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Mit japanischen Freunden ein Fachwerkhaus bauen

Dieses Jahr in der letzten Woche der Sommerferien hatten wir die Chance bei dem 46. Deutsch-Japanischen Simultanaustausch der dsj und der jjsa mitzuwirken, das heißt, wir waren mit dem Schachverein SK Bad Homburg offizieller Regionalpartner und somit Vertreter der Deutschen Schachjugend im diesjährigen Simultanaustausch. Wir haben in der vergangenen Woche jeden Tag 2-3 gemeinsame Aktivitäten unternommen und natürlich auch bei dem täglichen Leben in den Gastfamilien kulturellen Austausch gelebt.

Schon von dem Moment an als wir das erste Mal aufeinander trafen, haben wir uns alle sehr gut verstanden, uns über unsere Hobbys und Sportarten ausgetauscht und ein richtiges Zusammenhaltsgefühl entwickelt welches von den verschiedenen gemeinsamen Ausflügen nur noch verstärkt wurde.

Besonders interessant war der Ausflug am zweiten Tag in den Hessenpark. Dort konnten wir erleben wie Deutschland in den vergangenen Jahrhunderten aussah und wie Leute früher gelebt und gehaushaltet haben. Unsere japanischen Gäste waren vor allem von den urigen Fachwerkhäusern beeindruckt, die man auch heutzutage noch in den Altstädten sieht. Zum Thema Fachwerk war es uns dann am Nachmittag auch noch möglich an einem Workshop teilzunehmen, in dem wir durch Teamarbeit unser eigenes kleines Gerüst für ein Fachwerkhaus aufbauen konnten. Trotz der sprachlichen Barriere haben wir es geschafft uns innerhalb unserer Gruppe zu verständigen, so dass jeder seinen Teil zu dem Fachwerkhaus aufbauen konnten.

Die sprachliche Barriere war auch kein Problem während des Tages innerhalb der Gastfamilien, wo sich die Gastkinder und –familien bei unterschiedlichen Aktivitäten noch besser kennenlernten und die Japaner*innen das tägliche Leben in einer deutschen Familie hautnah erlebten, zu welchem natürlich auch klassische deutsches (Abend-)essen gehört, bei dem immer viel gelacht wurde.

Am dritten Tag der Woche hatten wir eine tolle Führung durch den Bad Homburger Kurpark, bei welcher auch die Bad Homburger unter uns noch etwas dazugelernt haben. Diese informative und doch recht lange Führung ließen wir dann bei einem entspannten Nachmittag im Schwimmbad ausklingen.

Am nächsten Tag stand Lasertag und eine anschließende Bootstour auf dem Main in Frankfurt auf dem Programm. Lasertag war für viele von uns eine Premiere und noch sehr ungewohnt, dennoch hatten wir viel Spaß und waren am Ende jeder Runde ziemlich verschwitzt.

Vom Lasertag ging es dann direkt weiter in die Frankfurter Innenstadt, wo wir zunächst zu Mittag aßen. Dann hatten wir Zeit die Stadt noch weiter auf eigene Faust zu erkunden oder einfach shoppen zu gehen. Als wir uns alle wieder trafen war es auch schon Zeit für die Bootstour über den Main bei der wir viel von Frankfurt sahen und auch einen wunderbaren Blick auf die Skyline hatten.

Am Mittwoch und letzten vollständigen Tag unseres Austausches trafen wir uns wieder in Bad Homburg und durften uns dort einen sehr interessanten Überblick darüber verschaffen was die Firma Fresenius macht und wie der Ausbildungsprozess dort funktioniert. Nach diesem informativen Programmpunkt trafen wir uns im Rathaus mit Bad Homburgs Bürgermeister Meinhard Matern welcher unsere internationalen Gäste noch einmal willkommen hieß und seine Freude darüber aussprach, das solche Jugendaustausche möglich sind.

Nach dem Treffen im Rathaus nahmen wir an einer Stadtführung teil, die uns auch durch die Bad Homburger Altstadt führte und uns einen groben Überblick über die Geschichte der Stadt bot. An diesem Abend war auch schon der offizielle Abschlussabend, an dem wir die Woche Revue passieren ließen. Natürlich wurde beim gemeinsamen Pizza essen auch wieder viel gelacht.

Am Donnerstag war dann auch schon der Tag der Abreise. Wir waren alle ziemlich wehmütig, da wir über die Woche zusammengewachsen waren, was sich auch in der Feedbackrunde erkennen lies.

