Die historische Liste der Juniorenweltmeister im Schach konnte in diesem Jahr um keinen deutschen Namen erweitert werden. Dennoch lieferten unsere sechs Spielerinnen und Spieler weitgehend solide Ergebnisse ab – zwar wurde dafür keiner mit einer Medaille, Raphael Lagunow jedoch mit einer IM-Norm belohnt.
Bereits seit der 9. Runde, in der er gegen Jorden Van Foreest Remis spielte, stand fest, dass der Berliner dem IM-Titel um einen wichtigen Schritt näher gekommen war.
Der erfolgreichste Deutsche im Junioren-Turnier war Alexander Donchenko mit Platz 11. Der an 3 gesetzte Spieler hatte zwar vermutlich eine höhere Platzierung angestrebt, doch nach einem kleinen Einbruch in der Mitte des Turniers musste sich Alexander leider von den Podiumsplätzen verabschieden. Er bewies jedoch Kampfgeist und sicherte sich mit Siegen in den letzten Partien den 11. Platz.
Dmitrij Kollars landete mit einem halben Punkt weniger auf dem 22 Platz und bestätigte damit ungefähr seinen Startrang. Mit nur einer Verlustpartie kann er auf ein solides Turnier zurückblicken.
Den größten Sprung von Startrang zur Endplatzierung machte Leonid Sawlin. Der auf Rang 80 Gesetzte schaffte es, mit 6,5 Punkten den 52. Platz zu erreichen.
Auch unsere Juniorinnen konnten sich Plätze im oberen Tabellendrittel sichern:
Fiona Sieber landete mit 6,5 Punkten auf dem 26. Platz. Nach ihrer zuletzt überragenden Turnierbilanz schlichen sich im türkischen Gebze einige Verlustpartien in die Statistik, sodass sie am Ende einen Punkt von der Top 10 entfernt ist.
Jana Schneider konnte das Turnier mit ihrem Setzlistenplatz abschließen. Nach zwei aufeinanderfolgenden Miesen in Runde 6 und 7 ließ sie es im letzten Drittel etwas ruhiger angehen und wählte mit insgesamt 6 Remispartien den sicheren Weg.
U20 Weltmeisterschaft beendet.
Parham Maghsoodloo (Iran) und Alexandra Malzewskaja (Russland) holen Gold.
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