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Das BFD Einführungsseminar der DSJ

Von ersten Kennenlernspielen über spannende Diskussionen bis hin zu gemeinsamen Kochaktionen: Beim BFD-Einführungsseminar der DSJ standen Austausch, Lernen und das Miteinander im Mittelpunkt. Neben vielen neuen Eindrücken und wichtigen Themen kamen auch der Spaß und die ein oder andere kleine Küchenpanne nicht zu kurz.

Am Montag begann unser BFD-Einführungsseminar mit einem Kennenlernspiel, bei dem wir uns als Gruppe erstmal etwas besser kennenlernen konnten. Danach besprachen wir, wie wir die nächsten Tage gemeinsam gestalten wollten. Da wir uns während des Seminars auch selbst um unser Essen kümmern mussten, wurde gemeinsam festgelegt, was gegessen wird und wer für das Kochen und Aufräumen zuständig ist. Dafür erstellten wir eine feste Liste, damit nicht immer die gleichen Personen die Aufgaben übernehmen, sondern jeder einmal etwas machen und dabei auch etwas dazulernen konnte. Natürlich musste für das Essen auch erstmal eingekauft werden. Dabei entstanden schon die ersten interessanten Missverständnisse. So wurde beispielsweise anstatt einer Gurke eine grüne Paprika gekauft. Ob das nun an einer missverständlichen Absprache lag oder einfach daran, dass jemand eine Gurke und eine Paprika nicht auseinanderhalten konnte, bleibt offen. Am Ende konnten wir aber trotzdem etwas Vernünftiges daraus kochen.

Am Dienstag ging es dann mit den ersten inhaltlichen Themen los. Zuerst beschäftigten wir uns mit den Rechten und Pflichten eines BFDlers. Dazu spielten wir ein Spiel mit vier verschiedenen Kategorien. Je nachdem, wie schwierig eine Frage war, konnte man 40, 60, 80 oder 100 Punkte erzielen. Die Fragen mussten entweder beantwortet oder, wenn man sich nicht ganz sicher war, erraten werden. Das Endergebnis war tatsächlich ziemlich deutlich. Wenn ich richtig schätzen müsste, ging das Spiel ungefähr 420 zu 120 aus. Jonas und ich hatten dabei allerdings einen gewissen Vorteil, da wir einige Antworten bereits aus der Geschäftsstelle kannten. Somit war das Spiel für uns teilweise etwas weniger ein Ratespiel.

Danach ging es mit der politischen Bildung weiter. Hier wurde es zeitweise etwas hitziger, da zwischen zwei bestimmten Parteien beziehungsweise deren politischen Positionen ziemlich stark diskutiert wurde. Die Diskussion zog sich dadurch eine ganze Weile, konnte am Ende aber geklärt werden. Anschließend wurde noch kurz über das Thema Wehrdienst gesprochen. Bei diesem Thema hatten wir allerdings größtenteils eine ähnliche Meinung, weshalb die Diskussion deutlich kürzer ausfiel.

Am Mittwoch beschäftigten wir uns zunächst mit dem Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Dabei ging es unter anderem darum, wie man seine Zeit mit Kindern und Jugendlichen sinnvoll gestaltet und worauf man dabei achten muss. Außerdem beschäftigten wir uns mit der Aufsichtspflicht. Ein besonders wichtiger Themenblock war die Prävention sexualisierter Gewalt. Dieses Thema hat auch im Schachsport eine hohe Priorität, da gerade im Umgang mit Kindern und Jugendlichen ein sicherer Raum geschaffen werden muss. Außerdem ist der Anteil an Mädchen im Schachsport immer noch relativ gering. Deshalb ist es umso wichtiger, Mädchen für den Schachsport zu gewinnen und dafür zu sorgen, dass sie sich in den Vereinen genauso wohl und sicher fühlen wie alle anderen.

