Zum Hauptinhalt springen
 
| TOP Meldung, Mädchenschach

Förderprogramm Mädchen- und Frauenschach 2026 - Die ausgewählten Projekte

Das Förderprogramm Mädchen- und Frauenschach 2026 steht fest: Aus zahlreichen kreativen Bewerbungen wurden innovative Projekte ausgewählt, die Mädchen und Frauen für den Schachsport begeistern und nachhaltig vernetzen sollen. Von regionalen Schachtreffs über neue Turnierformate bis hin zu niedrigschwelligen Angeboten im ländlichen Raum zeigen die geförderten Ideen, wie vielfältig Mädchen- und Frauenschach künftig gestaltet werden kann. In den kommenden Tagen stellen wir die einzelnen Projekte näher vor.

Sarah Hund (2. v.l.) im Team Baden-Württemberg bei der Deutschen Frauen Ländermeisterschaft 2024 in Braunfels (© Ernst van der Riet)

Madeleine Schardt (rechts) überreicht den Preis für die Frauenwertung beim Rheinland-Pfalz-Open (© Sandra Schmidt)

Vorsitzende Laura Mirtsch (© Schach-Lüdenscheid)

Frauenpower Turnier im Donau Einkaufszentrum (© SC Bavaria Regensburg)

Die Organisatorinnen Jana Schneider und Marie Oberhofer (© SC Bavaria Regensburg)

Für das von der Projektgruppe Förderung von Mädchen und Frauen im Schach aufgelegte Förderprogramm für innovative Projekte zur Stärkung von Mädchen- und Frauenschach gingen erfreulich viele Bewerbungen ein. Und so hieß es, auswählen, wer ins Förderprogramm aufgenommen wird.

Die Kriterien zur Auswahl waren, es muss sich um neue, kreative Projekte handeln, die gezielt Mädchen und Frauen im Schach ansprechen. Ein weiteres wichtiges Kriterium war, die Ideen müssen auch von anderen übernommen und durchgeführt werden können.

In den nächsten Tagen stellen wir die ins Förderprogramm aufgenommen Projekte vor.


Dies sind zum Beispiel zwei Vernetzungsprojekte von Landesverbänden:

Sarah Hund, Badischer Schachverband, FrauenSchachTreff Baden – Vernetzung von Schachspielerinnen in den badischen Bezirken

„Der Badische Schachverband möchte mit dem Projekt „FrauenSchachTreff Baden“ neue regionale Treffpunkte für Mädchen und Frauen schaffen, die bislang nur wenige Möglichkeiten zur Vernetzung innerhalb des Schachsports haben.
In den Bezirken Mannheim, Heidelberg, Odenwald, Pforzheim, Mittelbaden, Ortenau, Hochrhein, Schwarzwald und Bodensee sollen zwischen Juni und Dezember 2026 regelmäßig offene Frauenschachtreffen stattfinden. Die Treffen sind bewusst niedrigschwellig angelegt und richten sich sowohl an aktive Vereinsspielerinnen als auch an Frauen und Mädchen, die bisher wenig Kontakt zur Frauenschachszene haben.
Im Mittelpunkt stehen das gegenseitige Kennenlernen, der Erfahrungsaustausch und die Bildung neuer Kontakte. Schachliche Aktivitäten wie freies Spiel, kleine Turniere oder gemeinsame Analysen können die Treffen ergänzen, stehen jedoch nicht im Vordergrund. Ziel ist es, eine einladende Atmosphäre zu schaffen, in der sich Teilnehmerinnen austauschen und langfristige Netzwerke entwickeln können.
Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist der Aufbau lokaler Ansprechpartnerinnen und Kooperationen mit Vereinen vor Ort. Dadurch sollen nachhaltige Strukturen entstehen, die auch nach Ende der Förderphase fortgeführt werden können.“


Madeleine Schardt, Frauen ans Brett im ländlichen Raum, Frauenschach-Team Hessen

„Das Projekt möchte Frauen und Mädchen aller Altersgruppen niedrigschwellig für Schach begeistern. Besonders im ländlichen Raum fehlen häufig Informationen über bestehende Schachangebote, zudem sind viele Menschen in ihrer Mobilität eingeschränkt. Durch Kooperationen mit ortsansässigen Vereinen, Altenheimen, Familienzentren, Frauenkreisen und regionalen Schachvereinen wird Schach direkt in bestehende Gemeinschaftsstrukturen integriert. Geplant sind Schnupperangebote, Schachcafés, Familienevents und Einsteigerinnenkurse.

