DEM-Maskenball: Vor dem letzten Tanz
Bei nur sieben statt der üblichen neun Runden in diesem Jahr, stehen wir schneller als gedacht plötzlich schon wieder vor der letzten Runde. Eine endgütige Entscheidung brachte die Doppelrunde gestern nicht.
Im Gegenteil ist in einigen Altersklassen die Frage, wen wir heute Abend ganz oben auf dem Treppchen begrüßen dürfen, noch richtig spannend:
U14w
Ein Doppelsieg am gestrigen Freitag katapultierte Saskia Pohle (Muldental Wilkau-Haßlau) auf direktem Weg an die Tabellenspitze. In einer schönen Angriffspartie schlug sie am Vormittag die bislang führende Emilia Bildat (SC Turm Lüneburg) und am Nachmittag musste sich ihr Lepu Coco Zhou (SC Weisse Dame) geschlagen geben. Mit ihren Siegen gegen die beiden Setzlistenersten zeigte Saskia deutlich ihr Meisterinnenpotenzial. Sie führt mit starken 5,5 aus 6 mit einem halben Punkt Vorsprung vor Emilia. Dahinter hoffen fünf Spielerinnen mit 4 Punkten noch auf einen Treppchenplatz. Rosalie Werner (VSG 1880 Offenbach) ist eine von ihnen und die heutige Gegnerin der Führenden.
U14
Markus Albert (SC Ansbach 1855) fand gestern Vormittag in Diyor Bakiev (Wiesbadener SV 1885) seinen Bezwinger, was ihn aber mitnichten aus der Spur warf. In der Nachmittagsrunde setzte er in nur 25 Zügen Leonardo Costa (Schachklub München Südost) Matt und schloss direkt wieder an die Tabellenspitze an. Diese zeigt uns vor der letzten Runde ein extrem spannendes Bild. Vier Spieler führen mit 5 Punkten, wobei Diyor aktuell die beste Buchholz aufweist. Bemerkenswert ist außerdem, dass die Top-Vier der Setzliste nicht unter den ersten sechs Spielern zu finden ist.
U16w
An den beiden Topplatzierungen in der U16w hat die Doppelrunde auf den ersten Blick nichts verändert. Sophia Brunner (SK Nordhorn Blanke) und Svenja Butenandt (FC Bayern München) holten beide 1,5 Punkte und remisierten beide gegen Elina Heutling (Schachzwerge Magdeburg). Auf den zweiten Blick sieht man aber, dass die Beiden sich etwas vom Verfolgerinnenfeld abgesetzt haben und den Titel wohl unter sich ausmachen. Bessere Chancen scheint dabei Sophia zu haben, die 5 Punkte und damit einen halben mehr als Svenja auf ihrem Konto hat. Sie sitzt heute allerdings der DWZ-Besten, Jana Bardorz (TSV 1869 Rottendorf), gegenüber, welche mit einem Sieg auch noch Aussicht auf einen Treppchenplatz hat.
U16
DIe Vormittagsrunde brachte in der U16 wieder zwei Remisen an den Spitzenbrettern, wobei jeweils ungleiche Läufer mitmischten. Nachmittags siegten FM Ruben Gideon Köllner (SF Deizisau) und Tobias Kolb (SC 1868 Bamberg) gegen Marius Fromm (Greifswalder SV) und Marius Deuer (SC Weiße Dame Ulm), wodurch sie mit 5 Punkten und einem Punkt Abstand auf die Verfolger die Tabelle anführen. Hier könnte am Ende die Buchholzwertung entscheidend werden, welche aktuell Ruben an die Spitze setzt.
U18w
FM Jana Schneider (SC Bavaria Regensburg von 1881 e.V.) siegt weiter und weiter und ist auf dem besten Weg, ihren letzten Deutschen Einzelmeistertitel in der Jugend mit 100% zu holen. Bei einer Niederlage wäre sie rechnerisch noch von Jacqueline Kobald (SV Stuttgart-Wolfbusch 1956 e.V.) einholbar, es ist aber wie vorausgesagt vor allem der Kampf um den Vizemeistertitel spannend. Jacqueline hat hierbei mit ihren 5 Punkten optimale Voraussetzungen, sie musste sich bisher nur Jana geschlagen geben. Allerdings trifft sie im direkten Duell heute auf Melanie Müdder (SG Solingen e.V.), die zwar einen Punkt hinter Jaqueline liegt, bei einem Sieg aber noch Vizemeisterin werden könnte. Vier Punkte hat außerdem Sarah Peglau (Schachzentrum Seeblick), welche heute gegen Jana antritt.
U18
Zwei Schwarzsiege im Endspiel fuhr Oliver Stork (SV Oberursel) in der Doppelrunde gestern ein und schob sich damit auf seinen Setzlistenplatz 2, punktgleich mit dem immer noch führenden FM Alexander Suvorov (SG Porz). Beide haben nichr nur 5 Punkte aus 6 Partien, sondern auch die extakt gleiche Buchholz. Mit einem halben Punkt Rückstand liegt Nico Stelmaszyk (SK Lehrte von 1919) aktuell auf dem dritten Rang und tritt heute am Spitzenbrett gegen Alexander an. Oliver trifft auf David Färber (SV 1947 Walldorf), einen von fünf Spielern mit vier Punkten. Wir sind gespannt, wer das Fernduell gewinnen wird.
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