Zum Hauptinhalt springen
 
| DLM, DLM 2026, Startseite

Deutsche Ländermeisterschaft Tag 1

Traditionellerweise startet die DLM mit einer Doppelrunde. Lest weiter um zu erfahren, was alles passiert ist!

 

Runde 1

Gleich zu Beginn gab es Probleme, nicht nur mit der Live-Übertragung, sondern auch mit außerschachlichen Skills. Gerüchteweise konnten gleich zwei Spieler die Aufgabe, ihr T-Shirt richtig herum anzuziehen, nicht erfolgreich meistern. Ob die Eröffnungsvorbereitung der beiden an Brett 1 besser gelaufen ist, ist leider nicht überliefert.

Bei bestem Schachwetter, gelegentlich auch als Dauerregen bezeichnet, konnte die erste Runde jedenfalls pünktlich starten. Es gab nur eine kampflose Partie, an den anderen Brettern wurde ordentlich gekämpft.

In der ersten Runde eines Turniers nach Schweizer System (obere gegen untere Hälfte) sind Favoritensiege die Regel, häufig mit sehr klaren Ergebnissen. Von der oberen Hälfte gab sich keine der Mannschaften eine Blöße. Württemberg (8:0 gegen Rheinland-Pfalz II & Saarland), Bayern (7:1 gegen Thüringen II und Baden II), Sachsen-Anhalt (7:1 gegen Schleswig-Holstein) und Niedersachsen (7:1 gegen Ostbelgien) fuhren die höchsten Siege ein. Lediglich bei Rheinland-Pfalz (4,5:3,5 gegen Groot-Amsterdam) wurde es knapp. Damit haben sich die Bundesländer gegenüber unseren beiden Gastmannschaften aus Belgien und den Niederlanden nicht gerade schachgastfreundlich verhalten.

 

Runde 2

Im Laufe der Nachmittagsrunde besserte sich das Wetter, selbst die Sonne ließ durchblicken, dass mit ihr in den nächsten Tagen noch zu rechnen sein könnte. 

In der ersten Tischreihe gewann Nordrhein-Westfalen souverän mit 5,5:2,5 gegen Rheinland-Pfalz. Letzteres Team konnte an den ersten fünf Brettern Remis sichern, danach aber kam nichts Positives mehr dazu. Einen deutlichen Sieg konnte die Mannschaft aus Baden feiern. Sie setzte sich mit 6,5:1,5 gegen Sachsen-Anhalt durch. An Tisch 3 wurde am längsten gespielt. Nach gut fünfeinhalb Stunden Spielzeit konnte Hessen Württemberg knapp mit 4,5:3,5 schlagen.  Ähnlich knapp rang Bayern Berlin den Sieg ab, hier steht ein 5:3 zu Buche.

An Tisch 5 trennten sich Sachsen und Niedersachsen 4:4 unentschieden. Was auf den ersten Blick wie ein *sächsischer Friedensschluss aussehen könnte erweist sich bei näherem Hinsehen als 6 entschiedene Partien bei zwei Remisen. Ebenfalls ein Mannschaftsremis konnte Mecklenburg-Vorpommern den favorisierten Thüringern abtrotzen. Hier wurde mit offenem Visier gekämpft, alle 8 Partien sind entschieden worden! Hamburg ließ auch nicht mit sich verhandeln und gewann mit einem 5:3 die Oberhand gegen Groot-Amsterdam. 

An Tisch 8 konnte Thüringen II und Baden II gegen Ostbelgien mit 6,5:1,5 einen hohen Sieg nach Hause fahren. Das andere gemischte Team, Rheinland-Pfalz II & Saarland, entführte dem favorisierten Schleswig-Holstein einen ganzen Mannschaftspunkt. Auch hier herrschte strenger Kampfgeist: kein Remis!

 

Kuriosa des Tages

Bereits am ersten Tag hatten sich zwei Spieler so in ihre Stellung verliebt, dass sie sie gar nicht mehr verlassen wollten und wiederholten die Züge.

Einige Spitzenbretter waren sehr schnell fertig, einige durch schnelle Siege, andere durch schnelle Remisübereinkünfte. Vielleicht hatten die Protagonisten sich in Duderstadt mit einer mysteriösen Sofia (die auf jeden Fall schon über 20 Jahre alt sein soll) treffen wollen?

