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Die Antwort auf dem Brett nicht gefunden

Quelle: eytcc2018.de

Nach dem gemischten Auftakt am gestrigen Tage mit der jeweils ersten Runde, Nervosität eingeschlossen bei solch einem internationalen Wettbewerb im eigenen Lande, hofften die Zuschauer auf eine kraftvolle Antwort der deutschen Nachwuchsspieler.
Das gelang nicht so richtig.
In der U18 musste Deutschland III gegen den Mitfavoriten Polen eine deutliche Niederlage einstecken (0,5:3,5) und auch für Deutschland II gegen Rumänien sah es mit 1:3 nicht viel besser aus. Dem ersten Vierer gelang zwar der erste Sieg gegen Israel, aber wenn man sich die Elozahlen beider Mannschaften anschaut, fiel der 2,5:1,5 Erfolg doch knapp aus. Gut für Raphael Lagunow nach seiner Niederlage im innerdeutschen Duell, dass er nun mit einem Sieg zum Erfolg beitragen konnte.
Und was machten die Mädchen in der U18? Ein deutlicher 2-0 Sieg gegen Slovenien II für Fiona Sieber und Jana Schneider. Ein 1:1 für Deutschland II gegen Kroatien und eine knappe Niederlage mit 0.5:1,5 gegen die starken Polinnen.  

Die Jüngsten in der U12 mussten zweimal ran, um 08.00 Uhr in der Früh und am Nachmittag um 14.00 Uhr. Das galt aber nicht für alle. Deutschland III hatte das Freilos (ungerade Anzahl von Mannschaften) und durfte sich ausruhen und auf die Nachmittagsrunde vorbereiten. Also stand einzig das innerdeutsche Duell Deutschland I gegen Deutschland II an, bei dem knapp der erste Vierer die Oberhand behielt mit 2,5:1,5. Besonders schwer hatte es Peter Grabs, der erst nachträglich in die Mannschaft kam als Ersatz für Matteo Metzdorf und sozusagen einen Kaltstart hinlegen musste. Das machte sich dann auch gleich in der Nachmittagsrunde bemerkbar. Kaltstart mit Doppelrunde ist aber auch nicht fair!  Da auch das Brett eins von Deutschland I Leopold Franziskus Wagner überraschend gegen Brett 1 der dritten deutschen Mannschaft Bennet Hagner verlor, musste sich Deutschland I mit einem 2:2 gegen Deutschland III zufrieden geben. Gegen die Türkei fiel die Niederlage mit1:3 für Deutschland II deutlich aus. Den Ehrenpunkt holte Joans Eilenberg.
Damit sind die innerdeutschen Duelle jetzt aber auch beendet und die Europameisterschaft, in der man ja gegen andere Nationen spielen will, kann beginnen.
Da die Mädchen ein doppelrundiges Turnier spielen, müssen sie alle noch einmal zu innerdeutschen Duellen antreten und einige könne dann versuchen Revanche zu nehmen. In der Vormittagsrunde trennten sich Deutschland II und Deutschland III 1:1 und Ungarn gegen Deutschland I ebenfalls.
1:1 hieß es auch im Kampf Deutschland II am Nachmittag gegen Frankreich. Das Unentschieden sicherte Charis Peglau. Mit deutlich 2:0 gegen Deutschland III zeigte Deutschland I wer die Nr. Eins ist innerhalb der deutschen U12 Mädchenmannschaften.

Der Abend endete mit einem Vortrag zu „Lasker a streetfighter“. Das kann spannend werden, vor allem bei der internationalen Besetzung und den unterschiedlichen Vorstellungen und Erlebnissen, die mit dem Begriff „streetfighter“ verbunden werden. Bestimmt nicht der deutsche Weltmeister!


Jörg Schulz



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