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Bergfest im hügeligen Willingen-DEM-Zirkus

Während die ersten Kinder des KiKA Turniers ihre Koffer bereits gepackt haben und abgereist sind, startet die U8 und U8w. Die wichtigsten Turniere der DEM wurden ebenfalls ausgetragen, beim U14 und Ü14 Blitz konnten Groß und Klein beweisen, was wirklich hinter ihren schachlichen Fähigkeiten steckt und wer lediglich triste Theorie auswendig gelernt hat. Das Schulschachpatent startet und der „Mütter ans Brett Kurs“ wird aufgrund des Erfolgs in zwei Räumen parallel angeboten. Ganz schön viel los. Doch bei all dem Trubel sollte man nicht vergessen, dass eine solche DEM kein Sprint sondern ein Marathon ist. Für manche wiederum ist es jedoch der Sprint zum Eiswagen, der wirklich zählt! Auf eine gute zweite Hälfte!

U10w - Sara Vignesh setzt sich an die Spitze!

Nach vier spannenden Runden hat sich das Feld in der Altersklasse U10w sortiert – und eine neue Spitzenreiterin gefunden: Sara Vignesh bezwang in einem wichtigen Duell Sona Bashirova und übernimmt damit die alleinige Tabellenführung mit starken 4 Punkten aus 4 Partien.

Dicht auf den Fersen bleiben ihr Sally Elsayed Esam und Varvara Sigacheva, die beide bei 3,5 Punkten stehen und weiter im Rennen um den Titel sind. Das verspricht Spannung pur – denn morgen steht eine entscheidende Doppelrunde auf dem Programm!

Besonders im Fokus: die direkten Duelle Sara gegen Sally und Varvara gegen Sona. Hier könnte bereits eine Vorentscheidung im Titelkampf fallen.

U10 - Favoriten weiter vorne! Konstantin Müller und Aadith Ranganathan weiter ohne Punktverlust!

In der vierten Runde trafen mit Aadith und Oscar Reese zwei starke Spieler aufeinander – beide mit solidem Repertoire, aber auch mit Mut zu neuen Ideen.

Die Partie begann mit der Moskauer Variante im Sizilianer – ruhig, strategisch, beide Seiten entwickelten sich sauber. Bis Zug 14 war alles im Gleichgewicht, aber dann fing es an zu wackeln.

Aadith spielte 14. Se3?!, was ein bisschen planlos wirkte – da wäre mehr drin gewesen. Doch Oscar revanchierte sich mit 14...Lc8?! – ein Zug zurück ohne echten Grund. Trotzdem stand Schwarz kurz darauf sogar besser – bis 18...d5?? kam. Das war der Knackpunkt der Partie: Statt mit f5 voll anzugreifen, öffnete Oscar die Stellung unnötig – und das nutzte Aadith clever aus.

Von da an war's ein langsamer aber sicherer Umschwung: Beide spielten weiter mit kleinen Ungenauigkeiten, aber Aadith hielt den Druck hoch. Spätestens ab 30. Rxd4! übernahm er komplett die Kontrolle – taktisch sauber und ruhig runtergespielt.

Mit f7+ in Zug 37 war dann Feierabend – der schwarze König kam nicht mehr raus.

Drei weitere Verfolger mit 3,5 Punkten sind den beiden dicht auf den Fersen, es bleibt spannend!

 

U12w - NRW führt das Feld an! 4 Spielerinnen mit 3,5 aus 4

Es ist passiert, keine Spielerin steht mehr mit 100% Punkteausbeute da, Lilian Schirmbeck, Daria Shynkar, Mariia Bohatyrova und Yuefan Chen führen das Feld zusammen mit jeweils 3,5 Punkten an.

Es bleibt sehr spannend in dieser Altersklasse, wir freuen uns auf die morgige Doppelrunde!

 

U12 - Zwei Spieler noch ohne Punktverlust!

