DSM in Willingen (WK GS (1/2) & WK II laufen auf Hochtouren!
Seit Sonntag sind 442 Schülerinnen und Schüler ins Sauerland nach Willingen gereist, um in drei verschiedenen Wertungsklassen die Deutschen Schulschachmeisterschaften auszuspielen.
Mit dabei sind in der WK G (Klassen 1–4) insgesamt 48 Mannschaften mit 230 Schülerinnen und Schülern. In der WK G 1/2 (Klassen 1–2) kämpfen 10 Teams mit 47 Kindern um den Titel. Komplettiert wird das Feld von der WK II (U18), in der 24 Mannschaften mit insgesamt 165 Spielerinnen und Spielern antreten.
Zum Turnier der WK G
Zum Turnier der WK G 1/2
Und eines ist bereits nach dem ersten Turniertag klar:
Im Sauerlandstern Hotel herrscht wieder echte DSM-Stimmung!
Wie wird eigentlich gespielt?
In den beiden Grundschul-Wertungsklassen werden insgesamt neun Runden Schnellschach mit einer Bedenkzeit von jeweils 30 Minuten gespielt. Dabei stehen am Montag und Dienstag jeweils vier Runden auf dem Programm, bevor am Mittwoch die finale Runde folgt. Gerade für die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein durchaus intensives Programm.
Etwas anders läuft es in der WK II ab: Hier werden sieben Runden mit einer Bedenkzeit von 50 Minuten plus 10 Sekunden Inkrement pro Zug gespielt. Drei Runden am Montag, drei am Dienstag und die Schlussrunde am Mittwoch.
Gespielt wird in Teams — in den Grundschulklassen an vier Brettern, in der WK II sogar an sechs Brettern.
Schulen aus ganz Deutschland reisen an
Bereits am Sonntag füllte sich das Sauerlandstern Hotel nach und nach mit Schülerinnen, Schülern, Betreuenden und Trainerteams aus ganz Deutschland. Manche reisten dafür quer durch die Republik: Eine Betreuerin war beispielsweise noch beim Mädchenschachcamp in Stralsund im Einsatz und benötigte anschließend ganze neun Stunden bis nach Willingen.
Bis 18 Uhr waren die meisten Teams angereist, ehe am Abend die traditionelle Betreuer:innenbesprechung stattfand.
Für die Organisation hauptverantwortlich zeigt sich Schulschachreferent Helge Frowein. Unterstützt wird er von Heike Goldmund als Haupt-Schiedsrichterin, Harald Niesch als Turnierleiter der Grundschulen sowie Michael Nagel als Turnierleiter der WK II.
Dazu kommt ein großes Team aus Schiedsrichter:innen, Helfenden im Freizeit- und Verkaufsbereich sowie einem kleinen Öffentlichkeitsarbeitsteam, das über die Meisterschaft berichtet.
Aufregung vor der Eröffnung
Am Montagmorgen wurde es dann erstmals ernst: Pünktlich um 9 Uhr startete die erste Runde aller drei Wertungsklassen.
Vor der offiziellen Begrüßung gab es allerdings noch einen kurzen Schreckmoment: Das Mikrofon für die Eröffnungsansprache war plötzlich verschwunden und wurde zwischenzeitlich sogar als Fundsache abgegeben. Kurz vor Beginn tauchte es zum Glück wieder auf, sodass Heike Goldmund die Meisterschaft gemeinsam mit Helge Frowein offiziell eröffnen konnte.
Natürlich durfte dabei auch DSM-Maskottchen „Chessy“ nicht fehlen. Schnell bildeten sich lange Schlangen für gemeinsame Fotos — und nicht nur die Kinder wollten ein Erinnerungsbild mit dem beliebten Maskottchen.
Zwischen Spielsaal und Freizeithalle
Gespielt wird im großen Congress-Center des Sauerlandstern Hotels. Vom Hotel aus gelangen die Teilnehmenden durch einen Tunnel zunächst in den Analysebereich, bevor sich auf der linken Seite die große Freizeithalle öffnet.
Dort wird zwischen den Partien fleißig Fußball, Tischtennis und vieles mehr gespielt. Zusätzlich stehen Brettspiele für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereit.
