Zum Hauptinhalt springen
 
| Ausbildung, Schulschach, Startseite

Erfolgreiche Fortbildung zum Schulschachpatent in der Burse Kempen

Am 25. und 26. September 2026 verwandelte sich die historische Burse in Kempen in ein Zentrum des Schulschachs.

Insgesamt 14 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, sich im Rahmen einer Fortbildung das begehrte Schulschachpatent zu erarbeiten. Die Gruppe setzte sich bunt und vielversprechend zusammen: Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterrichten oder begleiten bereits Schach an Schulen, während andere noch keinen direkten Bezug zum königlichen Spiel hatten, sich aber mit dem nötigen Rüstzeug für die Jugendarbeit und das Schulschach ausstatten wollten.

Als Referenten waren Jörg Schulz (Vorsitzende der Deutschen Schulschachstiftung) und Armin Hesse (Jugendwart der Schachfüchse Kempen) dabei.

Tag 1: Von der Theorie zur schachdidaktischen Praxis
Der Auftakt am Freitagmorgen startete theoretisch und tiefgründig: Nach einem Blick in die Geschichte des Schulschachs wurden die bemerkenswerten Ergebnisse der renommierten Trierer Schulschach-Studie vorgestellt. Im Anschluss widmeten sich die Referenten den individuellen Entwicklungsstufen von Kindern. Daraus wurde die Konklusion gezogen, dass die heutige Schachdidaktik nicht mehr mit vollem Brett beginnt, sondern auf der Vorstellung einzelner Figuren und sofort spielbaren Minigames aufgebaut ist.

Nach einer wohlverdienten Mittagspause und der Vorstellung aktueller Lehrwerke ging es direkt in die Praxis. Die Teilnehmenden probierten zahlreiche motivierende Minigames eigenständig aus. Zum Einsatz kamen dabei:

•    Pawn Mower und Solitaire Chess
•    Schach-Übertragung und Maze-Schach / Chess Maze
•    Bauernkloppe (4–8 Bauern) sowie die Variante mit König
•    Disco-Duell und das Pferdeäpfel-Spiel (auf 5x5 und 8x8 Feldern)
•    Kaufhaus-Schach, Würfel-Schach und das kooperative Hand & Brain

Wertvolle Hinweise zur praktischen Anwendung und zu kreativen Anpassungen der Spiele begleiteten die Praxisphase. Mit dem Verweis auf eine umfangreiche Linksammlung klang der erste spannende Fortbildungstag aus.

Tag 2: Stundenplanung, Turnierformate und begeisterte Gesichter
Der Samstagmorgen startete schwungvoll und geistig anregend mit dem schachlichen Knobelspaß Enigmat. Im Anschluss stand die Vorstellung der versprochenen, umfangreichen Linksammlung im Fokus. Dabei wurde detailliert auf wichtige Themen wie die konkrete Stundenplanung, die Erstellung eines Schul-Curriculums und anschauliche Einblicke in Bilder der Schachschule Raesfeld eingegangen.

Auch pädagogische und organisatorische Fragen blieben nicht offen: So wurden die gedanklichen Prozesse während einer Schachpartie beleuchtet und praxisnahe Fragen zu passenden Turnierformaten für Schach-AGs beantwortet. Den inhaltlichen Abschluss bildeten der grundsätzliche Aufbau eines schachlichen Schulangebots sowie die Präsentation der vielfältigen Schulschach-Aktivitäten der Deutschen Schachjugend und der Schulschachstiftung.

In der abschließenden Reflexionsrunde fiel das Fazit eindeutig aus: Die Fortbildung wurde von allen Seiten außerordentlich positiv bewertet. Die Teilnehmenden gingen mit jeder Menge frischer Ideen, didaktischem Handwerkszeug und großer Vorfreude nach Hause, um das Gelernte direkt in die Tat umzusetzen und Kinder für das Schachspiel zu begeistern.
 



| Startseite

28.08. Die DEM aus französischer Perspektive

weiterlesen
| Startseite

27.08. Tour de Schach: Radeln für die Schacholympiade

weiterlesen
| Innovationstopf

Ferienfreizeit des SC Réti Heusweiler - am liebsten im nächsten Jahr wieder!

von Robin Dräger (Teilnehmer)

 

Am Mittwoch, den 16. August 2006 hieß es für 22 Jugendspieler des Schachclubs Heusweiler mitten in den Sommerferien früh aufzustehen. Um zehn Uhr ging es los zur Jugendfreizeit in das moderne Jugendgästehaus in Homburg/Saar. Dort angekommen wurde nach Einchecken, ...

weiterlesen
| Startseite

11.08. neuer Flyer zur Partnerschaft mit terre des hommes

weiterlesen
| Startseite

27.07. Die DEM 2006 auf DVD - jetzt bestellen

weiterlesen
| Startseite

10.07. Gehen oder bleiben - gibt es eine Alternative zu Willingen?

weiterlesen
| Startseite

09.07. Regionalkonferenz in Wilkau-Haßlau

weiterlesen
| Startseite

09.07. Das Grüne Band 2006 geht nach Dresden!

09.07. Das Grüne Band 2006 geht nach Dresden!

weiterlesen
| Schulschach, Patentlehrgang

Schulschachpatentinhaber 2006 - Thüringen

1. Stefan Horatschek

2. Gerald Pfitzenreuter

3. Thomas Heerd

4. Horst Veit

5. Grygoriy Streltsyn

6. Hans-Jürgen Willert

7. Matthias Sack

8. Viatcheslav Minor

9. Willy Eichler

10. Wilfried Tangermann

11. Reiner Schulze

12. Albrecht töpfer

13. Martin Roos

14. Uwe Prieß

15....

weiterlesen
| Innovationstopf

23.06. Zuschussprogramm für Vereinsprojekte vorbildlicher Jugendarbeit

weiterlesen