Zum Hauptinhalt springen
 

Malte Ibs

Malte Ibs

Erster Vorsitzender

Moin,

so spricht man die Begrüßung in Norddeutschland und genau da komme ich her. Ganz genau gesagt aus Elmshorn im wunderschönen Schleswig-Holstein, dem laut Slogan „Echten Norden“

Dort habe ich auch meine Schachkarriere begonnen, die aber mit Titeln sehr rar gesät bleiben sollte. Dies könnte zum Einen an meinem Talent liegen, zum Anderen auch daran, dass es mich immer mehr interessierte etwas für die Anderen zu organisieren als für meine schachlichen Leistungen.

So wurde ich mit 18 Jahren Jugendwart im Elmshorner Schachclub, nachdem ich vorher schon Mannschaftsführer und Jugendsprecher war. Über den Posten, den ich 10 Jahre innehatte kam ich dann zur Schachjugend Schleswig-Holsteiner. Hier habe ich es keine zehn Jahre ausgehalten und habe mich nach 9 Jahren als Vorsitzender im Jahre 2014 verabschiedet. Meinen Schwerpunkt in Schleswig-Holstein habe ich insbesondere auf das Miteinander gelegt und  Meinen Schwerpunkt in Schleswig-Holstein habe ich insbesondere auf das Miteinander gelegt und mich für die gesellschaftlichen Themen und das Teambuildung verantwortlich gefühlt.

Durch meine Vorstandsarbeit kam ich auch mit der Deutschen Schachjugend in Kontakt, die mir 2012 den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden anbot. Als dann 2015 ein neuer Vorsitzender gesucht wurde und nicht gefunden werden konnte, bin ich in die Bresche gesprungen.
Auch bei der Deutschen Schachjugend sehe ich meine inhaltlichen Themen neben der Repräsentation und der Mitarbeit im DSB eher in den gesellschaftlichen Themen. Sei es als Beauftragter für die Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk terre des hommes oder auch als Leiter der Arbeitsgruppe Gesellschaftliche Verantwortung.
Ein besonderes Interesse obliegt auch noch der internationalen Arbeit, so dass ich mittlerweile schon zwei Austausche nach China leiten konnte und auch bei Maßnahmen innerhalb Deutschlands mit anderen Verbänden unterstütze.
Diese Möglichkeiten und die Entwicklung und Teilnahme neuer Projekte, die sich immer wieder für mich aufbieten, sind auch genau dass, was mich jedes Jahr aufs Neue für die Deutsche Schachjugend begeistern.

Bis bald
Euer Malte

 

 

Sascha Morawe

Stellv. Vorsitzender

Moin moin,

sagen wir im schönsten Bundesland. Ich bin Sascha und seit März diesen Jahres verstärke ich den DSJ-Vorstand als Stellv. Vorsitzender. Zum Schach bin ich durch meinen Opa gekommen, der mir schon in jungen Jahren das königliche Spiel beigebracht hat. Bis zu meinem ersten Schachverein und -turnier sollten allerdings noch viele Jahre vergehen. 2011 spielte ich meine erste LandesJugendEinzelMeisterschaft in Schleswig-Holstein mit. Allerdings wollte es mit den Erfolgen über die Jahre hinweg nicht so richtig gelingen, weshalb ich 2008 ins Ehrenamt und in den Vorstand der Schachjugend Schleswig-Holstein gewechselt bin. Die Organisation des Turniers, bei welchem ich als Teilnehmer nicht unbedingt erfolgreich war, war von nun an meine Aufgabe. In den ganzen Jahren konnte ich mich immer auf die helfenden Hände einzelner Vorstandsmitglieder verlassen, die zum einen für die nötige Motivation sorgten und zum anderen machte es mir dadurch noch mehr Spaß. Im April 2018 war dann aber Schluss für mich – 10 Jahre sind eine verdammt lange Zeit, an die ich mich aber immer erinnern werde. Die gesammelten Erfahrungen und meine Motivation möchte ich nun bei der DSJ einbringen und dazu beitragen, dass bestehende Projekte fortgeführt und Neue angestoßen werden.

 

Wenn es dann mal nicht ums Ehrenamt oder Schach geht, verbringe ich meine Zeit gerne in Bibliotheken und Archiven. Ich habe allerdings auch eine Schwäche für gutes Essen.

