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| Jugendversammlung

Jugendversammlung 2005 der Schachjugend in Eisenach

Bericht von Armin Sablweski, Referent für Öffentlichkeitsarbeit der DSJ

ein Bericht von Armin Sablweski, Referent für Öffentlichkeitsarbeit der DSJ

Moin zusammen!

Zusammenstoß der Kulturen! Von Norden bis Süden, von Osten bis Westen, (fast) jedes Bundesland war dabei - dabei bei der Jugendversammlung der Deutschen Schachjugend in Eisenach!

Wenn ich nun mit einer kleinen Pause an das Wochenende zurückdenke, fallen mir folgende Sachen ein: „Wir sind das Volk!“, Bayern haben akustische Probleme, Autoskooter fahren macht Spaß, DSJ ist dynamisch!

Die neuen Plakate waren ein kleines Highlight auf der Versammlung. Endlich ist die Sammlung der Schachfigurenserie komplett und wir hoffen nun noch mehr Aufmerksamkeit auf uns ziehen zu können. Komischerweise hat die Druckerei aus Dresden statt 150 Plakaten alle Plakate geschickt, also rund 7.500. Das hat uns viele Fragen gestellt: Wie viel wiegt ein Poster-Paket, wenn ein qm 130 g wiegt? Haben auch die Sachsen „akustische“ Probleme?

Der Vorstand hat seine Projekte für 2005 sowie seine Ergebnisse aus den vergangenen Jahren vorgestellt. Zum einen wurde Bilanz aus den Arbeiten zur U8 gezogen, bei der es deutliche Meinungsunterschiede gab. Umstritten war der Punkt, welche Auswirkungen Leistungssport auf Kinder dieses sehr jungen Alters hat. Den Vorwurf, die Schachjugend hätte durch die dreijährige Projektentwicklung „wertvolle Zeit“ auf dem Weg zur Weltspitze verloren, wiesen sowohl viele Landesschachjugenden als auch der DSJ-Vorstand dabei zurück. Die Diskussion „DEM U8 – ja oder nein“ wurde vor drei Jahren nicht weniger kontrovers geführt – und veranlasste damals ja gerade die Landesschachjugenden unter der Führung der DSJ die Projektgruppe einzusetzen. Denn die Ergebnisse der Arbeitsgruppen vor allem in den Bereichen Training, Trainer-Ausbildung und Turnierorganisation haben das gesetzte Ziel voll erfüllt: den besonderen Anforderungen im Umgang mit Kindern unter acht Jahren gerecht zu werden.

Die in mehreren Pilotprojekten entwickelten und erprobten Maßnahmen und Programme werden dann auch in den kommenden Monaten sammengefasst und Vereinen und allen im Kinderschach Engagierten zur Verfügung gestellt.

Ein weiterer wesentlicher Punkt auf jeder Jugendversammlung ist natürlich die Vorstellung der Deutschen Einzelmeisterschaft, so natürlich auch in diesem Jahr. Da in den vergangenen Jahren immer wieder vereinzelt Kritik an der Vergabepraxis des DSJ-Vorstands aufgekommen war, hat eine eigens eingesetzte Arbeitsgruppe DEM in den vergangenen Monaten die bestehenden Auswahlkriterien noch einmal überarbeitet. Dies hat zwei Gründe: Zum einen können so die Schwerpunkte in der Weiterentwicklung der Meisterschaft festgestellt werden. Und zum anderen werden damit die Auswahlkriterien transparent dargestellt.

Jeder in Frage kommende Veranstaltungsort wird anhand dieser Kriterien mit Punkten bewertet. Die sich daraus ergebende Reihenfolge der Häuser wird dann den jeweiligen Kosten für die Teilnehmer gegenüber gestellt. Aus diesem Verfahren ging auch in diesem Jahr wieder das Sauerland Stern-Hotel als bester Austragungsort hervor. Nur die (jährlich wiederkehrende) Diskussion auf der Jugendversammlung, die war in diesem Jahr deutlich kürzer und weit weniger kontrovers als in den vergangenen Jahren.

