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DSJ-FORUM

Ausgabe 06 2008

Seminar für engagierte Jugendliche

Seminar für engagierte Jugendliche

„Motivation“

 

In Kassel fand das erste Seminar für engagierte Jugendliche der Deutschen Schachjugend in diesem Jahr statt: 23 Teilnehmer, 12 Landesschachjugenden und 8 zugehörige Jugendsprecher – dies ist die stolze Bilanz des Seminars.

Hier drehte sich alles rund um das Thema „Motivation“. Da die engagierten Jugendlichen selbst natürlich hochmotiviert sind, ging es zunächst einmal vorrangig darum, wie man andere Menschen dazu bringen kann, sich für eine Sache zu begeistern, oder bei einer Veranstaltung als Helfer mitzuwirken. Bereits das Impulsreferat am Freitagabend bot den Teilnehmern einen guten Einstieg in die Thematik. Der Referent hob hier besonders die unterschiedlichen Grundmotivationen für ehrenamtliche Arbeit sowie Tipps zur Vermeidung von Frustrationen hervor.

Am Samstag ging es in einer Gruppendiskussion darum, wie man sich selbst zum Beispiel zum Lernen motivieren kann. Außerdem wurden Strategien zur Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern entwickelt, die anschließend in kleinen Rollenspielen umzusetzen waren.

Sonntags wurden die Aufgaben eines Jugendsprechers vorgestellt, des Weiteren tauschten sich die Teilnehmer über Erfahrungen und Probleme in ihrem Landesverband aus, was sicher für alle Beteiligten sehr interessant war. Auf Wunsch soll diese Runde nun fest in die Seminare für engagierte Jugendliche integriert werden. Doch auch der soziale Teil kam bei einer Stadtführung und vielen Gesellschaftsspielen nicht zu kurz, so dass wir uns schon wieder auf ein Wiedersehen mit euch beim nächsten Seminar im Oktober in Mainz freuen.

 

(Caissa Klug und Lisa Molitor)

 

Eigenständigkeit – Jugend muss selbst gestalten

Presseerklärung

 

Die Jugend der Schachvereinigung Saarbrücken 1970 e. V. hat einen eigenen Jugendvorstand gewählt am 02.05.08. Mit dem Jugendvorstand soll der Jugend eine stärkere Stellung innerhalb des Vereins gegeben werden sowie die Möglichkeit einer weitreichenden Eigenorganisationen um Ziele so eigenverantwortlich wie möglich zu verfolgen. Die Jugend wird zukünftig die Mannschaftssaison, die Teilnahme an Einzelturnieren und gemeinsame Aktivitäten planen, koordinieren und ausführen. Selbstverständlich stehen Ansprechpartner (Tutoren) den Jugendlichen innerhalb des Vereines zur Verfügung, um die Vorhaben intern zu diskutieren und anschließend zu optimieren.

 

(SVS 1907 e.V.)

 

Schulschach - Lehrerfortbildung

Lehrerbildung im bayerischen Dillingen

Großmeister Stefan Kindermann brilliert

 

Zum zweiten Mal fand in der Lehrerakademie Dillingen ein Wochenendkurs für Lehrer aller Schularten aus dem gesamten Freistaat statt. Mit 19 sehr engagierten Lehrkräften, die ihre Freizeit und auch etwas Geld opferten, war er sehr gut besucht.

 

Erziehung zum Denken – Schulschach als Möglichkeit produktives Denken zu entwickeln, so lautete das treffende Thema der zwei Tage. Großes Lob gebührt Reinhard Hübl, dem Rektor der Grundschule Metten, der die ersten beiden Treffen erst ermöglicht hatte.

Stefan Gießmann erläuterte aus seinem Erfahrungsschatz wie man eine Schulschachgruppe organisiert, welche Materialien es gibt und mehrere Arbeitsmethoden. Anschließend probierten die Teilnehmer verschiedene kleine Schachspiele aus. Hierzu gibt es eine hervorragende DVD der Deutschen Schulschachstiftung, die man dort erwerben kann (www.schulschachstiftung.de)

 

Mit Großmeister Stefan Kindermann und Fidemeisterin Dijana Dengler lud die Lehrerakademie die zwei erfolgreichen Leiter der Schachakademie München ein. Stefan Kindermann, der ein hervorragendes Kinderschachbuch verfasst hat, zeigte seine Gewinnpartie gegen Anthony Miles und verstand es dabei vorzüglich, seine Gedanken, Befürchtungen und Hoffnungen während der Partie zu zeigen. Ein weiterer Höhepunkt waren Diana Denglers und Stefan Kindermanns didaktischen Überlegungen, wie man Kindern Schach beibringt. Hierbei zeigte sich der große Erfahrungsschatz der beiden sowie ihr einfallsreiches pädagogisches Geschick.

