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Niklas Rickmann

Niklas Rickmann

1. Vorsitzender

Hi, ich bin Niklas, geboren am 17.02.1982 und komme aus der wunderschönen Hansestadt Stralsund vor der Insel Rügen. Ich bin seit acht Jahren glücklich verheiratet und habe drei Kinder, die auch alle den Weg zum Schach gefunden haben. Seit meinem 5. Lebensjahr spiele ich selber Schach und bin aktuell bei der Hochschulsportgemeinschaft Stralsund aktiv. Beruflich bin ich seit vielen Jahren bei einem großen Finanzdienstleister tätig.

Mit 16 Jahren habe ich eine Kinderschachgruppe als „Jungtrainer“ übernommen und mich langsam für das Organisieren von Schachveranstaltungen und Trainings begeistern lassen. Noch heute leite ich zwei Nachwuchstrainingsgruppen meines Vereins und begleite ein Projekt, wo wir Kindern ohne feste örtliche Vereinsstrukturen Schach trainieren. Dabei ist mir wichtig, dass unser Nachwuchs auch in Gebieten ohne Schachvereine zum königlichen Spiel herangeleitet wird.

Ziemlich schnell übernahm ich verschiedene Funktionen wie Spielleiter und Vorsitzender innerhalb der Schachjugend Mecklenburg-Vorpommern und konnte erste Berührungspunkte mit der Deutschen Schachjugend knüpfen. Fast zehn Jahre lang habe ich bis 2016 das Amt des Präsidenten des Landesschachverbandes Mecklenburg-Vorpommern bekleidet.
Seit 2004 führe ich als Multiplikator die C-Trainer Ausbildungslehrgänge und das Schulschachpatent in meinem Bundesland durch.

Das Deutsche Jugendschach ist mir seit mehr als 20 Jahren sehr ans Herz gewachsen und mit dieser Leidenschaft möchte ich die Schachjugend zukunftsfest mitgestalten.

Neben dem Schachspiel sind meine Hobbies Reisen, mein Garten und natürlich alles was mit Strand und Ostsee zu tun hat.

Birger Pommerenke

2. Vorsitzender

Moin! Ich bin Birger, 25 und komme aus Lübeck. Mein Schachverein ist die Raisdorfer SG in Schleswig-Holstein. Momentan studiere ich in Lüneburg. In meiner Freizeit spiele ich viel Volleyball, Beachvolleyball und fahre gern Fahrrad.

Den ersten Kontakt mit der DSJ hatte ich beim einem Jugendworkshop 2013, zu dem ich als Jugendsprecher in Schleswig-Holstein gemeinsam mit anderen Engagierten nach Duisburg gefahren bin. Dort ging es um Kommunikation und Teamwork, zwei für mich auch heute noch im Ehrenamt prägenden Aspekte.

Als stellvertretender Vorsitzender wird man viel Struktur geben müssen, was relativ unaufregend aber arbeitsintensiv sein wird. Ich bin aber aktuell im Arbeitskreis Allgemeine Jugendarbeit und schaue auch in die Öffentlichkeitsarbeit rein, das wird so bleiben. Eine noch engere Zusammenarbeit aller Arbeitskreise liegt mir am Herzen. Außerdem interessieren mich die internationalen Angebote der DSJ sehr.

Mich begeistert der Teamgeist: Man gewinnt im Team und verliert im Team. Und dabei machen Moral, Zusammenarbeit und Leidenschaft so viel aus, sodass du Talent mit harter Arbeit besiegen kannst. Ich selbst spiele Hallen- und Beachvolleyball auf norddeutschem Niveau, aber für eine „Volleyball-DEM“ hat es nicht gereicht. Also ich könnte einen Volleyball-Chessy nicht auf einer DEM-Siegerehrung treffen. Aber so ein cooles Maskottchen gibt es da eh nicht. Am ehesten sind bei uns die Teamkollegen selbst die Maskottchen, die einen von der Auswechselbank im Spiel immer wieder anfeuern, und die tollen Fans in meinem Verein. Sowas gibt es dafür dann nicht im Schachsport. Aber wir haben mit Chessy ja ein cooles Maskottchen für alle!

 

 

Finn Petersen

2. Vorsitzender

Ich bin Finn, 23 Jahre alt und studiere im Master Physik an der WWU Münster. Bis zu meinem Studium habe ich in Kiel gelebt und dort im SK Doppelbauer Kiel auch meine Begeisterung für den Schachsport entdeckt und diesen bis heute nicht verloren. Diese Verbindung habe ich bis heute nicht aufgegeben, auch wenn ich in Münster beim SK Münster 32 eine zweite schachliche Heimat gefunden habe.

