Der Mädchenschachkongress 2024 - Wir fuhren nach Berlin!
Vom 18.10. bis 20.10. fand in der Gerhard-Schlegel-Sportschule in Berlin der Mädchenschachkongress 2024 statt. Dieser umfasste vielfältige Themen rund um das Frauen- und Mädchenschach und dessen zukünftige Entwicklung
Der Kongress begann am Freitag um 19:15 Uhr mit einem spannenden Vortrag zum Thema Ringen von Christian Kopp, Jugendreferent des Berliner Ringer-Verbandes. In diesem Vortrag wurde die Sportart Ringen vorgestellt, unter Einbezug zahlreicher weiblicher Vorbilder. Abschließend wurde ein Vergleich zwischen dem Ringen und dem Frauen- und Mädchenschach gezogen, oder – wie humorvoll angemerkt – „gerungen“.
Nach einer entspannten Nacht startete am Samstagvormittag das Wahlprogramm mit zwei Workshops: Arndt Kohlmann beleuchtete in „Darf ich eigentlich als Mann…?“ Prävention sexualisierter Gewalt und die Rolle des Trainers, um ein sicheres Umfeld für Schachspielerinnen zu schaffen.
Parallel dazu stellte Karoline Gröschel in „Junge Frauen für das Ehrenamt begeistern“ den Bundesfreiwilligendienst und das Freiwillige Soziale Jahr vor und entwickelte Ideen, um junge Frauen für gemeinnütziges Engagement zu gewinnen.
Um 11:30 Uhr folgten weitere Workshops: Maxi Fischer stellte den mädchenfreundlichen Verein „Anastasias Matt“ und dessen Aktivitäten vor,
während im Saal darüber Germaine Kickert, die Organisatorin des MSK und Mitglied des Arbeitskreises Mädchenschach, das Thema „Schachgeschichte aus weiblicher Perspektive“ und deren Integration ins Training behandelte.
Nach einer leckeren Mittagspause folgte eine Präsentation der Angebote der Deutschen Schachjugend (DSJ) und der Landesschachjugenden durch Germaine Kickert und Karoline Gröschel.
Parallel wurden erste Konzepte für reine Mädchengruppen als Instrument in der Vereinsarbeit unter der Leitung von Jule Wolterink entwickelt.
Um 16:30 Uhr eröffnete der „Markt der Möglichkeiten“, diesmal im Speed-Dating-Format: Die Teilnehmer:innen unterhielten sich jeweils drei Minuten miteinander und tauschten ihre Erfahrungen und Zukunftsvisionen zum Thema Frauen- und Mädchenschach aus. Nach drei Minuten wurde im Rutschsystem gewechselt, sodass alle die Gelegenheit hatten, sich mit jeder/jedem auszutauschen.
Am Abend gingen die Teilnehmer:innen und einige Referent:innen gemeinsam zu einem Italiener – „Benissimo!“ – und genossen später das Ambiente am Brandenburger Tor.
Am Sonntag führten Jörg Schulz und Malte Ibs ihre Workshops zusammen, sodass alle Teilnehmer:innen gemeinsam in Gruppen Konzepte zur Gewinnung und Bindung von Mädchen im Schach entwickeln konnten.
Zusammenfassend brachte das Wochenende viele neue Bekanntschaften und wertvolle Erkenntnisse mit sich, und wir freuen uns bereits auf den Mädchenschachkongress 2025!
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