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Deutsche Schachjugend e.V. (DSJ) fordert Konsequenzen zum offenen Brief "We, women chess players"

Die Deutsche Schachjugend e.V. (DSJ) verurteilt jede Form von Gewalt und Missbrauch in unserer Gesellschaft, insbesondere jede sexualisierte Gewalt an Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Als Teil der Schachgemeinschaft ist es unsere Verantwortung und unser verbandspolitisches Ziel sicherzustellen, dass der Schachsport für alle ein sicherer und inklusiver Raum ist. Die körperliche und emotionale Nähe im Schachspiel, die oft in Trainingssituationen oder Turnieren vorkommt, darf niemals dazu führen, dass jemand verunsichert, belästigt oder diskriminiert wird. Wir stehen uneingeschränkt hinter der Maßgabe, dass der Schachsport ein Ort der Fairness, des Respekts und der gegenseitigen Unterstützung sein sollte.

Die DSJ schließt sich vollumfänglich dem Statement des Deutschen Schachbundes zur Thematik des offenen Briefs "We, women chess players" an. Die ernsten Anliegen und Erfahrungen, die von Schachspielerinnen, Trainerinnen und Schiedsrichterinnen im Schachsport hinsichtlich sexistischer oder sexueller Gewalt sowie Diskriminierung geteilt wurden, erfordern unsere gemeinsame Aufmerksamkeit und verbandsübergreifende Maßnahmen.

Für uns ist die Wichtigkeit einer offenen Kommunikation und eines bewussten Hinsehens in Bezug auf physische und psychische Gewalt gemäß unseres Positionspapiers zur Prävention sexualisierter Gewalt und unseres Ehrenkodexes eine Selbstverständlichkeit. Seit vielen Jahren arbeiten wir mit unseren Beauftragten für Prävention eng mit der Deutschen Sportjugend, einigen Landessportbünden und unabhängigen Fachberatungsstellen bei verdachtsfällen sexualisierter Gewalt zusammen. Die wichtigsten Infos dazu gibt es auf unserer Seite zum Kinderschutz: https://www.deutsche-schachjugend.de/dsj-inside/gesellschaftliche-verantwortung/kinderschutz/

Wir sind fest entschlossen, unsere präventiven Maßnahmen weiterzuentwickeln,  junge Schachspielerinnen und Schachspieler über diese Themen aufzuklären sowie für eine Sensibilisierung zu sorgen und klare Handlungsschritte aufzuzeigen. Dies umfasst die Förderung einer Kultur der Solidarität und des Vertrauens, in der Betroffene ermutigt werden, sich zu äußern.

Die DSJ steht bereit, gemeinsam mit dem Deutschen Schachbund und anderen Schachpartnern (wie z.B. Turnierausrichtern) noch enger zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass der Schachsport in Deutschland eine sichere Umgebung für alle bietet. Aus diesem Grund fordern wir eine flächendeckende Initiative der nationalen und regionalen Schachverbände, gemeinsam die Präventionsarbeit voranzubringen. Die bereits bestehenden Aufklärungsformate einiger Landesschachjugenden und der DSJ sind punktuell wichtig und richtig, aber wir wünschen uns darüber hinaus, dass als erster Schritt, in jedem Ausbildungsformat des Schachsports eine verpflichtende Aufklärungseinheit zur sexualisierten Gewalt und Diskriminierung am Schachbrett eingeführt wird. Ohne solche flächendeckenden Aufklärungsformate können wir keine merkliche Verbesserung der Situation erzielen und die Absichtserklärungen bleiben Lippenbekenntnisse.

Wir danken den Schachspielerinnen, die den offenen Brief unterzeichnet haben, dafür, dass sie diesen mutigen Schritt gegangen sind und auf diese wichtige Problematik aufmerksam gemacht haben. Gemeinsam werden wir dafür arbeiten, dass der Schachsport ein Ort des Wachstums, der Freude und der Gleichberechtigung ist - frei von phyischer und psychischer Gewalt.


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Juniorenweltmeisterschaft in Tarviso

Am 12.11.2017 beginnen in Tarviso die Juniorenweltmeisterschaften. Bundesjugendnachwuchstrainer Bernd Vökler informiert in seinem Vorbericht über das Turnier:

 

Interessanterweise finden in Norditalien zwei Weltmeisterschaften statt, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

Während in Aqui...

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Bronze für Raphael Lagunow bei der Schnellschach-WM U18

Erst in der zweiten Feinwertung wurde beim Turnier auf Kreta über Gold entschieden, da sich alle drei Medaillenträger gegenseitig besiegt hatten.

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"Setz' Krebs schachmatt" - Ein unterstützenswertes Projekt

Der jugendliche Schachspieler Lukas Muths sammelt mit einer groß angelegten Schachaktion Spenden für krebskranke Kinder. In einem Interview mit Sonja Klotz stellt er sein Projekt vor:

Hallo Lukas, du hast kürzlich dein Projekt „Setz` Krebs schachmatt“ begonnen. Sei doch so nett und erkläre uns,...

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Erneute Auszeichnung an die Ludgerusschule Rhede!

Zum zweiten Mal ist der Ludgerusschule Rhede (Ems) das Qualitätssiegel „Deutsche Schachschule“ verliehen worden. Patrick Wiebe, zweiter Vorsitzender der Deutschen Schulschachstiftung, überreichte die Auszeichnung im Rahmen unseres monatlich stattfindenden Oberschultreffs. Sie ist für einen Zeitraum...

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Komm' zum Mädchen-Grand-Prix nach NRW

Anfang Dezember findet in Solingen das dritte Turnier des diesjährigen Mädchenschach-Grand-Prix statt.

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Werde Young Change-Maker bei der Jugendolympiade in Buenos Aires 2018!

Du bist zwischen 20 und 25 Jahren alt, lernst gern neue Menschen aus anderen Kulturen kennen und bist ehrenamtlich für den Sport aktiv? Dann ist das Young Change-Maker Programme vielleicht genau das richtige für dich. Parallel zu den Olympischen Jugendspielen in Buenos Aires 2018 wird es einen...

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Rapid- und Blitz-WM vom 27. bis 31.10.2017 auf Kreta

Parallel zur Mannschafts-Europameisterschaft findet aktuell auf Kreta die erste Rapid- und Blitz-Weltmeisterschaft für die Jugend in den Altersklassen U14, U16 und U18 statt.

Für den DSB sind in der U16 Theo Gungl und in der U18 Raphael Lagunow, Leonid Sawlin und Robert Baskin am Start.

Samstag und...

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Anmeldung zur Offenen DVM U10 freigeschaltet

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WGM-Titel für Mädchenreferentin Hanna Marie Klek

Auf dem derzeit stattfindenden FIDE Kongress wurde der DSJ-Mädchenschachreferentin der Großmeistertitel der Frauen verliehen.

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Einladung zum 10. Deutscher Schulschachkongress

Zum Jubiläum laden die Deutsche Schachjugend und die Deutsche Schulschachstiftung nach Trier ein.

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