Malte Ibs

Malte Ibs

Erster Vorsitzender

Moin Moin,

ich heiße Malte und habe am 31.03.81 in Itzehoe das Licht der Welt erblickt. Aufgewachsen bin ich in Elmshorn, einen Ort, den ich seither nie verlassen habe. Er liegt im wunderschönen Bundesland Schleswig-Holstein.

Meine Schachkarriere begann, als ich im Alter von sechs Jahren zum ersten Mal meinen Großvater durch geschicktes Brettdrehen besiegen konnte. Seitdem war ich sowohl von dem Spiel, als auch von dem FairPlay Gedanken beim Spiel besessen. Nach dem Gewinn einer Kreis- und mehrerer Bezirksmeisterschaften ging es leistungstechnisch nicht mehr so sehr nach oben, zumal ich mit dem Alter merkte, dass Bretterdrehen nichts mit Fairplay zu tun hatte. So viel meine Entscheidung recht leicht, mich ehrenamtlich beim Schach einzubringen.

Begonnen habe ich damit als einfacher Helfer beim Elmshorner Schachlub, dem ich seit meinem zwölften Jahr angehöre. Mit 2002 wurde ich dann zum Jugendwart des Elmshorner SC, ein Amt das ich bis heute innehabe, gewählt. 2005 bin ich zum Vorsitzenden der Schachjugend Schleswig-Holstein gewählt worden, ein Amt das ich auch noch aktiv bekleide. Dieses Amt ermöglichte mir erste Einblicke in die Arbeit und die Angebote der Deutschen Schachjugend. Seitdem richten wir in Schleswig-Holstein regelmäßig Patentlehrgänge aus und versuchen uns an Aktionen der DSJ zu beteiligen. Mein persönlicher Höhepunkt war hier sicherlich die Spendenaktion für terre des hommes mit einer Spendensumme von 1.500,01 EUR, die wir auf einer unserer Landesjugendeinzelmeisterschaften durchgeführt haben.

Bei der DSJ habe ich zusätzlich im Arbeitskreis für Allgemeine Jugendarbeit mitgearbeitet und ab 2011 habe ich dieses mit der Wahl in das Amt zum stellvertretenden Vorsitzenden ausgeweitet. Auch Deutschland weit wird mir das Thema FairPlay weiter am Herzen liegen. Ebenso natürlich die Neu- und Weiterentwicklung der DSJ Projekte und der Partnerschaft der DSJ zu terre des hommes.

Thorsten Haber

Stellv. Vorsitzender

Nach einer eigenen aktiven Laufbahn als Jugendschachspieler auf Jugendeinzel- und Mannschaftsmeisterschaften in Niedersachsen und auf Bundesebene bin ich über die Rolle des Jugendsprechers 1999 bei der Niedersächsischen Schachjugend 2001 auch zur DSJ gekommen. Mehrere Jahre war ich hier zunächst als Jugendsprecher und dann Schiedsrichter auf der DEM aktiv. Mit Ende meines Studiums hatte ich mich für ein paar Jahre aus dem Schachsport zurückgezogen und auch meine Tätigkeit als Stellvertretender Vorsitzender in der Niedersächsischen Schachjugend aufgegeben.

Mit heute 33 Jahren freue ich mich darauf, sofern die Vollversammlung meine Kandidatur positiv aufgreift, wieder im deutschen Jugendschach zu engagieren. Die Zusammenarbeit mit dem Vorstand und der Geschäftsführung habe ich stets als zielführend und motivierend erlebt. Freue mich, wenn ich vor allem auch die Arbeit mit dem DSB intensivieren und in Themen der allgemeinen und internationalen Jugendarbeit unterstützen kann.

 

 

Sonja Klotz

Sonja Klotz

Stellv. Vorsitzende

Das Licht der Welt erblickte ich am 8. Juli 1985 in Stuttgart. Da ich in einer echten Schachspieler-Familie geboren wurde, trat ich bereits sieben Jahre später dem SV Stuttgart-Wolfbusch bei. Natürlich hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon einige Jahre intensivstes Training hinter mir :)

Kurz darauf sammelte ich erste Turniererfahrungen auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene. Zur DEM ging es erstmals 1995. Von diesem Jahr an habe ich keine DEM verpasst. Hier gelangen mir einige vordere Platzierungen, weshalb ich an mehreren Europa- und Weltmeisterschaften teilnehmen durfte. Auch bei DLMs, DVMs und Deutschen Schulschachmeisterschaften konnten sich meine Mannschaften oft sehr gut platzieren.