2012 habe ich an der Deutschen Vereinsmeisterschaft U14 teilgenommen. Im folgenden Jahr habe ich zudem an einem Jugend für Jugendworkshop teilgenommen. Bei dieser Veranstaltungen haben wir, ähnlich wie bei den Jugendworkshops, ein eigenes Projekt von A-Z entwickelt. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht, sodass ich habe mich danach verstärkt im Verein engagiert habe.

Die Vertretung des Vorsitzenden gehört, wie auch die Repräsentation der DSJ gegenüber Dritten, definitiv zu meinen Aufgaben. Als stellvertretender Vorsitzender genieße ich aber auch die Freiheit in alle Sachbereiche der DSJ einen Einblick zu gewinnen. Ich habe in den letzten Jahren immer gemerkt, dass ich nicht einen Schwerpunkt habe, sondern dass ich mich gerne vielseitig einbringe, um das Gesamtergebnis im Verein, im Verband oder bei Veranstaltungen zu optimieren.

Wenn ich nicht gerade meine Zeit mit Schachspiel verbringen, findet man mich bei Sportarten auf und im Wasser, was bestimmt in gewisser Weise meiner Herkunft geschuldet ist. Gerne bin ich aber auch immer für eine Diskussion über die mathematische oder physikalische Struktur der wichtigen Dinge in unserem Leben zu haben.

Münster ist aber nicht weniger schön, als das nördlichste Bundesland. Es gibt hier zwar kein Meer, aber viele andere schöne Möglichkeiten. Wenn ich über Münster nachdenke, kommen mir aber immer zwei Besonderheiten in den Sinn: Viele Fahrräder und viele Studierende! Auf jeden Fall keine schlechte Kombination.

Rainer Niermann

Rainer Niermann

Referent für Finanzen

Hallo allseits, zum dritten Mal bin ich nun im DSJ-Vorstand aktiv. Als Dienst- und Gesichtsältester möchte ich aber nicht lange den jungen Leuten im Weg stehen, sondern nur in der Gründungsphase im DSJ e.V. als Finanzreferent arbeiten. Der Aufbau der Buchhaltung, die Arbeitsprozesse zwischen Geschäftsstelle und Ehrenamt sowie die Sicherung der finanziellen Ausstattung stehen für mich im Vordergrund. Wenn es dabei gelingen sollte, etwas Ruhe im schwierigen Fahrwasser zu vermitteln, wäre ich froh.

„Eigentlich“ ist die Zeit meines starken ehrenamtlichen Engagements vorbei. In jungen Jahren hatte ich beispielsweise meinen Verein, den SK Münster 32, geleitet und danach die Schachjugend NRW. Derzeit steht mein Beruf im Vordergrund, wo ich als kaufmännischer Leiter eines Produktionsbetriebs doch vieles erlebe, was mir jetzt auch in der DSJ begegnet.

Ich bin von der Leistung der DSJ seit Jahrzehnten begeistert. Wie viel seit dem Jahrtausendwechsel für die Kinder und Jugendlichen erreicht wurde, wird mir klar, wenn ich an eine Zeit mit kleinen DEMs und DVMs zurückdenke. Dies war eine Zeit ohne Akademien, ohne Kongresse und mit einer Öffentlichkeitsarbeit, die sich in Mitteilungsblättern erschöpfte. Die DSJ nutzt jetzt zeitgemäße Arbeitsmittel und bindet immer größere Netzwerke an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein. Ich will mithelfen, dass es in dieser Richtung weiter geht!

Mit freundlichen Grüßen
Rainer Niermann

 

 

Steffi Schneider

Referentin für Mädchenschach

Hey:) Ich bin, Steffi Schneider, 24 Jahre alt und komme aus dem schönen Kassel in Nordhessen wo ich Soziologie und Wirtschaftswissenschaften studiere.

Meine erste DSJ Veranstaltung war 2015 eine Jugendversammlung in Bamberg, wo ich als Hessische Jugendsprecherin mit vor Ort war.

