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Schach auf der BUGA

Seit über einem Monat läuft bereits die BUGA in Heilbronn. An sonnigen Tagen kommen einige zehntausend Besucher auf das BUGA-Gelände. Dem Heilbronner Reiner Scholte und seinem unermüdlichen Engagement ist es zu verdanken, dass Heilbronner und umliegende Vereine bis zu 75 Mal Zuschauern das Schachspiel nahebringen.

An Christi Himmelfahrt war der Schachclub Neckarsulm an der Reihe, Kinder und Erwachsene anzusprechen und diese für das königliche Spiel zu begeistern. Bei hervorragendem Wetter kamen zahlreiche Besucher von ganz alleine. Sechs Neckarsulmer waren von 10 bis 19 Uhr komplett ausgelastet und wurden dankenswerterweise von eben jenem Reiner Scholte sowie den beiden HN-Biberachern Detlef Offergeld und Eugen Holzinger unterstützt.

Zu den bestbesuchten Zeiten tummelten sich über zwanzig Besucher am Schachstand. Neben dem herkömmlichen Spiel auf dem Brett wurde auch Gartenschach gespielt, einfache Mattaufgaben in drei Zügen sowie schwierigere Studien gelöst. Die Helfer nahmen sich den Tag über lernbegierige Kinder, Eltern und Senioren vor und erklärten diesen dabei die Grundregeln sowie einige Spielprinzipien, wenn schon gute bis sehr gute Vorkenntnisse vorhanden waren.

Zu den schönsten Anekdoten zählt der Schreiber:

Zum wiederholten Male besuchte uns eine ältere Dame, die seit geraumer Zeit verwitwet ist. Gegen ihren Ehemann spielte sie sehr häufig Schach und jetzt habe sie niemanden mehr. Im Internet wolle sie nicht spielen, da es mit einem echten Gegner viel schöner sei. In hiesige Schachverein wollte sie seither nicht gehen, da dort nur Männer wären. An einem Freitagabend schicke sich dies nicht für eine Frau. Mit dem Wissen, dass der zu ihrem Wohnort benachbarte Verein sehr wohl über weibliche Mitglieder verfügt, die bei Spieleabenden dabei sind, konnte ein Vorurteil ausgeräumt werden. Der sympathischen Dame helfen zu können, ist ein schönes Erlebnis.

Gestern spielte ein 14-jähriges gegen ein 15-jähriges Mädchen. Ein Helfer sah, dass die beiden ordentlich spielten und als die Partie zu Ende war, gab er ihnen wertvolle Tipps. Als plötzlich ihr 12-jähriger Bruder hereinkam und sie fragte, wann sie denn weitergehen könnten, baten die Mädels um etwas Geduld. Ein anderer Helfer, der dies mitbekam, fragte den Jungen, ob dieser denn sein Schach verbessern möchte. Es stellte sich heraus, dass er durch die älteren Schwestern eher abgeschreckt war und daher nur den Namen der Figuren kannte. Die Familie spiele zwar viele Gesellschaftsspiele, das Schachbrett würde aber eher im Schrank verstauben. In einer Dreiviertelstunde wurden alle Regeln gezeigt und der Junge wandte sie im Anschluss erfolgreich an. Er war derart begeistert, dass er nun von alleine Schach lernen wird, um seine etwas älteren Schwestern einzuholen. Dies wird nicht so einfach werden, da auch diese parallel eine Dreiviertelstunde Schachunterricht genossen. Eine Stuttgarter Schule darf sich demnächst über drei neue Teilnehmer freuen.

Ein ehemaliger Spieler des SK Schwäbisch Hall wurde gestern reaktiviert. Jedenfalls hatte er sehr viel Spaß, seiner Reisegruppe zu zeigen, was er noch draufhat. Schön war es!

Dies sind beileibe keine Einzelfälle, sondern die intensivsten Erlebnisse aus Sicht des Schreibers.

