Zum Hauptinhalt springen
 
| TOP-Meldung, TOP Meldung, Mädchenschach, Startseite, Bekanntmachungen

Neues Projekt von DSB und DSJ: So soll der deutsche Schachsport weiblicher werden.

 

„Alle sind sich immer einig, dass wir auf allen Ebenen zu wenig Frauen im Schach haben, bei den Spielerinnen, Schiedsrichterinnen, Organisatorinnen und Funktionsträgerinnen. Wir wollen jetzt die Gründe dafür besser verstehen und Konzepte entwickeln, hier etwas zu ändern.“ (Ingrid Lauterbach, Präsidentin des Deutscher Schachbundes)

"Der Schachsport muss deutschlandweit weiblicher werden. Dieses Ziel verfolgen DSB und DSJ seit Jahrzehnten. Ein wirklicher Durchbruch ist dabei nie wirklich gelungen.“ (Niklas Rickmann, Vorsitzender der Deutschen Schachjugend)

 

Der Anteil der weiblichen Mitglieder beim Deutschen Schachbund liegt nur bei neun Prozent. Doch bei der Ursachenforschung, wann und warum Mädchen den Verein verlassen (oder gar nicht erst zum Schach finden) tappen im Grunde alle seit Jahren im Dunkeln. Der Deutsche Schachbund (DSB) und die Deutsche Schachjugend (DSJ) haben sich jetzt auf ein gemeinsames Projekt zur Förderung des Frauen- und Mädchenschachs geeinigt. Auftakt ist bereits an diesem Sonntag.

 

Ein Jahr Laufzeit - Förderung mit 10.000 Euro. Die Projektleitung haben Lilli Hahn, Tatjana Gallina, Karoline Gröschel und Jannik Kiesel

Der DSB hat Lilli Hahn, die auch im Women Council der Europäischen Schach-Union (ECU) aktiv ist und Tatjana Gallina, die im Schachverband Württemberg die Entwicklung von Frauen- und Mädchenschach fördern will, als Vertreterinnen in die Arbeitsgruppe entsandt. Von der DSJ sind Karoline Gröschel, Referentin für Mädchenschach, und Jannik Kiesel (stellvertretender Vorsitzender der DSJ) dabei. Das Quartett wird eigenverantwortlich Konzepte entwickeln und umsetzen – und hat dafür ein Budget von 10.000 Euro zur Verfügung gestellt bekommen.

Ziel ist die Stärkung des Mädchen- und Frauenschachs in Vereinen durch Austausch, Förderung und Entwicklung praxistauglicher Ideen – unter Einbeziehung der Basis (Vereine) und von Dritten wie der ECU und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Dabei soll der Austausch kontinuierlich erfolgen – und im Idealfall auch über das Projekt hinaus anhalten. Dies über den Aufbau eines Netzwerks interessierter Vereinsvertreter:innen.

„Das gemeinsame Projekt soll nicht nur Konzepte zur Veränderung erarbeiten, sondern vor allem ein neues Bewusstsein auf allen Ebenen schaffen“, sagt Niklas Rickmann: „Unser gemeinsames Ziel ist es, die Weiblichkeit im Schachsport, ob als Spielerin, als Schiedsrichterin oder als Funktionärin mittelfristig zu verdoppeln. Diese Herausforderung wollen wir als Schachjugend und Schachbund gemeinsam angehen - und mit dem gemeinsamen finanziellen Einsatz auch deutlicher fördern als je zuvor."

 

Es geht um mehr Spielerinnen, Schiedsrichterinnen, Funktionärinnen

Über mehrere Veranstaltungen, mindestens sechs regionale Konferenzen, soll Vereinen die Möglichkeit gegeben werden, in den Dialog mit den Mitgliedern der Arbeitsgruppe zu kommen. Kernfragen sind hierbei: Wie können bewährte Konzepte noch ausgeweitet werden? Wie können Mädchen und Frauen im Schach noch besser gefördert werden? Wie können Vereine schachbegeisterte Mädchen langfristig halten?

Ziel ist die Erstellung einer Sammlung von Ideen und Handlungsempfehlungen, die Vereinen als Hilfestellung dienen, neben der Schaffung weiterer Turnierangebote. Außerdem geht es darum, eine erhöhte Aufmerksamkeit und Sensibilisierung für die Herausforderungen des Mädchen- und Frauenschachs zu erreichen.