 

Am nächsten Tag erläuterte der Großmeister, worauf man achten soll, wenn man den Kindern eine Eröffnung beibringt. Neu war für viele das Eröffnungssimultan, mit dem der Lehrer das Erlernte festigt. Dieses zeigte der Großmeister auch praktisch und stellte sich den Lehrern zu einem kurzen schachlichen Duell.

Mit Taktikaufgaben von Dijana Dengler wurde eine wunderbare Fortbildung beendet, die bei den Lehrern sehr gut ankam. Im nächsten Jahr gibt es wieder eine weitere Fortbildung in Dillingen, worauf sich alle weiß-blauen Schachpädagogen jetzt schon freuen können.

 

(Walter Rädler)

 

Chessy beim Weltrekordversuch

An Chessy lag es nicht

 

Chessy, das Maskottchen der Deutschen Schachjugend hat am 03. Mai im Eifelpark mitgeholfen einen Weltrekord der Maskottchen aufzustellen. 2004 konnten im kanadischen Edmonton 119 Maskottchen bei einem Event versammelt werden. Diesen Rekord für das Guinessbuch der Rekorde wollte der Vergnügungspark Eifelpark bei Bittburg brechen und hatte alle Maskottchen aufgerufen, daran teilzunehmen. An Chessy lag es natürlich, er ist gekommen, nicht, dass am Ende der Weltrekordversuch knapp verfehlt wurde.

 

Schacholympiade - Partnerschulaktion

Der ehemalige Weltmeister Vladimir Kramnik hätte sich gefreut, so wie sich Hunderte Kinder der Partnerschulen gefreut haben über die ersten drei Partnerschulturniere in Vaterstetten, Dortmund und Arnstadt. Mit jeweils rund 20 Mannschaften war die Beteiligung sehr gut.

 

Allen drei Orten präsentierten viele der Schulen, die alle versuchten sich für das Finale der Partnerschulen in Dresden zu qualifizieren, in Kleidung und mit unterschiedlichsten Präsentationen ihr Partnerland. Viele Projekte in den Schulen laufen an, sind schon voll im Gange und per power point Präsentationen, über Schautafeln wurde das erarbeitete gezeigt.

 

Gemäß dem olympischen Motto, Teilnahme steht im Vordergrund, liefen die Turniere ab. Fair und freundschaftlich. Und um dies von Anfang an, den Kindern ins Gedächtnis zu rufen, wurde extra für die Partnerschulturniere ein olympischer Eid gefertigt, der von allen vor dem Startschuss gesprochen wurde:

 

" Wir Teilnehmer an dem Turnier der Partnerschulen der Schacholympiade in Vaterstetten (Dortmund, Arnstadt) versprechen, in Fairness und mit Achtung vor unseren Gegnern das Turnier zu spielen und jederzeit die Regeln des königlichen Schachspiels zu beachten. Wir kämpfen im Geist der Sportlichkeit für unser Partnerland und unsere Schule."

 

Die folgenden Texte aus den drei Berichten über die Partnerschulturniere bringen einen Überblick über die verschiedenen Projekte der Schulen und fangen die Stimmung ein, die auf den Turnieren herrschte.