Wer weiter Richtung Spielsaal läuft, kommt außerdem am Verkaufsstand vorbei. Dort werden zahlreiche DSM-Artikel angeboten — darunter erstmals auch die neue Chessy-Edition. Besonders beliebt sind erneut die DSM-T-Shirts und Pullover.
Im großen Spielsaal selbst treten schließlich alle drei Altersklassen parallel gegeneinander an. Zusätzlich gibt es eigene Angebote und kleinere Turniere für Ersatzspielerinnen und Ersatzspieler.
Neben der Konzentration an den Brettern sind auch immer wieder besondere Teamrituale zu beobachten. So stimmte sich die Europaschule Falkensee vor einer Runde gemeinsam ein: Die fünf Spieler bildeten einen Kreis und motivierten sich mit einer spielerischen Abklatsch-Runde für den anstehenden Mannschaftskampf.
Und sportlich?
Auch auf den Brettern ging es am ersten Turniertag bereits ordentlich zur Sache.
In der WK II wurden am Montag die ersten drei Runden gespielt. Nach einem langen Schachtag konnten dabei nur noch drei Mannschaften eine weiße Weste bewahren und alle ihre Kämpfe gewinnen. Mit jeweils 6 Mannschaftspunkten führen aktuell das Landesgymnasium für Hochbegabte Schwäbisch Gmünd (DWZ-Schnitt 1735), das Werner von Siemens Gymnasium Magdeburg (DWZ-Schnitt 1911) sowie das Emil von Behring Gymnasium aus Bayern (DWZ-Schnitt 1689) die Tabelle an.
Besonders beeindruckend präsentiert sich bislang das Werner von Siemens Gymnasium Magdeburg, das mit dem höchsten DWZ-Schnitt des gesamten Teilnehmerfeldes in die Meisterschaft gestartet ist.
In den beiden Grundschulklassen standen sogar bereits vier Runden auf dem Programm. In der WK G konnte dabei einzig die Schule am Pulverberg Bremen alle Mannschaftskämpfe gewinnen und führt die Tabelle folgerichtig mit 8 Punkten an. Das Team bringt dabei einen starken DWZ-Schnitt von 1369 an die Bretter.
Kurios: Auch in der WK G 1/2 heißt der alleinige Spitzenreiter Schule am Pulverberg Bremen. Mit ebenfalls 8 Punkten erwischte die Mannschaft aus der Hansestadt einen perfekten Start ins Turnier. Der DWZ-Schnitt liegt hier bei 702.
Damit bleibt es spannend, ob Bremen tatsächlich in gleich zwei Wertungsklassen gleichzeitig um den Deutschen Meistertitel kämpfen kann.
Freizeitprogramm sorgt weiter für Stimmung
Auch abseits der Bretter bleibt in Willingen einiges geboten. Neben der durchgehend geöffneten Freizeithalle mit Fußball, Tischtennis und zahlreichen Brettspielen stand am Abend unter anderem ein Tandemturnier für die WK II auf dem Programm.
Mit über zehn teilnehmenden Mannschaften entwickelte sich über insgesamt neun Runden ein unterhaltsamer und stimmungsvoller Wettbewerb, bei dem natürlich nicht nur die schachliche Qualität, sondern auch Kommunikation und Schnelligkeit gefragt waren.
Chess GirlsCamp 2002
Das war die innovative Zielsetzung des "Chess GirlsCamp 2002" vom 6. bis zum 8. September 2002 in Lünen.
Vierundzwanzig Mädchen waren in Zweierteams angereist. Ein Mädchen des Teams hatte bereits Schacherfahrungen, die jeweilige Partnerin sollte erst noch in die Tiefen des Schachs eingeführt...