In der Spitzenbegegnung der vierten Runde trafen mit Justin Michael Fadeev und Anton Belin zwei nominell gleichstarke Spieler aufeinander – beide mit einer Elo um 2060. Es entwickelte sich eine theoretisch anspruchsvolle Partie in der Sizilianischen Verteidigung, genauer der Scheveninger Variante mit dem typischen Aufbau des Englischen Angriffs.

Eröffnungsphase – Solide bis riskant

Beide Spieler folgten zunächst den gängigen Mustern der Scheveninger Hauptvariante. Weiß wählte mit 6.Le3 und 7.f3 einen typischen Aufbau, bereit für den späteren Bauernsturm am Königsflügel. Schwarz antwortete mit dem typischen ...b5 und versuchte Gegenspiel am Damenflügel zu initiieren.

Mit 9.Sa4 begann Weiß allerdings einen fragwürdigen Plan. Die Idee, den Bauern auf b4 mit 10.Dxb4?! zu schlagen, bringt kurzfristig Materialgewinn, ignoriert aber wichtige Entwicklungsprinzipien – insbesondere die Königssicherheit. Laut Engine hätte 0-0-0 stattdessen klaren Vorteil gebracht.

Mittelspiel – Ungestümer Materialdrang wird bestraft 

Nach 10...d5 startete Schwarz einen energischen Gegenstoß im Zentrum. Weiß versäumte es, die Notbremse zu ziehen, und entwickelte weiter nur halbherzig. Insbesondere 12.fxe4?! und 13.Ld3?! verschärften die Lage unnötig. Der weiße König blieb im Zentrum, während Schwarz rasch Initiative erlangte.

Nach 14...Dh4+ wurde klar: Schwarz hat die Kontrolle übernommen. Spätestens nach 16.O-O-O?!, bei weiterhin offener e-Linie, war Weiß in großen Schwierigkeiten. Der fatale Patzer folgte mit 20.Sf5?, einem ideenlosen Figurenopfer ohne ausreichende Kompensation. Nach 20...exf5 war die Partie faktisch entschieden.

Endspiel – Technisch sauber zum Sieg

Anton Belin zeigte in der Folge starke Technik. Trotz der Tatsache, dass das Materialverhältnis lange nicht eklatant war, nutzte er seine dominierende Stellung hervorragend aus. Mit einem Turmpaar, aktiven Leichtfiguren und freiem Spiel gegen den unkoordinierten weißen König forcierte er Schritt für Schritt die Entscheidung.

Weiß stemmte sich mit Läufermanövern, Bauernvorstößen und einem verzweifelten Angriff am Königsflügel (z. B. 32.g4) gegen die Niederlage, doch die Verteidigung war zu löchrig. Nach 33.b4? war der entscheidende Fehler gemacht – der Mattangriff ließ sich nun nicht mehr aufhalten. Berlin gewann mit einem kraftvollen Angriff am Damenflügel, der in einer sehenswerten Kombination mit 34...Txa2+ und Turmverdopplung gipfelte.

Zwar ließ Anton die sofortige Mattführung aus, aber seine Stellung blieb unangreifbar, und nach mehreren präzisen Zügen war auch das Endspiel mit Mehrfigur und aktiven Schwerfiguren souverän zu gewinnen. Das finale Manöver mit 43...Lf5+ besiegelte das Schicksal von Weiß.

Fazit

Eine Partie mit lehrreichem Charakter: Justin Fadeev zeigte viel Mut, doch vernachlässigte dabei die elementaren Regeln der Eröffnungssicherheit. Anton dagegen nutzte seine Chance eiskalt, verwertete seinen Vorteil mit großem Selbstbewusstsein und holte sich verdient den vollen Punkt.

Auch weiterhin ganz oben dabei ist Mykhaylo Nezhyvenko, welcher sich gegen Mitfavorit auf den Titel Yunqi Li durchsetzen konnte.