Als Alia nach einer Nachfolgerin gesucht hat und mich angesprochen hat, habe ich mir einige Zeit gelassen und ihr über die Schulter geschaut, bis ich mich entschieden hatte. Wirklich überzeugt hat mich der Vorstand dadurch, dass ein respektvolles Miteinander und die Interessen der Jugendlichen immer an erster Stelle stehen. So war dann für mich klar, dass ich mich in diesem Umfeld mit einem guten Team gern engagieren möchte.

Damit mehr Mädchen Schach spielen ist es erstmal wichtig einen geeigneten Rahmen zu schaffen, in dem sich die Mädchen wohlfühlen, wenn sie erstmals in den Verein kommen. Schaut man sich an, wie viele Mädchen man bei Schach-AGs antrifft, findet man dort deutlich mehr als bisher bei Vereinsabenden. Dies muss man als Chance sehen und direkt dort ansetzen. Die DSJ kann hier vor allem mit dem Zugang zu Expertise helfen. Einige Vereine gehen mit gutem Beispiel voran und kennen die Hürden, die auf einen zukommen. Interessierte sollten wir miteinander vernetzen und mit Patenten und Kongressen, wie es bisher auch der Fall war neben dem Austausch auch in Sachen Ausbildung weiter zur Verfügung stehen.

Harald Koppen

Harald Koppen

Nationaler Spielleiter 

Geboren (am 8. Mai 1995) und aufwachsen in einem Münchner Vorort kam ich bereits 2002 mit dem örtlichen Schachverein - den Schachfreunden Deisenhofen - in Kontakt. Bei der Feier anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Clubs spielte ich gegen einen etwa gleichaltrigen Jungen und verlor chancenlos, sodass meine Eltern mich nicht überzeugen konnten Mitglied zu werden, obwohl das Interesse doch durchaus vorhanden war. So war mein erster Sportverein der Fußballverein, dem ich immerhin knapp sechs Jahre treu blieb. Durch zwei Klassenkameraden wurde ich dann 2008 zum Schach überredet und spätestens als das Fußballtraining terminlich mit dem Schachtraining zusammenfiel war klar, dass Schach einfach mehr Spaß macht!

Natürlich ging es dabei zunächst um die Teilnahme an Turnieren, doch da der damalige Jugendleiter auch gleichzeitig Jugendspielleiter des Schachbezirks München war, kam ich früh mit den Themen Jugendtraining, Turnierleitung und Schiedsrichterwesen in Kontakt. So wurde ich 2015 sein Nachfolger als Jugendleiter und Organisator unseres Jugend-Opens, das in den letzten Jahren zwischen 160 und 180 Teilnehmer nach Deisenhofen lockte. Im Bezirk wurde ich 2015 Schriftführer und Jugendsprecher, seit 2019 bin ich auch Jugendspielleiter. Im April war ich Hauptorganisator der Bayerischen Jugendeinzelmeisterschaften. Zudem nahm ich - sehr rechtzeitig - im August 2020 an der Ausbildung zum Nationalen Schiedsrichter teil.

Zur DSJ bin ich durch mein Mathematikstudium gekommen, da ich im Master Lennart Quante kennen lernte ("Hey, haben wir uns nicht letzte Woche auf'm Schachturnier gesehen??"). Er lud mich im Januar 2019 zur Telefonkonferenz des AK Spielbetrieb ein, in den ich dann im März berufen wurde. Die DVM in Magdeburg im gleichen Jahr war dann mein erstes DSJ-Turnier - und obwohl ich "nur" als Trainer anwesend war, wurde ich gleich in die Turnierorganisation eingespannt …

Jannik Kiesel

Jannik Kiesel

Referent für allgemeine Jugendarbeit

Ich bin Jannik, Baujahr 2000, und komme ursprünglich aus dem schönen Bad Kissingen in Unterfranken. Ursprünglich komme ich aus dem schönen Bad Kissingen in Unterfranken. Seit 2019 wohne ich in Nürnberg und studiere dort aktuell dual Wirtschaftsinformatik. Neben Schach spiele ich in meiner Freizeit Klavier und Gitarre und mache gerne Sport, wie Badminton, Tennis, Tischtennis, Joggen und Fitness.

Schach spiele ich bereits seit 15 Jahren (habe also im Alter von fünf Jahren begonnen) im Schachclub Dicker Turm Münnerstadt. Damals wurde ich durch das Ferienprogramm auf den Verein aufmerksam. Im Laufe der Jahre habe ich erst den Schiedsrichterschein und dann den Trainerschein gemacht und trainiere nun Kinder und Jugendliche und seit Corona auch Erwachsene. In meinem Schachverein bin ich aktuell Schriftführer. Die erste DSJ-Veranstaltung, die ich besucht habe, war der Jugendkongress 2018 in Würzburg, die erste von mir mitorganisierte Veranstaltung das DSJ-Barcamp, welches Anfang des Jahres stattfand.

