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Was geschah im Raum neben Caruana und Co?

Die Bundesvereinskonferenz fand vom 28.02 bis zum 01.03 im Maritim-Hotel in Berlin statt.
Organisiert von Walter Rädler (Vizepräsident Verbandsentwicklung DSB), Jörg Schulz (Geschäftsführer DSJ) und Malte Ibs (Vorsitzender DSJ).
Parallel dazu wurden von den Schachfreunden Berlin organisiert, unter anderem das Finale der Frauenbundesliga und drei Runden der Schachbundesliga, sowie das Emanuel-Lasker-Blitzturnier und eins der größten Jugendschnellschachturniere Deutschlands ausgetragen.


Wie sich bereits erahnen lässt, war das Hotel bis zum Bersten gefüllt mit bärenstarken Schachspielern und zwei motivierten Protokollanten, die überall ein bisschen dabei waren. Der Freitag begann mit einem ausgiebigen Frühstück und nachfolgend mit einem spannenden Impulsreferat von Tom George (SG Blau-Weiß Stadilm) über „Leistungssport im Verein“. Anschließend fanden verschiedene Workshops über Turnierorganisation (Boris Bruhn), Ehrenamtsgewinnung (Walter Rädler) und Sponsoring (Dirk Schröter) statt, die zu angeregten Diskussionen und dem Austausch persönlicher Erfahrungen führten. Natürlich blieb genügend Zeit, die einmalige Chance zu nutzen, die Bundesliga und die Weltspitze des Schachs einmal live zu erleben, einfach nur 150 m den Gang runter spielten Spieler und Spielerinnen wie Fabian Caruana, Viswanthan Anand oder auch Elisabeth Pähtz! Der DSB war mit seinem Bundestrainer Dorian Rogozenco und die DSJ war mit ihrer Mädchenschachreferentin Hanna Marie Klek am Brett vertreten.

Am Samstag begann der Tag bei der Bundesvereinskonferenz mit einem Impulsreferat über „Prävention von sexueller Gewalt“ durch den Vorsitzenden der Deutschen Schachjugend Malte Ibs und anschließenden Workshops über die Zukunft von Vereinen auf dem Land (Stefan Scholz), Mitgliedergewinnung (Gerhard Prill) und Senioren als Zielgruppe im Schach (Gert Keller).

Am Nachmittag war die Teilnahme an einem von Chessbase organisiertem Blitzturnier, ein weiterer Ausflug in die Schachbundesliga oder ein Besuch des DSJ Verkaufsstandes, bei dem jedem Chessyfan das Herz aufging, möglich. Abends gab es ein geselliges Beisammensein bei einem gemeinsamen Buffet, bei dem persönliche Kontakte geknüpft und vorangegangene Workshops Diskussionen abgeschlossen werden konnte. Mittlerweile war auch GM Robert Hübner angereist, zu dessen Ehren zu seinem 70. Geburtstag der DSB eine Simultanveranstaltung organisiert hat.

Am Sonntag gab es ein Abschlussreferat über Datenschutz durch die Juristin der Sportjugend Berlin. Abschließend erfolgten die Verabschiedung und ein Resümee des Wochenendes, ein letzter Blick zu Caruana und Co. In den Spielsaal, so wie die Möglichkeit an der „Offene Berliner-Hochschul-Schnellschachmeisterschaft“ teilzunehmen. 

Unterm Strich bot das Wochenende eine großartige Chance sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, neue Ideen zur Verbesserung und Vergrößerung von Schachvereinen zu sammeln und über verschiedene Aspekte des Vereinslebens und darüber hinaus weiter zu bilden. Durch die Kombination mit dem Bundesligawochenende gibt es ein spannendes und vielseitiges Rahmenprogramm, bei dem für jeden Schachbegeisterten etwas dabei ist. Chessy ist nächstes Jahr definitiv wieder dabei, ihr auch?

(Lukas Schnelle)

 

Viele Referenten haben übrigens ihre Präsentationen bereitgestellt, damit auch alle, die selbst nicht nach Berlin fahren konnten, ein paar Infos aus den Folien ziehen können. (Links führen zum Schachbund)

 

  1. Leistungssport im Verein. Was kann ein Verein leisten, welche Fehler soll er vermeiden.
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