Runde 3
In der Spitzenpaarung hatte Nordrhein-Westfalen gegen Bayern schon früh die Nase vorn. Am Ende ist der Lohn für den 5:3 Sieg die alleinige Tabellenführung mit 6 Mannschaftspunkten! Dazu beigetragen hat, dass sich Hessen und Baden am zweiten Tisch 4:4 unentschieden trennten und in der Tabelle mit 5 Mannschaftspunkten auf dem geteilten zweiten Platz liegen. Ebenfalls unentschieden endete die Begegnung Niedersachsen gegen Rheinland-Pfalz.
Sachsen-Anhalt schaffte gegen Württemberg einen denkbar knappen 4,5:3,5 Sieg bei nur einer Remispartie. Hamburg blieb seiner "Remis wird nicht gegeben"-Parole aus der Vorrunde treu. Das wurde gegen Berlin aber nicht belohnt, am Schluss konnten die Hauptstadtbewohner einen 5:3 Sieg einfahren. Für Thüringen II & Baden II war Schleswig-Holstein ein zu harter Prüfstein. Der Mannschaftskampf ging 5,5:2,5 an den Norden.
Thüringen und Sachsen trennten sich unentschieden. Rheinland Pfalz II & Saarland verlor 2,5:5,5 gegen Mecklenburg-Vorpommern. Das Gästeduell konnte Groot-Amsterdam 5:3 für sich entscheiden, während Ostbelgien immer noch auf seinen ersten Mannschaftspunkt wartet.
Freizeitprogramm
Das Freizeitprogramm musste leider wegen des suboptimalen Wetters ausfallen. Den freien Nachmittag nutzten einige Teams für Gruppenfotos. Ach ja, wer nicht beim Fototermin war und noch kein eigenes Foto eingereicht hat, möge Letzteres bitte zeitnah nachholen.
Kuriosa
Eine der ersten beendeten Partien wurde nicht durch Zeitüberschreitung sondern durch Zeitmesserbenutzungsbestrafung entschieden. Beim Turnier sind keine elektronischen Geräte zugelassen, dazu gehören neben Smartphones, Handys u.v.m. auch Smartwatches, was einem Spieler zum Verhängnis (Partieverlust) wurde. Tipp an die Spieler: elektronische Geräte nach Möglichkeit einfach auf dem Zimmer lassen!
Eine Mannschaft hatte keine Mannschaftsaufstellung abgegeben und brachte die falschen Spieler ans Brett (der Richtige wahr glücklicher Weise aber auch vor Ort). Das ist zum Glück direkt vor Rundenstart aufgefallen und hatte für die betreffende Mannschaft abgesehen von einer nicht ganz treffgenauen Vorbereitung keine direkten negativen Konsequenzen.
Möglicherweise wurde der gestrige Bericht ja genau gelesen, insbesondere von den "Zeitnotspezialisten" (auch wenn wir in diesem Turnier technisch gesehen gar keine Zeitnot haben können, aber ich schweife ab). Jedenfalls sind heute auffallend viele Uhren mit einer Bedenkzeit von 31 Sekunden gesichtet worden.
Aus nicht nachvollziehbaren Gründen hat eine Dame den Weg von Brett 3 nach 1 durch ein kurzes Flugmanöver zurückgelegt. Offenbar schien die Landung geglückt zu sein.
Ein Spieler mit Turm weniger wollte eine weit entfernte Figur ziehen. Sein Gegner interpretierte die entgegenkommende Hand als Aufgabe und schickte sich an einzuschlagen. Allerdings war dies nicht im Sinne des schlechter Stehenden und die Partie ging weiter.
Nicht nur der Wasserspender scheint nicht von Partieformularen lassen zu können, sondern auch der ein oder andere Spieler. In einer Paarung konnten sich gleich beide Kontrahenten nicht von ihren Originalen trennen. Möglicherweise meldete sich dann aber doch die Regelkenntnis, die Formulare sind inzwischen wohlbehalten bei der Turnierleitung angekommen.