Da die vielen schönen Erfahrungen, die ich in meiner aktiven Jugendschachzeit machen konnte, ohne das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen so nicht möglich gewesen wären, entschied ich mich gegen Ende meiner Jugendzeit, auch in diesem Bereich aktiv zu werden. Auf württembergischer Ebene war ich bereits Jugendsprecherin.

Erste Kontakte zur DSJ wurden somit auf Jugendsprecherseminaren geknüpft. Bald durfte ich dann das Team der DSJ auf der DEM unterstützen. Außerdem war ich Betreuerin beim Sommerlager und nahm 2007 am Jugendevent in Weimar teil. In Württemberg veranstaltete ich seit 2003 regelmäßig Girlscamps in Kooperation mit der DSJ.

Daran anknüpfend begann ich auch im Vorstand der DSJ zunächst als Referentin für Mädchenschach, bevor ich im März 2011 zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde.

Die Arbeit in der DSJ macht mir Spaß, weil man immer Kontakt zu netten, engagierten und motivierten Leuten hat, die gemeinsam darum bemüht sind, den Schachsport in Deutschland voranzubringen.

In meinem Verein bin ich immer noch aktiv, spiele aber hauptsächlich Mannschaftskämpfe, kaum noch Einzelturniere. Nachdem ich im Jahr 2010 mein Studium der Geschichte und Germanistik beendet und 2012 mein Referendariat erfolgreich absolviert habe, arbeite ich nun als Lehrerin.

 

 

Daniel Häckler

Referent für Finanzen

Schach hat mich über die Jahre in verschiedenster Art und Weise begleitet, sei es als Spieler, Trainer, Schiedsrichter, Funktionär, Turnierorganisator oder Ausbilder. Es hat mich stets gefordert und gefördert.

Seit meinem 7. Lebensjahr bin ich dem königlichen Spiel verfallen. Meinem Heimatverein, der Schachgemeinschaft Büchenbach/ Roth, habe ich seither die Treue gehalten

Prägend waren neben meiner erfolgreichen Zeit als Jugendspieler auch die 13 Jahre als Jugendleiter, in denen ich viele tolle Jungs und Mädels trainieren durfte. Dass nebenbei auch noch etlich Erfolge zu Buche stehen, freut mich natürlich ganz besonders. Für mich persönlich war der Durchmarsch der 1. Jugendmannschaft bis in die Bayernliga ein absolutes Highlight.

Aporpos Highlight: 2012 wurde meine ehemalige Schule, das Gymnasium Roth, mit dem Titel „Deutsche Schachschule“ geehrt. Ein echter Ritterschlag! Die DSJ zeichnete damit die seit Jahren sehr gut funktionierende Kooperation von Schule und Verein aus. Gleichzeitig war die Auszeichnung auch Ansporn, diese erfolgreiche Arbeit fortzuführen.

Als Vorsitzender der Schachjugend Mittelfranken (SJM) bin ich, neben den großartigen Erfolgen mittelfränkischer Mannschaften bei diversen Deutschen Meisterschaften, besonders stolz auf die vielen Schachkurse an Schulen in Mittelfranken. Diese werden erst durch das große ehrenamtliche Engagement vieler Schachbegeisterter ermöglicht.

Neben dem Schach gehört meine Leidenschaft der Juristerei. Nach Studium und Rechtsreferendariat führte mich mein beruflicher Weg nach Frankfurt am Main, wo ich für ein deutsches Bankhaus tätig bin.

Der enge Kontakt zur DSJ entstand beim dsj Event 2011 in Burghausen, wo DSJ und SJM Hand in Hand arbeiteten und Schach sportartübergreifend glänzend präsentierten. Ich freue mich, Teil dieses sehr engagierten und zugleich ambitionierten Teams zu sein und meinen Teil zur Förderung des Kinder- und Jugendschachs in Deutschland beitragen zu können.