weiterlesen20.07.-28.07.1990: Deutsche Meisterschaften 1990 (U15-U20) Münster
Deutsche Meisterschaft U13, Much 1990
Jugendeinzel 20.07.-28.07.1990, 9 Runden Schweizer System
| Pl. | Teilnehmer | Punkte | Wrtg |
| 1. | Ulrich Martin (NRW) | 7,5 | 52,5 |
| 2. | Daniel Fuhrmann (DDR) | 7,5 | 48,5 |
| 3. | Rene David (DDR) | 7 | 52 |
| 4. | Manuela Ahrens (DDR) | 7 | 49 |
| 5. | Andreas Hübner (Nieders.) | 7 | 46 |
| 6. | Andr... |
29.07.-10.08.1964: Deutsche Meisterschaften 1964 (West) Köln
18. Deutsche Meisterschaft der Jugend (West), Köln 1964
Jugendeinzel 29.07.-10.08.1964, Rundenturnier mit 16 Teilnehmern
| Pl. | Teilnehmer | Punkte | Wrtg |
| 1. | Robert Hübner (Köln) | 14,5 | |
| 2. | Georg Pollak (Bremen) | 10 | |
| 3. | Zell (München) | 8,5 | |
| 4. | Vielau (Braunschweig) | 8 | |
| Ernst (Karlsruhe) | 8 | ||
| 6. | ... |
xx.08.-xx.08.1964: Deutsche Meisterschaften 1964 (Ost) Lübbenau
Deutsche Meisterschaft der Jugend (Ost), Lübbenau 1964
Jugendeinzel xx.08.-xx.08.1964, Rundenturnier mit x Teilnehmern
| Pl. | Teilnehmer | Punkte | Wrtg |
| 1. | Manfred Schöneberg | 10,5 | |
| 2. | W. John | 9 | |
| 3. | Lutz Espig | 8 | |
| 4. | H. J. Kühnrich | 8 |
...
weiterlesen28.07.-10.08.1963: Deutsche Meisterschaften 1963 (West) Bad Schwalbach
17. Deutsche Meisterschaft der Jugend (West), Bad Schwalbach 1963
Jugendeinzel 28.07.-10.08.1963, Rundenturnier mit 16 Teilnehmern
| Pl. | Teilnehmer | Punkte | Wrtg |
| 1. | Robert Hübner (Köln) | 13,5 | |
| 2. | Keiter (Gelsenkirchen) | 9,5 | |
| 3. | Weichert (Essen) | 9 | |
| 4. | Kunsztowicz (Hamburg) | 9 | |
| 5. | Pfeiffer... |
29.07.-11.08.1962: Deutsche Meisterschaften 1962 (West) Kiel
16. Deutsche Meisterschaft der Jugend (West), Kiel 1962
Jugendeinzel 29.07.-11.08.1962, Rundenturnier mit 16 Teilnehmern
| Pl. | Teilnehmer | Punkte |
| 1. | Peter Ostermeyer (Bayern) | 13 |
| 2. | H. Neunhöffer (Württemberg) | 12 |
| 3. | Robert Hübner (Mittelrhein) | 10,5 |
| ... |
29.07.-12.08.1961: Deutsche Meisterschaften 1961 (West) Haslach
15. Deutsche Meisterschaft der Jugend (West), Haslach 1961
Jugendeinzel 29.07.-12.08.1961, Rundenturnier mit 16 Teilnehmern
| Pl. | Teilnehmer | Punkte | Wrtg |
| 1. | Peter Ostermeyer (Bayern) | 13,5 | |
| 2. | H. Neunhöffer (Württemberg) | 11,5 | |
| 3. | v. Golitschek... |
30.07.-14.08.1960: Deutsche Meisterschaften 1960 (West) Großrosseln
Jugendeinzel 30.07.-14.08.1960, Rundenturnier mit 16 Teilnehmern
Quelle: Engelhardts Schach-Taschen-Jahrbuch, 1962, S.117 (komplette Tabelle)
| Pl. | Teilnehmer | Punkte |
| 1. | Helmut Pfleger (Bayern) | 12,5 |
| 2. | Peter Staller (Hessen) | 12,0 |
| 3. | Rolf Bernhardt (Pfalz) | ...
16.08.-30.08.1959: Deutsche Meisterschaften 1959 (West) Heidenheim
Jugendeinzel 16.08.-30.08.1959, Rundenturnier mit 16 Teilnehmern
Quelle: Engelhardts Schach-Taschenjahrbuch, 1960, S.165 (komplette Tabelle)
| Pl. | Teilnehmer | Punkte |
| 1. | Rolf Bernhardt (Pfalz) | 11,5 |
| 2. | Schmid (Württemberg) | 10,5 |
| 3. | Helmut Pfleger (Bayern) | 10,5 | ...