 

 

Lilli Hahn

Lilli Hahn

Stellv. Vorsitzende

Bereits mit neun Jahren kam ich während den Schnuppertagen des SV Balingen mit Schach in Berührung. Seitdem hat mich Schach immer auf die eine oder andere Art begleitet. Während meiner Jugend saß ich am liebsten selbst hinterm Brett, egal ob bei Einzelturnieren oder für die Mannschaft. In den folgenden Jahren wurde ich zunehmend im Verein aktiv: Zum einen begann ich mehrere Schulschachgruppen zu leiten, zum anderen setzte ich mich verstärkt für das Mädchenschach in meiner Region ein. Nach meinem Abitur entschloss ich mich für ein Jahr zu reisen und ein bisschen was von der Welt zu sehen. Auch in dieser Zeit blieb meine Verbindung zum Schach erhalten: gemeinsam mit der Schachjugend ging es erst nach Japan zum Deutsch-Japanischen Simultanaustausch, wenig später nach Nancy zum Deutsch-Französischen Jugendaustausch. Durch die Organisation der Innenmaßnahme des Japanaustauschs entstand letztendlich auch der direkte Kontakt zum Vorstand der DSJ. 2014 wurde ich dann selbst Teil des Teams: dreieinhalb Jahre engagierte ich mich im AK Mädchenschach, weitere zwei Jahre im AK Öffentlichkeitsarbeit. Während dieser Zeit habe ich an vielen interessanten Projekten mitgearbeitet, spannende Menschen kennengelernt und viel Neues gelernt. Dieses Wissen würde ich gerne nutzen um mich auch in den kommenden Jahren konstruktiv bei der DSJ einzubringen.

Ach ja und wenn ich mal nicht beim Schach zu finden bin? Dann stehe ich wahrscheinlich gerade auf dem Tennisplatz, treibe mich irgendwo im Ausland herum oder versuche im Labor ein paar spannende Entdeckungen zu machen!

 

 

Daniel Häckler

Referent für Finanzen

Schach hat mich über die Jahre in verschiedenster Art und Weise begleitet, sei es als Spieler, Trainer, Schiedsrichter, Funktionär, Turnierorganisator oder Ausbilder. Es hat mich stets gefordert und gefördert.

Seit meinem 7. Lebensjahr bin ich dem königlichen Spiel verfallen. Meinem Heimatverein, der Schachgemeinschaft Büchenbach/ Roth, habe ich seither die Treue gehalten

Prägend waren neben meiner erfolgreichen Zeit als Jugendspieler auch die 13 Jahre als Jugendleiter, in denen ich viele tolle Jungs und Mädels trainieren durfte. Dass nebenbei auch noch etlich Erfolge zu Buche stehen, freut mich natürlich ganz besonders. Für mich persönlich war der Durchmarsch der 1. Jugendmannschaft bis in die Bayernliga ein absolutes Highlight.

Aporpos Highlight: 2012 wurde meine ehemalige Schule, das Gymnasium Roth, mit dem Titel „Deutsche Schachschule“ geehrt. Ein echter Ritterschlag! Die DSJ zeichnete damit die seit Jahren sehr gut funktionierende Kooperation von Schule und Verein aus. Gleichzeitig war die Auszeichnung auch Ansporn, diese erfolgreiche Arbeit fortzuführen.

Als Vorsitzender der Schachjugend Mittelfranken (SJM) bin ich, neben den großartigen Erfolgen mittelfränkischer Mannschaften bei diversen Deutschen Meisterschaften, besonders stolz auf die vielen Schachkurse an Schulen in Mittelfranken. Diese werden erst durch das große ehrenamtliche Engagement vieler Schachbegeisterter ermöglicht.

Neben dem Schach gehört meine Leidenschaft der Juristerei. Nach Studium und Rechtsreferendariat führte mich mein beruflicher Weg nach Frankfurt am Main, wo ich für ein deutsches Bankhaus tätig bin.

Der enge Kontakt zur DSJ entstand beim dsj Event 2011 in Burghausen, wo DSJ und SJM Hand in Hand arbeiteten und Schach sportartübergreifend glänzend präsentierten. Ich freue mich, Teil dieses sehr engagierten und zugleich ambitionierten Teams zu sein und meinen Teil zur Förderung des Kinder- und Jugendschachs in Deutschland beitragen zu können.

 

 

Falco Nogatz

Nationaler Spielleiter

Meine Verbindung zum Ehrenamt im Schach wird wohl am besten an meiner bisherigen Zeit in der Deutschen Schachjugend deutlich: 2008, als ich gerade das Abitur in meiner Heimatstadt Frankfurt (Oder) ablegte, begann meine Mitarbeit im DSJ-Vorstand als Referent für Öffentlichkeitsarbeit. Drei Jahre später, mittlerweile als Informatikstudent im württembergischen Ulm zuhause, war ich für ein Jahr Nationaler Spielleiter. Ein Amt, das ich im März 2016 wieder übernahm - nun aber als Doktorand in Würzburg.

