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Deutsche Ländermeisterschaft Tag 1

Traditionellerweise startet die DLM mit einer Doppelrunde. Lest weiter um zu erfahren, was alles passiert ist!

 

Runde 1

Gleich zu Beginn gab es Probleme, nicht nur mit der Live-Übertragung, sondern auch mit außerschachlichen Skills. Gerüchteweise konnten gleich zwei Spieler die Aufgabe, ihr T-Shirt richtig herum anzuziehen, nicht erfolgreich meistern. Ob die Eröffnungsvorbereitung der beiden an Brett 1 besser gelaufen ist, ist leider nicht überliefert.

Bei bestem Schachwetter, gelegentlich auch als Dauerregen bezeichnet, konnte die erste Runde jedenfalls pünktlich starten. Es gab nur eine kampflose Partie, an den anderen Brettern wurde ordentlich gekämpft.

In der ersten Runde eines Turniers nach Schweizer System (obere gegen untere Hälfte) sind Favoritensiege die Regel, häufig mit sehr klaren Ergebnissen. Von der oberen Hälfte gab sich keine der Mannschaften eine Blöße. Württemberg (8:0 gegen Rheinland-Pfalz II & Saarland), Bayern (7:1 gegen Thüringen II und Baden II), Sachsen-Anhalt (7:1 gegen Schleswig-Holstein) und Niedersachsen (7:1 gegen Ostbelgien) fuhren die höchsten Siege ein. Lediglich bei Rheinland-Pfalz (4,5:3,5 gegen Groot-Amsterdam) wurde es knapp. Damit haben sich die Bundesländer gegenüber unseren beiden Gastmannschaften aus Belgien und den Niederlanden nicht gerade schachgastfreundlich verhalten.

 

Runde 2

Im Laufe der Nachmittagsrunde besserte sich das Wetter, selbst die Sonne ließ durchblicken, dass mit ihr in den nächsten Tagen noch zu rechnen sein könnte. 

In der ersten Tischreihe gewann Nordrhein-Westfalen souverän mit 5,5:2,5 gegen Rheinland-Pfalz. Letzteres Team konnte an den ersten fünf Brettern Remis sichern, danach aber kam nichts Positives mehr dazu.

Einen deutlichen Sieg konnte die Mannschaft aus Baden feiern. Sie setzte sich mit 6,5:1,5 gegen Sachsen-Anhalt durch.

An Tisch 3 wurde am längsten gespielt. Nach gut fünfeinhalb Stunden Spielzeit konnte Hessen Württemberg knapp mit 4,5:3,5 schlagen.  

Ähnlich knapp rang Bayern Berlin den Sieg ab, hier steht ein 5:3 zu Buche.

An Tisch 5 trennten sich Sachsen und Niedersachsen 4:4 unentschieden. Was auf den ersten Blick wie ein *sächsischer Friedensschluss aussehen könnte erweist sich bei näherem Hinsehen als 6 entschiedene Partien bei zwei Remisen.

Ebenfalls ein Mannschaftsremis konnte Mecklenburg-Vorpommern den favorisierten Thüringern abtrotzen. Hier wurde mit offenem Visier gekämpft, alle 8 Partien sind entschieden worden!

Hamburg ließ auch nicht mit sich verhandeln und gewann mit einem 5:3 die Oberhand gegen Groot-Amsterdam. 

An Tisch 8 konnte Thüringen II und Baden II gegen Ostbelgien mit 6,5:1,5 einen hohen Sieg nach Hause fahren.

Das andere gemischte Team, Rheinland-Pfalz II & Saarland, entführte dem favorisierten Schleswig-Holstein einen ganzen Mannschaftspunkt. Auch hier herrschte strenger Kampfgeist: kein Remis!

 

Kuriosa des Tages

Bereits am ersten Tag hatten sich zwei Spieler so in ihre Stellung verliebt, dass sie sie gar nicht mehr verlassen wollten und wiederholten die Züge.

Einige Spitzenbretter waren sehr schnell fertig, einige durch schnelle Siege, andere durch schnelle Remisübereinkünfte. Vielleicht hatten die Protagonisten sich in Duderstadt mit einer mysteriösen Sofia (die auf jeden Fall schon über 20 Jahre alt sein soll) treffen wollen?

