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DVM 2024 - Runde 3 & 4 in Sebnitz (U20w, U16)

Runde 3
Am eisigen Samstagmorgen, aber mit bester Laune, starteten die Spieler und Spielerinnen erneut um 8:30 Uhr in ihre Partien. Übrigens, viele Grüße aus dem höchst gelegenen und kleinsten Veranstaltungsort!

In der U20w gingen in dieser Runde ganze drei von fünf Paarungen mit einem 2:2 auseinander. So gab unter anderem der Titelfavorit Elmshorner SC 1896 einen Mannschaftspunkt gegen den Setzplatzlistendritten SC Garching 1980 ab. Während an Brett 1 die Elo-schwächere Lisa Adelhardt (1807) die Stellung halten und Ornella Falke (2019) ein Remis entlocken konnte, endete an Brett 3 (Jamie Frowein (1690) gegen Susanna Margaryan (1718)) nach kurzer Überlegung ein ungleichfarbiges Läuferendspiel mit 0,5:0,5. An Brett 2 konnte sich Enna Evering (1784) gegen Emily Alferova (1696) immer weiter kleinere Vorteile erarbeiten und gewann schlussendlich souverän durch einen unaufhaltsamen, gedeckten Freibauern. An Brett 4 hatte Amelie Schmitt (1618) lange einen Bauern mehr. Sie und ihre Gegnerin Emma Neitzel (1307) kämpften zunächst mühsam in einem Leichtfigurenendspiel, bis dieses in ein Bauernendspiel abgewickelt wurde und Emma Neitzel der entscheidende Fehler unterlief. Der Mehrbauer von Amelie Schmitt zahlte sich schließlich aus: Er verwandelte sich in eine gewinnbringende Dame und führte damit schnell zum Sieg der Partie.

Deutlich überzeugen konnten der SF Essen-Werden 1924/80 gegen den SC Leipzig-Lindenau mit 3:1 sowie der SV Königsjäger Süd-West gegen SC Borussia Lichtenberg ebenfalls mit 3:1. Kleiner Funfact: In dieser Runde spielten "spielfrei in Runde 1" gegen "spielfrei in Runde 2".

Momentan führt der SV Königsjäger Süd-West vor dem Elmshorner SC 1896 und dem Lübecker SV 1873, alle jedoch mit 5 Mannschaftspunkten.

Bei der U16 gewann der SK Doppelbauer Kiel 1910 gegen den Lübecker SV 1873 mit wenig Rücksicht 3½:½. An Tisch 1 wackelte der Favorit OSG Baden-Baden gegen den TSG Oberschöneweide, konnte das Match aber mit 2½:1½ für sich entscheiden. Auch bei den Jungs gingen beinahe die Hälfte der Paarungen mit einem 2:2 aus, so beim SF Essen-Katernberg 04/32 gegen den SG Porz, beim Stuttgarter SF 1879 gegen den SV Isental, beim SK 1858 Gießen gegen den SK König Plauen und beim Krefelder SK Turm 1851 gegen den SV Multatuli Ingelheim.

An Tisch 9 führte der SC Leipzig-Lindenau schnell 2:0. An Brett 3 musste Konrad Rudolph (1650) gegen Lennart Tabales (1633) eine Niederlage hinnehmen, nachdem Letzterer immer mehr Bauern einsammelte und einen schließlich verwandelte. Lange kämpfte Aaron Göllnitz gegen Raphael Klein, um mehr als einen halben Punkt aus der Stellung (Aaron hatte einen Bauern mehr) herauszuholen, erreichte dieses Ziel aber nicht und musste sich mit einem Remis zufriedengeben. Halb so schlimm, denn das Remis bedeutete trotzdem den Mannschaftssieg.

Nach Runde 3 führt bei der U16 der SK Doppelbauer Kiel 1910 mit sechs Mannschaftspunkten vor dem OSG Baden-Baden (ebenfalls mit sechs Mannschaftspunkten) und dem SG Porz mit fünf Mannschaftspunkten.

 

Runde 4

Nach Speis und Trank sowie neuer Energie ging es in Runde 4.

Diese neue Energie spiegelte sich direkt in den Ergebnissen wider. Pro Mannschaftskampf endete jeweils nur eine Partie remis, alle anderen Spielerinnen kämpften bis zu einem klaren Ergebnis. An Tisch 1 gewann Elmshorn deutlich gegen den Lübecker SV 1873 mit 3½:½. An Brett 1 musste sich Lisa Sickmann (2251) gegen Ornella Falke (2019) geschlagen geben, nachdem Erstere an gebotener Stelle eine Leichtfigur gegen drei Bauern gab, in der Umsetzung jedoch nicht überzeugte. An Brett 2 und 3 konnten sich die Elo-Stärkeren (Enna Evering (1784) gegen Helene Hellenbroich (1545) und Susanna Margaryan (1718) gegen Ida Rosin (1610)) durchsetzen. Brett 4 endete nach einem ausgekämpften Spiel friedlich mit einem Unentschieden. Das einzige 2:2 in der 4. Runde der Mädchen erzielte der SC Porta Westfalica 1950 gegen den SK Lehrte von 1919 e. V..
Nach dieser Nachmittagsrunde führt nun der Elmshorner SC 1896 vor dem SV Königsjäger Süd-West und dem SC Garching 1980.

Bei den Jüngeren brachte die Mittagspause so viele neue Ideen, dass es in dieser Runde sehr viele eindeutige Ergebnisse gab. So gewann zum Beispiel der OSG Baden-Baden mit 3:1 gegen den SK Doppelbauer Kiel 1910, der SG Porz mit 4:0 gegen den Lübecker SV 1873, und im Derby siegte der Stuttgarter SF 1879 mit 3½:½ gegen den SV Stuttgart-Wolfbusch 1956. An Tisch 6 gewann der SK König Plauen gegen den USV Halle mit 3:1. An Tisch 3 teilten sich der USV TU Dresden und die TSG Oberschöneweide die Mannschaftspunkte, und beide erhielten einen Punkt auf ihr Zählerkonto.

In der U16 führt die Tabelle nun der OSG Baden-Baden, mit zwei Mannschaftspunkten Vorsprung vor dem SG Porz und dem SK Doppelbauer Kiel 1910.

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