 

 

Falco Nogatz

Nationaler Spielleiter

Meine Verbindung zum Ehrenamt im Schach wird wohl am besten an meiner bisherigen Zeit in der Deutschen Schachjugend deutlich: 2008, als ich gerade das Abitur in meiner Heimatstadt Frankfurt (Oder) ablegte, begann meine Mitarbeit im DSJ-Vorstand als Referent für Öffentlichkeitsarbeit. Drei Jahre später, mittlerweile als Informatikstudent im württembergischen Ulm zuhause, war ich für ein Jahr Nationaler Spielleiter. Ein Amt, das ich im März 2016 wieder übernahm - nun aber als Doktorand in Würzburg.

Während sich Lebensabschnitt und -mittelpunkt über die Jahre also immer wieder verschoben, bin ich der Mitarbeit in der Deutschen Schachjugend treu geblieben. In den zurückliegenden Jahren war ich Schiedsrichter auf allen DSJ-Turnieren und betreue die DSJ-Facebookseite und ihren Twitteraccount.

 

Yves Reker

Yves Reker

Referent für Allgemeine Jugendarbeit

Ich bin einer dieser Menschen, die den Teig am liebsten weg futtern, bevor er zum Kuchen geworden ist. Die in der Schlange mit dem Elefanten wohl zu oft nur den Hut sehen und sich dennoch lieber irgendetwas, als einfach sich selbst vorstellen.

Nur kann man sich wohl nicht immer alles aussuchen.
Zum ersten Mal öffnete ich die Augen am 10. Februar 1992... Na, wer kann sich da schon selbst dran erinnern? Ich hoffe nur, dass ich mich, wenn man mich schon mitten in der Nacht weckt, auch gebührend beschwert habe.

Zum Schach wurde ich dann einige Jahre später durch meinen Großvater geführt, der mir liebevoll das Schäfermatt erklärte und so meine Begeisterung weckte. Kurz darauf trat ich, zusammen mit einem Freund, der SG Rheine bei.  Dort wurde uns schnell gezeigt, dass das Schäfermatt nicht die ultimative Methode zum Sieg ist. Seitdem suche ich natürlich verzweifelt danach und schaue mir bei Turnieren nach meinem eigenen Zug lieber schnell noch die anderen Partien im Raum an...

..so habe ich irgendwann erkannt, dass Schach auch abseits vom Brett viel Spaß machen kann und werkle seit 2009 bei verschiedenen Aktionen der Schachjugend NRW mit, wobei ich beispielsweise versuche, dass bei der Wewelsburg (einer Sommerfreizeit für rund 100 Kinder) alles halbwegs rund läuft. Zur DSJ kam ich erst relativ spät, doch bin ich zum Glück irgendwann auch dort in den AK Allgemeine Jugendarbeit und in das Freizeitteam der DEM gerutscht.

Abseits vom Schach spiele ich beim Tauchsportclub Münster Unterwasserrugby und versuche die Menschen davon zu überzeugen, dass genau diese beiden Sportarten notwendig sind, um ausgeglichen zu leben. Probier’s aus! ;)

 

 

Johannes Rieder

Schulschachreferent

In meinem 7. Lebensjahr erlernte ich die Schachregeln - seitdem konnte mich nichts so fesseln wie das „königliche Spiel“. Begonnen als aktiver Jugendspieler habe ich mich in den letzten beiden Jahren eher der Organisation von diversen Schachaktivitäten und vor allem dem Schulschach gewidmet. Letzteres intensivierte ich im Schuljahr 2015/16 mit einem sozialen Jahr in Vaterstetten unter meinem „Mentor“ Walter Rädler. Dort bot ich Schulschachunterricht an mehreren Schulen an, organisierte kleinere und größere Projekte und trat mit der DSJ in engeren Kontakt.

Schon bald schloss ich mich dem AK Allgemeine Jugendarbeit an, den ich (obwohl es mir dort sehr gefallen hat) bereits wieder für den AK Schulschach verlassen habe. Nebenbei studiere ich aktuell in Erlangen Gymnasiallehramt mit der Fächerkombination Mathematik und Informatik, brauche aber noch ein paar Jahre, bis ich dann auch mal etwas anderes als Schach unterrichten darf.