Während sich Lebensabschnitt und -mittelpunkt über die Jahre also immer wieder verschoben, bin ich der Mitarbeit in der Deutschen Schachjugend treu geblieben. In den zurückliegenden Jahren war ich Schiedsrichter auf allen DSJ-Turnieren und betreue die DSJ-Facebookseite und ihren Twitteraccount.

 

Yves Reker

Yves Reker

Referent für Öffentlichkeitsarbeit

Ich bin einer dieser Menschen, die den Teig am liebsten weg futtern, bevor er zum Kuchen geworden ist. Die in der Schlange mit dem Elefanten wohl zu oft nur den Hut sehen und sich dennoch lieber irgendetwas, als einfach sich selbst vorstellen.

Nur kann man sich wohl nicht immer alles aussuchen.
Zum ersten Mal öffnete ich die Augen am 10. Februar 1992... Na, wer kann sich da schon selbst dran erinnern? Ich hoffe nur, dass ich mich, wenn man mich schon mitten in der Nacht weckt, auch gebührend beschwert habe.

Zum Schach wurde ich dann einige Jahre später durch meinen Großvater geführt, der mir liebevoll das Schäfermatt erklärte und so meine Begeisterung weckte. Kurz darauf trat ich, zusammen mit einem Freund, der SG Rheine bei.  Dort wurde uns schnell gezeigt, dass das Schäfermatt nicht die ultimative Methode zum Sieg ist. Seitdem suche ich natürlich verzweifelt danach und schaue mir bei Turnieren nach meinem eigenen Zug lieber schnell noch die anderen Partien im Raum an...

..so habe ich irgendwann erkannt, dass Schach auch abseits vom Brett viel Spaß machen kann und werkle seit 2009 bei verschiedenen Aktionen der Schachjugend NRW mit, wobei ich beispielsweise versuche, dass bei der Wewelsburg (einer Sommerfreizeit für rund 100 Kinder) alles halbwegs rund läuft. Zur DSJ kam ich erst relativ spät, doch bin ich zum Glück irgendwann auch dort in den AK Allgemeine Jugendarbeit und in das Freizeitteam der DEM gerutscht.

Abseits vom Schach spiele ich beim Tauchsportclub Münster Unterwasserrugby und versuche die Menschen davon zu überzeugen, dass genau diese beiden Sportarten notwendig sind, um ausgeglichen zu leben. Probier’s aus! ;)

 

 

Isabel Steimbach

Isabel Steimbach

Referentin für allgemeine Jugendarbeit

„Bald ist wieder die Deutsche Meisterschaft!“ Dies war mein tragender Gedanke als Jugendspielerin. Voller Vorfreude, habe ich die Großveranstaltungen der DSJ erwartet und so bei DEM, DLM, DSM und DVM euphorisch teilgenommen. Schon immer habe ich die sehr gute Organisation und das herausragende Engagement der Ehrenamtlichen bewundert. Diese wunderbaren Kindheitserinnerungen sind mein Hauptbeweggrund mich bei der DSJ einzubringen um auch anderen Jugendlichen Freude am Schachsport zu vermitteln. Auch abseits des Schachbrettes durfte ich bei DSJ - Workshops in Bezug auf Organisation und Planung einiges lernen, was ich in konstruktiver Form zurückzugeben möchte.

Doch von vorne: Mein Name ist Isabel, geboren bin ich am 07.06.1996 im badischen Pforzheim. Schach habe ich ganz klassisch von meinem Vater gelernt und mit 7 Jahren in Verein und der Schulschach AG weiterverfolgt. Bei Schach begeistert mich, dass es ein sehr fairer Sport ist, indem der Sportler selbst die Verantwortung für den Ausgang der Partie trägt. Dennoch sehe ich Schach nicht als Sport für Einzelkämpfer. Gemeinsam im Team antreten und im Interessen dessen ein Remis ablehnen macht Schach für mich auch zum Mannschaftsport.