„Wir hoffen, messbare Erfolge zu erzielen“, sagt Ingrid Lauterbach, „das wäre für uns alle gut: Die Verbände und die Vereine.“ Die DSB-Präsidentin fügte hinzu: „Der Schachbund und die Schachjugend glauben fest daran, dass sich mit einem höheren Anteil an Frauen und Mädchen auch insgesamt die Atmosphäre im Schachsport verbessern würde. Wir kennen es ja aus dem Geschäftsleben: gemischte Teams sind erfolgreicher. Warum soll das für uns nicht gelten.“

Der Kickoff für das Projekt findet bereits am kommenden Sonntag statt. Da kommt die Arbeitsgruppe zum ersten Mal virtuell zusammen. Die Projektdauer ist auf ein Jahr ausgelegt, spätestens im Sommer 2026 sollen die Ergebnisse vorliegen. (mw)

Weitere Infos erhaltet Ihr unter

projekt-maedchenschach@deutsche-schachjugend.de

projekt-frauenschach@schachbund.com

| DEM 2015 Blog

Zwischenstand aus Willingen (8)

Am heutigen Nachmittag spielten die Großen ihre 6. Runde, die Kleinen bereits ihre 7. Runde. Eine Punktausbeute von 100 % hat nun niemand mehr. Ein Blick auf die einzelnen Altersklassen:

 

Am Spitzenbrett der U10 konnte sich Richard Bethke gegen Alexander Krastev durchsetzen. Bao Anh Le Bui und...

weiterlesen
| DEM 2015 Blog

Zwischenstand aus Willingen (7)

In der 6. Runde der Kleinen kam es zu einigen spannenden Paarungen. Wer kann weiter vom Titel träumen? Wer muss seine Ambitionen wohl endgültig begraben? Und wird Simon Li (U12) seine weiße Weste auch in die Nachmittagsrunde retten können?

 

In der U10 konnte sich Leopold Franziskus Wagner gegen...

weiterlesen
| DEM 2015

TanDEM am Freitag, 19:00 Uhr

Ein Dank an die Landesverbände Saarland und Mecklenburg-Vorpommern für die Ausrichtung des beliebten Nebenturniers! Gespielt wird am Freitag 19:00 im Foyer (Analysebereich), natürlich in Zweierteams, die sich bis Freitag 18:00 Uhr am Infopoint anmelden können. 

 

Turnierbeginn ist am Freitag um...

weiterlesen
| DEM 2015

Partie des Tages (3): Abstimmung freigeschaltet!

Heute, Mittwoch 27.05.2015, stellt Constantin wieder drei besondere Partien zur Auswahl. Noch bis 21 Uhr könnt ihr eure Stimme hier abgeben, dann werten wir den/die Tagessieger/in aus. Bitte beachtet, dass pro Person natürlich nur eine Stimme abgegeben werden kann!

 

Dank überlegter Partieführung...

weiterlesen
| DEM 2015 Blog

Zwischenstand aus Willingen (6)

Am heutigen Nachmittag hatten die jüngeren Altersklassen spielfrei, die Älteren spielten ihre 5. Runde. Nur noch zwei Spieler der ganzen DEM gehen danach mit weißer Weste auch noch in den morgigen Spieltag. Neben Simon Li (U12), der ja aber am Nachmittag auch gar nicht spielen musste, ist das Estell...

weiterlesen
| DEM 2015, Verband, Startseite

Das neue DSB-Präsidium im Interview. Heute: Vizepräsident Sport Klaus Deventer

Im dritten Teil unserer Serie "Das neue DSB-Präsidium im Interview" stellt sich heute Klaus Deventer, Vizepräsident Sport des DSB, unseren Fragen.

 

Was sind die Ziele und Zukunftsthemen im deutschen Schachsport, was wollen Sie erreichen und welche Maßnahmen nehmen Sie dazu zuerst in Angriff?...

weiterlesen
| DEM 2015 Blog

Florians Taktikblog (4)

Partie 4 sollte aus DEM:on bereits wohlbekannt sein - den Rest hat Florian im Laufe des Vormittags für euch eingesackt!

 

1. Partie Weiß am Zug gewinnt

 

2. Partie Schwarz am Zug gewinnt entscheidendes Material

 

3. Partie Kurze Verschnaufspause: Weiß am Zug gewinnt

 

4. Partie Schwarz am...

weiterlesen
| DEM 2015 Blog

Zwischenstand aus Willingen (5)

Die 5. Runde der Kleinen und 4. Runde der Großen sind gespielt. Nur Simon Li (U12), Alexander Rieß (U14), Raphael Lagunow (U16), Nathalie Wächter (U16w), Josefine Heinemann (U18w) und Estelle Morio (U25B) spielen noch mit weißer Weste. Was in den einzelnen Altersklassen passierte? Alles Wichtige...

weiterlesen
| DEM 2015, Bekanntmachungen

DEM im Fernsehen

Gestern 25.05 gab es einen Kurzbeitrag in der Hessenschau. Ausgestrahlt wurde die Senung um 19:00 Uhr. Im Internet steht die Sendung noch als Video zur Verfügung. Im Archiv der Hessenschau. Hier finden Sie aktuell das Video. Ab 10:09 Minuten beginnt der Beitrag über die DEM.

Carsten Karthaus

weiterlesen
| DEM 2015

Die Tore schließen wieder!

Kaum kommt die DEM so richtig in Fahrt, ist das erste Turnier auch schon wieder vorbei. Nach drei Tagen Halt beim Kika-Turnier macht sich die Kutsche mit den tapferen Rittern und anmutigen Burgfräulein auf den Weg, allerdings hinterlassen diese einen bleibenden Eindruck auf der Burg. Gestern gaben...

weiterlesen