Hanna Marie Klek

Referentin für Mädchenschach

2003, mit 8 Jahren, bin ich der Schachabteilung des TV 1848 Erlangen (inzwischen SC Erlangen 48/88) beigetreten. Schon bald war ich erfolgreich, viel unterwegs und durfte zahlreiche tolle Erfahrungen sammeln.

Nach meinem Abitur bin ich 2012 als Trainerin einer neu gegründeten Mädchengruppe im Verein in die ehrenamtliche Arbeit eingestiegen. Seit 2013 bin ich Jugendleiterin meines Heimatvereins mit inzwischen knapp 100 Kindern und Jugendlichen. Besonders am Herzen liegt mir jedoch das Mädchenschach. 2014 habe ich das Amt der Mädchenreferentin der Schachjugend Mittelfranken übernommen und seit 2015 bin ich auch bei der Bayerischen Schachjugend für den Mädchen-Spielbetrieb zuständig.

Jessica Boyens

Jessica Boyens

Bundesjugendsprecherin

Ich bin im Januar 1998 in Paderborn geboren. Mittlerweile besuche ich die 10. Klasse eines Internats am Bodensee, wo ich voraussichtlich 2016 mein Abitur machen werde. Mein Zuhause ist jedoch an der Nordsee in Schleswig-Holstein.

Die Regeln im Schach hat mir mein Vater bereits sehr früh beigebracht, jedoch hat es mich am Anfang nicht wirklich begeistert. Jahre später nahm ich dann doch einmal an der LJEM in Schleswig-Holstein teil. Das war vermutlich das Schlüsselerlebnis. Von da an nahm ich regelmäßiger an Schachturnieren teil, wobei ich mit der Zeit gemerkt habe, dass oft nicht Schach im Vordergrund stand, sondern die Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen und diese auch in regelmäßigen Abständen wiederzusehen. Schach macht mir an sich sehr viel Spaß, jedoch fehlte mit leider oft die Zeit, mich wirklich intensiv mit dem Sport auseinander zu setzen. Ich nehme etwa dreimal im Jahr an mehrtägigen Schachturnieren teil.

Ich habe mich bereits vor dem Amt engagiert, jedoch nicht nur im "Schachlichen" Bereich. Größtenteils bezog sich das damals auf die Schule, beispielsweise als Klassensprecherin. Ich konnte schon immer gut Dinge genau planen und organisieren, und bei meinem ersten Jugend für Jugend Wochenende in Schleswig-Holstein gelang es uns als Team auch super, unser Projekt „Schach in der Wildnis“ in die Tat umzusetzen. Das hat mich auch weiterhin angespornt und motiviert. Besonders das Teamwork und die kreativen Ideen haben mir viel Freude bereitet. Bei diesem Seminar kam es auch zu meinem ersten Kontakt mit der DSJ. Bei unserem ersten Workshop war der damalige Bundesjugendsprecher, Eric Tietz, da. Er erzählte mir erst mehr über die genaue Arbeit der DSJ, da ich mir damals noch nicht wirklich viel darunter vorstellen konnte. Was er mir jedoch erzählte, fand ich super.

Schach hat mein Leben in so vieler Weise geprägt und meine Erfahrungen waren so gut wie immer positiv mit allen schachlichen Veranstaltungen und ich möchte das weitergeben können und viele weitere Veranstaltungen planen, die Leute weiterbringen, die Spaß machen und die unsere große Schachgemeinschaft weiter fördern!

Carl Haberkamp

Bundesjugendsprecher

Am 18. September 1997 wurde ich in Kassel geboren, bin allerdings zwei Jahre später nach Meppen und mit fünf Jahren nach Münster umgezogen. Hier verbrachte ich meine gesamte bisherige Schulzeit und mache voraussichtlich im Frühjahr 2015 mein Abitur. Neben Schach spiele ich auch gerne Klavier, höre viel Musik und halte mich mit Kraft – und Ausdauersport körperlich fit.

Nachdem mein Vater mir bereits früh die Schachregeln erklärt hatte, trat ich mit sechs Jahren voller Begeisterung dem Schachklub Münster 1932 bei. Mit der Zeit nahm ich an mehreren Landesmeisterschaften und der „Schachfreizeit Wewelsburg“ teil. Durch die Betreuer bekam ich auch eine erste Vorstellung davon, was ehrenamtliches Engagement bedeutet.