Zwei Spieler kamen zu spät zum (pünktlichen!) Rundenbeginn und durften gleich auf 15 Minuten ihrer kostbaren Bedenkzeit verzichten. Das spornte sie nunmehr an, erste holten sie sich den Zeitvorsprung zurück und letztendlich auch die Partie. Beim zweiten Mal zu spät kommen ist die Partie aber trotzdem direkt verloren.

Apropos Bedenkzeit: Bereits mehrere Partien wurden durch Überschreitung derselbigen entschieden, was der Verfasser dieser Zeilen bedenkenlos als bedenklich empfindet.

Der Trinkwasserbehälter war von den daneben stehenden Partieformularen so begeistert, dass er zu lecken begann. Die Formulare konnten ob dieser Übergriffigkeit gerettet werden und befinden sich jetzt im Trockenraum. 

 

 

| Jugendaustausch

Vorbereitungsseminar Deutsch-Japanischer Jugendaustausch

Vom 25. bis 27. März fand in Fulda das Vorbereitungsseminar für die Regionalbetreuer und Dolmetscher des 38. Simultanaustausches statt. Überschattet von den aktuellen Ereignissen in Japan begann der Freitagabend nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellungsrunde mit einer Diskussion über die...

weiterlesen
| Patentlehrgang, Mädchenschach

Mädchenschachpatentseminar in Magdeburg

Vom 25.03. bis zum 27.03.2011 fanden sich im beschaulichen Magdeburg Interessierte aus ganz Deutschland ein, um gemeinsam Ideen und Anregungen zum Thema Mädchenschach zu besprechen.


Wie sicherlich bekannt ist, sind Mädchen beim Schach deutlich unterrepräsentiert. Den Ursachen sollte nun auf den...

weiterlesen
| Startseite, Verband

13.03. Podiumsdiskussion mit DSB-Vertretern auf der Jugendversammlung

weiterlesen
| Startseite, Vereinshilfe, Grünes Band

12.03. Grünes Band für Talentförderung - es geht um 5.000 Euro!

Der Wettbewerb das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung geht in sein 25. Jahr und ist eine unverrückbare Größe in der Förderung der Nachwuchsarbeit in Deutschland geworden. Der Dank gilt daher der Commerzbank, die auch 2011 diesen Wettbewerb mit 50 Preisen à 5.000 Euro finanziert.

 

Um einen...

weiterlesen
| Startseite, Schulschach, DSM

12.03. Macht mit bei der Schulschachmeisterschaft für Haupt- und Realschulen!

Bereits zum zweiten Mal richten wir eine offene Schulschachmeisterschaft für Mannschaften von Haupt- und Realschulen aus. Vom 13. bis 16. Mai findet diese Meisterschaft in Hamburg statt. Die Meisterschaft ist offen für alle Vierermannschaften dieser Schulformen. Die vier Spieler und ggf. der...

weiterlesen
| Startseite, Vereinshilfe

11.03. Bewerbt Euch fürs Zuschussprogramm 2011!

weiterlesen
| Jugendversammlung

Bericht zur Jugendversammlung in Halle-Neustadt 2011

Bei den Mitgliederzahlen macht es sich nur in ganz kleinen Schritten bemerkbar, die Deutsche Schachjugend wird weiblicher. Auf der Führungsebene hingegen wird dies immer deutlicher. Von elf Vorstandsämtern schaffte es das männliche Geschlecht nur noch sechs zu besetzen, fünf hingegen wurden vom...

weiterlesen
| Startseite, Schulschach

08.03. Andreas Plüg ist neuer Deutscher Lehrermeister

weiterlesen
| Startseite, Vereinshilfe

08.03. Qualitätssiegel für den SV Stuttgart-Wolfbusch

weiterlesen
| Jugendversammlung

Jugendversammlung 2011: Deutscher Schachbund - Wohin soll's gehen?

DSB-Vizepräsident Weyer und AKLV-Sprecher Bastian stellen sich den Fragen der Schachjugend

 

weiterlesen