Neben Meisterschaften habe, ich wie bereits erwähnt, an einigen Workshops der DSJ teilgenommen, welche ich als sehr instruktiv wahrgenommen habe. So entstand 2015 das Jugend für Jugend Projekt „Schach durch Baden“ welche ich mitorganisieren durfte. 2014 bin ich nach Mannheim gezogen um dem Studium der Biotechnologie nachzugehen. Im Zuge dessen konnte ich Erfahrung im Umgang mitmotivierten Mädels sammeln, da ich als Mentor für naturwissenschaftlich interessierte Mädchen fungiere.

Bin ich weder mit Schach, noch dem Studium beschäftigt, freue ich mich saisonbedingt auf abwechslungsreiche Sportarten wie Windsurfen, Schwimmen, Eiskunstlaufen, eigentlich alles, außer Minigolf. ;-)

Hanna Marie Klek

Referentin für Mädchenschach

2003, mit 8 Jahren, bin ich der Schachabteilung des TV 1848 Erlangen (inzwischen SC Erlangen 48/88) beigetreten. Schon bald war ich erfolgreich, viel unterwegs und durfte zahlreiche tolle Erfahrungen sammeln.

Nach meinem Abitur bin ich 2012 als Trainerin einer neu gegründeten Mädchengruppe im Verein in die ehrenamtliche Arbeit eingestiegen. Seit 2013 bin ich Jugendleiterin meines Heimatvereins mit inzwischen knapp 100 Kindern und Jugendlichen. Besonders am Herzen liegt mir jedoch das Mädchenschach. 2014 habe ich das Amt der Mädchenreferentin der Schachjugend Mittelfranken übernommen und seit 2015 bin ich auch bei der Bayerischen Schachjugend für den Mädchen-Spielbetrieb zuständig.

Julia Mätzkow

Julia Mätzkow

Bundesjugendsprecherin

Erst im Alter von 12 Jahren kam ich das erstmals mit Schach in Berührung. Vielleicht hat auch mein jüngerer Bruder Maximilian daran Schuld. Unser Abteilung Schach im SV Motor Eberswalde hatte nämlich damals eine Mädchenmannschaft. Wir reisten viel und erkundeten die schachlichen Weiten. Leider löste sich ein Jahr später die Mannschaft auf. Meine Begeisterung für das Spiel mit den schwarzen und weißen Figuren ist jedoch bis heute geblieben. Ich hatte die Chance, die 12. Klasse in England zu machen. Hier erspielte ich mir im örtlichen Schachklub „Southport chess club“ meine englische Wertzahl. Noch heute haben wir Kontakt. Meine Begeisterung wollte jedenfalls nicht enden. Deshalb habe angefangen, an Kitas Schach anzubieten. Den Übungsleiter Breitensport absolvierte ich hierzu. Ab und zu könnt ihr meine Artikel auf der Webseite des Schach-Tickers lesen. Und ja, was soll ich sagen:

Hey Leute,

ich bin Julia Mätzkow und war erstmals am 26.Mai 1998 in Eberswalde auf dieser Welt zu finden. 2018 darf ich bei der DEM als Schiedsrichter mitwirken. In diesem Zusammenhang wurde ich gefragt, ob ich Jugendsprecherin werden wolle, was mich sehr begeisterte und schnell, nach reichlicher Überlegung, zu einer Zusage führte, da ich Organisatorisches mag. Wenn man mich dann mal nicht beim Schach findet, bin ich in der Natur, um das Leben der verschiedensten Tiere und Pflanzen zu studieren.

Carl Haberkamp

Bundesjugendsprecher

Am 18. September 1997 wurde ich in Kassel geboren, bin allerdings zwei Jahre später nach Meppen und mit fünf Jahren nach Münster umgezogen. Hier verbrachte ich meine gesamte Schulzeit. Neben Schach spiele ich auch gerne Klavier, höre viel Musik und halte mich mit Kraft – und Ausdauersport körperlich fit.

Nachdem mein Vater mir bereits früh die Schachregeln erklärt hatte, trat ich mit sechs Jahren voller Begeisterung dem Schachklub Münster 1932 bei. Mit der Zeit nahm ich an mehreren Landesmeisterschaften und der „Schachfreizeit Wewelsburg“ teil. Durch die Betreuer dort bekam ich auch eine erste Vorstellung davon, was ehrenamtliches Engagement bedeutet.
Selbst aktiv wurde ich mit 13 Jahren – zunächst im Verein, aber dann auch schnell als Bezirksjugendsprecher. Seitdem habe ich über mehrere Jahre eine Schach-AG an einer Grundschule geleitet, konnte im Vorstand des Verbands Münsterland mitwirken und auch einige Schulschach–Turniere organisieren. Außerdem nahm (und nehme ich natürlich immer noch) mit großer Freude regelmäßig an Seminaren der DSJ teil.