Lars Drygajlo

Lars Drygajlo

Referent für Öffentlichkeitsarbeit

Hallo zusammen, ich heiße Lars. Aufgewachsen bin ich in Duisburg und wohne nun in Leipzig, wo ich Mathematik studiert habe und nun arbeite. Zum Schach gekommen bin ich über meine Großeltern, die mir die Regeln beibrachten. Mit 12 Jahren bin ich dann (erst) in einen Verein eingetreten und hab ab da an regelmäßig mit Schach zu tun gehabt. Bei der Schachjugend war ich zum ersten Mal 2018 mit der Schachtour unterwegs. Diese hat mich so begeistert, dass ich immer wieder gerne bei den verschiedenen DSJ Veranstaltungen mitgeholfen habe. Ganz nebenbei habe ich so meine Begeisterung für die Öffentlichkeitsarbeit entdeckt. Berichte schreiben, twittern, Fotos machen oder kleine Videos drehen. Auf jeder Veranstaltung kann man etwas festhalten, um zu zeigen, dass Schach ein junger, dynamischer und verbindender Sport sein kann. Ich experimentiere auch gerne herum und zeige Schach gerne aus einem anderen Blickwinkel. Außer Schach spiele ich in meiner Freizeit auch noch gerne Gitarre und Badminton oder schaue mir irgendwelche (Schach-)Streams auf Twitch an. Ich hoffe, dass ich weiterhin so viel Spaß und Motivation in der DSJ erleben werde und ich freue mich darauf einen kleinen Teil dazu beitragen zu können.

Helge Frowein

Helge Frowein

Ich arbeite seit mehr als zehn Jahren im Münchner Raum als Schachlehrer und -trainer, inzwischen sogar hauptberuflich.

Ursprünglich in Wuppertal geboren weile ich seit 1982 in Bayern, wo ich 1986 meinem ersten Schachverein beigetreten bin. Nach zehn Jahren des Spielens und der Jugendarbeit begann die Familienphase, ehe ich mich 2008 erneut dem Schach zuwandte. Das Jugendtraining fiel mir nahezu in die Hände, und ich konnte die Jugendarbeit in Garching auf ein neues Niveau heben.

Hilfreich dabei war der Kontakt zur örtlichen Grundschule Garching-West, bei der ich begann Schachunterricht zu geben. Beides baute ich im regen Austausch miteinander aus, so dass sowohl Schule (seit 2016 Deutsche Schachschule) als auch Verein mittlerweile regelmäßige Gast auf Deutschen Meisterschaften sind.

Mit der Zeit kamen weitere Engagements dazu, eigenständig oder in Kooperation mit weiteren Vereinen. Aktuell gebe ich an vier bis fünf Grundschulen in großem Umfang Schachunterricht oder -AGs.

Zudem engagierte ich mich in verschiedenen Funktionen im Bezirksverband München, aktuell als Referent für Leistungssport, und gründete unabhängig von offiziellen Strukturen mit gleichgesinnten Schachfreunden den Aufbau der Turnierserie DWZ-Pokalturniere in Bayern.

Trotz all dem ist das Schulschach meine Hauptleidenschaft. Allein die Erfahrung, wie leicht man in einer von Schach noch unberührten Schule die Begeisterung für dieses entfesseln kann ist Triebfeder, noch mehr in diese Richtung zu bewegen. Zudem das positive Feedback, dass man von Kindern/Jugendlichen, Eltern und Lehrern bekommt, jedes Engagement wert ist!

Emmilie König

Emmilie König

Bundesjugendsprecherin

Vermutlich liegt es daran, dass irgendwie alles bei mir chaotisch und irgendwie verpeilt ist, dass ich in die DSJ gerutscht bin. Also erstmal Bundesjugendsprecherin werden, bevor man sich im eigenen Bundesland nach Aufgaben umschaut. Das dachte ich mir, als ich Anfang 2019 gefragt wurde, ob ich nicht Lust hätte.

Bis das aber überhaupt passiert ist, hab ich erstmal beim Schulschach und dann 8 Jahre lang beim Delmenhorster SK Schachluft geschnuppert. Immer mehr Turniere kamen dazu und mittlerweile gibt es kaum noch Tage, an denen ich mich nicht in irgendeiner Weise mit Schach beschäftige.