Im Mittelpunkt der Jugendversammlung standen am Samstagmittag jedoch die zwei Schwerpunktaufgaben der DSJ in diesem Jahr. Dies sind zum einen die Schacholympiade 2008 in Dresden und zum anderen das Ausbildungswesen.

Besonders der Bereich der Ausbildung, in dem es in der DSJ und einzelnen Landesschachjugenden sehr gute Ansätze gibt, soll in diesem und den kommenden Jahren besser strukturiert werden. Dazu werden die einzelnen möglichen Seminare in verschiedene Kategorien eingeteilt, z.B. „Organisation & Führung“ oder „Jugend & Betreuung“. In den einzelnen Kategorien soll wiederum jährlich eine bestimmte Anzahl an Weiterbildungsangeboten durchgeführt werden. Parallel soll die Zusammenarbeit mit und zwischen den Landesschachjugenden in diesem Bereich ausgebaut werden. Die Programme der Länder sollen sich idealerweise ergänzen und offen für „auswärtige“ Teilnehmer aus anderen Landesschachjugenden sein. So wird insgesamt das Seminarangebot abwechslungs- und umfangreicher und die Landesschachjugenden und die DSJ können sich gegenseitig in dem wichtigen Aufgabenfeld der Ausbildung im Ehrenamt unterstützen und stärken.

Ein zentrales Thema für die nächsten vier Jahre ist die Schacholympiade 2008. In einem einleitenden Referat wurden die bisherigen Überlegungen von Schachjugend und Schachbund zusammengefasst. Besonders wichtig war dabei die Kernaussage: „Der Weg ist das Ziel“, d.h. nicht die Durchführung der Olympiade 2008 in Dresden ist für das deutsche Schach wichtig, sondern die Zeit bis dahin sinnvoll zu nutzen. Sinnvoll heißt in dem Zusammenhang, mit der Olympiade als „Zugpferd“ deutschlandweit in der Öffentlichkeit für Schach als organisiertes Sport- und Freizeitangebot zu werben. Dazu sind in den kommenden vier Jahren zahlreiche Aktionen geplant, z.B. jährliche Fahrradsternfahrten, eine Simultantournee der Nationalmannschaften, die Kampagne „Deutschland lernt Schach“ und zahlreiche weitere Aktivitäten, bei denen sich vor allem die Vereine vor Ort einbringen können.

An das Referat anschließend wurden in Gruppen Ideen und Ansatzmöglichkeiten entwickelt, wie die Landesschachjugenden sich in den nächsten Jahren in diese Olympia-Initiativen einbringen können und wie sie die Olympiade nutzen können, um für Schach zu werben. Dabei wurden großartige Ideen entwickelt, von denen einige in den kommenden Monaten mit einzelnen Landesschachjugenden angegangen werden.

Nach der Arbeit zogen wohl so gut wie alle Engagierten in die Stadt. Der junge Teil stieß dabei auf dem Rummelplatz, der schon geschlossen hatte. Die war aber kein Grund, nicht doch die Autoskooter-Anlage auszuprobieren. Ansonsten bot die Stadt spät abends nicht viel und so wurde der Abend hauptsächlich durch die thüringische Küche in einem traditionellen thüringischen Restaurant, genossen. Es war sehr lecker!

Kein Schachtreffen geht natürlich ohne eine Runde „Mörder“ gespielt zu haben!

Fast alle Länder waren auf der Versammlung anwesend, was sehr gut war. Erstaunlich war die Ruhe in der Versammlung (Schlaf?) und die überwiegende Einstimmigkeit; scheint, als mache der Vorstand eine gute Arbeit! :-P

Für den größten Lacher sorgte der mit der Silbernen Ehrennadel der DSJ für seine langjährigen Verdienste um das Jugendschach geehrte Bayer Helmut Stadler, der den Hamburger Ingo Wilms akustisch leider nicht verstanden hatte. Eine nette „Provokation“.

Nun, komischerweise ist es nun genau 20:08 Uhr, was für mich ein Hinweis ist, diesen kleinen Bericht abzuschließen. Ich bedanke mich, auf Wiedersehen!