Schneller als es uns lieb war, stand dann das letzte gemeinsame Essen an. Dann wurden die Koffer verladen, die Gastfamilien noch ein letztes Mal umarmt, ein paar letzte Fotos geschossen und zum Abschied gewunken. Die ganze Woche war für uns alle ein tolles Erlebnis und ein toller kultureller Austausch. Mit diesen Worten heißt es Auf Wiedersehen oder Sayonara aus Bad Homburg.

Jola & Fenja Goetz (2 deutsche Teilnehmerinnen)

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Ausschreibung deutsch-japanischer Austausch veröffentlicht!

Bist Du bereit, Dich mit anderen sportbegeisterten Jugendlichen auf eine einmalige Reise ins Land der aufgehenden Sonne zu begeben?

Der Deutsch-Japanische Simultanaustausch bietet Dir die Möglichkeit, genau das zu tun. Entdecke die Geschichte und Kultur Japans hautnah in den pulsierenden...

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Deutsch-russischer Austauschvertrag geschlossen

Vergangenen Sonntag (07.02.2016) wurde im Rahmen des deutsch-russischen Jugendaustausches in Moskau der erste Austauschvertrag zwischen der DSJ und der RSSU (Russian State Social University) geschlossen. Die Direktorin Dr. Natalia Pochinok schloss den Vertrag über einen langfristigen Jugendaustasuch...

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Die Deutsche Schachjugend in Moskau - das Tagebuch

Es liegt schon einige Jahre zurück, dass die Deutsche Schachjugend über die deutsch-russische Jugendstiftung am Jugendaustausch mit Russland beteiligt war.Im letzten Jahr kam dann aber die deutsche sportjugend wieder auf uns zu und schlug uns vor, einen neuen Partner auszuprobieren: Die Russian...

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Russlandaustausch - Tag 12

Zwei hatten durchgemacht, alle anderen hatten sich doch entschlossen noch zwei, drei Stunden zu schlafen, bevor um 6.00 Uhr der Wecker klingelte, um letztmalig rechtzeitig zum Frühstück zu fahren und sich dann in den die Verkehrsschlacht zum Flughafen zu begeben.

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Russlandaustausch - Tag 11

Es ist soweit, die letzte, neunte Runde steht an. Sie ist um 11.00 Uhr angesetzt, so dass es diesmal vom Frühstück direkt zur Uni in die Spielsäle ging. Für einige von uns hieß es noch mal zu punkten, um die 50 Prozentmarke zu erreichen. Leider gelang das nicht allen. Dafür konnte aber Daniel mit...

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Russlandaustausch - Tag 10

Heute war der vorletzte Tag vor der Abreise und wir durften unseren Tag frei gestalten. Zur Abwechslung gab es heute zum Frühstück einmal genießbare Pfannkuchen, wonach wir uns auf den Weg in die Innenstadt gemacht haben. Unser erster Halt war in einem Buchladen, wo sich einige von uns russische...

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Russlandaustausch - Tag 9

Unvorhersehbarer Weise sind wir auch heute mit dem Bus zur Jugendherbergskantine zum Frühstück gefahren, auch kreativ wie wir sind, sind wir dieses Mal eine Stunde früher losgefahren, und haben gar Bus und den Busfahrer gewechselt, was allerdings allgemeine Enttäuschung auslöste, da wir uns bereits...

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Russlandaustausch - Tag 8

Der heutige Tag begann wie üblich mit der Fahrt zur Frühstückskantine. Heute war Makar dann auch wieder von der Partie.

Nach einer weiteren längeren Busfahrt hielten wir als erstens an einer Aussichtsplattform. Dort konnten wir die wunderschöne Skyline Moskaus bewundern. Doch dies war nicht der...

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Russlandaustausch - Tag 7

Heute sind wir „ausnahmsweise“ wie immer um 9:15 Uhr, mit unserem allseits beliebten Busfahrer, zum Frühstück gefahren. Daraufhin verfolgten wir unseren Plan, in Richtung Tretjakow Galerie zu fahren. Bevor wir die Kunstgalerie betreten durften, besichtigten wir zunächst die „Liebesbrücke“, welche...

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Russlandaustausch - Tag 6

Wie immer sind wir um 9.15 Uhr mit unserem treuen Busfahrer zum Frühstück gefahren. Makar und Nina kamen diesmal beide nicht mit. Danach fuhren wir zum W.D.N.H, dies ist ein Ausstellungspark.

Gegen 12 Uhr kamen wir dann im Kosmonauten Museum an. Wir bekamen eine eineinhalbstündige Führung auf...

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