DVM 2025 U16w: Entscheidung vertagt
Der dritte Spieltag startete mit einem echten Knaller, SV Königsjäger Süd-West gegen SG Königskinder Hohentübingen hieß die Spitzenpaarung - doch das Duell fand keinen Sieger.
Es war ein Match, bei dem man die Spannung in Spielsaal förmlich spüren konnte. Am ersten Brett hatte beide Spielerinnen ihre Chancen auf den Sieg, doch schließlich endete die Partie Remis. Am zweiten Brett standen die Chancen lange sehr gut für Hohentübingen, doch auch hier gelang der finale Schlag nicht, noch ein Unentschieden. Am dritten Brett gelang es Linnea John einen frühen Fehler ihrer Gegnerin auszunutzen. Es folgten hier noch lange und erbitterte Kämpfe mit vielen Versuchen ihrer Gegnerin, um das Blatt noch zu wenden. Doch die Königsjägerin ließ sich ihren verdienten Punkt nicht nehmen. Am 4. Brett profitierte Tatiana Moldovan von einem gewagten Versuch ihrer Gegnerin. Da dieser nicht aufging, konnte sie hier den vollen Punkt für Hohentübingen einstreichen. Das Mannschaftsergebnis 2:2 und die Spannung im Turnier noch maximal.
Während der ersten Runde des Tages fing es in Chemnitz an zu schneien, sehr zur Freude der Teilnehmerinnen. Die Mittagspause wurde ausgiebig im Freien genutzt, etwas zum Leidwesen der Jugendherberge. Der eine oder andere Schuh landete während der 2. Runde auf dem einen oder andere Stuhl. In einem spezifischen Fall sorgte dies sogar dafür, dass der Stuhl getauscht werden musste, da es keiner anderen Teilnehmerin mehr zuzumuten war darauf noch Platz zuzunehmen.
In der Zwischenzeit wurden allerdings auch Partien gespielt. Hier gelang dem SC Garching fast noch eine Sensation. Die Königskinder aus Hohentübingen strauchelten etwas und das 2:2 lag auf den Brettern. Doch die Hohentübingerinnen schafften das Blatt noch zu wenden und mit einem knappen 2,5:1,5 den Sieg zu erringen.
Unterdessen zweifelt der Turnierorganisator inzwischen an der Wahl des Orangensafts als Getränkeversorgung. Schließlich ist es das einzige Getränk, welches bisher unangetastet blieb. Die Nummer 1 bleibt die Cola, dicht gefolgt von Apfelsaft. Der Abend klang dann noch musikalisch aus, als eine der Teilnehmerinnen das Klavier auf der Empore entdeckte und uns mehr als zwei Stunden mit ihren Künsten verzückte. Das Turnierteam dankt dieser musikalischen Unterstützung ihrer Arbeit!
Der Ausblick auf morgen verspricht weitere spannende Kämpfe im Vorderfeld. Viele Teams können sich noch Chancen auf eine Podestplatz ausrechnen und werden diesen Weg von ihren Gegnerinnen sicherlich nicht leichtgemacht bekommen, da diese die Chance auf ähnliche Ambitionen wittern. Es bleibt also spannend.
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