Danach folgte das Wertespiel. Hier mussten wir uns zuerst aus 100 verschiedenen Karten zehn Werte aussuchen, die uns persönlich besonders wichtig waren. Danach ging es in Zweiergruppen weiter, in denen wir uns gemeinsam auf zehn Werte einigen mussten. Anschließend wurden die Gruppen immer größer. Erst Vierergruppen, danach noch größere Gruppen, bis wir schließlich als gesamte Gruppe zehn Werte finden mussten, auf die wir uns alle einigen konnten. Dabei stellte sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist, sich mit mehreren Menschen auf nur zehn Werte zu einigen, da jeder natürlich andere Vorstellungen und Prioritäten hat.

Am Nachmittag ging es dann zum Bouldern. Dabei hatten wir viel Spaß und konnten uns nach den teilweise ernsteren Themen des Tages noch etwas austoben. Auch beim Essen am Abend wurde es noch einmal spannend. Wir wollten eine Kürbissuppe für insgesamt 14 Personen kochen. Dass Kürbis schneiden allerdings deutlich mehr Arbeit macht, als man zunächst denkt, mussten wir dabei relativ schnell feststellen. Insgesamt dauerte die Zubereitung ungefähr drei Stunden. Während des Kochens kam es dann fast noch zu einer kleinen Katastrophe, als beinahe Wasser auf heißes Öl gekippt wurde. Zum Glück konnte das verhindert werden. Leo zeigte uns anschließend noch ein „Nicht nachmachen“-Video auf dem Beamer, in dem gezeigt wurde, was in einem solchen Fall passieren könnte. Dadurch wussten wir zumindest für die Zukunft, was man besser nicht machen sollte.

Der Donnerstag begann mit dem Thema Kommunikation. Dazu spielten wir ein Spiel, bei dem wir selbst erfahren konnten, wie schnell Missverständnisse entstehen können und wie wichtig eine klare Kommunikation ist. Das Spiel war dabei nicht nur interessant, sondern auch hilfreich, da man direkt sehen konnte, an welchen Stellen Kommunikation schiefgehen kann. Danach beschäftigten wir uns mit dem Thema Selbstmanagement. Hier ging es darum, wie wir unsere Zeit und Aufgaben während des BFDs sinnvoll organisieren können. Anschließend sprachen wir über unsere persönlichen BFD-Ziele. Jeder sollte sich überlegen, welche Fähigkeiten und Erfahrungen er bis zum Ende des BFDs erlernt beziehungsweise gesammelt haben möchte und was wir für unsere weitere Zukunft aus dem BFD mitnehmen wollen.

Zum Abschluss beschäftigten wir uns noch mit dem Thema Rhetorik. Dafür mussten wir unseren Schach- beziehungsweise Sportverein vor der Gruppe vorstellen. Dabei bekamen wir Rückmeldungen dazu, wie wir vor mehreren Menschen sprechen und wie wir unsere Präsentation verbessern können. Besonders wurde darauf geachtet, bewusster auf Gestik und Mimik zu achten. Dadurch wurde uns deutlich, dass nicht nur das Gesagte eine Rolle spielt, sondern auch, wie man etwas vor einer Gruppe präsentiert.

Am Freitag stand schließlich nur noch das Aufräumen auf dem Programm. Nachdem wir die ganze Woche gemeinsam gekocht, gegessen, gearbeitet und unsere Zeit verbracht hatten, funktionierte das Aufräumen erstaunlich gut. Vielleicht sogar besser, als wir es vorher gedacht hätten. Jeder wusste, was zu tun war, und so konnten wir das Tagungshaus relativ schnell wieder ordentlich hinterlassen. Damit ging eine abwechslungsreiche und interessante Seminarwoche zu Ende, in der wir nicht nur viel über unseren BFD und verschiedene wichtige Themen gelernt haben, sondern auch als Gruppe viele gemeinsame Erfahrungen sammeln konnten.

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German Jugendmasters 2015 in Apolda - Interview mit Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler

Vom 18.08.-20.08.2015 findet in Apolda die Vorrunde als Qualifikationsturnier für das German Jugendmasters statt, welches dann am 20.08.2015 beginnt und am 23.08.2015 endet. Das Jugendmasters ist ein Einladungsturnier für U16 und dient zur Wettkampfvorbereitung auf die Jugendeuropa- und...

