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| Jubiläumsjahr 50 Jahre DSJ, Startseite

Geschichten aus 50 Jahren DSJ - Rückblick 1988

In einer losen Artikelserie beleuchten wir Momente aus den letzten 50 Jahren.

Heute: Die Zeitung JugendSchach wird geboren.

 

Es war im Sommer 1988, als der Schach-Echo-Verlag auf die Deutsche Schachjugend zukam und die Idee präsentierte eine eigene Zeitung nur für den Jugendbereich herauszubringen. Ganz selbstlos war der Vorschlag nicht, mit der Zeitung JugendSchach wollte man junge Schachspielende an das Medium Schachzeitung heranführen und sie sollten dann, aus dem Jugendalter entwachsen, zu Leser:innen der altehrwürdigen Schachzeitung Schach-Echo werden.


Die Deutsche Schachjugend überlegte nicht lange und griff die Idee auf. In den deutschen Schachzeitungen kamen Berichte über das Jugendschach so gut wie nicht vor. Zu uninteressant für die Leserschaft, meinen die Zeitungsherausgeber und meinen das zum Teil noch heute so. Zudem gab es damals noch keine Berichterstattung über das Internet und die sozialen Medien Es gab also kaum Chancen über zum Beispiel Deutsche Jugendmeisterschaften zu berichten.
Im November 1988 kam die erste Nullnummer auf dem Markt, im Dezember 1988 die zweite. Richtig los ging es dann mit der ersten Ausgabe im Januar 1989. Seitdem gibt es die Zeitung JugendSchach. Finanziert wurde sie vom Schach-Echo-Verlag, den Redakteur stellte die DSJ. Von Anfang an war dies Jörg Schulz.


Inhaltlich hat sich einiges geändert in den Jahren, verlagsmäßig auch. In den ersten Jahren gab es hauptsächlich Turnierberichte, Partieanalysen, Informationen von der DSJ. Im Jahr 2004 gab es eine große Umfrage und ein Ergebnis war, dass die Lesegemeinde Trainingsmaterial einforderte. Seitdem schreiben namhafte Jugendtrainerinnen und Jugendtrainer Lehrserien mit den bekannten vierstufigen Schwierigkeitsgraden, so dass das gesamte Leistungsspektrum im Verein abgedeckt werden kann.

Der Turnierberichtsteil wurde reduziert, der Schwerpunkt wurde auf das Trainingsmaterial gelegt. Der Bedarf dafür ist in Vereinen groß.
Einher ging die inhaltliche Veränderung mit dem Format der Zeitung. Ab 2005 gibt es Jugendschach im DIN A4 Format. Bis dahin war die Zeitung im DIN A5 Format erschienen. Die DSJ und der Verlag wissen natürlich, dass so viele Inhalte von JugendSchach für die Vereinsarbeit kopiert werden.


Ende 1991 kam es allerdings zur Hiobsbotschaft, der Schach-Echo-Verlag gab auf und stellte seine Schachzeitung ein. Und damit natürlich auch die Zeitung JugendSchach, denn aus Sicht des Verlages gab es für diese Zeitung keinen Anlass mehr. Was tun? Die gute Idee schon verpufft nach so kurzer Zeit? Es fand sich eine Lösung in Dresden. Im Rahmen der Wiedervereinigung der Schachorganisationen Ost und West war der Kontakt zu den Dresdner Schachfreunden Dr. Dirk Jordan und Hans Bodach entstanden, die einen Schachhandel eröffnet hatten. Sie zeigten sich von der Jugendzeitung und der Idee dahinter angetan und gründeten den JugendSchachVerlag. Seit März 1992 ist JugendSchach ein Dresdner Produkt.
Der nächste Einschnitt kam mit der Ausgabe 1/98. Ab dieser Ausgabe ist das mehrseitige DSJ-Forum fester Bestandteil der Zeitung JugendSchach. Bis dahin gab es das DSJ Forum als eigenständiges Informationsblatt mit vier Ausgaben pro Jahr. Die Verteilung, den Versand musste die DSJ übernehmen und so erreichte sie natürlich nur einen geringen Teil der Jugendtrainer, Jugendbetreuer, Jugendwarte.


Seitdem das DSJ-Forum fester Bestandteil von JugendSchach ist, erreichen wir mit unseren Informationen zum Jugendsport, zu unseren Angeboten, die nicht Spielbetrieb sind, tausende von Leserinnen und Lesern. Finanziell unterstützt wird unser Mitteilungsblatt DSJ-Forum über die Deutsche Sportjugend durch Mittel des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, wie viele unserer außerschachlichen Angebote auch.

Über 30 Jahre JugendSchach sind für eine Jugendzeitung eine lange Zeit. Es bleibt zu hoffen, dass es sie noch lange gibt.

Jörg Schulz

Teil 1: Rückblick 1996 - Die erste zentrale DEM in Pinneberg im Sommer 1996

Teil 2: Rückblick 1974 - Die erste Deutsche Einzelmeisterschaft in der Altersklasse U20w

Teil 3: Rückblick 2002 - Die Patentfamilie wird geboren

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Kommt im September zur Vereinskonferenz nach München

Nach Plochingen und Allersberg treffen wir treffen wir am 23. September die Vereine in München.

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Das Qualitätssiegel „Deutsche Schachschule“ verleiht der Deutsche Schachbund für die Dauer von fünf Jahren Schulen, die ihre Schülerinnen und Schüler im Schach durch ein außergewöhnliches Angebot besonders fördern. Diese hohe Auszeichnung erhielt das Albertus-Magnus-Gymnasium Regensburg nun nach...

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HSK setzt sich mit Vergangenheit auseinander

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