Zwei Spieler kamen zu spät zum (pünktlichen!) Rundenbeginn und durften gleich auf 15 Minuten ihrer kostbaren Bedenkzeit verzichten. Das spornte sie nunmehr an, erste holten sie sich den Zeitvorsprung zurück und letztendlich auch die Partie. Beim zweiten Mal zu spät kommen ist die Partie aber trotzdem direkt verloren.

Apropos Bedenkzeit: Bereits mehrere Partien wurden durch Überschreitung derselbigen entschieden, was der Verfasser dieser Zeilen bedenkenlos als bedenklich empfindet.

Der Trinkwasserbehälter war von den daneben stehenden Partieformularen so begeistert, dass er zu lecken begann. Die Formulare konnten ob dieser Übergriffigkeit gerettet werden und befinden sich jetzt im Trockenraum. 

 

 

| Jugendarbeit

Ein be(geist)erndes Wochenende

Am Wochenende des 18.-19.11.2005 trafen sich über 60 begeisterte kleine Schachspielerinnen und Schachspieler in der Jugendherberge in Verden an der Aller, um die Landesmeister zu ermitteln. Für die ganz Kleinen unter acht Jahren wurde diesmal extra ein Rahmenprogramm von der Deutschen Schachjugend...

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| Jugendworkshop

"Ein Flotter Dreier" - Seminar im November 2005

"Ich fahre übers Wochenende zum Flotten Dreier!" Bei diesem Ausspruch machte wohl so mancher Außenstehende ein schockiertes und verwirrtes Gesicht. Aber "Ein Flotter Dreier" war es wirklich, das Seminar für Engagierte Jugendliche der Deutschen fkk-, Schützen- und Schachjugend: drei...

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Europameisterschaft U10 – U18 in Herceg Novi / Serbien & Montenegro

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| Mädchenschach

Das Girls-Camp in Niedersachsen

Girls Camp Niedersachsen- zum zweiten Mal ausgebucht!

 

Das muss ein anderer Landesverband erstmal toppen. Bereits zum zweiten Mal konnte die Niedersächsische Schachjugend (NSJ) fast 30 Mädels zum von der Deutschen Schachjugend initiierten Girls Camp einladen, das erstmals in Eigenregie von der...

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| International

Jugend-WM 18.-29.07.2005 in Belfort (Ende), Bernd Vökler

In den letzten hektischen Tagen musste die Berichterstattung leider hinten anstehen, Entschuldigung dafür! Die deutschen Starter bei der WM hofften quasi bis zuletzt auf eine Medaille.

 

Falko Bindrich verabschiedete sich leider in Runde 9 aus diesem Kreis. Er lehnte selbstbewusst ein Angebot...

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| International

JWM Belfort - Ergebnisse

Die neuen Weltmeister

 

Die Weltmeister 2005

Klasse Jungen   Mädchen

U10 Grover, Sahaj IND   Wang, Jue CHN

U12 Narayanan, Srinath IND   Arabidze, Meri GEO

U14 Le Quang, Liam VIE   Tairova, Elena RUS

U16 Lenderman, Alex USA   Muzychuk, Anna SLO

U18 Khairullin, Ildar RUS   Purtseladze,...

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| International

Erholsamer Ruhetag bewirkte keine Wunder, Oswald Bindrich

Der Ruhetag heißt nicht wegen der angeblichen Ruhe so. Auch Schach wird trainiert. Für die 7.Runde ist sonst ja wenig Zeit. Es wird keine Runde ausgetragen, deshalb Ruhetag. Wie an jedem anderen Tag sind die Kinder am Vormittag beim Trainer. Auch die Abfahrt und das Mittagessen verlaufen wie...

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| International

Jugendweltmeisterschaft in Belfort, Armin Sablewski

 

Nach einem Ruhetag am Sonntag geht es nun heute wieder mit einer Doppelrunde ans Brett. Ich konnte live vor Ort mit einigen Teilnehmern und Begleitern reden (Schöne Grüße an dieser Stelle auch vom deutschen Schiedsrichter Rainer Niermann, der findet, dass es wenige Handy-Klingel-Vorfälle...

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| International

Jugend-WM 18.-29.07.2005 in Belfort (3. Teil), Bernd Vökler

Zur Halbzeit der WM liegen die Medaillen für einige (wenige) Deutsche noch in Reichweite.

 

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| International

Jugend-WM 18.-29.07.2005 in Belfort (2. Teil), Bert Hollmann

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