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Fortsetzung der Reihe der Regionalkonferenzen in Thüringen

Bei der dritten Regionalkonferenz Ost des Projekts Frauen- und Mädchenschach trafen sich Engagierte aus Brandenburg, Sachsen und Thüringen beim SC Nordhausen. Intensive Diskussionen und neue Daten machten deutlich: Leistungsangebote gibt es genug – doch breitensportliche Formate und starke Netzwerke für Mädchen und Frauen fehlen vielerorts. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Teilhabe – mit Blick auf die Abschlusskonferenz in Dresden.

Die dritte Regionalkonferenz des gemeinsamen DSB/DSJ Projektes Frauen und Mädchenschach, die Konferenz Ost, fand in den Vereinsräumen des SC Nordhausen am Rande des Harzes in Thüringen statt. Der SC Nordhausen hatte in seine Vereinsgaststätte Brandenburg eingeladen, immerhin ein Verein mit einer weiblichen Trainerin, Varvara Anisheva, die in Schulen und im Verein Jugendarbeit betreibt: Insgesamt nahmen an der Konferenz Teilnehmende aus 3 Bundesländern teil, Brandenburg, Sachsen und Thüringen.

In der Feedbackrunde meinte eine Teilnehmerin, sie hätte sich im Vorfeld gefragt, wie man denn mit dem Thema einen ganzen Tag füllen kann, und war selbst ganz überrascht, dass man mit der Zeit gerade so hingekommen war. Es gibt halt viel zu diskutieren bei dem Thema, warum vergleichsweise wenige Frauen und Mädchen organisiert Schach spielen, warum so viele so früh wieder aufhören, warum viele männliche Erwachsenen im Alter zum Schach zurückfinden, jedoch nur wenige Frauen, oder über die Fragen, welche Hindernisse es in den Vereinen gibt, die verantwortlich dafür sind, dass so wenige Mädchen und Frauen im Verein Schach spielen, sich dort nicht wohlfühlen, zugleich aber in Frauenschachtreffs sehr wohl Interesse am Schach haben? Was machen wir falsch in den Vereinen?

Grundlage für die vielen intensiven Diskussionen sind die Auswertungen der Fragebögen der Projektgruppe, mit denen die aktiven Spielerinnen, die ehemaligen Spielerinnen, die Eltern und die Schachfunktionäre befragt wurden. Zudem hat die Projektgruppe einige statistische Erhebungen getätigt.

Die Angebote der Vereine, Verbände orientieren sich hauptsächlich an den Turnierspielern und Turnierspielerinnen. Nun ergab aber eine Auswertung der Mitgliederdaten des DSB, dass im männlichen Bereich nur rund 75 Prozent über eine DWZ verfügen, also gewertete Partien gespielt haben, und im weiblichen Bereich sogar nur 52 Prozent. Wobei in beiden Geschlechtern in den letzten 10 Jahren der Anteil von Mitgliedern ohne DWZ deutlich gestiegen ist. Haben wir also die richtigen Angebote? Erreichen wir mit ihnen alle unsere Mitglieder:innen. Im weiblichen Bereich wohl kaum. Daher waren sich die Teilnehmenden in Nordhausen auch einig, dass es Leistungsangebote genügend gibt, aber viel zu wenig breitensportlich orientierte Angebote. Solche wie sie zum Beispiel der SV Hellas Nauen erfolgreich anbietet mit Schachspaßtagen nur für Mädchen, um deren Zusammenhalt über die Altersgrenzen hinweg zu fördern.

Bei der Befragung der amtierenden Mädchen- und Frauenreferentinnen fiel auf, dass viele als Herausforderungen im Amt angaben, zu geringe Finanzmittel, keine Einarbeitung ins Amt, daher kaum Wissen darüber, welche Möglichkeiten, welche Aufgaben sie haben, geringes Interesse an der Förderung von Mädchen und Frauen im Schach bei anderen Funktionsträgern. Diese Angaben wurden von den anwesenden Teilnehmerinnen unterstützt und viele meinten, dass sie genau das auch erleben. Wollen wir also erfolgreich an dem Projektziel arbeiten, Hindernisse auszuräumen und mehr Mädchen und Frauen ans Schach heranzuführen, müssen wir in unseren eigenen Strukturen anfangen, müssen wir die Referenten und Referentinnen stärken und unterstützen in ihrer Arbeit und bereit sein, für diese Aufgabe auch Finanzmittel zur Verfügung zu stellen.