 

Triumph einer großen Schachnation: Ungarn siegt in Vaterstetten

Die Aktion „Partnerschulen der Schacholympiade“ der Deutschen Schachjugend stößt auf viel Begeisterung

 

Dass die Ungarn ganz vorne mitspielen würden, das war zu erwarten. Das Heimatland der berühmten Polgar-Schwestern hat schließlich schon mehrfach die Schacholympiade für sich entscheiden können. Aber Peru direkt dahinter, nur durch die zweite Feinwertung vom Spitzenplatz verdrängt? Und Jamaika auf Rang drei? Ein ungewöhnlicher Ausgang für ein Schachturnier…

Den zwei Mädchen und fünf Jungs von der Michael-Poeschke-Grundschule in Erlangen ist das egal. Stolz halten sie die ungarische Nationalflagge zum Siegerfoto in die Höhe. Die Schule aus Bayern ist eine von 180 „Partnerschulen der Schacholympiade 2008“ in Deutschland. Der Schirmherr der Aktion und ehemalige Weltmeister Wladimir Kramnik hatte im vergangenen Jahr jeder dieser Schulen ein Partnerland zugelost. Und nun treten die Schulen in fünf Regionalturnieren für „ihr“ Land an. Die besten Teams jedes Turniers qualifizieren sich für das große Finale, das im November während der Schacholympiade in Dresden stattfindet.

 

„Dabei sein ist alles“

 

Zum ersten Regionalturnier Mitte April kommen 21 Schulen nach Vaterstetten, einem Vorort von München. Ein wirklich internationales Treffen. Viele Kinder tragen Trikots mit der Nationalfahne auf der Brust, manche auch Mützen oder Halstücher in den Nationalfarben. Andere Teams haben sogar eine große Flagge dabei, die sie vor jeder Runde im Turniersaal schwenken. Ein rotes Kreuz, blau eingerahmt, vor weißem Hintergrund… Norwegen? England? Nein, es sind die Färöer-Inseln. Auch wenn die Inselgruppe zu Europa gehört, zählt sie sicherlich zu den „Exoten“ bei diesem Turnier. So wie Jamaika, Surinam, Sierra Leone und viele andere.

 

Hoher Besuch aus Peru

 

Von dem Land, dessen Fahne Vincent auf seinem T-Shirt trägt, kann der Junge zwar nicht viel erzählen. Aber gefallen tut die Flagge ihm trotzdem, denn die Amerikanischen Jungferninseln haben einen Adler im Wappen. Und Adler, so sagt Vincent aus der vierten Klasse, die mag er. Das Turnier ist sein erstes, er spielt noch nicht so lange Schach: „Es ist mir egal, dass ich eben verloren habe. Es macht mir trotzdem großen Spaß.“ Auch für das Partnerschulturnier in Vaterstetten gilt eben der olympische Grundsatz „Dabei sein ist alles!“

Viele der Grundschulkinder kannten die Länder, für die sie antreten, bisher nicht - aber lernen sie durch die Partnerschulaktion nun kennen. Denn die teilnehmenden Schulen starten nicht nur bei den Regionalturnieren für ihr Land. Sie haben auch die Aufgabe, sich im Unterricht mit ihrem Partnerland zu beschäftigen. Die besten Aktionen werden mit Freiplätzen beim großen Finalturnier in Dresden belohnt.

„Zu unserem Aktionstag an der Schule kam sogar der peruanische Generalkonsul“, erzählt zum Beispiel Martina Berg-Weber von der Abt-Utto-Grundschule im bayerischen Metten. „Die ganze Schule hat mitgezogen. Die Eltern bereiteten ein Buffet mit peruanischen Spezialitäten vor, die Lehrer gestalteten Unterrichtsstunden zum Partnerland Peru und jede Klasse hat einen eigenen Beitrag zum Fest geleistet: eine ‚Inka-Reise‘, peruanische Märchen oder eine Ausstellung zur Tier- und Pflanzenwelt. Der Konsul war total erstaunt, dass unsere Schüler soviel über sein Heimatland wussten.“ Und vielleicht ergibt sich aus dem großen Fest sogar ein langfristiger Kontakt. Denn der Konsul war so begeistert, dass er gleich versprach, sich in Peru nach einer Partnerschule für die Abt-Utto-Schule umzusehen.

Auf den Austausch mit einer Partnerschule arbeitet auch Gerti Neuburger hin. Sie betreut den gemeinsamen Auftritt der LingoStar-Sprachschule mit der Schachgemeinschaft Sailauf zum Partnerland Estland. „Der Schachgroßmeister Paul Keres ist in Estland ein echter Nationalheld. Der ist dort sogar auf einem Geldschein abgedruckt. Das ist natürlich ein toller Aufhänger für den Unterricht, um die Kinder für das Land zu interessieren“, berichtet sie. Für die Eröffnung des Partnerschulenturniers in Vaterstetten haben die acht Kinder und drei Betreuer sogar extra die estnische Nationalhymne eingeübt. Aber ein Stau in München verzögerte die Ankunft und so klappt’s diesmal doch nicht mit dem Vorsingen. Die Jungs grinsen verschmitzt. Sie finden das offensichtlich nicht so schlimm.