Morgen wird es also spannend, wenn die beiden mit voller Punktzahl Mykhaylo und Anton direkt aufeinandertreffen!

 

U14w - Raffinierter als Zuckerwatte

Nicht lange dauerte es, bis Christina Jordan ihrer Gegnerin Cosima Thien-An Wagner die Raffinesse von Zwischenzügen exemplarisch erläutern konnte. Nach diesem war es keine Frage der Zeit, bis Cosmias König unter Platzangst litt und sie prophylaktisch resignierte. Paula Czäczine konnte ihren Fauxpas korrigieren und gegen Laura Marie Rössling gewinnen, wodurch sie sich in ein fünfer-Verfolgerinnenfeld mit je drei Punkten einreiht. Christina wird in Runde 5 nun von Valerie Komar gefordert.

U14 - Isolani

Auf den Isolani von Neil Albrecht schein sich Thanh an Nguyen zu sehr konzentriert zu haben. Denn nach einem eleganten Springeropfer rotierte Thanhs König bis ins Matt, was er sich jedoch nicht ganz zeigen lassen wollte, ganz zum Unmut von Neils g-Bauern. Nachfolgend konnten Alfred Nemitz und Arthur Herrmann ihren Favoritenrollen gerecht werden. Mit Alfred wartet nun auch die nächste Prüfung auf Neil. Ob er diese meistern kann?

U16w - Ein Fingerzeig?

In der U16w konnte Riyanna Müller ihrer Favoritenrolle gerecht werden und eine umkämpfte Partie in der Zeitnotphase für sich entscheiden. Parallel konnte Sarah Neininger ihre starken Ambitionen unterstreichen, indem sie die offene Königsstellung von Polina Bezsonna mit einer galanten Taktik niederriss. In Runde fünf könnte mit dem direkten Duell nun eine kleine Vorentscheidung anstehen.

 

U16 - Last but not Least

Zu guter Letzt reißt auch Mykola Korchynskyis Serie, der sich nach einem taktisch anspruchsvollem Mittelspiel recht schnell auf eine faire Punkteteilung mit Emil Frederick Schuricht einigt. Damit rückt das gesamte Verfolgerfeld wieder näher an die Spitze und es eröffnen sich diverse neue Möglichkeiten. Mykola muss sich in Runde 5 gegen Philipp Leon Klaska behaupten, während Emil gegen Levi Malinowsky ran muss.

U18w - das Feld rückt zusammen

Vom Spitzentrio gewann niemand, so dass das Feld aufrücken konnte. In einer Partie, die auch anders hätte ausgehen können, trennten sich Nora Heidemann und Helena Neumann Remis. Madiha Fock wiederum nutzte die Gelegenheit zu beiden an die Spitze aufzuschließen, indem sie die Dritte im Spitzenbunde, Ana-Maria Bursan, bezwang und ihren bisherigen Spitzenplatz einnahm.

Mit Sxf6! knackte Madiha hier die Stellung und schnappte sich den ganzen Punkt.

Hinter dem Spitzentrio mit 3,5 Punkten haben sich vier Spielerinnen mit 3 Punkten eingefunden, darunter auch die beiden Topgesetzten. Das Feld bleibt dicht beieinander!

U18 - Steht in Runde fünf die Vorentscheidung an?

In Runde fünf kommt es zum Favoritenduell. Die beiden Erstgesetzten und amtierenden Deutschen Meister U16 bzw. U18, Johannes von Mettenheim und Vadym Petrovskiy, treffen aufeinander. Nach vier Runden stehen sie an der Tabellenspitze, mit einem leichten Vorteil für Johannes, der bisher perfekt punktet und einen halben Punkt Vorsprung vor Vadym hat.

Auf dem Weg zu diesem Duell mussten beide heute ihre Gegner bezwingen. Und das taten sie jeweils stark und souverän. Vadym leitete seinen Sieg durchaus sehenswert ein.