Ein Schwerpunkt liegt auf analogen Lernangeboten für Menschen mit geringer digitaler Medienkompetenz. Dafür sollen mobile Schachmaterialien, Lernhefte und ein transportables Demobrett eingesetzt werden. Ziel ist es, neue Spielerinnen langfristig für Vereine und Gemeinschaftsangebote zu gewinnen sowie regionale Netzwerke nachhaltig zu stärken.“


Ebenfalls in die Förderung schafften es zwei Ideen, wie auch im Turnierbereich Neues versucht werden kann:

Laura Gerda Mirtsch, Schach Lüdenscheid, Frauenförderung im Rahmen der Stadtmeisterschaft

„Schach Lüdenscheid e.V. entwickelt rund um die Lüdenscheider Stadtmeisterschaft im September 2026 einen neuen Begleitbaustein zur Gewinnung und Bindung von Mädchen und Frauen. Die beste teilnahmeberechtigte Spielerin wird sichtbar als „Lüdenscheider Stadtmeisterin 2026“ ausgezeichnet. Ergänzend gibt es ein Mädchen-, Frauen- und Mutter-Tochter-Schachcafé, einen vorbereitenden Mut-zur-Stadtmeisterschaft-Termin, eine Patinnen-Begleitung und Folgetermine nach der Stadtmeisterschaft.“


Jana Schneider, Marie Oberhofer, Frauenschachturnier im Einkaufszentrum

„Wir veranstalten ein Rapid Schachturnier für Mädchen und Frauen im Donau-Einkaufszentrum in Regensburg.
Die Idee dafür kam uns, weil wir im Jugendtraining seit diesem Schuljahr mehr als 10 Mädchen haben, die regelmäßig zum Vereinstraining kommen. Aber auch einige ihrer Mütter sind am Schach interessiert und haben mit ihren Töchtern gemeinsam die Regeln gelernt.
Wir wollen ihnen eine Gelegenheit bieten, erste Turniererfahrungen gemeinsam zu sammeln in einem Schnellschach Turnier. Soweit wir wissen, ist das eher eine Lücke in der Deutschen Turnierlandschaft, ein Turnier speziell für Mädchen und Frauen, einschließlich Einsteigerinnen, die noch wenig bis keine Turniererfahrung haben.
Neben dem Sammeln von ersten Turniererfahrungen, soll es auch eine Gelegenheit zur Vernetzung von Schachspielerinnen sein und wir wollen auch zusätzliche Aufmerksamkeit aufs Mädchen- und Frauenschach lenken, weshalb das Turnier öffentlich im Einkaufszentrum stattfindet.
Das Turnier ist für die Erstauflage vor allem regional geplant und wegen Platzgründen nur mit bis zu 50 Teilnehmerinnen ausgelegt. Es ist jedoch geplant, dass es keine einmalige Veranstaltung bleibt, sondern wir das noch öfter ausrichten, am liebsten in Kooperation mit anderen Vereinen, sodass mehrere Frauen-Turniere im Jahr in verschiedenen Städten stattfinden.“


Wer mehr über die Projekte erfahren möchte, kann sich jetzt noch für die Abschlusskonferenz vom 17. bis 19. Juli in Dresden anmelden.

 

| DEM 2015

Blitzturnier U14

Glatte 42 Zweiermannschaften der Altersklassen U14 und jünger fanden sich nachmittags zum Blitzturnier in der Großen Spielhalle ein.

