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"Schach macht schlau" in Bremen-Hemelíngen

70. 1500. 1. Das bedeutet 70 Schulklassen, 1500 Schüler und jede Woche eine Stunde Schach. In so einfache Zahlen lässt sich das Programm in Bremen zusammen- fassen, das die Bremer Schulsenatorin Dr. Claudia Bogedan und ihre Partner ins Leben gerufen haben.

Und doch bedeutet es so viel mehr als die bloß nackten Zahlen. Strahlende Kindergesichter beispielsweise, die  beim Pressetermin am 12. November an der Glockenschule in Bremen-Hemelingen in die Kameras lächeln. Mehrere Fernsehteams, Radio- und Zeitungsjournalisten  drängen sich an diesem Montag an die Wand der Turnhalle. Sie alle sind dem Ruf der  Stiftung "das erste Buch" gefolgt, dessen Schatzmeister Hermann Schünemann genauso vor Ort ist wie der Leiter des Programms Marco Bode. Gänsehaut kommt auf, als die Schulleiterin Sylvia Rugen ihn ankündigt und tosender Beifall die Turnhalle überflutet. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates von Werder Bremen ist eine Ikone für alle Kinder. Und so könnte man eine Stecknadel fallen hören, bevor er zu seiner kleinen Ansprache ansetzt.

Zuvor hatte die Schulsenatorin Dr. Claudia Bogedan noch einmal betont, dass es sich nicht um ein Projekt handelt, sondern um ein Programm auf Dauer. Projekte sind zeitlich beschränkt, der Nutzen müsse hinterher überprüft werden, "dann ist das Projekt vorbei und keiner erinnert sich mehr daran," so Bogedan. Bei diesem Programm soll Schach dauerhaft in das Schulprogramm aufgenommen werden, verpflichtend für alle Schülerinnen und Schüler.

Und dennoch konnten sich die Schulen aussuchen, ob sie am Programm teilnehmen.
Schon bei der Auftaktveranstaltung vor einigen Monaten war klar: das Interesse ist riesig. Die damals großzügig geplanten rund 30 Info-Mappen für die interessierten Klassen reichten nicht aus.
70 Klassen, dabei einige komplette Grundschulen meldeten sich.

In Hemelingen redet nun Marco Bode über Schach. Die Kinder hängen an seinen Lippen, die Erwachsenen übrigens auch. Er redet von Lernen, ohne dass man es bemerkt, vom besser konzentrieren können, vom Spaß beim Spielen. Alle nicken.

Nun kommt Björn Lengwenus ins Spiel. Zwei Klassen setzten sich in die Mitte der Halle, auf Matten am Boden, die Schachbretter stehen auf Kästen. Björn wiederholt für alle im Raum am Demobrett, wie der König zieht und wie der Turm. Er holt sich Schüler nach vorn, läuft mit dem Mikro durch die Halle. Die Kinder beantworten alle seine Fragen. Und wieder fällt auf: es ist sehr still, Björn muss nicht laut werden am Mikro. Das muss er auch nicht, er hat ja das Schachbrett.

Nun kommt etwas Neues: die erste Strategie. Björn erklärt das Matt am Rand mit Turm und König. Dann nimmt er den König an den Rand und stellt einen zweiten Turm dazu. Wie im Treppenhaus setzen nun die Türme, inklusive Treppenhauswechsel: den anderen treppenmatt. Und probiert es selber aus! Alle im Raum nehmen nun ihre Bretter raus und spielen. Und die Kinder spielen weiter, bis die Stunde vorbei ist.

Nun können die Erwachsenen gehen, in der Gymnastikhalle warten Kaffee und selbst gemachte Schachkekse. Dort wird noch ein wenig gesprochen über die Partner des Programms, auch die Schulschachstiftung beteiligt sich 4-stellig.


(Boris Bruhn, Vorsitzender Deutsche Schulschachstiftung e.V.)

Weitere Infos über das Projekt gibt es unter: www.schachmachtschlau.de 

Auch in den Medien wird das Projekt gut angenommen:

https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-warum-schach-zunehmend-in-den-lehrplaenen-der-schulen-auftaucht-_arid,1783500.html

https://www.deutschlandfunkkultur.de/schach-projekt-an-bremer-grundschulen-ein-spiel-mit-tiefe.1008.de.html?dram:article_id=432964

https://www.sat1regional.de/schach-als-unterrichtsfach-an-bremer-grundschulen/

https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/schach-als-unterrichtsfach-100.html

https://www.noz.de/deutschland-welt/bremen/artikel/1582723/bremer-pilotprojekt-macht-schachspiel-zum-unterrichtsfach

https://www.senatspressestelle.bremen.de/detail.php?gsid=bremen146.c.309479.de

https://de.chessbase.com/post/schach-macht-schlau-2

 

 

 

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