Aber erstmal zu mir, bevor ich das in meiner Verpeiltheit vergesse:
Ich bin Emmilie und bin am 03.10.2000 auf die Welt losgelassen worden.

Obwohl ich in der Bremer Schachjugend bin,wohn ich gar nicht dort, sondern in einem kleinen Ort, der nur an Bremen grenzt.

Wenn ich nicht am Brett sitze, findet man mich mit einem Buch oder bei der Feuerwehr. Mein Lieblingshobby ist und bleibt aber Schach! Und genau deswegen bin ich hier gelandet :)

Tom Werner

Bundesjugendsprecher

Mein Name ist Tom, ich bin noch 18 Jahre jung und ich wohne in Offenbach, was neben Frankfurt am Main liegt. Zur Zeit mache ich mein Abitur, was ein bisschen stressig ist, aber das sollte ich hinbekommen. Mit Schach angefangen habe ich als ich 5 Jahre alt war und inzwischen besitze ich einen C-Trainer Schein und gebe ein mal die Woche Training für die Anfängergruppe bei uns im Verein.

Meinen ersten Kontakt zur DSJ hatte ich bei einem Jugendevent. Bei uns in Hessen wurde eines von der Deutschen Schachjugend organisiert. Dort durfte ich mir mit anderen Jugendlichen ein Schachprojekt gestalten, was auch umgesetzt wird. Nach diesem Event wurde ich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, als Jugendsprecher für die DSJ zu kandidieren. Daraufhin habe ich mich mit der aktuellen Jugendsprecherin der DSJ ausgetauscht, um einen groben Einblick in die Arbeit eines Jugendsprechers zu bekommen.

Bei dem angesprochenen Jugendevent habe ich bemerkt, wie viel Spaß es mir macht, im Team Projekte wie Schachturniere oder Freizeiten zu organisieren. Auch die Arbeit mit Jugendlichen generell bereitet mir immer viel Freude und man lernt dabei viele Leute kennen. Eigene Projekte habe ich noch keine. Mein Plan ist erstmal, dass ich mich in den verschiedenen Arbeitskreisen umhöre, was für mich interessant ist und ich dann meine Meinung und Ideen einbringe. Am interessantesten klingen für mich die Arbeitskreise Jugendarbeit, Mädchenschach und Öffentlichkeitsarbeit.

Nikola Franić

Geschäftsführer

Hallo ihr Lieben,
Wo ich herkomme sagt man „Dobar dan, ja sam Niko“ (Hallo, ich bin Niko). Ich nenne gleich drei Orte meine Heimat: Zagreb, als meinen Geburtsort, Lippstadt, in dem ich meine Kindheit verbracht habe und natürlich Marburg, wo ich studiert und `gelebt` habe. Diese drei Städte werden immer einen Platz in meinem Herzen haben und vielleicht kann sich bald auch unsere Hauptstadt hier einreihen. Sagen wir so: Berlin und ich sind gerade am Anfang einer Herzensgeschichte. An meinen bisherigen Stationen konnte ich während meines Lehramtsstudiums, meiner Arbeit am Marburger Hochschulsport sowie im Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband und der Organisation von Jugendkursen für das Goethe-Institut viele Erfahrungen im Umgang mit Jugendlichen und jungen Heranwachsenden sammeln. Diese versuche ich bestmöglich in meine Arbeit mit der DSJ einfließen zu lassen. Zum Schach bin ich schon früh durch meinen Onkel Nikola und meinen Taufpaten Dome gekommen, die nicht nur sehr großen Einfluss auf mein Spiel, sondern auch auf meinen Trash-Talk hatten. Meine erste Begegnung mit Vereinsschach war eher zufällig und auch sehr spät. Ein Schulfreund aus der Oberstufe wollte nicht alleine am örtlichen Schachturnier teilnehmen und bat mich mitzukommen. Er brach leider das Turnier ab, ich hingegen gewann einen Preis als bester vereinsloser Spieler und am nächsten Tag stand der Präsident des LSV/Turm Lippstadt bei meinen Eltern im Restaurant. Der Rest ist Geschichte. In Lippstadt spielte ich ein Jahr selbst in der Jugend und lange Jahre im Erwachsenenbereich. Ich habe unsere Jugendbundesligamannschaft betreut, lernte die Vorstandsarbeit kennen und begleitete viele Jugendliche bei ihrem Wechsel vom Jugend- in den Erwachsenenspielbetrieb. Nach meinem Wechsel zum SK Marburg habe ich mich als 1. Jugendwart engagiert und zusammen mit Helge die Jugendarbeit im Verein neu aufgebaut und auf sichere Füße gestellt. Mit vielen der Jugendlichen spiele ich nun erfolgreich im Bezirk Schach. Nebenbei habe ich auch als Schnittstelle zum Hochschulschach fungiert und an der Uni Schachturniere organisiert. Neben dem Schachsport habe ich im Laufe meines Lebens eine große Leidenschaft für den Tischtennis- und den Dartssport entwickelt.
Nun freue ich mich die zukünftigen Herausforderungen mit der DSJ anzupacken und einen neuen Lebensabschnitt anzufangen.

