Zum Hauptinhalt springen
 
| TOP Meldung, Jugendaustausch, Jugendarbeit

Bericht Japan Zentralprogramm - Tokyo (03.-05.08)

Nachdem wir am frühen Samstagmorgen zum Flughafen in Miyazaki aufbrechen mussten, reisten es nun zur letzten Station unserer Japanreise. Ich, euer rasender Reporter David, nehme euch nun mit zu unserem Zentralprogramm in Tokyo.

Samstag (03.08.24):

 

Gerade in Tokyo gelandet, gab es schon das erste Highlight: Die Bahnfahrt mit der Tokyo Metro, einer der größten U-Bahn Netzwerke der Welt mit einer Pünktlichkeit von 99.9%. Nach einer kurzen Fahrt kamen wir bei unserer Unterkunft, dem Shinagawa Prince Hotel an. Wir checkten ein und machten uns direkt wieder auf den Weg, um, trotz der knappen Zeit, so viel wie möglich von der Stadt sehen zu können. Hierfür hatte unsere Dolmetscherin Chie, die selbst in Tokyo lebt, einen Geheimtipp: Das “Tokyo Government Building”. Dort konnten wir kostenlos auf das Aussichtsdeck in 200 Metern Höhe fahren und hatten zum Sonnenuntergang eine unbeschreibliche Aussicht über die größte Stadt der Welt.

 

 

Zum Abschluss gingen wir gemeinsam als Gruppe in einem OkonomiyakiRestaurant essen, in dem das Essen auf einer heißen Platte in der Mitte des Tisches zubereitet wird. Danach fuhren wir zurück zum Hotel, wo wir uns nach einem langen Tag wohlverdient zur Ruhe legten.

 

Sonntag (04.08.24):

 

Am Sonntag ging es nach einem exzellenten Frühstück gut gestärkt mit dem Bus zur Dokkyo Universität, wo ein Sportaustausch auf dem Programm stand. Sich regen bringt Segen! Hierfür wurden wir in Teams zusammen mit japanischen Schülern und Studenten eingeteilt und traten gegen die anderen Sportdelegationen in mehreren Wettkämpfen an. Am Ende konnten wir uns mit einem soliden 3. Platz zufriedengeben. Zu unserer großen Überraschung wurde am gleichen Tag an der Universität ein “Deutsches Fest” gefeiert, für das einige Stände aufgebaut worden waren und auch “Die Maus” war mit dabei! Vom Fest sahen wir allerdings wenig, da unsere Priorität nach dem anstrengenden Sportfest erstmal auf dem Mittagessen lag. Zum Glück fanden wir einen Burger King.

 

Daraufhin fuhren wir wieder zum Hotel zurück. Ab 19:00 Uhr fand dann die Sayonara-Party, bei der wir noch einmal unsere Gruppenpräsentation aufführen mussten, statt. Nach einigen Reden konnten wir dann endlich los in die Stadt, um unseren letzten Abend zu genießen. Wir waren uns einig darin, wohin es gehen sollte: Nach Shibuya und der weltbekannten Shibuya-Kreuzung! Dort waren wir von der Menge an Menschen, den Lichtern und der ganzen Atmosphäre vollkommen überwältigt. Nachdem wir ein wenig herumgegangen waren, fanden wir einen auf 8 Etagen verteilten Shopping Mark, den “Mega Don”, was für uns perfekt war, weil wir sowieso alle noch Souveniers und Geschenke kaufen wollten. Nach der Shopping

 

Tour teilten wir uns auf, wobei die einen mit der Metro zurück zum Hotel fuhren, aber wir, meine zwei Brüder im Geiste, Jeremy, Nick und ich, hatten uns vorgenommen, die Strecke von Shibuya zu unserem Hotel zu Fuß zu beschreiten.

 

Nach unserem Spaziergang quer durch Tokyo kamen wir dann, gegen halb fünf morgens, erschöpft und sehr müde am Hotel an.

 

Montag (05.08.24):

 

Unser letzter Tag begann wie immer mit einem Weltklassefrühstück, auf das meine zwei Wanderfreunde und ich allerdings verzichteten, um noch ein paar Minuten länger schlafen zu können. Danach hieß es auschecken und nachdem wir die Zimmer geräumt und unsere Koffer abgegeben hatten, ging es mit der Bahn zu einer traditionellen Shoppingstraße am Senso-Tempel. Dort trafen wir uns mit Ryunosuke, einem Schüler, den wir beim Sportfest am vorherigen Tag kennengelernt hatten. Nach einer kurzen Shoppingtour gingen wir von dort zum Tokyo Skytree, einem 600 Meter hohen Fernsehturm, bei dem es außerdem verschiedene Restaurants und Geschäfte gab. Zum Mittagessen entschieden wir uns für ein Fließband-Restaurant, bei dem man das Essen per Handy bestellte und dieses dann über das Fließband an den Tisch gebracht wurde, was ein echtes Esserlebnis war. Nach dem Essen fuhren wir nach Akihabara, einem Viertel, welches besonders für seine bunte, farbenfrohe Art bekannt ist. Besonders auffällig waren die sogenannten “Maids”, die für die sehr beliebten Maid-Cafés, bei denen sich die Kellnerinnen als Dienstmädchen verkleiden, Werbung machten. Als ich Ryunosuke fragte, was er von solchen Cafés halte, sagte er, dass er kein großer Fan sei. Nach einer kurzen Tour durch Akihabara wurde es Zeit, Richtung Hotel aufzubrechen. Davor mussten wir uns allerdings noch von unserer Dolmetscherin Chie verabschieden, die uns die letzten Wochen großartig unterstützt hat und von der wir alle viel über Japan lernen durften. Im Hotel trafen wir auf die anderen Delegationen und fuhren gemeinsam zum Flughafen, denn es war Zeit Abschied zu nehmen.

