Die vergangenen drei Tage hatten die anwesenden Spielerinnen bereits um jedes Feld, um jede Figur gekämpft. Am 30.12 sollte dann mit der siebten Runde die Entscheidung fallen. Wer könnte sich am Ende Deutscher Vereinsmeisterschaft der Mädchen unter 14 Jahren nennen?
Betrachten wir die Tabellenlage vor Beginn der siebten Runde, so fällt auf, dass die Plätze 1-5 komplett offen waren und alle in der Theorie noch Chancen auf die Meisterschaft hatten. Von diesen fünf Vereinen hatte die SG Leipzig noch die schlechteste Ausgangslage, da diese mit 8 Mannschaftspunkten 2 hinter dem Tabellenführer Blau-Weiß Stadtilm standen. Letzteren würde also schon ein 2:2 reichen um der SG jegliche Chancen auf den Titel zu nehmen. Anders verhält es sich mit den Plätzen 2 bis 4, die jeweils 9 Mannschaftspunkte aufweisen und sich lediglich in der ersten Feinwertung, der Sonneborn-Berger unterscheiden. So stand vorne der USV Halle, gefolgt von der OSG Baden-Baden und dem SC Papenburg.
Was brachte also die Auslosung der siebten Runde?
Stadtilm würde auf die OSG Baden-Baden treffen. Halle auf die Weisse Dame. Papenburg auf Sasbach und die SG Leipzig auf Elmshorn.
Die Mannschaftskämpfe an den hinteren Brettern wurden verhältnismäßig schnell beendet. Hier versuchte man lediglich Ergebniskorrektur zu betreiben und das bestmögliche Schach zu spielen.
Karlsruhe konnte TuRa 2 mit 4 zu 0 besiegen.
Gütersloh gewann gegen TuRa 1 mit 3:1.
Auch Hofheim konnte ein 4:0 erzielen. Gegner Gerresheim konnte leider nicht viel dagegensetzen.
Leipizig-Lindenau unterliegt der Borussia Lichtenberg mit 0:4. Erstere sollte man in dem Zusammenhang aber nochmals lobend erwähnen. Krankheitsbedingt konnten sie das Turnier nur mit 3 Spielerinnen bestreiten, zeigten dafür aber jede Runde einen enormen Kampfgeist!
Porz gegen Bad Homburg. Endstand 3 zu 1 für Porz. Den Ehrenpunkt erzielte dabei Jelena Schwegler für das dreiköpfige Team aus Hessen.
Die SG Leipzig hatte keinen leichten Stand gegen stark aufspielende Elmshorner. Nach gut 3,5 Stunden stand dann das Ergebnis fest. 2 zu 2 Unentschieden. Damit würde die Meisterschaft an den vordersten drei Tischen entschieden werden.
Die erste Begegnung die vorne ein Ende fand war Blau-Weiß gegen die OSG Baden-Baden. Hier konnten sich die Badener denkbar knapp mit 2,5 zu 1,5 Zählern durchsetzen. Nachdem dann auch der Kampf Halle gegen Weisse Dame Unentschieden ausging konnten lediglich die Papenburger noch etwas gegen die tabellenführenden Badener unternehmen. Zu diesem Zeitpunkt stand es zwischen Papenburg und Sasbach 1 zu 1. Papenburg müsste jetzt unbedingt beide Parten gewinnen. Leider zeichnete sich aus den Stellungen genau das Gegenteil ab. Sasbach hatte mehr Raum und teilweise deutlichen Vorteil auf beiden Brettern. So kam es dann auch, dass um 13:40 Uhr, nach über 5 Stunden Spielzeit, die Entscheidung fiel! Sasbach konnte die guten Stellungen runterspielen und sich des 3 zu 1 Erfolgs freuen. Damit hatten sie das Turnier mit einem starken 6. Platz beschlossen.
Auf den Plätzen 5. Und 4. Folgen die SG Leipzig und der SC Papenburg.