 

„Es geht nur noch um Guatemala oder Schach“

 

Die Friedrich-Weinbrenner-Schule im badischen Neulingen hat auch Großes vor, wie die drei Mütter begeistert berichten, die ihre Kinder nach Vaterstetten begleiten. Denn das Schulfest im Juni steht in diesem Jahr unter dem Motto „Partnerland Guatemala“. Es wurde sogar ein eigenes Festkomitee gegründet, denn das Schulfest wird durch die Partnerschulaktion deutlich größer als sonst. „Wir haben viele Vereine eingeladen, sich unter diesem Motto zu beteiligen. Das Interesse ist sehr groß. Sogar die Botschaft hat zugesagt, dass der Botschafter oder ein Attaché zu uns nach Neulingen kommen wird“, erzählt eine Mutter. Und eine andere ergänzt: „ Bei unseren Kindern geht’s daheim nur noch um Guatemala oder um Schach. Die sind wirklich mit Feuereifer dabei.“

Dass das stimmt, merkt man beim elfjährigen Oliver gleich. Er kennt nicht nur das Wappentier, einen besonderen Vogel, sondern kann auch etwas über die Geschichte der Majas in Guatemala erzählen. Und dass „Tikal“ nicht nur ein bekanntes Brettspiel, sondern auch eine antike Maja-Stadt in dem lateinamerikanischen Land ist, weiß er ebenfalls. Schließlich haben die Schülerinnen und Schüler das Partnerland schon intensiv im Unterricht behandelt.

 

Um halb fünf ging es für das Team aus der Nähe von Pforzheim am Samstagmorgen los, erst um kurz vor Mitternacht werden sie wieder zuhause sein. Sie sind nicht die einzigen, die einen weiten Weg nach Vaterstetten auf sich genommen haben. Dreieinhalb Stunden dauerte die Anfahrt für die acht Kinder und zwei Betreuer aus dem österreichischen Imst. Aber der Weg hat sich gelohnt, wie Karl Mantl bestätigt. Übers Internet hat er von der Partnerschulen-Aktion erfahren: „Die Idee fand ich gleich sehr gut.“ Und seine Schützlinge sind mit großer Freude dabei. Stolz zeigen die erst siebenjährige Jutta und ihre Mannschaftskollegen Lukas und Simon die Bilder, die sie im Kunst-Unterricht zum Thema „Albanien“ gemalt haben.

 

Was weiß man von Palau, Ecuador, Litauen, Armenien und Malta?

 

Wo zum Beispiel liegt Palau? Gibt es das überhaupt? In einer aufwendigen Präsentation wurde von der Europaschule Erfurt dieser Staat, der der pazifischen Inselregion Mikronesien zuzuordnen ist, vorgestellt. Palau umfasst 250 bis 350 Inseln, von den nur 9 bewohnt sind. Palau hat 20.000 Einwohner und ein College. Palau lebt vom Tourismus und den Überweisungen der Amerikaner, die aus Palau ausgewandert sind. Und schachlich? Eine intensive Internetrecherche ergab, dass man zumindest vier Spieler mit einer Wertungszahl um 1800 finden konnte. Es heißt sie spielen in einem Schachverein in Westaustralien. Die Europaschule Erfurt hat übrigens ca. 430 Schüler und viele schachliche Erfolge zu feiern. So waren sie ein würdiger Vertreter Palaus und trumpften in den ersten Runde richtig auf. Japan – Palau 1:5 hieß es zum Beispiel. Erst Südafrika stoppte sie in Runde vier. Am Ende litten die Vertreten Palaus etwas an Konzentrationsschwierigkeiten.

