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| Schulschachkongress, Schulschach

17. Deutscher Schulschachkongress in Knechtsteden voller Erfolg

Marco Bode im Schachtalk, Rekordteilnehmerzahl, begeisterte Schülerinnen und Schüler beim Training mit Schach-Großmeister Artur Jussupow

Am Norbert-Gymnasium Knechtsteden (NGK) ging es am Wochenende drei Tage lang um Schulschach.

Zum Kongressauftakt war Bremens Fußballikone und Europameister Marco Bode zu Gast. Zwischen 1989 und 2002 spielte er 379 mal für Werder Bremen und erzielte 101 Tore. 40mal war Marco Bode für die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft im Einsatz.

Am Freitagabend stellte Marco Bode im lockeren Talk mit Jörg Schulz, Vorsitzender der Deutschen Schulschachstiftung, die Bremer Schulschachinitiative „Schach macht schlau“ vor. Marco Bode ist passionierter Schachspieler. Seit seiner erfolgreichen Fußballerkarriere engagiert er sich sozial. Schülerinnen und Schüler liegen ihm besonders am Herzen.

Marco Bode unterstützt die Initiative „Das erste Buch“. Diese fördert die Schreib- und Lesefähigkeiten von Grundschülern. 2018 entstand aus diesem Projekt heraus die Idee, mit Hilfe des Schachspiels die Entwicklung von Kindern weiter zu fördern. Unter dem Motto "Schach macht schlau" wurde Schach als Schulfach in Bremen und Bremerhaven an Grundschulen etabliert. Seitdem haben Kinder jede Woche eine Stunde Schach im regulären Unterricht, komplett ausgestattet mit Arbeitsheften, Schachspielen und Lernsoftware.

Die Schach-Software kommt vom Hamburger Unternehmen ChessBase. Rainer Woisin gesellte sich zu Marco Bode und Jörg Schulz, um die Software „Fritz & Fertig“ vorzustellen, die an den Schulen zum Einsatz kommt.

Zum Abschluss ergänzte Schach-Olympiasieger und Trainerlegende Artur Jussupow das Podium. „Durch Schach lernt man, wie man lernt, gerade während der Kindheit“ so Jussupow. “Schach ist ein Modell für Lernen“ so Artur Jussupow weiter. „Ich würde mir wünschen, dass Schach Teil des schulischen Bildungssystems wird, wie in Bremen.“

Vor der Podiumsdiskussion hatten Schulleiter Johannes Gillrath, Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld und die stellvertretende Landrätin Angela Stein-Ulrich die prominenten Gäste und über 120 Besucherinnen begrüßt. Alle zeigten sich sehr interessiert an der Bremer Schulschachinitiative.

Rekordteilnehmerzahl

130 Kongressteilnehmende aus Deutschland, Österreich, Luxemburg, Schweiz, Finnland und den Niederlanden waren in Knechtsteden zu Gast, so viele wie noch nie. Auch das erstmals angebotene kostenlose Schülertraining kam gut an. Gut 60 Schülerinnen und Schüler aus dem Rhein-Kreis Neuss waren dabei. Artur Jussupow und Trainer der Schach-Gemeinschaft Porz leiteten das Angebot. Die meisten Schülerinnen und Schüler kamen vom Gastgeber Norbert-Gymnasium.

Die Schülerinnen und Schüler des Norbert-Gymnasiums waren auch an anderer Stelle aktiv am Kongresswochenende. Am Freitag wurden erstmals die NGK-Meisterschaften im Schach mit Unterstützung des Schachklubs Worringen ausgetragen. Das Cateringteam der Schule sorgte für die Verpflegung der Kongressteilnehmenden, Solisten der NGK-Musikklasse für das musikalischeRahmenprogramm. Die Jazz-AG spielte Samstagabend bei der Schachpädagogischen Nacht. Auch aus der Lehrerschaft engagierten sich viele bei der Veranstaltung und trugen zum Erfolg dabei.

Dieses Engagement freut den Neusser Sportmarketingexperten Dirk Schröter. Dirk Schröter ist seit 2007 für die Norbert-Akademie des NGK und die Deutsche Schachjugend als Dozent und Berater tätig. Dirk Schröter hat die beiden Partner für den Kongress zusammengebracht, die Netzwerkarbeit vor Ort koordiniert und die Kommunikation zusammen mit Walter Rädler, dem Vize-Vorsitzenden der Deutschen Schulschachstiftung und Botschafter der Europäischen Schachunion verantwortet.

Pressekontakt:

Deutsche Schulschachstiftung: Dirk Schröter, Mail: schroeter@dssportmarketing.de, Tel.: 02137- 103- 923, Mobil: 0172 - 23 23 769

Norbert-Gymnasium Knechtsteden: Lukas Rambo, Mail: rambo@nobert-gymnasium.de, Tel.: 02133 -53 18 0 (seit dieser Woche in Elternzeit)

Fotos (Dirk Schröter):

1. Marco Bode (rechts) im Gespräch mit Jörg Schulz (Vorsitzender Deutsche Schulschachstiftung)

2. Artur Jussupow, Jörg Schulz, Rainer Woisin, Marco Bode, Erik Lierenfeld und Angela Stein-Ulrich

(von links nach rechts)

3. Gut besuchter Friedrich-Spee-Saal bei der Podiumsdiskussion mit Marco Bode

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