 

Protokoll der Jugendversammlung 2005 in Eisenach

 

Diverse Präsentationen zum Thema Schacholympiade 2008:

Präsentation Schacholympiade 08 JV 2005

Olympiaaktivitäten Länder Bachzimmer

Olympiaaktivitäten Länder Konferenzraum

Olympiaaktivitäten Länder Tagungsraum

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Russlandaustausch - Tag 11

Es ist soweit, die letzte, neunte Runde steht an. Sie ist um 11.00 Uhr angesetzt, so dass es diesmal vom Frühstück direkt zur Uni in die Spielsäle ging. Für einige von uns hieß es noch mal zu punkten, um die 50 Prozentmarke zu erreichen. Leider gelang das nicht allen. Dafür konnte aber Daniel mit...

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Russlandaustausch - Tag 10

Heute war der vorletzte Tag vor der Abreise und wir durften unseren Tag frei gestalten. Zur Abwechslung gab es heute zum Frühstück einmal genießbare Pfannkuchen, wonach wir uns auf den Weg in die Innenstadt gemacht haben. Unser erster Halt war in einem Buchladen, wo sich einige von uns russische...

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Russlandaustausch - Tag 9

Unvorhersehbarer Weise sind wir auch heute mit dem Bus zur Jugendherbergskantine zum Frühstück gefahren, auch kreativ wie wir sind, sind wir dieses Mal eine Stunde früher losgefahren, und haben gar Bus und den Busfahrer gewechselt, was allerdings allgemeine Enttäuschung auslöste, da wir uns bereits...

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Russlandaustausch - Tag 8

Der heutige Tag begann wie üblich mit der Fahrt zur Frühstückskantine. Heute war Makar dann auch wieder von der Partie.

Nach einer weiteren längeren Busfahrt hielten wir als erstens an einer Aussichtsplattform. Dort konnten wir die wunderschöne Skyline Moskaus bewundern. Doch dies war nicht der...

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Russlandaustausch - Tag 7

Heute sind wir „ausnahmsweise“ wie immer um 9:15 Uhr, mit unserem allseits beliebten Busfahrer, zum Frühstück gefahren. Daraufhin verfolgten wir unseren Plan, in Richtung Tretjakow Galerie zu fahren. Bevor wir die Kunstgalerie betreten durften, besichtigten wir zunächst die „Liebesbrücke“, welche...

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Russlandaustausch - Tag 6

Wie immer sind wir um 9.15 Uhr mit unserem treuen Busfahrer zum Frühstück gefahren. Makar und Nina kamen diesmal beide nicht mit. Danach fuhren wir zum W.D.N.H, dies ist ein Ausstellungspark.

Gegen 12 Uhr kamen wir dann im Kosmonauten Museum an. Wir bekamen eine eineinhalbstündige Führung auf...

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Russlandaustausch - Tag 5

Wie üblich sind wir zunächst pünktlich um 9:15 Uhr zur Kantine des Studentenheims aufgebrochen. Unser treuer Wegbegleiter Makar war aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage uns zu begleiten, folglich brachen wir schweren Herzens ohne ihn auf. Da wir bisher hauptsächlich beeindruckende...

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Russlandaustausch - Tag 4

Heute begann es wie bisher immer, mit der Fahrt zur Kantine. Nach dem täglichen Frühstück, „mussten“ wir uns während der Busfahrt mit Blitzpartien im Internet bespaßen, da Makars gewöhnliche 3 Stunden Schlaf doch nicht ausgereicht hatten und er den Treffpunkt verpasste. Als wir dann im Zarytsino...

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Russlandaustausch - Tag 3

Wusstet ihr schon, dass die höchste orthodoxe Kathedrale der Welt, die Christ-Erlöser-Kathedrale mit einer Höhe von 103m ist?!

Heute besuchten wir nach dem gewohnten Frühstück, diese beeindruckende orthodoxe Kathedrale. In der Kirche waren viele Touristen wie wir, die alle auf die unbeschreiblich...

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Russlandaustausch - Tag 2

Heute bin ich in meinem selbst improvisierten Bett aufgewacht und habe dabei mit den Gegebenheiten unserer Unterkunft Bekanntschaft gemacht.

Dazu gehörte auch die Fahrt zu unserem Frühstück, das in einer Kantine eingenommen wurde, die ca. 10 Minuten Busfahrtstrecke entfernt in einem anderen...

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