Nachdem ich im Sommer 2014 den Lehrgang zum Regionalen Schiedsrichter absolviert hatte, konnte ich im selben Jahr bei der DLM in Hannover mithelfen. Wenige Wochen später wurde ich angesprochen, ob ich Lust hätte, einer von zwei Bundesjugendsprechern zu werden.
Ich war mir bei der Sache schnell sicher und wurde so auf der Jugendversammlung 2015 in Bamberg gewählt.
Seitdem sind drei spannende Jahre vergangen, in denen ich unter anderem die „Jugend für Jugend“ - Projekte, das Camp der Welten und die Jugendworkshops begleiten durfte und mich auch sonst an allerhand Vorstandsarbeit beteiligen konnte. Nebenbei habe ich in dieser Zeit mein Abitur gemacht, bin dann später zum studieren nach Erlangen gezogen und spiele mittlerweile für den SC Erlangen.
Ganz besonders freue ich mich auf den erstmals stattfindenden Jugendkongress (5.-7. Oktober in Würzburg) und bin gespannt welche Ergebnisse wir dort erzielen können!

Jörg Schulz

Jörg Schulz

Geschäftsführer

Jörg ist seit Sommer 1990 angestellt beim Deutschen Schachbund und damit als Geschäftsführer der DSJ tätig. Vorher schlug er sich während des Studiums der Geschichte, Literaturwissenschaft und Politikwissenschaft mit unterschiedlichsten Tätigkeiten durchs Leben. Als der Ruf nach Berlin kam, vertrieb er sich seine Zeit damit, mit der eigenen Firma Wohungen zu vermitteln und stundenlang im Staatsarchiv von Hamburg zu sitzen, um für seine Doktorarbeit zu recherchieren.

Die Bewerbung um den Posten des Geschäftsführers der DSJ war jedoch aus seiner Sicht nicht unlogisch, denn damit ergab sich die Möglichkeit aus dem Hobby einen Beruf zu machen. Wie in Hamburg üblich, kam der 1958 geborene Hamburger Jung über das Schulschach zum Vereinsschach. Im Matthias-Claudius-Gymnasium erlernte er das Schachspiel. Die sehr aktive Schachgruppe war dem SC Concordia angeschlossen, fühlte sich dort aber nicht sehr wohl, weshalb die Verantwortlichen - darunter Jörg Schulz - kurzerhand 1977 einen eigenen Verein - den SC Diogenes - gründeten.

Auf Dauer reichte neben der nicht sehr zeitraubenden Schullaufbahn die Leitung der Schulschachgruppe nicht mehr aus, weshalb Jörg als Schriftwart in den Vorstand des Hamburger Schachjugendbundes einzog. Dort suchte man dann bald einen neuen Vorsitzenden. Von 1979 bis 1988 stand Jörg dem HSJB vor, wurde 1989 Lehrwart des Hamburger Verbandes, führte die Internationale Hamburger Jugendmeisterschaft ein und arbeitete im Schulschach weiterhin mit, also auch beim berühmten Hamburger Alsteruferturnier.

Nebenbei wirkte er noch als Trainer in seinem Verein, als Redakteur der Vereinszeitungen und machte eigentlich alles, was im Schach so anfällt. 1988 wurde dann auch in der DSJ mal wieder ein Vorsitzender gesucht. Im Sommer 1990 mußte Jörg allerdings vom Posten des 1. Vorsitzenden zurücktreten, da er auf die Seite des Hauptamtes wechselte und nach Berlin ziehen mußte. Dort hielt er sich erstmal mit der Vereinsarbeit zurück, wenngleich er sich den Schachfreunden Neukölln anschloss. 1996 wurde allerdings auch dort händeringend nach einem Vorsitzenden gesucht. Unter der Zusage, dass damit nicht viel Arbeit verbunden ist, da ein gutes Team vorhanden sei, wurde Jörg mal wieder Vorsitzender. Da nun die Schachfreunde Neukölln in die erste Bundesliga aufgestiegen sind, steht er allerdings plötzlich vor einem großen Berg von Arbeit und bereut bitterlich, dass er 1996 nicht Nein gesagt hat, aber eigentlich stimmt dies nun auch wieder nicht ...

"Zu guter letzt sei noch gesagt, dass Jörg seit Ende 1988 der Redakteur der Jugendzeitung JUGENDSCHACH ist, die einzigartig in Europa ist und einen guten Überblick über das Jugendgeschehen in Deutschland bietet."