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| DVM, DVM 2018

DVM U14w Tag 3: Spannung bis zur letzten Minute

Nachdem wir am ersten Tag einen Abschlussbericht veröffentlicht haben und am zweiten Tag einen Liveblog geführt haben, beschließen wir die heutigen Runden 5 und 6 wieder mit einem Abschlussbericht.

Die fünfte Runde startete, wie auch schon alle anderen Runden vor ihr, sehr pünktlich. Jede Spielerin fand, trotz der teilweise kurzen Nacht, ans richtige Brett und die Steine bewegten sich müheloser denn je über die schwarz-weißen Felder. Dass die Anspannung mit zunehmender Rundenzahl steigen würde zeigt die Erfahrung. Bis die erste Partie abgeschlossen vor die Schiedsrichter geführt werden konnte verging über eine Stunde! Dafür dachten sich die Spielerinnen aber, dass sie mehr Erholung in der Mittagszeit verdient hätten, sodass die letzte Partie der Runde bereits um 12:40 Uhr beendet wurde.

Am vorderen Ende konnte sich Halle mit 3 zu 1 gegen die SG Leipzig durchsetzen.

Auch Stadtilm gelang der Erfolg, in gleicher Höhe, gegen Papenburg.

Baden-Baden wurde dann an Tisch 3 noch etwas deutlicher und nahm Gütersloh 3,5 Brettpunkte ab.

Den Ehrenpunkt für Porz sammelte Linda Becker am Spitzenbrett. Insgesamt unterlag die Mannschaft aber gegen stark spielende Sasbacher ebenfalls mit 1:3.

Bad Homburg, die seit der ersten Runde nur zu dritt kämpfen können wurden mit 3,5 zu 0,5 Brettpunkten vom SC Weisse Dame in den Mittag entlassen. Die sind unteranderem daran schuld, dass die Schiedsrichter keine Salami Pizza mehr bekommen haben L

Elmshorn konnte Lichtenberg nur 2 Remis abringen und unterlag damit 1 zu 3.

Endstand TuRa 1 gegen Karlsruhe 0:4. Beeindruckend die Leistung des vierten Brettes von den Karlsruher SF, Alyona Shevchenko, die dank dieses Sieges nun bei 5/5 steht. Die einzige Spielerin, die dieses Kunststück noch vollbracht hat ist Merymuthu Nanthivarman, welche an Brett 4 für die OSG Baden-Baden aufläuft.

Gerresheim gewinnt gegen das 3-köpfige Leipzig-Lindenau mit 3 zu 1.

Die Schwestermannschaft von TuRa 1, TuRa 2 geht leider auch mit 0 erzielten Brettpunkten gegen übermächtige Hofheimerinnen in die 6. Runde.

 

Zur sechsten Runde durften wir uns dann über einen Ehrengast freuen. Im Saal lief plötzlich die geballte Prominenz des deutschen Jugendschachs auf. Experten wissen, hier kann nur die Rede von Malte Ibs sein. Malte, der vor laaaaanger Zeit Vorsitzender der Schachjugend Schleswig-Holstein war, ist mittlerweile ja schon en alt eingesessener Vorsitzender der Deutschen Schachjugend. Da hat er doch, ehe wir mit der Berichterstattung beginnen, bestimmt auch ein paar Worte für diesen Bericht:

Der Vorstand der Deutschen Schachjugend setzt sich jedes Jahr zum Ziel, jede DVM mit mindestens einem Mitglied zu besuchen. Was liegt mir da näher, einmal in „Mein Wohnzimmer“ zurückzukehren und die DVM U14w in Neumünster zu besuchen. Über 20 Jahre habe ich hier meine Osterferien (nach einer gewissen Zeit meinen Osterurlaub) verbracht und die Landesjugendmeisterschaften von Schleswig-Holstein gespielt oder später mitorganisiert. Heute durfte ich nun 68 motivierte Mädchen im Alter von 8-14 Jahren beobachten, die um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft kämpfen. Beim Blick auf die Tabelle wird schnell deutlich, dass es sich bei TuRa Harksheide um einen guten Gastgeber handelt. Damit meine ich gar nicht Position, sondern vor allem, weil sie eine zweite Mannschaft stellen, um ein Freilos zu verhindern. Daher nicht nur vielen Dank für die Organisation der Meisterschaft, sondern auch für den Einsatz. Nun bin ich aber gespannt, wie das Kopf an Kopf Rennen um die Meisterschaft ausgeht, bei der es spannend wie nie wirkt, da noch 8 Mannschaften ganz oben mitmischen.

Die sechste Runde also, ob die Spielerinnen noch frisch aufspielen konnten?

Die ersten Begegnungen die ein jähes Ende fanden waren TuRa 1 gegen Leipzig-Lindenau 3 zu 1 und Bad Homburg gegen TuRa 2 3:1.

Danach geschah lange nichts mehr.

Elmshorn muss nur am Spitzenbrett einen Zähler gegen die Schachfreunde aus Gerresheim abgeben. Damit verschafft man sich vor der finalen, siebten, Runde einen Platz im Mittelfeld.

Nach dem 4:0 Erfolg der Hofheimerinnen wollte man auch in Runde 6 angreifen. Ganz so einfach ließen sich die Gütersloher aber nicht von den Punkten trennen. Am Ende steht ein gerechtes 2 zu 2 zu buche.

Die Borussia muss sich Porz geschlagen geben. Letztere konnten 3 Brettpunkte erringen und können nun 2 weitere Mannschaftspunkte ihr Eigen nennen.

Die längste Partie des Abends entstammt dem Duell Leipzig gegen Karlsruhe. Am Ende gehen vor allem die Leipziger mit einem Lächeln in die Vorbereitung der nächsten Runde - Entstand 3:1. Damit steht die SG Leipzig jetzt bei 8:4 Mannschaftspunkten und kann morgen noch einen Satz aufs Treppchen wagen.

Diese Hoffnung hegt auch Pappenburg, die sich durch einen dominanten 3,5 zu 0,5 Erfolg gegen den SC Weisse Dame in eine gute Ausgangslage für die letzte Runde bringen konnten. Lediglich die Feinwertung lässt hier einen Unterschied zwischen den Plätzen 2-4 zu.

Sasbach gegen Blau-Weiß Stadtilm ein spannendes Duell. Am Ende konnten sich die zuletzt genannten Spieler durchsetzen. Endstand 1,5 Sasbach – 2,5 Stadtilm. Damit sind Letztere Tabellenführer vor der letzten Runde!

Dahinter haben sich aber schon Halle und Baden-Baden positioniert. Diese beiden Mannschaften trafen in der sechsten Runde aufeinander. Nach 2 kurzen Remisen folgten 2 lange Partien. Am Ende siegt die OSG mit 3 zu 1.

Morgen wird es spannend hier in Neumünster. Die Livepartien möchten wir euch unbedingt ans Herz legen, denn hier wird entschieden!

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