Ein allseits geäußerter Wunsch in Nordhausen war auch Netzwerke für Mädchen und Frauen aufzubauen. Ein Anfang ist gemacht mit den Regionalkonferenzen. Aber dabei darf es nicht bleiben.

Eine weitere gute Vernetzungsmöglichkeit ist die bundesweite Abschlusskonferenz des Projektes. Sie wird am ersten Wochenende des Schachgipfels des DSB in Dresden vom 16. – 18. Juli stattfinden.

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Deutsch-russischer Austauschvertrag geschlossen

Vergangenen Sonntag (07.02.2016) wurde im Rahmen des deutsch-russischen Jugendaustausches in Moskau der erste Austauschvertrag zwischen der DSJ und der RSSU (Russian State Social University) geschlossen. Die Direktorin Dr. Natalia Pochinok schloss den Vertrag über einen langfristigen Jugendaustasuch...

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Die Deutsche Schachjugend in Moskau - das Tagebuch

Es liegt schon einige Jahre zurück, dass die Deutsche Schachjugend über die deutsch-russische Jugendstiftung am Jugendaustausch mit Russland beteiligt war.Im letzten Jahr kam dann aber die deutsche sportjugend wieder auf uns zu und schlug uns vor, einen neuen Partner auszuprobieren: Die Russian...

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Russlandaustausch - Tag 12

Zwei hatten durchgemacht, alle anderen hatten sich doch entschlossen noch zwei, drei Stunden zu schlafen, bevor um 6.00 Uhr der Wecker klingelte, um letztmalig rechtzeitig zum Frühstück zu fahren und sich dann in den die Verkehrsschlacht zum Flughafen zu begeben.

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Russlandaustausch - Tag 11

Es ist soweit, die letzte, neunte Runde steht an. Sie ist um 11.00 Uhr angesetzt, so dass es diesmal vom Frühstück direkt zur Uni in die Spielsäle ging. Für einige von uns hieß es noch mal zu punkten, um die 50 Prozentmarke zu erreichen. Leider gelang das nicht allen. Dafür konnte aber Daniel mit...

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Russlandaustausch - Tag 10

Heute war der vorletzte Tag vor der Abreise und wir durften unseren Tag frei gestalten. Zur Abwechslung gab es heute zum Frühstück einmal genießbare Pfannkuchen, wonach wir uns auf den Weg in die Innenstadt gemacht haben. Unser erster Halt war in einem Buchladen, wo sich einige von uns russische...

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Russlandaustausch - Tag 9

Unvorhersehbarer Weise sind wir auch heute mit dem Bus zur Jugendherbergskantine zum Frühstück gefahren, auch kreativ wie wir sind, sind wir dieses Mal eine Stunde früher losgefahren, und haben gar Bus und den Busfahrer gewechselt, was allerdings allgemeine Enttäuschung auslöste, da wir uns bereits...

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Russlandaustausch - Tag 8

Der heutige Tag begann wie üblich mit der Fahrt zur Frühstückskantine. Heute war Makar dann auch wieder von der Partie.

Nach einer weiteren längeren Busfahrt hielten wir als erstens an einer Aussichtsplattform. Dort konnten wir die wunderschöne Skyline Moskaus bewundern. Doch dies war nicht der...

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Russlandaustausch - Tag 7

Heute sind wir „ausnahmsweise“ wie immer um 9:15 Uhr, mit unserem allseits beliebten Busfahrer, zum Frühstück gefahren. Daraufhin verfolgten wir unseren Plan, in Richtung Tretjakow Galerie zu fahren. Bevor wir die Kunstgalerie betreten durften, besichtigten wir zunächst die „Liebesbrücke“, welche...

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Russlandaustausch - Tag 6

Wie immer sind wir um 9.15 Uhr mit unserem treuen Busfahrer zum Frühstück gefahren. Makar und Nina kamen diesmal beide nicht mit. Danach fuhren wir zum W.D.N.H, dies ist ein Ausstellungspark.

Gegen 12 Uhr kamen wir dann im Kosmonauten Museum an. Wir bekamen eine eineinhalbstündige Führung auf...

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Russlandaustausch - Tag 5

Wie üblich sind wir zunächst pünktlich um 9:15 Uhr zur Kantine des Studentenheims aufgebrochen. Unser treuer Wegbegleiter Makar war aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage uns zu begleiten, folglich brachen wir schweren Herzens ohne ihn auf. Da wir bisher hauptsächlich beeindruckende...

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