Insgesamt 14 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, sich im Rahmen einer Fortbildung das begehrte Schulschachpatent zu erarbeiten. Die Gruppe setzte sich bunt und vielversprechend zusammen: Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterrichten oder begleiten bereits Schach an Schulen, während andere noch keinen direkten Bezug zum königlichen Spiel hatten, sich aber mit dem nötigen Rüstzeug für die Jugendarbeit und das Schulschach ausstatten wollten.
Als Referenten waren Jörg Schulz (Vorsitzende der Deutschen Schulschachstiftung) und Armin Hesse (Jugendwart der Schachfüchse Kempen) dabei.
Tag 1: Von der Theorie zur schachdidaktischen Praxis
Der Auftakt am Freitagmorgen startete theoretisch und tiefgründig: Nach einem Blick in die Geschichte des Schulschachs wurden die bemerkenswerten Ergebnisse der renommierten Trierer Schulschach-Studie vorgestellt. Im Anschluss widmeten sich die Referenten den individuellen Entwicklungsstufen von Kindern. Daraus wurde die Konklusion gezogen, dass die heutige Schachdidaktik nicht mehr mit vollem Brett beginnt, sondern auf der Vorstellung einzelner Figuren und sofort spielbaren Minigames aufgebaut ist.
Nach einer wohlverdienten Mittagspause und der Vorstellung aktueller Lehrwerke ging es direkt in die Praxis. Die Teilnehmenden probierten zahlreiche motivierende Minigames eigenständig aus. Zum Einsatz kamen dabei:
• Pawn Mower und Solitaire Chess
• Schach-Übertragung und Maze-Schach / Chess Maze
• Bauernkloppe (4–8 Bauern) sowie die Variante mit König
• Disco-Duell und das Pferdeäpfel-Spiel (auf 5x5 und 8x8 Feldern)
• Kaufhaus-Schach, Würfel-Schach und das kooperative Hand & Brain
Wertvolle Hinweise zur praktischen Anwendung und zu kreativen Anpassungen der Spiele begleiteten die Praxisphase. Mit dem Verweis auf eine umfangreiche Linksammlung klang der erste spannende Fortbildungstag aus.
Tag 2: Stundenplanung, Turnierformate und begeisterte Gesichter
Der Samstagmorgen startete schwungvoll und geistig anregend mit dem schachlichen Knobelspaß Enigmat. Im Anschluss stand die Vorstellung der versprochenen, umfangreichen Linksammlung im Fokus. Dabei wurde detailliert auf wichtige Themen wie die konkrete Stundenplanung, die Erstellung eines Schul-Curriculums und anschauliche Einblicke in Bilder der Schachschule Raesfeld eingegangen.
Auch pädagogische und organisatorische Fragen blieben nicht offen: So wurden die gedanklichen Prozesse während einer Schachpartie beleuchtet und praxisnahe Fragen zu passenden Turnierformaten für Schach-AGs beantwortet. Den inhaltlichen Abschluss bildeten der grundsätzliche Aufbau eines schachlichen Schulangebots sowie die Präsentation der vielfältigen Schulschach-Aktivitäten der Deutschen Schachjugend und der Schulschachstiftung.
In der abschließenden Reflexionsrunde fiel das Fazit eindeutig aus: Die Fortbildung wurde von allen Seiten außerordentlich positiv bewertet. Die Teilnehmenden gingen mit jeder Menge frischer Ideen, didaktischem Handwerkszeug und großer Vorfreude nach Hause, um das Gelernte direkt in die Tat umzusetzen und Kinder für das Schachspiel zu begeistern.
Erfolgreiche Fortbildung zum Schulschachpatent in der Burse Kempen
Am 25. und 26. September 2026 verwandelte sich die historische Burse in Kempen in ein Zentrum des Schulschachs.
Russlandaustausch - Tag 6
Wie immer sind wir um 9.15 Uhr mit unserem treuen Busfahrer zum Frühstück gefahren. Makar und Nina kamen diesmal beide nicht mit. Danach fuhren wir zum W.D.N.H, dies ist ein Ausstellungspark.
Gegen 12 Uhr kamen wir dann im Kosmonauten Museum an. Wir bekamen eine eineinhalbstündige Führung auf...
weiterlesenRusslandaustausch - Tag 5
Wie üblich sind wir zunächst pünktlich um 9:15 Uhr zur Kantine des Studentenheims aufgebrochen. Unser treuer Wegbegleiter Makar war aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage uns zu begleiten, folglich brachen wir schweren Herzens ohne ihn auf. Da wir bisher hauptsächlich beeindruckende...
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Heute begann es wie bisher immer, mit der Fahrt zur Kantine. Nach dem täglichen Frühstück, „mussten“ wir uns während der Busfahrt mit Blitzpartien im Internet bespaßen, da Makars gewöhnliche 3 Stunden Schlaf doch nicht ausgereicht hatten und er den Treffpunkt verpasste. Als wir dann im Zarytsino...
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Wusstet ihr schon, dass die höchste orthodoxe Kathedrale der Welt, die Christ-Erlöser-Kathedrale mit einer Höhe von 103m ist?!
Heute besuchten wir nach dem gewohnten Frühstück, diese beeindruckende orthodoxe Kathedrale. In der Kirche waren viele Touristen wie wir, die alle auf die unbeschreiblich...
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Heute bin ich in meinem selbst improvisierten Bett aufgewacht und habe dabei mit den Gegebenheiten unserer Unterkunft Bekanntschaft gemacht.
Dazu gehörte auch die Fahrt zu unserem Frühstück, das in einer Kantine eingenommen wurde, die ca. 10 Minuten Busfahrtstrecke entfernt in einem anderen...
weiterlesenRusslandaustausch - Tag 1
Es geht los. Treffpunkt internationaler Flughafen Frankfurt am Main, Direktflug mit der Aeroflot nach Moskau, wo uns prasselnder Regen empfing und Milena Nosikowa. Sie war unsere Ansprechpartnerin, teilweise Dolmetscherin und Begleitperson für die nächsten Tage.
Mit einem älteren Bus und Busfahrer...
weiterlesenJugendversammlung 2016: Anträge
Wie jedes Jahr findet Anfang März und in diesem Jahr am 5. und 6. März die Jugendversammlung statt. Diesmal in Berlin.
- Einladung zur Jugendversammlung (PDF)
- Meldeformular (PDF)
Hinweise zu Anträgen, Delegiertenzahl, Zeitplan, Tagungsordnung, Tagungsort und Kosten findet Ihr in den Materialien zur...
weiterlesenSchachverband Württemberg bekennt sich zum Fairplay
Der Schachverband Württemberg
weiterlesenFÖRDERPROGRAMM 2016 SCHACH FÜR MIGRANTEN
DSB und DSJ starten gemeinsame Initiative zur Unterstützung von Vereinsaktivitäten für Migranten
Zurzeit fliehen viele Menschen vor Not, Verfolgung, Folter und Bürgerkriegen nach Europa, insbesondere nach Deutschland. Diese Menschen suchen für sich und ihre Familien hier Sicherheit und eine...
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