 

Die Favoritenrollen waren dabei von Anfang an klar verteilt: „M und S“ (Julian Martin, Emil Schmidek) mit einem Wertungsschnitt von 2222 (!) und die „Schwarzen...

weiterlesen
| DEM 2015

German Jugendmasters 2015 in Apolda - Interview mit Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler

Vom 18.08.-20.08.2015 findet in Apolda die Vorrunde als Qualifikationsturnier für das German Jugendmasters statt, welches dann am 20.08.2015 beginnt und am 23.08.2015 endet. Das Jugendmasters ist ein Einladungsturnier für U16 und dient zur Wettkampfvorbereitung auf die Jugendeuropa- und...

weiterlesen
| DEM 2015

Blitzturnier U16 aufwärts

Mit 50 Mannschaften, auf die sich fünf Großmeister und unzählige weitere Titelträger verteilten, halten wir auch in diesem Jahr die Qualität und Quantität unseres traditionellen Mannschaftsblitzturniers auf dem gewohnt hohen Niveau.

 

 

Nach elf Runden am Donnerstagabend fiel die Entscheidung...

weiterlesen
| DEM 2015

Partie des Tages (5 und letzte): Abstimmung freigeschaltet!

Bis 21:00 Uhr kann im Internet oder direkt beim DSJ-Team (Öffentlichkeitsarbeit, Bulletin) für die drei neuen Partien gestimmt werden. Der siegreiche Spieler oder die siegreiche Spielerin wird hier in der Zeitung verkündet und am nächsten Tag vor der Runde mit einem Gutschein geehrt. Auch Vorschläge...

weiterlesen
| DEM 2015 Blog

Zwischenstand aus Willingen (9)

Heute Morgen spielten die Kleinen ihre 8. Runde, die Großen ihre 7. Runde. Vorentscheidungen sind gefallen und Nathalie Wächter aus der U16w hat bereits einen Podestplatz sicher. Im Folgenden das Wichtigste aus allen Altersklassen.

 

Am Spitzenbrett der U10 konnte sich Richard Bethke nach 81 Zügen...

weiterlesen
| DEM 2015 Blog

Florians Taktikblog (6)

1. Partie Schwarz am Zug gewinnt sehenswert

 

2. Partie Warum hat Weiß soeben die Partie eingestellt? Schwarz am Zug.

 

3. Partie Weiß am Zug erringt mit einer feinen Nuance entscheidenden Vorteil

 

4. Partie Bekannte Eröffnungsfalle. Schwarz am Zug gewinnt.

 

 

Bisherige Taktikblogs von...

weiterlesen
| DEM 2015 Blog

Florians Taktikblog (5)

Nach technisch bedingter Pause erfreut Euch Florian heute mit einem Doppelpack an Taktikaufgaben!

 

1. Partie Weiß am Zug gewinnt

 

2. Partie Weiß am Zug setzt Matt in 2. Leider hat Florian die Spielerdaten hierzu nicht mehr vorliegen. Wer diese Kombi gespielt hat, möge sich bitte im Öff-Büro...

weiterlesen
| DEM 2015

Partie des Tages (4): Abstimmung freigeschaltet!

Bis 21:00 Uhr kann im Internet oder direkt beim DSJ-Team (Öffentlichkeitsarbeit, Bulletin) für die drei neuen Partien gestimmt werden. Der siegreiche Spieler oder die siegreiche Spielerin wird hier in der Zeitung verkündet und am nächsten Tag vor der Runde mit einem Gutschein geehrt. Auch Vorschläge...

weiterlesen
| DEM 2015, Verband, Bekanntmachungen, Startseite

Das neue DSB-Präsidium im Interview. Heute: Vizepräsident Verbandsentwicklung Uwe Pfenning

Im vierten und letzten Teil unserer Serie "Das neue DSB-Präsidium im Interview" stellt sich heute Uwe Pfenning, Vizepräsident Verbandsentwicklung des DSB, unseren Fragen.

 

 

Was sind die Ziele und Zukunftsthemen im deutschen Schachsport, was wollen Sie erreichen und welche Maßnahmen nehmen Sie...

weiterlesen
| DEM 2015

Abitur, und dann? Hochschulschach!

Seit Jahren schon freuen wir uns über die positiven Entwicklungen hierzulande hinsichtlich des Schul- und sogar Kindergartenschachs. Wenn die Kinder und Jugendlichen aber 18 werden, das Abitur machen und auch das DEM-Alter verlassen, wird dieser Trend derzeit jedoch leider nicht in die nächsthöhere...

weiterlesen