 

 

Jörg Schulz

Jörg Schulz

Geschäftsführer bis zum 30.Juni 2020, seitdem ehrenamtlicher Mitarbeiter

Jörg war von Sommer 1990 bis Sommer 2020 angestellt beim Deutschen Schachbund und damit als Geschäftsführer der DSJ tätig. Seit Sommer 2020 ist Jörg als ehrenamtlicher Mitarbeiter aktiv. Vorher schlug er sich während des Studiums der Geschichte, Literaturwissenschaft und Politikwissenschaft mit unterschiedlichsten Tätigkeiten durchs Leben. Als der Ruf nach Berlin kam, vertrieb er sich seine Zeit damit, mit der eigenen Firma Wohungen zu vermitteln und stundenlang im Staatsarchiv von Hamburg zu sitzen, um für seine Doktorarbeit zu recherchieren.

Die Bewerbung um den Posten des Geschäftsführers der DSJ war jedoch aus seiner Sicht nicht unlogisch, denn damit ergab sich die Möglichkeit aus dem Hobby einen Beruf zu machen. Wie in Hamburg üblich, kam der 1958 geborene Hamburger Jung über das Schulschach zum Vereinsschach. Im Matthias-Claudius-Gymnasium erlernte er das Schachspiel. Die sehr aktive Schachgruppe war dem SC Concordia angeschlossen, fühlte sich dort aber nicht sehr wohl, weshalb die Verantwortlichen - darunter Jörg Schulz - kurzerhand 1977 einen eigenen Verein - den SC Diogenes - gründeten.

Auf Dauer reichte neben der nicht sehr zeitraubenden Schullaufbahn die Leitung der Schulschachgruppe nicht mehr aus, weshalb Jörg als Schriftwart in den Vorstand des Hamburger Schachjugendbundes einzog. Dort suchte man dann bald einen neuen Vorsitzenden. Von 1979 bis 1988 stand Jörg dem HSJB vor, wurde 1989 Lehrwart des Hamburger Verbandes, führte die Internationale Hamburger Jugendmeisterschaft ein und arbeitete im Schulschach weiterhin mit, also auch beim berühmten Hamburger Alsteruferturnier.

Nebenbei wirkte er noch als Trainer in seinem Verein, als Redakteur der Vereinszeitungen und machte eigentlich alles, was im Schach so anfällt. 1988 wurde dann auch in der DSJ mal wieder ein Vorsitzender gesucht. Im Sommer 1990 mußte Jörg allerdings vom Posten des 1. Vorsitzenden zurücktreten, da er auf die Seite des Hauptamtes wechselte und nach Berlin ziehen mußte. Dort hielt er sich erstmal mit der Vereinsarbeit zurück, wenngleich er sich den Schachfreunden Neukölln anschloss. 1996 wurde allerdings auch dort händeringend nach einem Vorsitzenden gesucht. Unter der Zusage, dass damit nicht viel Arbeit verbunden ist, da ein gutes Team vorhanden sei, wurde Jörg mal wieder Vorsitzender. Da nun die Schachfreunde Neukölln in die erste Bundesliga aufgestiegen sind, steht er allerdings plötzlich vor einem großen Berg von Arbeit und bereut bitterlich, dass er 1996 nicht Nein gesagt hat, aber eigentlich stimmt dies nun auch wieder nicht ...

"Zu guter letzt sei noch gesagt, dass Jörg seit Ende 1988 der Redakteur der Jugendzeitung JUGENDSCHACH ist, die einzigartig in Europa ist und einen guten Überblick über das Jugendgeschehen in Deutschland bietet."