Selbst aktiv wurde ich mit 13 Jahren – zunächst im Verein, aber dann auch schnell als Bezirksjugendsprecher. Seitdem habe ich über mehrere Jahre eine Schach-AG an einer Grundschule geleitet, konnte im Vorstand des Verbands Münsterland mitwirken und auch einige Schulschach–Turniere leiten. Außerdem nehme ich mit großer Freude regelmäßig an Seminaren der Schachjugend NRW und der DSJ teil.

Nachdem ich im Sommer 2014 den Lehrgang zum Regionalen Schiedsrichter absolviert hatte, konnte ich im selben Jahr bei der DLM in Hannover mithelfen. Wenige Wochen später wurde ich angesprochen, ob ich Lust hätte, Bundesjugendsprecher zu werden. Ich antwortete – ohne  wirklich überlegen zu müssen – mit  JA!

Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und möchte besonders das Projekt „Jugend für Jugend“ fortführen und verbessern.

Jörg Schulz

Jörg Schulz

Geschäftsführer

Jörg ist seit Sommer 1990 angestellt beim Deutschen Schachbund und damit als Geschäftsführer der DSJ tätig. Vorher schlug er sich während des Studiums der Geschichte, Literaturwissenschaft und Politikwissenschaft mit unterschiedlichsten Tätigkeiten durchs Leben. Als der Ruf nach Berlin kam, vertrieb er sich seine Zeit damit, mit der eigenen Firma Wohungen zu vermitteln und stundenlang im Staatsarchiv von Hamburg zu sitzen, um für seine Doktorarbeit zu recherchieren.

Die Bewerbung um den Posten des Geschäftsführers der DSJ war jedoch aus seiner Sicht nicht unlogisch, denn damit ergab sich die Möglichkeit aus dem Hobby einen Beruf zu machen. Wie in Hamburg üblich, kam der 1958 geborene Hamburger Jung über das Schulschach zum Vereinsschach. Im Matthias-Claudius-Gymnasium erlernte er das Schachspiel. Die sehr aktive Schachgruppe war dem SC Concordia angeschlossen, fühlte sich dort aber nicht sehr wohl, weshalb die Verantwortlichen - darunter Jörg Schulz - kurzerhand 1977 einen eigenen Verein - den SC Diogenes - gründeten.

Auf Dauer reichte neben der nicht sehr zeitraubenden Schullaufbahn die Leitung der Schulschachgruppe nicht mehr aus, weshalb Jörg als Schriftwart in den Vorstand des Hamburger Schachjugendbundes einzog. Dort suchte man dann bald einen neuen Vorsitzenden. Von 1979 bis 1988 stand Jörg dem HSJB vor, wurde 1989 Lehrwart des Hamburger Verbandes, führte die Internationale Hamburger Jugendmeisterschaft ein und arbeitete im Schulschach weiterhin mit, also auch beim berühmten Hamburger Alsteruferturnier.

Nebenbei wirkte er noch als Trainer in seinem Verein, als Redakteur der Vereinszeitungen und machte eigentlich alles, was im Schach so anfällt. 1988 wurde dann auch in der DSJ mal wieder ein Vorsitzender gesucht. Im Sommer 1990 mußte Jörg allerdings vom Posten des 1. Vorsitzenden zurücktreten, da er auf die Seite des Hauptamtes wechselte und nach Berlin ziehen mußte. Dort hielt er sich erstmal mit der Vereinsarbeit zurück, wenngleich er sich den Schachfreunden Neukölln anschloss. 1996 wurde allerdings auch dort händeringend nach einem Vorsitzenden gesucht. Unter der Zusage, dass damit nicht viel Arbeit verbunden ist, da ein gutes Team vorhanden sei, wurde Jörg mal wieder Vorsitzender. Da nun die Schachfreunde Neukölln in die erste Bundesliga aufgestiegen sind, steht er allerdings plötzlich vor einem großen Berg von Arbeit und bereut bitterlich, dass er 1996 nicht Nein gesagt hat, aber eigentlich stimmt dies nun auch wieder nicht ...

"Zu guter letzt sei noch gesagt, dass Jörg seit Ende 1988 der Redakteur der Jugendzeitung JUGENDSCHACH ist, die einzigartig in Europa ist und einen guten Überblick über das Jugendgeschehen in Deutschland bietet."