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Ausbildung auf der Deutschen Meisterschaft

Parallel zur DEM fanden in Willingen drei Ausbildungsmodule statt. Sie waren Teil der Trainer:innenausbildung der DSJ.

Breitenschachpatent

Der Workshop „Breitenschachpatent“ der Deutschen Schachjugend stellte für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein äußerst gelungenes Seminar rund um die vielfältigen Themen des Breitenschachs und der Vereinsarbeit dar. Im Mittelpunkt standen zahlreiche praxisnahe Inhalte, die sich insbesondere mit Fragen der Mitgliedergewinnung, der Jugendarbeit, dem Ehrenamt, der Organisation von Vereinsangeboten sowie der nachhaltigen Entwicklung des Schachlebens beschäftigten. Dabei gelang es den Referenten Jörg Schulz und Jan Salzmann in besonderer Weise, theoretische Inhalte mit praktischen Erfahrungen aus dem Vereinsalltag zu verbinden.

 

Der Ablauf des Seminars war sehr gut strukturiert, die einzelnen Programmpunkte waren sinnvoll aufeinander abgestimmt und boten genügend Raum sowohl für fachliche Inhalte als auch für persönliche Gespräche und den Austausch untereinander, zum Beispiel in kleinen Arbeitsgruppen, die bei dem schönen Wetter auch auf der Sonnenterasse des Hotels durchgeführt werden konnten. Die angenehme Atmosphäre sorgte dafür, dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schnell wohlfühlten und offen miteinander ins Gespräch kamen. Gerade diese Mischung aus professioneller Organisation und gleichzeitig lockerer, freundlicher Stimmung wurde von vielen Beteiligten besonders positiv hervorgehoben.


Ein wesentlicher Bestandteil des Erfolges der Veranstaltung waren die äußerst kompetenten und engagierten Referenten. Diese überzeugten nicht nur durch ihr umfangreiches Fachwissen, sondern insbesondere auch durch ihre Praxisnähe und ihre verständliche Vermittlung der Inhalte. Viele der vorgestellten Konzepte, Ideen und Beispiele regten zu neuen Überlegungen und Projekten der eigenen Vereinsarbeit an. Dabei wurde stets darauf geachtet, die Teilnehmer aktiv einzubinden und Diskussionen zu ermöglichen, so dass ein lebendiger und abwechslungsreicher Austausch entstand.

Insgesamt hinterließ das Breitenschachpatent einen äußerst positiven Eindruck. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig engagierte Vereinsarbeit, moderne Ideen und ein intensiver Austausch innerhalb der Schachgemeinschaft für die Zukunft des Schachsports sind. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten zahlreiche neue Anregungen, praktische Ideen und wertvolle Erfahrungen mit in ihre Vereine nehmen. Damit leistete die Veranstaltung einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Breitenschachs und zur weiteren Stärkung der Vereinsarbeit im Schachbereich.

Die Teilnehmer sagen „Danke“ an das Referententeam Jörg Schulz und Jan Salzmann!

(Björn Thorben M. Jöhnke)

 

Mädchenbetreuerinnen-Ausbildung

In diesem Jahr kamen sieben Teilnehmerinnen zwischen 16 und 50 Jahren während der DEM in Willingen zusammen, um die Theorie-Phase der Ausbildung zu absolvieren. Dieser Teil der Betreuerinnen-Ausbildung wurde von Laura Schalkhäuser und Jörg Schulz durchgeführt.

 

Dass der Schachsport sehr männerdominiert ist, ist ja kaum zu übersehen und der DSB lieferte die konkreten Zahlen aus seiner Mitgliederverwaltung: nur etwa 10% der gemeldeten Mitglieder sind weiblich und die Quoten steigen nur sehr, sehr langsam.

 

Um diesem Problem entgegenzuwirken, wurden während des Workshops Ideen vorgestellt, wie mehr Mädchen für Vereine gewonnen und langfristig gehalten werden können. Dazu gehören beispielsweise Veranstaltungen ausschließlich für Mädchen oder kreative Begleitangebote rund um das Schachspiel. Solche Maßnahmen sollen einen geschützten Rahmen schaffen, damit Mädchen bestärkt werden um sich im überwiegend männlich geprägten Vereinsumfeld langfristig wohler fühlen zu können.

 

Ein weiterer Teil der Ausbildung bestand darin, ein Konzept für ein Mädchenschachcamp, dem Praxisteil der Betreuerinnen-Ausbildung, zu entwickeln. Die vielen kreativen Ideen, die gesammelt wurden, sollen natürlich auch umgesetzt werden und zwar in einem viertägigen Camp für Mädchen von 9 bis 14 Jahren vom 06.02.-11.02.27. Die genauen Informationen werden auf der DSJ-Website veröffentlicht.

Die Teilnehmerinnen der Mädchenbetreuerausbildung freuen sich schon auf viele begeisterte junge Schachspielerinnen.

(Charlotte Prokscha)

Schachtrainingspatent

Der Lehrgang „Schachtrainingspatent“ der Deutschen Schachjugend wurde von IM Frank Lamprecht und Jörg Schulz von der DSJ geleitet. Im Mittelpunkt standen insbesondere Methoden des Trainingsaufbaus sowie die didaktisch sinnvolle Vermittlung der verschiedenen Phasen einer Schachpartie – von der Eröffnung über das Mittelspiel bis hin zum Endspiel. Auch die Analyse von Partien sowie ein Simultanendspieltraining als Methodenbeispiel von Frank Lamprecht gegen alle Teilnehmer „am Brett“ war Seminarinhalt.

Die Veranstaltung zeichnete sich durch eine sehr angenehme Lernatmosphäre aus, die sowohl konzentriertes Arbeiten als auch einen offenen Austausch ermöglichte. IM Frank Lamprecht brachte mit seiner langjährigen Trainer- und Spielererfahrung einen äußerst großen Fundus an Tipps & Tricks für die taktischen Motive und die Schachstrategie mit, wovon alle Teilnehmer, insbesondere die C-Trainer „Kandidaten“, profitieren konnten.

Lehrgangsinhalte wurden nicht nur theoretisch erläutert, sondern stets anhand konkreter Beispiele am Demobrett und / oder an den Schachbrettern „greifbar“ gemacht. Dadurch erhielten die Teilnehmer zahlreiche schachliche Anregungen und Ideen für die (zukünftige) Trainerarbeit.

Sehr interessant war auch der eingebrachte Kurzvortrag von Michael Kotyk und Bahne Fuhrmann zum Thema „Wie kann ChessBase das Schachtraining unterstützen?“. In diesem Vortrag wurden die Vorteile und die Features von ChessBase für Schachtrainer dargestellt.

Alle Teilnehmer konnten viele neue Erkenntnisse, praktische Methoden und motivierende Ideen mitnehmen, die ihnen wertvolle Unterstützung für ihre zukünftige Arbeit als Schachtrainer bieten werden. Das Seminar „Schachtrainingspatent“ war ein äußerst gelungener Patentlehrgang aus dem Seminarportfolio der DSJ, der nicht nur für Trainerkandidaten interessant ist, sondern für jeden Schachinteressierten.

Vielen Dank an das Referententeam der Deutschen Schachjugend!

(Björn Thorben M. Jöhnke)

 

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