wird, eine Titelverteidigung: Mit 100 Prozent konnte Frank Sawatzki, Gymnasiallehrer aus Hamburg, seinen in 2012 erworbenen Titel souverän verteidigen.

 

Die Grippewelle in Deutschland und der plötzliche erneute Wintereinbruch sorgten für einige Absagen, darunter auch Andreas Plüg, der 2011 Deutscher Meister war und den großen Siegerpokal gerne wieder nach Schleswig-Holstein geholt hätte. So blieb lange Zeit Bernd Steinhagen aus Berlin der ärgste Konkurrent von Frank Sawatzki, doch wer sich auch gegen an ihn in den sieben Runden ans Brett setzte, am Ende blieb Frank Sieger.

 

Die Schullandschaft in Deutschland wird immer unübersichtlicher, in fast jedem Bundesland gibt es neue Schulformen oder neue Bezeichnungen für alte Schulformen, so dass man allmählich den Überblick verliert. So konnten sich die Teilnehmer, die als Lehrer an Oberschulen geführt wurden, ein Begriff, den es sehr häufig in Berlin gibt, nicht einigen, in welche gängige Lehrerberufsbezeichnung sie gehören, weshalb es am Ende einen eigenen Pokal für den besten Oberschullehrer gab. Denn, das ist das besondere an den Deutschen Lehrermeisterschaften, es gibt nicht nur den Gesamtsieger, es gibt auch noch die Sieger in den einzelnen Kategorien. So kann sich Frank Sawatzki nicht nur Deutscher Lehrermeister 2013 nennen, sondern auch Deutscher Meister der Gymnasiallehrer 2013.

 

Die Deutschen Meister:

  • Deutscher Lehrermeister: Frank Sawatzki
  • Deutscher Meister Gymnasien: Frank Sawatzki      
  • Deutscher Meister Realschulen: Marc Rukwid
  • Deutscher Meister Oberschulen: Bernd Steinhagen
  • Deutscher Meister Hauptschulen: Björn Lengwenus
  • Deutscher Meister Gesamtschulen: Roman Kistella
  • Deutscher Meister Grundschulen: Christoph Serrer
  • Deutscher Meister Förderschulen: Mario Becherer
  • Deutscher Meister Berufsschulen: Brigitte Große-Honebrink

 

Schulschach wird an den Schulen natürlich nicht nur von den studierten Lehrern angeboten, sondern es gibt auch viele Externe, die Schach-AGs anbieten, so dass auch sie die Berechtigung erhalten haben, an dieser Meistershaft teilzunehmen. Oder aber ausgebildete Lehrer, die jetzt an anderer Stelle im Bildungssystem arbeiten. Die Bestplatzierte dieser bunten Gruppe wurde Dr. Anita Stangl, die als Grundschullehrerin ausgebildet wurde, dann aber die Firma MedienLB gründete, mit der sie Lehrfilme für alle Schulfächer, unter anderem für Schach, erstellt und damit die Schulen bundesweit beliefert.

 

Die meisten Teilnehmer, die sich an die Meisterschaft herantrauten, sind in Vereinen aktiv. Doch die Lehrermeisterschaft lockt auch einige Hobbyspieler an, oder Spielerinnen und Spieler, die seit längerem nichtmehr aktiv in Wettbewerben spielen, für sie wurde eine eigene Wettkampfgruppe geschaffen, in der es gemütlicher zugeht als in der Meisterklasse. Dort darf auch mal ein Zug zurückgenommen werden, wenn zum Beispiel ein Schachangebot übersehen wurde, was in der Meisterklasse vom Turnierleiter Martin Sebastian vom Berliner Schachverband ansonsten sofort mit einer Zeitstrafe geahndet worden wäre.

 

Zu seiner eigenen Überraschung gewann Wolfang Gunkel, Direktor einer Berliner Grundschule, diese Hobbygruppe vor dem AG-Leiter Hans-Jürgen Rehbein aus Mecklenburg-Vorpommern und der Berlinerin Simone Frübing.

 

Die Teilnehmer lobten besonders die entspannte Atmosphäre der Meisterschaft, zu der auch der Austragungsort das Holiday Inn Hotel City East beitrug.