 

Wir blicken zurück auf einige sehr aufregende Wochen, viele gemeinsame Erlebnisse, eine aufregende, völlig fremde Kultur, wunderschöne Landschaften und natürlich zahlreiche neu geschlossene Freundschaften mit anderen Jugendlichen, den Gastfamilien und den anderen Sportlern. Der Abschied war nicht leicht, aber wir hoffen uns irgendwann noch einmal wiederzusehen!

| DLM 2016, TOP Meldung

Bayern ist Ländermeister!

weiterlesen
| Kinderschach, Startseite

Teilnehmerrekord beim Kinderschach-Camp im Norden

Das vierte Kinderschach-Camp im Norden brachte die Nähte der gastgebenden Stadt Schwerin vom 28. bis 31. Juli 2016 fast zum Platzen. 24 Kinder aus sieben Bundesländern wollten sich das viertägige Event mit jeder Menge Spiel, Spaß und Schach unter der Sommerferiensonne der Landeshauptstadt nicht...

weiterlesen
| Sport, Startseite

Warum Dmitrij Kollars nicht Weltmeister wurde!

Und wie Deutschland 9:4 gegen Armenien siegte.

weiterlesen
| Startseite, Sport, International

Von wunschlos glücklich bis unzufrieden...

Kurzeinschätzung der deutschen Jugend-WM-Starter

weiterlesen
| Sport, International

Bergfest bei der JWM in Khanty Mansisk

In der Halbzeitpause hier in Khanty Mansisk stelle ich einige Parallelen zu anderen Sportarten zur Diskussion.

„Mit 4 aus 5 in den Ruhetag zu gehen, halte ich für eine gute Idee“ unbekannter Fußballguru Jonathan. Dieser These folgte einzig Josefine Heinemann, die ihre Viertrundeniederlage...

weiterlesen
| Sport, International

Jugendweltmeisterschaft – zweiter Tag

Wir sind mit den Artikeln dieses Mal leider ein bisschen spät dran.
Wir hoffen ihr habt trotzdem Spaß beim lesen und genießt die Einblicke in die Jugendweltmeisterschaft :)

Nach der prunkvollen Eröffnungsgala waren alle erst einmal baff! Das war doch etwas! Lasershow, Musik-Acts, Tanzeinlagen und ein...

weiterlesen
| Schulschach, Ausbildung, TOP Meldung

Schach in seiner ganzen Bandbreite erleben

Das Programm für den diesjährigen Schulschachkongress steht. Und die Teilnehmer können sich auf ein wirklich umfassendes Workshopangebot freuen:

Namhafte Trainer - an der Spitze natürlich GM Sebastian Siebrecht - zeigen vorbildliches Training mit einer Schulschachgruppe. Hinterher wird ausgewertet...

weiterlesen
| DLM 2016, Startseite

Die Spitze rückt zusammen

Vor dem Beginn der heutigen Runde verloste die DSJ vier Freikarten zum Film Magnus, der am 10. November in die deutschen Kinos kommen wird. Die vier glücklichen Gewinner waren Simon Burian, Emily Fuchs, Estelle Morio und Florian Schmekel. Im Anschluss daran begann die vorletzte Runde, in der die...

weiterlesen
| DLM 2016, Startseite

Bayern und Hessen mit Big Points

Zum Abschluss des Oktoberfestes hat das Team aus Bayern am Tag der deutschen Einheit mit zwei Siegen über Schleswig-Holstein und Baden, den Setzlistenersten und -zweiten, einen großen Schritt in Richtung Titelverteidigung gemacht. Ärgster Konkurrent ist das Team aus Hessen, das ebenso wie Bayern...

weiterlesen
| DLM 2016, Startseite

Kein Team mehr mit weißer Weste!

In der Vormittagsrunde gingen beide Spitzenduelle RLP-SH und NDS1-BAD1 unentschieden aus. Nur die Bayern schafften im vorderen Raum sich gegen Sachsen 5-3 durchzusetzen. Es folgten Favoritensiege von Hessen, Baden 2, Berlin und Hamburg.

Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern konnten sich ein Remis...

weiterlesen