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| Grünes Band

Grünes Band der Dresdner Bank vergeben

Das Grüne Band 2003 geht nach Stadtilm

 

Das Grüne Band der Dresdner Bank in der Sportart Schach geht in diesem Jahr an die SG Blau-Weiß Stadtilm. Nachdem der Verein im vergangenen Jahr "nur" auf den zweiten Platz gelangte, konnten sich die Thüringer in diesem Jahr gegen die Schachvereinigung Saarbrücken und die Schachfreunde Neuberg durchsetzen.

 

Besonders hoch zu bewerten ist der Erfolg vor dem Hintergrund, dass der Verein erst 1998 gegründet wurde. Die SG Stadtilm hat in ihrer Region trotz des eingeschränkten Einzugsgebietes und der kurzen Zeitspanne eine hervorragende und sehr erfolgreiche Arbeit geleistet. Eine zentrale Stütze der Jugendarbeit ist das Schulschach.

 

Die SG Stadtilm darf sich nun über den Preis in Höhe von 5.000 Euro freuen! Die Schachjugend gratuliert herzlich allen drei Vereinen, die in die Endauswahl gelangt sind. Und wie sich am diesjährigen Sieger schön zeigen lässt: Ein zweiter Versuch kann sich durchaus lohnen!

 

Begründung zur Verleihung des Grünen Bandes an die SG Stadtilm

 

Alle drei Vereine - SG Stadtilm, SV Saarbrücken und SF Neuberg - vereinen in ihrer Jugendarbeit folgende Aspekte: Leistungssportarbeit, Nachwuchsarbeit, Schulschach, allgemeine Jugendarbeit, Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, Eigenverantwortung der Jugend.

 

Die Jugendarbeit der Vereine steht auf dem Fundament der Schulschacharbeit, ein Modell und Konzept, das von der Deutschen Schachjugend an die Vereine herangetragen wird. Dabei wird immer deutlicher, dass sich die Vereine verstärkt um die Grundschularbeit kümmern. Auf der Schulschacharbeit basiert das Jugendtraining bis hin zur Leistungsarbeit. In den Schulen werden die Grundlagen gelegt, langsam werden dann die Kinder und Jugendlichen in die Vereine übernommen und dort gruppenweise trainiert. Die Gruppen werden bei steigender Spielstärke jeweils kleiner und am Ende dieser Kette steht das Einzeltraining, an dem sich die jeweiligen Spitzenspieler der Vereine aber auch Landestrainer beteiligen. Dies ist ein systematisches Training, wie es nur in wenigen Vereinen zu finden ist. Ergänzt wird das Training durch ständige Teilnahmen an den Meisterschaften im Mannschafts- wie im Einzelbereich. Hinzu kommen Turnierbesuche an Wochenenden, die Besten fahren auch zu einwöchigen offenen Turnieren.

 

In den Vereinen bemüht man sich aber nicht nur um die Leistungsspitze. Angebote wie Ausgleichssport (Fußball etc), jährliche Vereinsfahrten und Feste lockern das Vereinsleben auf und integrieren alle Kinder und Jugendliche in den Vereinen. Hinzu kommt die soziale Arbeit der Vereine, die in allen die Bewerbungen eine Rolle spielt.

 

Warum nun hat sich die Jury für die Schachgemeinschaft Blau-Weiß Stadtilm e.V. als Sieger entschieden?

Der thüringische Verein aus Stadtilm hat bereits im vergangenen Jahr eine hervorragende Bewerbung abgegeben und erreichte damit den 2. Platz beim Grünen Band 2002. Die damit gewürdigte Arbeit wurde in Stadtilm konsequent weitergeführt, das Leistungspotential des Vereins weiter ausgebaut. Besonders imposant sind die erzielten Erfolge vor dem Hintergrund, dass der Verein erst im Jahr 1998 gegründet und in dieser kurzen Zeit ein so beachtliches Leistungsumfeld geschaffen wurde. Außerdem ist zu beachten, dass Stadtilm als Kleinstadt nur ein eingeschränktes Einzugsgebiet bildet.

 

Erfolge:

Recht gut, vor allem auf Thüringer Ebene, auf Bundesebene ist bisher besonders ihr Spitzenspieler Raiko Siebarth (D/C-Kader) in Erscheinung getreten mit guten Platzierungen bei den Deutschen Meisterschaften und einer Teilnahme im letzten Jahr bei der EM. Auf Bundesebene ist noch herauszuheben der Deutsche Meistertitel im Schulschach in der Wettkampfklasse IV. Daneben konnten viele Titel auf Thüringischer Ebene errungen werden.

 

Talentsichtung:

Umfangreiche Bemühungen, bereits im Kindergarten beginnend. Sehr großes Engagement im Schulschachbereich, aber auch auf zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen mit guten Ideen vertreten, zusätzliche Werbung über Schachtreffs.

 

Schulschach:

Besonders im Schulschachbereich ist der Verein sehr engagiert und betreut Arbeitsgemeinschaften an 9 Schulen, darunter auch an einer Schule für geistig und körperlich benachteiligte Schüler. Der Verein arbeitet eng mit den Schulen zusammen und gibt den Direktoren ein regelmäßiges Feedback über die Leistungsentwicklung der Schüler. Weiterhin wurde einige innovative Ideen entwickelt und umgesetzt (z.B. „Schulschachzeugnisse“)

 

Talentförderung:

Dem Alter / der Spielstärke angemessen, der Verein hat gute Ideen für ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Angebot.

 

Leistungsförderung:

Der Verein verfügt über drei C-Trainer, die unterstützt werden durch Honorartrainer (GM Thomas Pähtz, Heinz Rätsch, Landestrainer Bernd Vökler, Daniel Fuhrmann). Dadurch kann ein Training gestaltet werden, das auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist. Die Kinder und Jugendlichen werden altersgemäß gefördert. Neben den regulären Trainingsgruppen gibt es einen Vereinskader, in dem die talentiertesten Kinder zusätzliches Training erhalten. Bereits nach einem Jahr Kadertraining konnten sich vier von sechs Kadermitgliedern für die Deutschen Einzelmeisterschaften qualifizieren.

 

Freizeit, soziale Arbeit:

Dieser Bereich ist sehr ausgeprägt. Mit vielen interessanten Ideen wird den Mitgliedern ein umfangreiches Programm geboten, z.B. eine einwöchige Sommerfreizeit und eine von jugendlichen erstellte Vereinszeitung. Weiterhin gehört dazu die Betreuung der Mitglieder im schulischen Bereich. Ein Schwerpunkt wird auf die enge Zusammenarbeit zwischen Schule – Verein – Eltern gelegt.

 

Die SG Blau-Weiß Stadtilm ist einer der Top-Vereine der Jugendarbeit in Deutschland und hat das Grüne Band mehr als verdient!

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Deutscher Meister U10: Bao Anh Le Bui (BER)

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| DEM 2016

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| DEM 2016, TOP Meldung

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| DEM 2016

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Chronik des laufenden Schachsinns – Tag 5

Auf der Suche nach weiteren Opfern des Morbus Willingen wurde Euer Autor diesmal bei sich selbst fündig: In der gestrigen Ausgabe habe ich versehentlich eine Begegnung gezeigt, die auch als Partie des Tages zur Wahl stand. Dabei sollen die Protagonisten doch streng geheim bleiben... Ich gelobe...

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