Zwischen den Runden informierten Kirsten Siebarth, Referentin für Schulschach der DSJ, und Walter Räder, Vorsitzender der Deutschen Schulschachstiftung, zusammen mit weiteren Mitgliedern der Arbeitsgruppe Schulschach der DSJ die Teilnehmer über aktuelle Strömungen und Angebote im Schulschach und zudem konnten sich alle an einem Informations- und Verkaufsstand aktuelle Materialien zum Schulschach anschauen oder gleich mitnehmen.

Rundherum, so die Meinung der Teilnehmer eine gelungene Veranstaltung im verschneiten Berlin.

(Jörg Schulz)   

| Jugendaustausch

Russlandaustausch - Tag 5

Wie üblich sind wir zunächst pünktlich um 9:15 Uhr zur Kantine des Studentenheims aufgebrochen. Unser treuer Wegbegleiter Makar war aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage uns zu begleiten, folglich brachen wir schweren Herzens ohne ihn auf. Da wir bisher hauptsächlich beeindruckende...

weiterlesen
| Jugendaustausch

Russlandaustausch - Tag 4

Heute begann es wie bisher immer, mit der Fahrt zur Kantine. Nach dem täglichen Frühstück, „mussten“ wir uns während der Busfahrt mit Blitzpartien im Internet bespaßen, da Makars gewöhnliche 3 Stunden Schlaf doch nicht ausgereicht hatten und er den Treffpunkt verpasste. Als wir dann im Zarytsino...

weiterlesen
| Jugendaustausch

Russlandaustausch - Tag 3

Wusstet ihr schon, dass die höchste orthodoxe Kathedrale der Welt, die Christ-Erlöser-Kathedrale mit einer Höhe von 103m ist?!

Heute besuchten wir nach dem gewohnten Frühstück, diese beeindruckende orthodoxe Kathedrale. In der Kirche waren viele Touristen wie wir, die alle auf die unbeschreiblich...

weiterlesen
| Jugendaustausch

Russlandaustausch - Tag 2

Heute bin ich in meinem selbst improvisierten Bett aufgewacht und habe dabei mit den Gegebenheiten unserer Unterkunft Bekanntschaft gemacht.

Dazu gehörte auch die Fahrt zu unserem Frühstück, das in einer Kantine eingenommen wurde, die ca. 10 Minuten Busfahrtstrecke entfernt in einem anderen...

weiterlesen
| Jugendaustausch

Russlandaustausch - Tag 1

Es geht los. Treffpunkt internationaler Flughafen Frankfurt am Main, Direktflug mit der Aeroflot nach Moskau, wo uns prasselnder Regen empfing und Milena Nosikowa. Sie war unsere Ansprechpartnerin, teilweise Dolmetscherin und Begleitperson für die nächsten Tage.

Mit einem älteren Bus und Busfahrer...

weiterlesen
| Jugendversammlung, Startseite

Jugendversammlung 2016: Anträge

Wie jedes Jahr findet Anfang März und in diesem Jahr am 5. und 6. März die Jugendversammlung statt. Diesmal in Berlin

Hinweise zu Anträgen, Delegiertenzahl, Zeitplan, Tagungsordnung, Tagungsort und Kosten findet Ihr in den  Materialien zur...

weiterlesen
| TOP Meldung, Fairplay

Schachverband Württemberg bekennt sich zum Fairplay

Der Schachverband Württemberg

weiterlesen
| Jugendaustausch

Deutsche Schachjugend beim Moskau Open

weiterlesen
| Flüchtlinge werden Freunde, TOP Meldung

FÖRDERPROGRAMM 2016 SCHACH FÜR MIGRANTEN

DSB und DSJ starten gemeinsame Initiative zur Unterstützung von Vereinsaktivitäten für Migranten

 

Zurzeit fliehen viele Menschen vor Not, Verfolgung, Folter und Bürgerkriegen nach Europa, insbesondere nach Deutschland. Diese Menschen suchen für sich und ihre Familien hier Sicherheit und eine...

weiterlesen
| Flüchtlinge werden Freunde, TOP Meldung

Förderprogramm 2016 für Menschen auf der Flucht vor Not Krieg, und Verfolgung

1 Förderzwecke

Das Förderprogramm dient der Unterstützung von Projekten von Vereinen des DSB, die sich mit dem Schachspiel für vor Not, Krieg und Verfolgung geflüchteten Menschen beschäftigen. Die Umsetzung des Förderprogrammes soll möglichst flexibel und unbürokratisch erfolgen.

Hierzu zählen im...

weiterlesen