Mit 16...Sxf2 setzt Schwarz zu einem korrekten Figurenopfer an. Weiß kann die Stellung auf dem Papier noch halten, dafür hätte es aber äußerster Präzision bedurft.

Johannes wiederum konnte seine Partie, in der er seinen Gegner an beiden Flügeln bearbeitete mit einem schönen taktischen Schlag beenden. (siehe Analyseecke)

Nun dürfen wir gespannt auf Runde 5 sein. Ein Sieg von Johannes käme einer Vorentscheidungs gleich, bei allen anderen Ergebnissen bleibt die DEM U18 offen!

ODJM A - Martin Kololli als Einziger perfekt

Aus fünf Spitzenreitern wurde einer! Martin Kololli ist nicht nur Setzlistenerster, sondern nun auch Tabellenerster. In einer Partie, die in die Kategorie „kleinen Vorteil Stück für Stück ausgebaut“ fällt, konnte er sich im Turmendspiel schlussendlich seinen vierten Sieg sichern.

Der d-Bauer, sollte nicht nur im Mittelspiel eine zentrale Rolle im weißen Druckspiel einnehmen. Auch 20 Züge später war im Endspiel der entscheidende MVP, der die Partie mitentscheiden sollte.

Im Nacken sitzen Martin nach seinem Sieg fünf Verfolger. Im direkten Duell kriegt er es morgen im Duell der beiden Setzlistenersten mit Samuel Weber zu tun.

ODJM B - Im Trio voran!

Die ODJM B konnte sich einigen und birgt ein Trio mit 4/4 Punkten. Max Lieb, Chidera Aguike und Linnea John konnten sich in Runde vier durchsetzen und führen jetzt gemeinsam die Riege an. Hier kommt es morgen zu einem Schlesweig-Holstein Duell an Brett 1, bei denen sich Max und Chidera näher messen können, während Linnea gegen Lennart Tabales, einen von vier Spielern mit 3.5 Punkten, antreten darf. Es geht also voran!

ODJM C - Lene Marie und Diana an der Spitze!

Ja was ist denn hier los?! Lene Marie Lange und Diana Trush führen im C-Turnier überzeugend das große Teilnehmerfeld an. Dahinter folgen 6 Spieler:innen mit je 3,5 Punkten, davon ganze drei aus Brandenburg, wildes Ding. 

Morgen gehts dann weiter mit Runde 5 und 6 und auch dem direkten Duell zwischen Lene Marie und Diana, Spannung garantiert!

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Leistungssportreferent Andreas Jagodzinsky im Interview zur Kadernominierung

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Vom Schulschach in den Verein - Interview mit dem TV Tegernsee

1.) Seit wann gibt es Schulschacharbeit in Eurem Verein und wie hat es angefangen?

 

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DOG Fair Play-Preis „Jung, sportlich, FAIR“

Die Fair Play-Initiative der Deutschen Olympischen Gesellschaft e. V. (DOG) schreibt auch dieses Jahr wieder den Fair Play-Preis „Jung, sportlich, FAIR“ aus.

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DEM 2018: Informationen zur Freiplatzvergabe der 1. Runde

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Am 23. November 2017 wurde der Verein Kinderschach in Deutschland e.V. als Verein des Jahres im Bundesland Sachsen-Anhalt mit dem 21. Unternehmerpreis des Ostdeutschen Sparkassenverbandes geehrt.

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45. Deutsch-Japanischer Simultanaustausch – Out-Maßnahme vom 23.07.-09.08.2018

Bist Du bereit, Dich mit anderen sportbegeisterten Jugendlichen auf eine einmalige Reise ins Land der aufgehenden Sonne zu begeben?

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Deutscher Lehrermeister wurde Torsten Lang

Im Anschluss an den 10. Schulschachkongress nahmen noch knapp 30 Lehrerinnen
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Hans-Böckler-Realschule Fürth ist nun „Deutsche Schachschule“!

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