Was sehr gut ankam bei Zuschauern war das Beobachten von Spitzenspielern in Aktion. Als einer Blindschach spielte und seinen Gegner in einer für den Gegner sehr vertrauten Theoriestellung überspielte, schauten ein Vater und sein Sohnemann gebannt zu.

Als einer mit Handicap gegen zwei Gegner blitzte, wobei er selbst auf jeder Uhr 2,5 Minuten hatte und beide seiner Gegner jeweils 5 Minuten, war es ein noch viel stärkerer Zuschauermagnet. Breitenschach macht sehr viel Spaß und spielstarke Helfer können auf diverse Handicaps zurückgreifen, um dabei sogar Trainingseffekte mitzunehmen.

 

Text und Bilder: Philipp Müller

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Am gestrigen Nachmittag huschten die Hände im Turniersaal deutlich schneller über das Brett und zu den Uhren als sie es für gewöhnlich tun. Ständig herrschte Zeitnot, die Spielerinnen und Spieler waren fast durchgehend unter drei Minuten. Und doch blickte man in fröhliche Gesichter. Sogar der ein...

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Simultanwettkämpfe gegen Großmeister haben auf der DEM mittlerweile schon eine lange Tradition, denn seit einigen Jahren bemühen wir uns darum, den DEM-Teilnehmern „Großmeister zum Anfassen“ zu bieten. Deshalb freuen wir uns sehr, dass GM Alexander Berelowitsch sich bereit erklärt hat, gegen die...

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Partie des Tages - Jetzt Abstimmen!

Auch 2017 könnt ihr wieder aus unserer Auswahl eure Partie des Tages wählen - die Stimmabgabe ist online auf der Turnierseite www.deutsche-schachjugend.de/dem2017 oder persönlich am Infopoint möglich. Der Sieger oder die Siegerin der Partie mit den meisten Stimmen wird mit einem Sachpreis belohnt.

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Chronik des laufenden Schachsinns

U10



Jonas Rempe und Leonardo Costa gewannen ihre Partien und bleiben mit 7 aus 8 vorn. Im Verfolgerfeld der Spieler mit 6,5 Punkten überrascht der an Startrang 50 gesetzte Diyor Bakiev (Hessen), der heute mit dem Glück des Tüchtigen eine sehr schlecht stehende Partie gegen den 500 Punkte schwereren...

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„Das Frauenschach boomt“ meldete der Deutsche Schachbund Anfang Januar auf seiner Homepage. Da ist ein Mädchenschachtag doch überflüssig? Keinesfalls! Denn auch wenn der Trend positiv ist, liegt der Mädchenanteil bei den Kindern und Jugendlichen immernoch nur bei 15%. Von den 6% Frauenanteil im...

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Verleihung des Ehrenamtspreises Goldener Chesso 2016 auf der DEM in Willingen

Das Ehrenamt ist unbezahlt, aber unbezahlbar! Unter diesem Motto verleiht die Deutsche Schachjugend jährlich den Goldenen Chesso, einen Preis für alle ehrenamtlich Aktiven in deutschen Schachvereinen.

In den Kategorien „Jugend-/Nachwuchsbereich“, „Seele des Vereins“ und „Mädchenschach“ haben wir...

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Partie des Tages - Jetzt Abstimmen!

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Chronik des laufenden Schachsinns

U10
Jonas Rempe besiegt Leonardo Costa nach hartem Kampf und holt diesen damit ein. Beide liegen nun mit 6 aus 7 vorn, auf dem dritten Platz rangiert Nikolai Nitsche (5,5) vor einer größeren Verfolgertruppe mit 5 Punkten.



U10w

Saskia Pohle (Sachsen) ist die große Gewinnerin des gestrigen Spieltages....

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Etwas Glück gehört dazu, um in einem Turnier ganz nach vorne zu kommen. Leonardo Costa (Bayern) scheint bei seiner gestrigen Partie gegen Florian Fuchs allerdings einen ganz besonderen Vertrag mit der Schach-Göttin Caissa geschlossen zu haben: Zunächst opferte er selbst einen ganzen Springer,...

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