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| BFD/FSJ

5 Monate Bundesfreiwilligendienst - Ein Erfahrungsbericht von Maximilian Wensing

Seit August ist Maximilian für den SK Münster als BFDler aktiv. Was er dabei schon so erlebt hat und was seine Aufgaben sind, darüber erzählt er in seinem Erfahrungsbericht.

Hallo,

ich bin Maxi und bin 18 Jahre alt. Nachdem ich im Sommer 2020 mein Abitur gemacht habe, wusste ich noch nicht, welche berufliche Laufbahn ich einschlagen wollte und entschied mich daher dafür, ab August einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) beim SK Münster 32 zu absolvieren. In das Jahr ging ich mit dem Ziel, Erfahrungen zu sammeln, um nach dem Ende des Bundesfreiwilligendienstes eine bessere Vorstellung meiner beruflichen Zukunft zu haben. 

Im Folgenden möchte ich euch Einblicke in meine bisherigen Erfahrungen im BFD geben:

Meine Arbeit setzt sich größtenteils aus zwei Teilen zusammen. Dies ist zum einen das Leiten von Schach-AGs an Schulen, zum anderen das Trainieren von Kindern und Jugendlichen im Verein.

An den AGs nehmen Kinder von Klasse 2-7 teil, wobei die meisten AGs an Grundschulen stattfinden. Diese Altersspanne sorgt dafür, dass jede AG anders ist, was zu viel Abwechslung führt. So macht es den Kindern viel Spaß unterschiedliche Varianten im Schach auszuprobieren oder auch mal Matt-Aufgaben zu lösen. Dass die Kinder an so vielen unterschiedlichen Sachen Spaß haben, gefällt mir dabei besonders. Auch ist schön zu sehen, dass Kinder, die am Anfang nur gegen ihre besten Freunde spielen wollten, immer offener werden und dann doch lieber gegen wechselnde Gegner spielen wollen. Etwas schade ist der coronabedingte Ausfall der Schulschach-Turniere, nach welchen auch einige Kinder schon gefragt hatten. Allerdings ist es sehr schön zu beobachten, wie viele Kinder in den bisher wenigen Monaten schon große Fortschritte gemacht haben und dann stolz erzählen, dass sie nun zu Hause gegen ihre Familienmitglieder gewinnen können.

Der zweite große Bereich, das Trainieren von Kindern im Verein, macht ebenfalls viel Spaß. Zum einen gibt es zwei Gruppentrainings, die ich leite, zum anderen trainiere ich aktuell 6 weitere Kinder mit wöchentlichen Einzelstunden. Dies ist leider momentan nur online möglich, funktioniert allerdings trotzdem praktisch problemfrei. Die Kinder, welche zwischen 5-14 Jahre alt sind, zu trainieren, macht besonders viel Freude, da ich hier schnelle Fortschritte bemerke, was für mich als Trainer immer schön ist. Zudem bekomme ich auch die Rückmeldung, dass die Kinder viel Spaß am Training haben.

Normalerweise würde zu diesen beiden Aufgaben noch eine dritte größere Aufgabe hinzukommen, nämlich das Begleiten und Betreuen von Jugendmannschaften zu Meisterschaften und Wettkämpfen. Da diese aber alle abgesagt sind (Corona), fällt dies leider bis auf Weiteres aus. Dafür gibt es immer mal wieder kleinere Aufgaben, die im Verein anfallen und in die ich eingespannt werde, zum Beispiel das Einrichten des neuen Vereinsheims oder aktuell das Verkaufen alter Uhren, sodass ich definitiv abwechslungsreiche Aufgabenfelder habe.

Fazit:

In den knapp fünf Monaten, in denen ich nun beim SK Münster 32 bin, fühle ich mich sehr wohl und bin sehr zufrieden mit meinen Aufgaben im Verein. Ich mache viele Erfahrungen, die mich persönlich weiterbringen und habe dabei auch noch viel Spaß. Das BFD-Jahr zu machen war somit auf jeden Fall die richtige Entscheidung und ich kann es zu 100% weiterempfehlen.

Wenn ihr auch Interesse an einem FSJ oder BFD im Schach habt, dann schaut am besten mal hier auf unserer Webseite welche Vereine so eine Stelle anbieten. 

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