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Eindrücke aus dem Turniersaal der U10

Glück gehabt: „Zum Glück habe ich eine schlechte Schrift. Die kann mein Trainer nicht lesen.“

Schiedsrichter zum Spieler: „Schreibst Du bitte das Ergebnis hin.“ Spieler, offensichtlich des Lesens mächtig: „ Wieso? Das steht doch schon da.“ Und zeigt mit dem Stift auf das Formular, auf dem das Wort „Ergebnis“ prangt.

Ebenso wenig hilfreich waren Formulare ohne Ergebnisse auf beiden Formularen, aber dem Text „Gegner überschreitet die Zeit“. Auch „Aufgabe“ lässt uns erst einmal ratlos zurück. Aber bisher konnten Fehler vermieden werden, da die Schiedsrichter zum Ende aller Partien helfen, das Ergebnis zu sichern.

 

 

 

Unser Potpourri von gestern mag Leser verschreckt haben. Um mal alles in das rechte Licht zu rücken: Nach fünf Runden und fast 800 Partien sind die schwersten Vergehen, die man Spielern anlasten kann, dass ab und zu mal ein leerer Becher oder eine leere Flasche am Brett vergessen wird. Die Spieler sind außerordentlich freundlich und fair. In einem fort hört man „danke“, „sorry“, oder „Entschuldigung“. Wirklich, ich kann mich an keine Unfairness oder auch nur Unfreundlichkeit erinnern.

Und auch mit den Betreuern machen wir permanent Erfahrungen wie diese: nach einer langen Diskussion über Regelauslegungen, Schiedsrichterverhalten, etc. kommt ein Vater, der sich nicht „durchsetzen“ konnte, um sich zu bedanken.

Auch viele Betreuer versuchen, zu helfen. Sie bringen sich beispielsweise mit ihrer Sorge ein, dass dort die ganze Zeit ein Erwachsener durch die Spielerbereiche wandere. Zum Glück handelte es sich dabei aber um den Schiedsrichter, wir konnten Entwarnung geben.

Rainer Niermann

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