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Lehrprobe unter realen Bedingungen – Prüfungswochenende in Münster

Am vergangenen Wochenende wurde Münster zum Schauplatz eines besonderen Moduls der C-Trainer-Ausbildung. Neun engagierte Teilnehmer:innen, die bereits das lehrreiche Schachtrainingspatent absolviert hatten, stellten sich nun der nächsten Herausforderung: der praktischen Lehrprobe.

Aus allen Teilen Deutschlands reisten sie an – von Bayern bis Mecklenburg-Vorpommern. Unterschiedlicher hätten die Wege kaum sein können, doch ein gemeinsames Ziel verband alle: die erfolgreiche Absolvierung der Prüfung.

Der Startschuss des Wochenendes erfolgte am Freitagabend im Vereinsheim des SK Münster mit einer gemeinsamen Besprechung und der Bekanntgabe des Prüfungsplans. Daraufhin konnte sich noch mit den räumlichen Gegebenheiten bekannt gemacht werden. Zur später Stunde kehrte aber allmählich Ruhe ein – begleitet von einer spürbaren Mischung aus Vorfreude, aber auch Anspannung (verständlicherweise). Die meisten gingen zu Bett, um gut ausgeruht für den morgigen Tag zu sein.

Der Samstag begann früh und bedeutete den Startschuss für die erste Lehrprobe um 9 Uhr.

Die Aufgabe war anspruchsvoll: Eine 45-minütige Trainingseinheit sollte nicht nur konzipiert, sondern auch praxisnah mit Kindern durchgeführt werden. Dabei wartete eine besondere Herausforderung:

Die Trainingsgruppen waren bunt gemischt – Kinder im Alter von vier bis sechzehn Jahren, vom Anfänger bis hin zu turniererfahrenem Nachwuchsspieler:innen. Flexibilität, pädagogisches Geschick und fachliche Kompetenz waren gleichermaßen gefragt. Mit wachem Blick begleiteten Jörg und Dennis als Prüfungskommission jede Einheit. Ihre Rückmeldungen, konstruktiven Hinweise und fachkundigen Anregungen machten die Prüfung zugleich zu einer weiteren wertvollen Lerngelegenheit für alle.

Zug um Zug traten die Prüflinge vor die Gruppe, bis gegen 19 Uhr die letzte Einheit abgeschlossen war. Eine kluge Entscheidung – denn nicht nur bei den Kindern machten sich erste Ermüdungserscheinungen bemerkbar, auch die angehenden Trainer:innen hatten einen intensiven Tag hinter sich. Für das leibliche Wohl sorgte Finn Petersen, der die Gruppe mit vielfältigen und liebevoll zubereiteten Speisen verwöhnte. Der gemeinsame Besuch eines spanischen Restaurants am Abend bot einen geselligen Ausklang, konnte jedoch Finns Koch- und Backkünste kaum übertreffen.

Am Sonntag traten die zukünftigen Trainer:innen schließlich die Heimreise an. Für einige war es nur ein kurzer Weg, für andere eine Reise quer durchs Land – doch alle nahmen wertvolle Erfahrungen, neue Impulse und ein gestärktes Gemeinschaftsgefühl mit.

Ein herzlicher Dank gilt dem SK Münster sowie insbesondere Finn, Dennis und Jörg, die mit großem Engagement, fachlicher Kompetenz und herzlicher Gastfreundschaft dieses Prüfungswochenende zu einer rundum gelungenen Erfahrung gemacht haben.

Amanda

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