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| DEM 2015

Blitzturnier U16 aufwärts

Mit 50 Mannschaften, auf die sich fünf Großmeister und unzählige weitere Titelträger verteilten, halten wir auch in diesem Jahr die Qualität und Quantität unseres traditionellen Mannschaftsblitzturniers auf dem gewohnt hohen Niveau.

 

 

Nach elf Runden am Donnerstagabend fiel die Entscheidung...

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| DEM 2015

Partie des Tages (5 und letzte): Abstimmung freigeschaltet!

Bis 21:00 Uhr kann im Internet oder direkt beim DSJ-Team (Öffentlichkeitsarbeit, Bulletin) für die drei neuen Partien gestimmt werden. Der siegreiche Spieler oder die siegreiche Spielerin wird hier in der Zeitung verkündet und am nächsten Tag vor der Runde mit einem Gutschein geehrt. Auch Vorschläge...

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Zwischenstand aus Willingen (9)

Heute Morgen spielten die Kleinen ihre 8. Runde, die Großen ihre 7. Runde. Vorentscheidungen sind gefallen und Nathalie Wächter aus der U16w hat bereits einen Podestplatz sicher. Im Folgenden das Wichtigste aus allen Altersklassen.

 

Am Spitzenbrett der U10 konnte sich Richard Bethke nach 81 Zügen...

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Florians Taktikblog (6)

1. Partie Schwarz am Zug gewinnt sehenswert

 

2. Partie Warum hat Weiß soeben die Partie eingestellt? Schwarz am Zug.

 

3. Partie Weiß am Zug erringt mit einer feinen Nuance entscheidenden Vorteil

 

4. Partie Bekannte Eröffnungsfalle. Schwarz am Zug gewinnt.

 

 

Bisherige Taktikblogs von...

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Florians Taktikblog (5)

Nach technisch bedingter Pause erfreut Euch Florian heute mit einem Doppelpack an Taktikaufgaben!

 

1. Partie Weiß am Zug gewinnt

 

2. Partie Weiß am Zug setzt Matt in 2. Leider hat Florian die Spielerdaten hierzu nicht mehr vorliegen. Wer diese Kombi gespielt hat, möge sich bitte im Öff-Büro...

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Partie des Tages (4): Abstimmung freigeschaltet!

Bis 21:00 Uhr kann im Internet oder direkt beim DSJ-Team (Öffentlichkeitsarbeit, Bulletin) für die drei neuen Partien gestimmt werden. Der siegreiche Spieler oder die siegreiche Spielerin wird hier in der Zeitung verkündet und am nächsten Tag vor der Runde mit einem Gutschein geehrt. Auch Vorschläge...

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Das neue DSB-Präsidium im Interview. Heute: Vizepräsident Verbandsentwicklung Uwe Pfenning

Im vierten und letzten Teil unserer Serie "Das neue DSB-Präsidium im Interview" stellt sich heute Uwe Pfenning, Vizepräsident Verbandsentwicklung des DSB, unseren Fragen.

 

 

Was sind die Ziele und Zukunftsthemen im deutschen Schachsport, was wollen Sie erreichen und welche Maßnahmen nehmen Sie...

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Abitur, und dann? Hochschulschach!

Seit Jahren schon freuen wir uns über die positiven Entwicklungen hierzulande hinsichtlich des Schul- und sogar Kindergartenschachs. Wenn die Kinder und Jugendlichen aber 18 werden, das Abitur machen und auch das DEM-Alter verlassen, wird dieser Trend derzeit jedoch leider nicht in die nächsthöhere...

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Zwischenstand aus Willingen (8)

Am heutigen Nachmittag spielten die Großen ihre 6. Runde, die Kleinen bereits ihre 7. Runde. Eine Punktausbeute von 100 % hat nun niemand mehr. Ein Blick auf die einzelnen Altersklassen:

 

Am Spitzenbrett der U10 konnte sich Richard Bethke gegen Alexander Krastev durchsetzen. Bao Anh Le Bui und...

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