Die anschließende Siegerehrung wurde vom Vorsitzenden der Deutschen Schachjugend Malte Ibs übernommen. Er bedankte sich für den gezeigten Einsatz der Spielerinnen, des Ausrichterteams, der Schiedsrichter und des Hauses. Lobende Worte fanden auch Eberhard Schabel, der für TuRa Harksheide die Ausrichtung vor Ort leitete, und Dr. Dieter Reich der in seiner Funktion als 1. Beisitzer des TuRa-Vorstandes einige Worte an die Anwesenden richtete. Auch Jennifer Jagusch, die auf der Siegerehrung die Jugendherberge repräsentierte, zeigte sich von den „Schachis“ begeistert. Bevor dann die eigentliche Ehrung begann, bedankte sich auch Maximilian Rützler für das Schiedsrichterteam bei den anwesenden Spielerinnen und dem Ausrichterteam um Eberhard Schabel.
Den abschließenden Tabellenstand findet ihr hier.
Impressionen der Meisterschaft gibt es hier.
Alle Eindrücke des Ausrichters, TuRa Harksheide, findet ihr zudem hier.
Wir wünschen euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und viele schachliche Erfolge 2019!
Mit CONNECT entwickelst du gemeinsam mit deinem Verein eine moderne und überzeugende Website – praxisnah, begleitet und direkt an deinem eigenen Projekt. Das Projekt wird gemeinsam mit der Deutschen SchützenJugend und der Sportjugend Hessen umgesetzt und richtet sich an Engagierte zwischen 16 und 26...
weiterlesenVom 19. bis 21. Juni werden in der Jugendherberge Göttingen Vereinsteams aus ganz Deutschland zur zweiten Auflage des Deutschen Mix-Teampokals U12 erwartet. Wer holt sich den Titel 2026?
weiterlesenAm Wochenende 21./22.3.2026 hat die SchVgg Blankenese im Auftrag des Hamburger-Jugend-Schach-Verbandes erneut das Regionale Kinder-Schach-Turnier (RKST) ausgerichtet.
weiterlesenDu willst Schach einmal ganz anders erleben – nicht nur am Brett, sondern mitten im Geschehen eines der größten Jugendsportevents Deutschlands? Dann nutze deine Chance und werde Teil des Teams bei der Deutschen Jugendeinzelmeisterschaft 2026!
weiterlesenVom 6. bis 8. März traf sich die Deutsche Schachjugend in Magdeburg zur Jugendversammlung, um zentrale Entscheidungen für die Zukunft des Jugendschachs zu treffen. Neben wichtigen Wahlen, finanziellen Beschlüssen und strukturellen Weichenstellungen standen auch zahlreiche Anträge zur...
weiterlesenDie Kontingente für die DVM 2026 stehen nun fest.
weiterlesenAm Wochenende des 14. & 15. März war Mülheim erneut das Zentrum des deutschen Kinderschachs. Mit 40 Teilnehmenden in zwei Turnieren das RKST erneut sehr gut besucht.
weiterlesenVom 13. bis 15. März trafen sich in Lübeck 14 Schachinteressierte zum Mädchenschachpatent, angeleitet von Laura Schalkhäuser und Jörg Schulz.
weiterlesenDie Deutsche Schachjugend lebt vom Engagement vieler Ehrenamtlicher in ganz unterschiedlichen Bereichen – in Arbeitskreisen und Arbeitsgruppen, im Vorstand, in Jurys oder durch verschiedene Beauftragungen. Mit der „DSJ-Family“ soll ein neues Format entstehen, das all diese Engagierten regelmäßig...
weiterlesenAm gestrigen Internationalen Weltfrauentag fand auf Lichess unser Online-Turnier „Mut zum Zug“ statt. Insgesamt 32 Frauen und Mädchen nahmen teil und spielten 5 Runden im Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 7 Minuten + 5 Sekunden Inkrement.
Die Spielstärke der Teilnehmerinnen war breit...
weiterlesen