 

Was weiß man denn eigentlich über Ecuador? Die Volksschule Gehülz-Ziegelerden aus Kronach zeigte in einer power point Präsentation alles, was sie über Ecuador herausbekommen hatten. Der Kontakt zur Botschaft läuft hervorragend, und auch dank eines spanisch sprechenden Vaters wurde ein Kontakt zur Schachförderation Ecuadors hergestellt. Dort erfuhr man, dass die beiden Spitzenspieler in Spanien und Italien leben. Die in Italien lebende WGM Martha Fierres ist zudem die Tochter der Pressesprecherin des Verbandes und es wurde in Aussicht gestellt, dass diese zu einem Simultan in die Volksschule kommen könnte.

 

In einer ebenso schönen power point informierte die Volksschule Küps, ebenfalls aus Franken, über ihr Partnerland Litauen. Die sechsköpfige Mannschaft war gekleidet in den Landesfarben mit gelben, grünen und roten T-Shirts und Schirmmützen. „Das Projekt Partnerschulen ist toll“, sagte die Betreuerin Frau Funk. Obgleich sie mit einigen Schachanfängern am Start war, die Begeisterung war groß bei den Vertretern Litauens.

 

Mit eben gleicher Begeisterung beschäftigen sich die Klassen 1 bis 4 der Aktivschule Emleben mit Armenien. Georg, Charlotte, Nora, Eileen, Lisa und Linda haben alle kleine Hefter angefertigt, in den man vieles über Armenien erfahren kann, und auch ein Vergleich mit Deutschland angestellt wird. „Armenien passt 12 x in Deutschland“ liest man dort. Ob es stimmt, ich weiß es nicht. Zumindest die Einwohnerzahl von Deutschland, die in einem der Hefter mit 28,5 Millionen angegeben wird, muss noch mal überprüft werden.

 

Die 8. Klasse des Gymnasiums am Markt aus Hettstedt hat eine professionell erstellte power point über Malta ihren maltesischen Schachspielern aus der 5.Klasse mitgegeben. Die Ausdrucke füllen drei Stelltafeln und geben Auskunft über alle Bereiche Maltas. Wussten sie, dass es einen maltesischen Hund gibt, der nur auf Malta zu finden ist? Dass es auf Malta die größte Dichte an Jägern gibt und die Vogeljagd dort als Volkssport bezeichnet wird, und die politische Lage äußerst übersichtlich ist, denn es gibt zwei Parteien, die ungefähr gleich stark sind und bei denen die Mitgliedschaft quasi von Generation zu Generation vererbt wird?

 

Besuch aus USA

 

Fast etwas erschrocken reagierte die Wilhelm-Neuhaus-Schule in Bad Hersfeld auf das „Hammerlos“ USA. Wie sich diesem Monster an Vielfalt als kleine Grundschule nähern? Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Lehrern, dem Schachlehrer, Eltern und der Schulleitung wurde gebildet und interessante Projekte entwickelt. In Virginia wurde eine Partnerschule gefunden, mit der man sich nun regelmäßig austauscht. Die Englischkurse setzen sich mit den USA auseinander und konnten ihr Erarbeitetes direkt überprüfen, denn eine ehemalige Schülerin, die vor 44 Jahren nach Kentucky auswanderte, stand bei ihrem Heimatbesuch Rede und Antwort. Die größte und umfangreichste Präsentation zeigte die Wilhelm-Neuhaus-Schule beim Partnerschulturnier in Arnstadt, in der sie sich auch mit der Schachgeschichte der USA auseinandersetzen und auch eine Schautafel dem ehemaligen Weltmeister Bobby Fischer widmen.

 

(Michael Klein, Jörg Schulz)

 

Schacholympiade - Partnerschulaktion

Internationale Beachtung fand das Partnerschulturnier in Südafrika. Dort prangt groß auf der Startseite des Jugendverbandes des südafrikanischen Schachverbandes das Siegerfoto der Schulmannschaft aus Frankfurt, die für Südafrika das Partnerschulturnier in Arnstadt gewonnen hatte. Eine gute Idee, so für die Aktion auch international Werbung zu machen.

 

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Herausgeber: Deutsche Schachjugend

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Das DSJ-FORUM ist das Informationsblatt der Deutschen Schachjugend.

Es erscheint 12-mal im Jahr als Beilage der Zeitung JUGENDSCHACH.

DSJ-FORUM wird gefördert aus Bundesmitteln des Ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.